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Verstopfung in der Schwangerschaft

Lesezeit: 1 Min.

Bei Schwangeren wird Verstopfung oft durch die Hormone verursacht

Verstopfung gehört zu den häufigeren Beschwerden in der Schwangerschaft. Zu den Ursachen gehören hormonelle Umstellungen, aber auch weitere Faktoren wie Stress und ungünstige Ernährung sowie die wachsende Gebärmutter, die einen Druck auf den Darm ausübt. Meist ist die Verstopfung ein harmloses Symptom in der Schwangerschaft, das durch eine Ernährungsumstellung und viel Bewegung gebessert werden kann. Unter Umständen kann die Verstopfung zu Folgeerscheinungen wie Hämorrhoiden führen. Auf keinen Fall dürfen schwangere Frauen Abführmittel zu sich nehmen.

Mögliche Ursachen einer Verstopfung in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft können mehrere Faktoren dazu beitragen, dass eine Verstopfung besteht. Eine Hauptursache sind die Hormone. Die in der Schwangerschaft gebildeten und ausgeschütteten Hormone führen dazu, dass der Darm sich weniger und langsamer bewegt als vorher. Der Stuhl verweilt länger im Darm und wird dicker, weil viel Flüssigkeit entzogen (resorbiert) wird.

Die hormonellen Gegebenheiten sind aber nicht als einzige Ursache für die Verstopfung während der Schwangerschaft anzusehen. Die Ernährung trägt dazu bei, ob eine Verstopfung entsteht oder ob der Stuhl eine normale Konsistenz hat. Ebenfalls übt die Gebärmutter mit dem wachsenden ungeborenen Kind einen Druck auf die Organe im Bauchraum aus. Der Darm kann merklich eingeengt werden, so dass der Darminhalt schlechter passieren kann als vor der Schwangerschaft. Eine Rolle können auch die Lebensführung sowie psychische Belastungen beziehungsweise Stress spielen. Außerdem können Elektrolytstörungen eine Verstopfung begünstigen.

Die Ursachen der Verstopfung können allerdings noch anderer Natur sein, die möglichen Gründe sind vielfältig. Bisweilen handelt es sich bei der Verstopfung um eine Nebenwirkung eines Medikaments, insbesondere eines eisenhaltigen Präparats gegen die häufige Blutarmut (Anämie) in der Schwangerschaft. In manchen Fällen stecken andere Erkrankungen hinter der Verstopfung.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 21.12.2015
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sagt bonitavb4   vor 5 Tage  99743

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