Youtube
Folgen Sie uns auf  

Hämorrhoiden in der Schwangerschaft

Lesezeit: 1 Min.

Hämorrhoiden können zu Juckreiz, Schmerzen und Blutungen führen

Vergrößerte Hämorrhoiden, meist einfach nur Hämorrhoiden genannt, sind eine Aufweitung der Venen am After. Diese Erkrankung kann durch die Gegebenheiten in der Schwangerschaft verursacht oder verstärkt werden, unter anderem durch den Druck auf die Blutgefäße oder durch die häufige Verstopfung. Die Hämorrhoiden können zu geringen bis starken Beschwerden führen, etwa Jucken, Schmerzen und Afterblutungen. Sehr ausgeprägte Hämorrhoiden können Folgeschäden wie Thrombosen am Anus bedingen. Die Schwangere kann vorbeugend darauf einwirken, dass sich keine Erweiterungen der Hämorrhoiden bilden, indem sie auf ihre Ernährung achtet. Normalerweise ist bei Hämorrhoiden in der Schwangerschaft keine Operation oder Verödung erforderlich. Die Beschwerden verschwinden meist einige Zeit nach der Geburt des Kindes.

Mögliche Ursachen von Hämorrhoiden bei schwangeren Frauen

Die Hämorrhoiden im ursprünglichen Sinne sind ein Schwellkörper aus Blutgefäßen, die den After abdichten und damit den Schließmuskel unterstützen. Erst wenn die Hämorrhoiden verdickt sind, handelt es sich um eine Krankheit, die Beschwerden und Folgeschäden bedingen kann.

Der Zustand der Schwangerschaft begünstigt, dass sich vergrößerte Hämorroiden entwickeln. Einer der Einflüsse ist die zunehmende Enge beziehungsweise der Druck im Bauchraum. Die Gebärmutter drückt auf andere innere Organe sowie auch auf die Blutgefäße im Bauch- und Beckenbereich der Schwangeren. Dadurch kann sich leicht Blut aufstauen, das sonst aus dem Venengeflecht am After zurück in Richtung Herz strömt. Die Gefahr erhöht sich, dass die Venen sich erweitern und schließlich Beschwerden machen.

Verstopfung ist ebenfalls ein Umstand, der zu vergrößerten Hämorrhoiden führen kann. Da die Verstopfung ein häufiges Übel innerhalb der Schwangerschaft ist, ist dies eine weitere Erklärung, warum werdende Mütter oft Probleme mit Hämorrhoiden haben.

Darüber hinausgehende Einflüsse, die Hämorrhoiden begünstigen, sind mangelnde körperliche Bewegung, langes Sitzen oder Stehen sowie eine Bindegewebsschwäche.

Der Geburtsvorgang kann ebenfalls noch einmal auf die Hämorrhoiden einwirken und sie verstärken. Daher leiden einige Frauen kurz nach der Geburt an den vergrößerten Gefäßknoten am After. Meist verschwinden sie aber später wieder.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 21.12.2015
War dieser Artikel hilfreich?

Aktuelle Beiträge im Forum Frauenheilkunde

 
sagt einsmile   vor 3 Tage  518

Hallo

Ich bin 44 Jahre alt, mein Partner ist sterilisiert. Seit neun Tage (da hätte meine Periode kommen sollen) habe ich Beschwerden der Mens. ... mehr

 
sagt bonitavb4   vor 6 Tage  99807

bernicesz18

 
sagt Zystine   vor 10 Tage  163

Ergänzung zu meinem Schreiben: ich war gestern beim Frauenarzt, den das nicht weiter interessiert und vor 3 Wochen beim "Diagnostiker", der diesmal ... mehr

Alle Beiträge anzeigen: Forum Frauenheilkunde

Stellen Sie Ihre Frage

Haben Sie bereits ein Benutzerkonto? Anmelden (Login)
Bitte wählen Sie ein passendes Forum aus.
Bitte geben Sie einen Titel für Ihre Frage oder Anmerkung ein.


Ja, ich möchte Antworten per E-Mail erhalten

Ich stimme den Nutzungsbedingungen und den Datenschutzbestimmungen zu.

Arztsuche

Ärzte
Portrait Norbert Drews, Gemeinschaftspraxis für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie im St. Ansgar Krankenhaus, Dr. Lorenz Holtwick, Norbert Drews & Partner, Höxter, MKG-Chirurg N. Drews
MKG-Chirurg
in 37671 Höxter
Portrait Dr. Lorenz Holtwick, Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im St. Ansgar-Krankenhaus, Dr. Lorenz Holtwick, Norbert Drews & Partner, Höxter, MKG-Chirurg Dr. L. Holtwick
MKG-Chirurg
in 37671 Höxter
Portrait Dr. Lorenz Holtwick, Gemeinschaftspraxis für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie im Charlottenstift-Krankenhaus, Dr. Lorenz Holtwick, Norbert Drews & Partner, Stadtoldendorf, MKG-Chirurg Dr. L. Holtwick
MKG-Chirurg
in 37627 Stadtoldendorf
Alle anzeigen Zufall