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Akne, Akne vulgaris

Die Akne ist eine Erkrankung, die viele Menschen plagt

Unter einer Akne versteht man eine krankhafte Veränderung der Haut, die mit Bildung entzündlicher Pusteln einhergeht. Betroffen ist in erster Linie die Talgdrüsen (Drüsen der Haut), in denen sich der Talg (Sekret), staut und sich entzündet. Die Akne zählt zu der am meisten verbreiteten Hauterkrankung auf der ganzen Welt. Des Weiteren führt die Akne bei vielen Betroffenen zu schwerwiegenden psychischen und seelischen Problemen, da sie meist an gut sichtbaren Stellen zu finden sind.
 
Akne kann aber auch provoziert werden durch den Gebrauch nicht geeigneter Hautpflegemittel, die Einnahme bestimmter Medikamente (Pille) oder Muskelaufbaupräparaten (Anabolika). Es gibt verschiedene Formen der Akne:

Akne vulgaris

Die Akne vulgaris ist die häufigste Form der Akne und tritt bei fast allen Jugendlichen im Alter von 14 bis 25 Jahren auf. Sie wird hauptsächlich durch hormonelle Faktoren ausgelöst und zeichnet sich durch eine Verhornungsstörung des Haarfollikels aus. Betroffen sind in erster Linie das Gesicht (Stirn-, Wangen- und Mundpartie), die Brust und der Rücken. Bis auf Mitesser und – ganz selten Knötchen und Eiterbläschen - verläuft sie meist harmlos.

Kosmetik-Akne

Die meisten kosmetischen Produkte wie Make up oder auch Sonnencremes weisen bestimmte chemische Substanzen als Inhaltsstoffe auf, die bei empfindlicher Haut eine Akne hervorrufen können. Etwa 25 % der weiblichen Erwachsenen Leiden unter dieser Form der Akne, die sich besonders an den Stellen, wo die Produkte aufgetragen wurden mit typische Mitesser und Eiterpusteln zeigt. Sobald man aber auf die entsprechenden Mittel verzichtet heilt die Kosmetik-Akne meist problemlos aus.

Akne fulminans

Bei der Akne fulminans handelt es sich um eine seltene Form der Akne, die vorwiegend bei pubertierenden Jungen auftritt und durch Entzündungen im Gesicht und Oberkörper gekennzeichnet ist. Sie beginnt akut und kann mit Fieber, Gewichtsverlust und Gelenkbeschwerden einhergehen. 

Akne Inversa

Die Akne inversa (Schweißdrüsenabszess) ist eine chronische Erkrankung, die mit heftigen Knoten und Abszessen in den Bereichen der Achseln, Brustbereich und in den Leisten-Gegend auftreten kann. Wenn man die Akne inversa hat, kann es zu eitrigen Entzündungen und schmerzhaften Schüben kommen unter Ausbildung von Knoten und Fisteln. Der Krankheitsverlauf ist individuell unterschiedlich - einige haben nur in größeren Abständen von selbst heilende druckschmerzhafte Knoten. Andere haben die Krankheit fortwährend, wobei sich größere entzündete Areale mit Fisteln und Vernarbungen bilden, die beträchtliche Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen können. Von dieser Akne sind beide Geschlechter gleichermaßen betroffen.

Akne comedonica

Die Akne comedonica ist ähnlich der Akne vulgaris nur das hier viel häufiger weiße und schwarze Pünktchen, die sogenannten Mitesser (Komedonen) und kleine Knötchen vorkommen. Durch eine gesteigerte Bildung von Hornzellen werden die Follikelausführungsgänge verstopft, wodurch der Talg nicht frei abfließen kann. Die Akne comedonica heilt ansonsten meist ohne Narbenbildung aus.

Akne papulopustulosa

Sie zeichnet sich durch Knötchen und Eiterbläschen mit teilweise schon tief ins Gewebe reichenden Entzündungen aus. Es kommt auch nicht selten zur Ausbildung von Zysten (ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum). Nach dem Ausheilen dieser Akneform bleiben bedauerlicherweise viele Narben zurück.

