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Ringelröteln in der Schwangerschaft

Lesezeit: 1 Min.

Ringelröteln sind meist nur während der Schwangerschaft gefährlich

Die Ringelröteln sind eine Infektionskrankheit, die normalerweise harmlos verläuft. In der Schwangerschaft können Ringelröteln jedoch zu einer Ansteckung des ungeborenen Kindes mit schwerwiegenden Folgen führen. Die Erkrankung Ringelröteln wird durch ein Virus verursacht, das Parvovirus B19. Dieses Virus wird hauptsächlich über Tröpfchen beispielsweise beim Niesen übertragen, eine schwangere Mutter bekommt es nicht selten von einem Kind, das sich etwa im Kindergarten angesteckt hat. Ein ungeborenes Kind, das über die Mutter infiziert wurde, kann unter anderem eine Blutarmut (Anämie) und Flüssigkeitseinlagerungen bekommen. Gegebenenfalls muss es mit einer Bluttransfusion über die Nabelschnur behandelt werden.

Ursachen für Ringelröteln in der Schwangerschaft

Die Ringelröteln sind durch eine Infektion mit dem Parvovirus B19 bedingt. Eine Ansteckung mit dem Virus geschieht von einem anderen Menschen aus durch Niesen oder auch Husten oder Sprechen. Das Virus gelangt über Tröpfchen auf die Schleimhaut des Empfängers und kann sich dann ausbreiten. Der Übertragungsweg entspricht damit z. B. demjenigen bei einer Grippe. Die Häufigkeit dieser Übertragung ist im Winter und Frühjahr höher als in den restlichen Jahreszeiten. Manchmal reicht eine Berührung mit der Hand aus, um das Virus vom einen zum anderen Menschen überspringen zu lassen. Das Parvovirus B19 kann aber auch über Blut und Blutprodukte übertragen werden. Überdies kann es von einer infizierten Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden. Die Gefahr dafür liegt bei etwa 30 Prozent.

Ungefähr die Hälfte der werdenden Mütter hatte schon zuvor in ihrem Leben eine Ringelröteln-Infektion und ist damit immun. In einem solchen Fall besteht auch für das Kind keine Gefahr. In ganz seltenen Fällen ist ein Mensch auch nach einer bereits abgelaufenen Ringelröteln-Infektion nicht immun.

Werdende Mütter, die nicht immun sind, bekommen häufig dann Ringelröteln, wenn sie bereits ein kleines Kind haben. Dieses infiziert sich oftmals z. B. im Kindergarten und kann das Virus an die Mutter weitergeben. Die Inkubationszeit der Ringelröteln, also die Zeit zwischen der Infektion und dem ersten Auftreten der Symptome, dauert etwa zwei Wochen.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 21.12.2015
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