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Welche homöopathischen Mittel helfen bei Mundtrockenheit?

Lesezeit: 2 Min.

Homöopathie gegen die Symptome bei trockenem Mund (Xerostomie)

Xerostomie, sprich Mundtrockenheit, ist aufgrund der vielseitigen Ursachen für diese Symptomatik ein weit verbreitetes Phänomen. Nicht nur während einer durch die Wechseljahre bedingten Hormonumstellung, sondern auch als Nebenwirkung verschiedener Medikamente, bei bestimmten Erkrankungen oder aus einfachen Gründen wie zu geringer Flüssigkeitszufuhr oder Flüssigkeitsverlust kann Mundtrockenheit auftreten. Viele Betroffene wünschen sich daher einen natürlichen Weg, um ihrem trockenen Mund Herr zu werden. Abhängig von der Schwere der Mundtrockenheit kann die Homöopathie möglicherweise weiterhelfen. Hierzu können sich individuell Globuli, Schüßler-Salze oder andere Maßnahmen anbieten.

Globuli, Tropfen oder homöopathische Tabletten gegen Mundtrockenheit

Bei Mundtrockenheit können die Patienten die entsprechenden Globuli entweder in der Apotheke erwerben oder einen Heilpraktiker konsultieren. Aconitum napellus verspricht zum Beispiel Abhilfe. Diese Globuli sollten in der Dosierung D12 verabreicht werden. Drei bis maximal fünf Globuli, die circa alle drei Stunden eingenommen werden, sollen eine rasche Hilfe versprechen. Alternativ können die Betroffenen auf die Dosierung C200 als Tablette umsteigen. Diese wird am besten einmal täglich eingenommen. Die Tablettenkur soll vor allem langfristig zu der gewünschten Mundbefeuchtung führen. Dieses homöopathische Mittel wird außerdem in Tropfenform angeboten. Somit wählen die Betroffenen ihre bevorzugte Darreichungsform selbst aus. Die Einnahme der Tropfen wird dreimal am Tag empfohlen. Die Dosis beträgt dabei fünf bis maximal 20 Tropfen je Einnahme. Neben der Potenz D12 haben sich auch die weiteren Potenzen von D6 bis D12 bewährt.

Um besonders potent gegen Mundtrockenheit vorzugehen, können verschiedene Globuli bei Bedarf miteinander kombiniert werden. So können zum Beispiel Natrium sulfuricum in der Potenz D6 oder D8 und Natrium chloratum D6 oder D8 zusammen angewendet werden. Die Einnahme sollte regelmäßig über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen erfolgen. Wird die Tropfenform dieses Mittels gewählt, sind am Tag dreimal 15 Tropfen einzunehmen.

Welche Schüßler-Salze versprechen Hilfe bei Mundtrockenheit?

Da Schüßler-Salz Nummer 8 (Natrium chloratum) wird besonders häufig eingenommen, wenn der Wasser- und Flüssigkeitshaushalt des Körpers reguliert werden soll. Dies kann bei einer krankhaften Mundtrockenheit erforderlich sein. Meist wird das Salz in der Potenz D6 konsumiert. Die Lehre der Chinesischen Medizin besagt außerdem, dass die Einnahme am Morgen zu empfehlen ist. Dann soll dieses homöopathische Mittel seine Wirkung am besten erzielen können. Es sollten mehrere Tabletten genommen werden. Die genaue Anzahl ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Sie hängt vor allem von der Schwere der Mundtrockenheit ab.

Schüßler-Salz Nummer 8 ist jedoch nicht das einzige Schüßler-Salz zur Behandlung von Xerostomie. Auch Schüßler-Salz Nummer 17 ist von Bedeutung. Die Tabletten mit der Potenz D6 sollten genauso wie eben für Schüßler-Salz Nummer 8 beschrieben eingenommen werden. Bei Schüßler-Salz Nummer 17 handelt es sich um Manganum sulfuricum, welches von D6 bis D12 in verschiedenen Potenzen erhältlich ist. Sollten die Betroffenen über eine extreme Mundtrockenheit klagen, können sie Schüßler-Salz Nummer 17 sogar im Abstand von einer halben Stunde zu sich nehmen. Bei Mundtrockenheit lassen sich vor allem diese Symptome mit Manganum sulfuricum bekämpfen:

  • trockene Schleimhäute
  • ein unangenehmes Zungenbrennen
  • ein verminderter Speichelfluss

Somit deckt dieses Salz die wichtigsten der Symptome ab, an denen die Betroffenen leiden. Bei allen homöopathischen Mitteln gegen Xerostomie sollte die Anwendung während der Schwangerschaft unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Globuli gelten generell als harmlos. Schüßler-Salz Nummer 17 ist hingegen eines der Salze, das Schwangeren eher selten verabreicht wird.

Darüber hinaus wird Schüßler-Salz Nummer 5 (Kalium phosphoricum) bei einigen Fällen von Mundtrockenheit ebenfalls empfohlen. Dies hängt jedoch stark davon ab, inwiefern die Ursachen für die Mundtrockenheit bekannt sind und wie diese Ursachen aussehen. Schließlich kann die Xerostomie auf verschiedene Krankheitsbilder zurückzuführen sein. Wird die grundlegende Erkrankung behandelt, so verschwindet auch die Mundtrockenheit allmählich. Daher kann es sinnvoll sein, einen erfahrenen Heilpraktiker zur Rate zu ziehen.



M. Barnewitz Maria Barnewitz
Gesundheitsredakteurin

aktualisiert am 30.09.2017
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