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Stillen

Lesezeit: 1 Min.

In den ersten Monaten kann das Kind allein von der Muttermilch ernährt werden

Stillen gilt im Allgemeinen als sehr vorteilhaft für das Kind. Das Füttern mit der eigenen Milch ist ein Vorgang, der sich über Millionen von Jahren in der Natur entwickelt hat, um das Kind optimal zu versorgen. Die Muttermilch ist die einzige Nahrung und normalerweise die einzige Flüssigkeit, die das Kind in den ersten Monaten seines Lebens braucht. Dennoch ist Stillen in der heutigen Zeit nicht zwangsläufig notwendig. Flaschenmilch enthält ebenso alle wichtigen Bestandteile wie die Muttermilch auch. So wird richtiges Stillen zwar empfohlen, doch wenn die Mutter dies als zu unangenehm empfindet oder der eigene Körper Probleme bereitet, kann sie ihr Kind auch mit der Flasche ernähren.

Die Muttermilch - ein perfektes Nahrungsmittel für den Säugling

Die Muttermilch wird von der weiblichen Brustdrüse produziert und entspricht der Milch anderer Säugetiere. Die Zusammensetzung der menschlichen Milch ist aber etwas anders als z. B. bei der Kuhmilch.

Muttermilch enthält genügend Flüssigkeit und Nährstoffe, um das Baby zu versorgen. Sie ist reich an Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten (Milchzucker = Lactose), Mineralien und Vitaminen. Weil sie auch bestimmte Antikörper sowie Abwehrsystem-Enzyme enthält, bringt die Muttermilch für das Kind weiterhin einen Schutz vor Krankheitserregern.

Schon während der Schwangerschaft kommt es vor, dass aus der Brustdrüse etwas Vormilch (Kolostrum) abgeht. Dies ist aber nicht bei allen schwangeren Frauen der Fall. Auch in den vier bis fünf Tagen nach der Geburt handelt es sich noch um Vormilch. Im Verlauf dieser Tage bildet die Brust erst allmählich Flüssigkeit, die immer mehr der endgültigen Muttermilch (der so genannten Frauenmilch) ähnelt. Die Vormilch ist klar, oft von gelblicher Färbung, relativ dickflüssig und eiweißhaltig. Insbesondere liefert sie dem Kind viele Antikörper. Die Bildung von Vormilch und gewöhnlicher Muttermilch wird über Hormone gesteuert.

Reife Muttermilch sieht oftmals wässriger aus als beispielsweise die bekannte Kuhmilch. Sie enthält dennoch alle Nährstoffe in genügender Menge. Die Muttermilch wird so lange produziert, wie sie benötigt wird; es gibt keine vorgegebene Zeitdauer. Werden die Brustwarzen weiterhin stimuliert, dann wird auch noch Milch gebildet.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 14.03.2016
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