Akne conglobata

Sie zählt zu der schwersten Form der Akne mit knotig verdicktem Follikeln (Bläschen) mit einheitliche Knoten und Fisteln. Nach dem Ausheilen bleiben immer hässliche, tiefe und flächenhafte Narben zurück. Die Akne conglobata betrifft überwiegend Männer bevorzugt auf den Rücken und im Bereich des Gesäß.

Akne papulosa

Die Akne papulosa ist eine mäßig ausgeprägte Akneform mit deutlich auffälligen Mitessern. Da bei dieser Form der Akne keine Eitergefüllte Bläschen (Pusteln) entstehen verheilt diese Form meist ohne Narben.

Häufigkeit der Akne

Die Häufigkeit eine Akne zu bekommen ist bei Mädchen und Jungen gleich hoch, allerdings ist die Erkrankungsform bei Jungen zuweilen stärker ausgebildet, bei Mädchen kann sie menstruationszyklusbedingten Schwankungen unterworfen sein. In welchem Ausmaß die Haut betroffen ist, ist individuell verschieden und hängt von mehreren Faktoren ab: Bei den schweren Verlaufsformen beobachtet man eine familiäre Häufung.

Generell ist die Akne umso stärker ausgeprägt und hartnäckiger, je früher sie auftritt. Mehr als 80% aller Jugendlichen geben an, unter Ihrer Akne zu leiden. Bei 15–30% ist die Akne so schwer, dass sie deutlich sichtbar und behandlungsbedürftig wird. Sie kann bereits beim 7jährigen Schulkind auftreten. Am häufigsten leiden allerdings Jugendliche zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr unter der so genannten Pubertätsakne, die danach langsam abklingt.
In der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen leiden immerhin noch 3% der Männer und sogar 5% der Frauen unter Akne.
 
Die Deutlichkeit dieser Hauterkrankung stieg in den letzten Jahren, wohl auch deshalb, weil Akne-Patienten vermehrt den Arzt wegen Hauterkrankungen aufsuchen.

Ursachen der Akne

Für die Ausprägung einer Akne gibt es mehrere Ursachen. Es greifen viele Faktoren in das umfassende Entzündungsgeschehen ein, die sich dann gegenseitig verstärken. Die vermehrte Talgabsonderung der Talgdrüsen ist der Häufigste Grund.
 
Viele Hornzellen verstopfen den Kanal, der von der Talgdrüse zur Hautoberfläche führt. Dadurch können sich in den gestauten Fettpfropfen die Bakterien gut vermehren.  
 
Das Zusammenwirken von Fett, Hornzellen, weißen Blutkörperchen und Bakterien erweitert langsam die Talgdrüse, bis diese dem Druck dann nicht mehr standhalten kann und den Inhalt in das umgebende Gewebe entleert.
 
Die Steuerung der Talgproduktion erfolgt hauptsächlich durch männliche Sexualhormone, den Androgenen (zum Beispiel Testosteron). Diese werden in der Pubertät sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen gebildet, sobald die Keimdrüsen (Geschlechtsdrüsen) ihre Funktion aufnehmen. Gleichzeitig erhöht sich in den Talgdrüsen die Aktivität eines bestimmten Enzyms, dass die Talgdrüsenfunktion stark anregt viel Fett zu produzieren. Dies führt dann letztendlich zur Entstehung von Mitessern. Kommt es bei den Frauen in der zweiten Zyklushälfte zu einer vermehrten Pickel und Mitesserbildung sind die Ursachen in den Veränderungen des Hormonhaushaltes zu suchen. Ebenso können bestimmte Umweltgifte und manche Stoffe in Kosmetika die Talgdrüse so stark verändern, dass sich eine Akne ausbildet.
 
