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Nabelschnurpunktion

Lesezeit: 1 Min.

Bei einer Nabelschnurpunktion (Chordozentese) wird mit Hilfe einer Kanüle Blut des Kindes im Mutterleib aus der Nabelschnur abgenommen und dann im Labor untersucht. Damit gehört die Nabelschnurpunktion zu den Verfahren der Pränataldiagnostik, den Untersuchungen von Kindern im Mutterleib. Mit Hilfe dieser Blutprobe des ungeborenen Kindes können eine Reihe von Störungen diagnostiziert werden. So kann bei der Nabelschnurpunktion eine Bestimmung der Chromosomen erfolgen, um beispielsweise ein Down-Syndrom feststellen zu können. Ebenfalls kann mit der Chordozentese eine Untersuchung auf Blutgruppenunverträglichkeit (Rhesusfaktor-Unverträglichkeit) zwischen Mutter und Kind geschehen oder ein Nachweis bestimmter Infektionskrankheiten. Die Nabelschnurpunktion gehört nicht zu den Routineverfahren und wird hauptsächlich bei unklaren Ergebnissen vorheriger Untersuchungen angewendet. Zu beachten ist, dass es sich um einen kleinen Eingriff handelt, bei dem Komplikationen nicht auszuschließen sind.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 09.02.2016
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