Unter dem Begriff der künstlichen Befruchtung (assistierte Insemination) werden vier verschiedene Methoden zusammengefasst, die eine Schwangerschaft durch medizinische Eingriffe ermöglichen.
Zu den Methoden der künstlichen Befruchtung zählen:
- Homologe oder heterologe Insemination
- In-vitro-Fertilisation (IVF)
- Gamete Intra Fallopian Tube Transfer (GIFT)
- Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
Eine künstliche Befruchtung kann in Deutschland durchgeführt werden, wenn ein Paar zwei Jahre lang regelmäßig erfolglos versucht, ein Kind zu zeugen.
Möglichkeiten und Methoden der Reproduktionsmedizin
Die künstliche Befruchtung stellt eine Möglichkeit dar, vielen Paaren, die auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen können, diesen Wunsch doch noch zu erfüllen. Sie wird in der Regel eingesetzt, wenn der Mann subfertil ist, also zu wenig Ejakulat, zu wenige oder zu unbewegliche Spermien produziert, sodass eine Befruchtung durch Geschlechtsverkehr nicht zustande kommen kann. Eine assistierte Insemination kommt auch infrage, wenn die Unfruchtbarkeit durch anatomische, immunologische oder hormonelle Veränderungen bei der Frau bedingt ist.
Letzte Aktualisierung am 22.07.2010.