Genauso können bestimmte Medikamente eine Akne auslösen. Dazu zählen zum Beispiel jodhaltige Tabletten (bei Schilddrüsenunterfunktion), Lithium (bei Depressionen), kortisonhaltige Mittel (bei Entzündungen), die Vitamine B6 und B12 (bei Nervenleiden und Vitaminmangel) und Medikamente zur Empfängnisverhütung oder bei Wechseljahrsbeschwerden. Solche Akneformen können in wenigen Tagen entstehen und sie treten dann nicht nur im Gesicht auf, sondern auch an anderen Stellen wie Armen, Beinen oder Rumpf. Des Weiteren gibt es auch die selbstprovozierte Akne. Nämlich, wenn der Betroffene sich in Stresssituationen nervös herumkratzt. Dadurch werden die Aknestellen geöffnet und entzündungsfördernde Bakterien können sich ausbreiten.
 
Genauso wenn man die Angewohnheit hat, das Kinn beim Zeitungslesen gedankenvoll zwischen die Finger zu legen. Dies kann Reizungen oder Entzündungen hervorrufen, da die Druckerschwärze von der Hand an die Haut gelangt. Das Mitesserausdrücken wird von Seiten der Experten ebenfalls nicht empfohlen. Viel empfehlenswerter ist es, eine Kosmetikerin aufzusuchen, die sich professionell mit der Aknehaut beschäftigen kann. 

Symptome einer Akne

Die Symptome einer Akne sind unterschiedlich, je nachdem, welches Stadium der Hauterkrankung gerade vorherrscht. Man unterscheidet ein nicht-entzündliches Stadium und ein entzündliches Stadium. Das nicht-entzündliche Stadium ist gekennzeichnet durch geschlossene und offene Mitesser. Das entzündliche Stadium zeichnet sich durch Entzündung der Mitesser aus, die zu geröteten Knötchen, den typischen Pickeln, heranreifen. Sie bilden sich dann hinterher langsam zurück. Es kommt aber auch mal vor, das sich bei einer stark entzündlichen Akne an Stelle der normalen Rückbildung ein Defektstadium auftritt, bei dem sich aus den entzündeten Knoten Narben ausbilden können.
 
Über die Krankheitsdauer einer Akne ist individuell unterschiedlich. Sie kann nur ein paar Monate anhalten oder aber länger. Ebenso kann sie später nach dem Ausheilen erneut auftreten.

Diagnose

Die Pickel und Mitesser sind nicht nur eine kosmetische Angelegenheit, sondern sie haben häufig Auswirkungen auf die Psyche. Ein erfahrener Dermatologe ist der richtige Ansprechpartner, um eventuell schon im Frühstadium einen geeigneten Plan für die vorbeugenden Maßnahmen und die Pflege der Haut durchzuführen oder eine wirksame Behandlung einzuleiten.
 

Da die schwere Akne, wie zum Beispiel die sogenannte Akne conglobata oder Akne papulopustulosa zu trichterförmige Narben führen kann, ist dies äußerst sinnvoll. Hat der Dermatologe bei einer weiblichen Person den begründeten Verdacht auf eine hormonelle Störung, kann der Blutspiegel männlicher Hormone bestimmt werden. Wenn eine innerliche Behandlung beabsichtigt ist, dann sind weitere Blutuntersuchungen wie Blutbild, Leber- und Nierewerte bei Akne notwendig. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn die Anwendung eines Medikamentes geprüft werden soll, um eine eventuelle Kontraindikation (Gegenanzeige) auszuschließen.

Differentialdiagnose

Es gibt diverse Erkrankungen, die akneähnliche Symptome auslösen. Die Auslöser sind vorwiegend Umgebungsfaktoren. Als Beispiel zu erwähnen ist hier die chronische Sonnenexposition (Sonnenaussetzung). An den sonnenexponierten Stellen treten eine große Anzahl von Mitessern auf. Besonders bei älteren Frauen mit Akneneigung können gewisse Kosmetika Mitesser auslösen. Des Weiteren sind ebenfall berufsbedingte Expositionen (Aussetzung) mit bestimmten Stoffen zu erwähnen. Darunter fallen verschiedene Ölarten (verschmutzte Kleidung).
 

