Bei einem so genannten Blutbild wird das Blut darauf untersucht, welche Zellen sich darin befinden und in welcher Anzahl sie vorkommen. Die Bestimmung erfolgt nach einer Blutentnahme. Neben einer meist automatischen Zählung der unterschiedlichen Zellarten wird auch die Konzentration des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) erhoben.
Manchmal muss das Blut zusätzlich unter dem Mikroskop beurteilt werden. Oft wird das Blutbild im Rahmen einer Routinekontrolle abgenommen. Je nachdem, welche Zellen genau bestimmt werden, gibt es ein kleines Blutbild, Differentialblutbild und großes Blutbild.
Das Blutbild - wann wird es durchgeführt?
Das Blutbild ist eine Untersuchung, die häufig bei einer routinemäßigen Kontrolle vorgenommen wird. So kann es abgenommen werden, wenn ein Patient wegen unterschiedlichen Beschwerden zum Arzt geht. Dies kann aber ebenso bei einer allgemeinen Gesundheitskontrolle oder als Kontrolle vor Operationen oder anderen Behandlungen erfolgen. Am Blutbild lassen sich oftmals Erkrankungen erkennen, auch auf die Ursache lässt sich oft schließen.
Im Allgemeinen können anhand des Blutbildes beispielsweise Blutkrankheiten wie Anämie (Blutarmut) oder Leukämie, Infektionen oder Mangelkrankheiten gut diagnostiziert werden.
Letzte Aktualisierung am 23.07.2010.