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Anzeichen für vorzeitige Wehen | Diagnose

Lesezeit: 1 Min.

Symptome - Wie äußern sich vorzeitige Wehen?

Eine vorzeitige Wehentätigkeit liegt vor, wenn es vor der 37. Schwangerschaftswoche zu Geburtswehen kommt. Solche Wehen sind im Allgemeinen stärker als die Vorwehen und kommen regelmäßig wieder. Meist gelten drei oder mehr Kontraktionen der Gebärmutter pro Stunde als „richtige" Wehen. Hierbei gibt es unterschiedliche Ansichten, doch allen gemein ist, dass mehrere starke und länger als 30 Sekunden dauernde Wehen innerhalb einer Stunde auftreten.

Die werdende Mutter bemerkt die zu frühen Wehen an wiederholten Schmerzen mit Zusammenziehen des Bauches. Der Bauch wird dabei stramm und fest. Die entstehenden Schmerzen können auch in weitere Körperregionen ausstrahlen wie z. B. den Rücken. Eine Schwangere weiß normalerweise instinktiv, wann es sich um Geburtswehen beziehungsweise vorzeitige zu starke Wehen handelt und nicht um die typischen schwächeren Vor- oder Übungswehen.

Eine Betroffene bemerkt oft auch schon einen Druck im Becken nach unten. Manchmal kann etwas Schleim oder Blut aus der Scheide abgehen, wenn sich gleichzeitig der Muttermund weitet (so genanntes Zeichnen).

Diagnose bei vorzeitiger Wehentätigkeit

Eine Frau, die vermutet, dass es sich um vorzeitige Wehentätigkeit handelt, sollte sich rasch zum Arzt begeben. Der Arzt führt eine kurze Anamnese (Befragung der Patientin) durch und untersucht die Betroffene, er tastet unter anderem den Bauch ab. Vor allem beurteilt der Arzt den Muttermund beziehungsweise Gebärmutterhals. Wenn sich der Gebärmutterhals schon geweitet und verkürzt hat, ist die Gefahr einer Frühgeburt weiter erhöht. Eine Ultraschalluntersuchung über die Scheide (transvaginaler Ultraschall) ist aufschlussreich. Ebenfalls erfolgt ein CTG (Cardiotokographie), also die Aufzeichnung der Wehen mit einem speziellen Gerät.

Differenzialdiagnose

Die vorzeitigen Wehen lassen sich nicht immer genau von den Übungswehen oder harmlosen Vorwehen unterscheiden. Eine Schwangere, die sich unsicher ist, sollte die Wehentätigkeit lieber vom Arzt abklären lassen.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 21.12.2015
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