Aber auch Bodybuilder oder Sportler, die zur Leistungssteigerung Doping betreiben, leiden sehr oft an Symptomen einer Akne. Eine Akne kann auch dem Krankheitsbild einer Rosazea (erbliche Hauterkrankung mit Rötung der Gesichtshaut) unter Umständen ähnlich sein. Diese Hauterkrankung ist für den behandelnden Dermatologen eine wichtige Differentialdiagnose, kommt aber vielmehr im höheren Lebensalter vor.
 
Differentialdiagnostisch im Weiteren zu nennen sind die Furunkeln (schmerzhafte Entzündung des Haarbalgs) und Karbunkel (Eiterbeule) die im Frühstadium infrage kommen können und die im Spätstadium mit Fistelbildung einhergehen. Zu nennen sind dabei die Tuberculosis cutis colliquative (Hauttuberkulose), tiefe Trichophytien (Haut und Pilzerkrankung) oder die Analfisteln.

Therapie der Akne

Die frühere Behandlungsmethode der Akne, die ausschließlich auf Erfahrung beruhte, hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert, da es gelang, bedeutungsvolle Teilaspekte in der Entstehung der Erkrankung im Behandlungskonzept mit zu berücksichtigen. Zwar kann die heutige Therapie immer noch nicht alle krankheitsverursachte Aspekte der Akne beseitigen, jedoch setzt sie an den wichtigsten Faktoren der Entstehung an.
 

Äußerliche Behandlung der Akne

Bei dieser Form der lokalen Therapie werden die Ausführungsgänge der Talgdrüsen freigelegt, um auf diese Weise den Talg  nach außen abzufließen zu lassen um so die Entstehung von Mitessern und Entzündungen zu stoppen. Bevor man die Salben aufträgt wird die Haut mit medizinischen Seifen gereinigt.

Benzoylperoxid bei Akne

Der Wirkstoff Benzoylperoxid, welcher in Cremen, Lotionen oder Gels enthalten ist, gilt in der Behandlung der Akne papulopustulosa gewissermaßen als Mittel der Wahl. Der Therapieeffekt tritt annähernd nach zwei Wochen ein. Am Anfang reagiert die Haut mit Rötung und Schuppung und relativ selten kommt es zu allergischen Reaktionen. Die Dermatologen empfehlen zur Erhöhung des positiven Effektes den Wirkstoff Benzoylperoxid mit Vitamin A-Säure abzuwechseln – also die Anwendung eines Präparates am Morgen und das andere Präparat am Abend. Des Weiteren ist es wichtig, die Substanz so lange anzuwenden, wie die Akne besteht, da weder die Talgproduktion selbst noch die Verhornungsstörung durch Benzoylperoxid beeinflusst wird.

Vitamin A-Säure bei Akne

Ein weiterer Therapieeinsatz für eine Aknebehandlung, die auch von den Dermatologen empfohlen wird ist die Behandlung mit Vitamin-A-Säure (Tretinoin). Die Vitamin-A-Säure kann die Talgproduktion beeinflussen, jedoch können als Nebeneffekte leichtes Brennen auftreten, die sich dann in Form einer Rötung oder Schuppung äußern kann. Daneben erhöht die Behandlung mit Vitamin-A-Säure die Sonnenempfindlichkeit der Haut. Einige Patienten bewerten diese Reaktionen irrtümlich als Unverträglichkeit und brechen die Behandlung ab. Da der positive Effekt der Vitamin-A-Säure sich erst nach etwa drei Wochen zeigt, sollte die Behandlung so lange durchgeführt werden, wie auch die Akne besteht.

