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Hebamme

Lesezeit: 2 Min.

Was macht eine Hebamme?

Eine Hebamme hilft bei einer Geburt. In Deutschland muss bei jeder Geburt eine Hebamme anwesend sein. Die Tätigkeiten der Hebamme gehen jedoch weit über die Geburtshilfe hinaus. Hebammen betreuen auch Schwangere, bereiten sie auf die Geburt vor und begleiten sie auch nach der Entbindung noch im Wochenbett. Viele angehende Mütter suchen sich deshalb eine freiberufliche Hebamme für diesen Zeitraum, um eine feste Ansprechpartnerin zu haben. Während einer normalen Geburt führt die Hebamme die meisten medizinischen Maßnahmen durch wie z. B. die Untersuchungen, Hilfsgriffe zur Entbindung und die Versorgung des Neugeborenen. Falls kein Arzt anwesend ist, kann die Hebamme diesen bei Problemfällen rasch hinzurufen. Die Hebamme unterstützt die Mutter seelisch und moralisch und kann ihr Anweisungen und Tipps geben, beispielsweise zur Atemtechnik und Entspannung.

Wer darf sich Hebamme nennen?

Der Beruf Hebamme erfordert in Deutschland eine dreijährige Ausbildung an einer Fachschule. Die Hebammen brauchen eine umfassende, eingehende Ausbildung über viele verschiedene Themen. Sie müssen nicht nur Geburten durchführen können, sondern auch bei Komplikationen eingreifen können und nicht zuletzt Müttern seelische Unterstützung bieten. Auch müssen sie sich mit Risikoschwangerschaften, mit der Betreuung der Mutter in der Schwangerschaft und im Wochenbett auskennen.

Des Weiteren ist es möglich, Hebammenkunde zu studieren oder ein Studium in Kombination mit der Fachausbildung absolvieren, um in den Beruf einzutreten.

Hebammen sind üblicherweise Frauen. Männern steht dieses Berufsbild ebenso offen, doch männliche Hebammen sind äußerst rar. In Deutschland werden männliche Hebammen als Entbindungspfleger bezeichnet.

Rund 60 Prozent der Hebammen arbeiten freiberuflich. Sie begleiten meist Mütter über eine längere Zeit in der Schwangerschaft, während der Geburt und im Wochenbett. Der Vorteil ist, dass die Mutter und die Hebamme ein vertrauensvolles Verhältnis aufnehmen können. Viele freiberufliche Hebammen haben eine eigene Hebammenpraxis.

Hebammen, die angestellt sind, arbeiten meist im Krankenhaus und leiten dort die Entbindungen. Sie versorgen dort aber auch oft noch Frauen und Neugeborene im Wochenbett. Hebammen in der Klinik können als eine sehr spezialisierte Art von Krankenschwester oder Krankenpfleger angesehen werden.

Weitere Hebammen arbeiten im Geburtshaus, einer außerklinischen Einrichtung, in der Mütter ihre Kinder zur Welt bringen können. Manche Hebammen sind als Familienhebammen beispielsweise innerhalb eines sozialen Dienstes oder des Jugendamtes tätig. Einige sind außerhalb des eigentlichen Hebammen-Berufsfeldes tätig und arbeiten z. B. im Management oder als Lehrkraft an Hebammenschulen.

Welche Aufgaben hat eine Hebamme?

Die Haupttätigkeit, aber bei weitem nicht die einzige Aufgabe einer Hebamme ist die Geburtshilfe. Die Hebammen sind im Allgemeinen das wichtigste Fachpersonal bei den meisten Geburten. Insbesondere freiberufliche Hebammen betreuen die Mutter sehr lange, vom ersten Kontakt mitten in der Schwangerschaft bis weit über die Geburt hinaus.

V. Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt

aktualisiert am 29.02.2016
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