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Müdigkeit in der Schwangerschaft

Lesezeit: 1 Min.

Vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel sind viele Mütter erschöpft

Eine der häufigsten unspezifischen Beschwerden in der Schwangerschaft ist die Müdigkeit. Die werdenden Mütter fühlen sich insbesondere im ersten Drittel (Trimenon) der Schwangerschaft erschöpft, im zweiten Drittel ist die Müdigkeit meist nicht mehr so stark. Dagegen sind Schwangere im dritten Drittel meist wieder von Müdigkeit geplagt, unter anderem weil sie schließlich viel Gewicht mit sich herumschleppen muss. Gegen die Müdigkeit und Abgeschlagenheit kann die werdende Mutter einiges tun. Sie kann auf eine Ernährung achten, die sie nicht so schlapp macht, und sich viel an der frischen Luft bewegen.

Ursachen der Müdigkeit in der Schwangerschaft

Die Müdigkeit ist die Folge von mehreren Veränderungen, die mit der Schwangerschaft kommen. So findet eine hormonelle Umstellung statt, die allein schon der Frau zu schaffen macht. Das Körpergewicht wird insgesamt immer größer, so dass die Schwangere mehr mit sich zu tragen hat. Das Herz muss ebenfalls mehr Arbeit leisten als zuvor, denn die Menge an Blut vergrößert sich. Nicht zuletzt verschlingen das Wachstum von Kind und Mutterkuchen (Plazenta) viel Energie. Hinzu kommt die psychische Belastung, die viele Mütter in diesem Lebensabschnitt verspüren, weil sich viel verändert und es oft Ungewissheit gibt.

Müdigkeit und Erschöpftheit hat nicht nur mit der Schwangerschaft zu tun, sondern hat oft Ursachen, die auch andere Menschen betreffen. Zu diesen Einflüssen gehören z. B. Schlafmangel und Überanstrengung. Viele Schwangere haben auch schon andere Kinder, um die sie sich kümmern müssen. Dies trägt dann dazu bei, dass die Schwangerschaft ermüdend ist.

Wenn eine Schwangere müde und abgeschlagen ist, kann dies in manchen Fällen auf eine Erkrankung hindeuten. So zeigt sich ein Eisenmangel mit Blutarmut (Anämie) in Beschwerden wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit, blasser Haut, Schwindel oder Kopfschmerzen.

Wie äußert sich die Müdigkeit in der Schwangerschaft?

Typischerweise ist eine Müdigkeit im ersten Schwangerschaftsdrittel (Trimenon) sehr ausgeprägt, im zweiten Drittel ist sie nicht mehr so auffällig, aber im letzten Drittel wieder stärker. Die Schwangere fühlt sich öfter als zuvor auch am Tage müde und erschöpft. Sie hat häufiger das Bedürfnis, sich auszuruhen oder einfach zu schlafen. Schon Tätigkeiten, die sie sonst ohne Probleme bewältigt, können ihr sehr zu schaffen machen.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 21.12.2015
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sagt bonitavb4   vor 3 Tage  99592

bernicesz18

 
sagt Zystine   vor 7 Tage  134

Ergänzung zu meinem Schreiben: ich war gestern beim Frauenarzt, den das nicht weiter interessiert und vor 3 Wochen beim "Diagnostiker", der diesmal ... mehr

Portrait Dr. med. Wolfgang Hirsch, FRAUENÄRZTE AM POTSDAMER PLATZ DR. KIEWSKI / DR. HIRSCH, Mutterschaftsvorsorge - Intimchirurgie - Schamlippenverkleinerung, Berlin, Frauenarzt
sagt Dr. Hirsch   vor 9 Tage  166

Eine Geschlechtsbestimmung wäre an einer Eileiterschwangerschaft nur durch aufwendige Laboruntersuchungen möglich und wird nie!! gemacht.

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