Um die Nebenwirkungen so minimal wie möglich zu halten, sollten die Salben im Anfangsstadium nur jeden zweiten Tag aufgetragen werden. Die Produkte sollten nicht in die Augen oder auf Schleimhäute gelangen. Zugleich dürfen Schwangere nicht mit Vitamin A-Säure behandelt werden, da möglicherweise das Risiko einer Missbildung des Kindes besteht. Ferner dürfen Patienten mit Leberfunktionsstörungen, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes oder Nierenleiden nur nach Absprache mit dem Dermatologen Vitamin-A-Säure-Präparate einnehmen.

Innerliche Behandlung der Akne

Die Innerliche Behandlung ist nur in schwierigeren Fällen nötig, falls die äußerliche Behandlung keine oder nur geringe Resultate zeigt:

Antibiotika bei Akne

Eine Genesung kann die Einnahme von Antibiotika zeigen, wenn sie 2- 3 Monate eingenommen wird. Aber sie reicht alleine ohne lokale Behandlung als Therapie nicht aus.

Hormontherapie der Akne

Bei Frauen kann man die Talgproduktion der Akne verlangsamen, indem man sie mit Hormonen Behandelt. Bei Männern kommt dieser Therapieansatz nicht in Betracht.

Hinweise für Patienten

Auch wenn die Akne mit Sicherheit nicht durch Schmutz verursacht wird, ist es für den Betroffenen empfehlenswert, eine sorgfältige Hautreinigung und eine Hautpflege am Morgen und am Abend durchzuführen. Am besten dazu geeignet sind medizinische Seifen, Reinigungsmilch oder Reinigungsmittel, die die Haut nicht zusätzlich reizen.

Man sollte die Anwendung von Fettsalben oder Wasser-in-Öl-Salben ebenso Puder im Gesicht meiden. Ebenso kann starkes Reiben mit dem Handtuch oder am Oberkörper eng anliegende Bekleidung die Akne verschlimmern. In einigen Fällen können Gesichtsdampfbäder helfen, die Hautporen zu öffnen und dadurch die Talgabsonderung beschleunigen. Weiterhin ist das Ausdrücken oder Kratzen zu vermeiden, weil dadurch zusätzlich Keime in die Haut gelangen und weitere Entzündungen sind dann die Folgen.
 
Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass eine Diät keinen Einfluss auf die Entstehung oder die Ausprägung von Akne hat. Trotzdem ist eine ausgewogene und vollwertige Kost sinnvoll, dabei sollte man aber auf eine individuelle Unverträglichkeiten achten. Außerdem können Vitamin B-haltige Multivitaminsäfte eine Akne unter Umständen verstärken.
 
Bei Fragen und Information zum Thema Akne werden von Experten des Deutschen Grünen Kreuzes für Gesundheit e.V. (DGK) jeden Dienstag von 17 – 19 Uhr unter der Telefonnummer 0 64 21/ 293 – 830 beantwortet.

Prognose

Der Verlauf und der Schweregrad der Akne sind im Einzelfall nicht vorhersehbar. Im Durchschnitt sind die entzündlichen Hautveränderungen bei der Mehrheit der Betroffenen geringgradig ausgeprägt (Akne comedonica), und es kommt zu einer Abheilung bis zirka zum 20. Lebensjahr. Bei einer weitaus kleineren Zahl der Betroffenen treten schwere und lange Verläufe auf. Einen denkbaren Anhaltspunkt auf eine schwere Verlaufsform gibt ggf. die Krankengeschichte der Familie.

Einflussnahme auf den Verlauf der Akne haben darüber hinaus auch Akne provozierende Stoffe und Medikamente, die die Abheilung hinauszögern können: z. B. sogenannte Mitesser fördernde Kosmetika. Ebenso können Stresssituationen zu einer schubartigen Verschlimmerung der Akne führen. Ein negativer Einfluss von Lebensmitteln konnte bisher noch nicht begründet werden, wird aber von Patienten immer wieder selbst beobachtet (Fast food, Schokolade, Schweinefleisch, fettreiche Kost).



Letzte Aktualisierung am 29.07.2010.

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