Mit einer Bestimmung der Blutfette (Blutfettanalyse) ist es möglich, die Blutfettwerte eines Patienten herauszufinden. Mit den Verhältnissen der Blutfette (vor allem Cholesterin sowie Triglyzeride) kann abgeschätzt werden, ob eine Fettstoffwechselstörung besteht und wie hoch das Risiko für eine Arteriosklerose ist. Es gibt einen Schnelltest, genauer ist allerdings die Blutfettanalyse durch Blutabnahme beim Arzt.
Die Bestimmung der Blutfette - wann wird sie durchgeführt?
Die Blutfettanalyse dient der Feststellung einer Fettstoffwechselstörung. Vor allem kann aber beurteilt werden, ob das Risiko für Gefäßerkrankungen erhöht ist. Hohe Werte für Blutfette sowie ungünstige Verteilungsverhältnisse der einzelnen Fette können nämlich Arteriosklerose bedingen.
Arteriosklerose ist eine Gefäßkrankheit, die zu schwerwiegenden und sogar lebensbedrohlichen Folgeerscheinungen wie z. B. Herzkranzgefäßverengung (Koronare Herzkrankheit, KHK), Herzinfarkt, Schlaganfall und Gefäßverschlüssen in anderen Körperbereichen führen kann.
Wichtige Parameter sind der Cholesterinspiegel und der Quotient zwischen HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin (so genanntes „gutes" und „schlechtes" Cholesterin). Falls sich ungünstige Werte ergeben, kann mit einer Behandlung beziehungsweise mit einer Veränderung der Lebensweise begonnen werden.
Letzte Aktualisierung am 23.07.2010.