Die EKG-Untersuchung an sich ist risikolos. Allerdings können durch die Belastung Komplikationen auftreten. Möglich sind z. B. Herzrhythmusstörungen und zu starker Blutdruckanstieg. In extrem seltenen Fällen kann auch ein Herzinfarkt auftreten, oder es kann zu einer akuten Herzmuskelschwäche kommen.
Alternative oder ergänzende Untersuchungen
Bereits durch ein EKG in Ruhe ist es möglich, viele Herzkrankheiten festzustellen und zu beurteilen. Es kann auch ein Langzeit-EKG durchgeführt werden, also eine Messung über 24 Stunden, wodurch im Normalfall auch körperliche Anstrengungen erfasst werden, allerdings mit geringerer Genauigkeit als beim Belastungs-EKG.
Eine weitere Möglichkeit ist ein Herzultraschall unter Belastung (Stressechokardiographie). In manchen Fällen kann auch eine Röntgenuntersuchung des Herzens mit einem Herzkatheter sinnvoll sein.