Oft kann auf eine Betäubung verzichtet werden, da die Schmerzen normalerweise eher gering sind. Beruhigungsmittel können sinnvoll sein. Nachdem die Haut desinfiziert wurde, sticht der Arzt eine Hohlnadel über Bauchwand und Gebärmutterwand in die Fruchtblase ein. Um das Verletzungsrisiko gering zu halten, erfolgt eine ständige Ultraschallkontrolle.
Dann zieht der Arzt die nötige Menge an Fruchtwasser mit einer Spritze heraus. Nach dem Entfernen der Nadel wird noch einmal eine Kontrolle mit Ultraschall vorgenommen. Um einer möglichen Blutgruppenunverträglichkeit vorzubeugen, kann bei negativem Rhesusfaktor der Mutter noch ein spezielles Medikament gegeben werden.
Das Ergebnis kann der Schwangeren in Abhängigkeit von den erfolgenden Laboruntersuchungen nach wenigen Tagen bis wenigen Wochen mitgeteilt werden.