Als Brustbiopsie wird die Probeentnahme von Gewebe aus der Brust bezeichnet. Durch die Methode kann ein Verdacht auf Brustkrebs (Mammakarzinom) bestätigt oder ausgeräumt werden. Für eine Brustbiopsie können unterschiedliche Verfahren zum Einsatz kommen.
Die Brustbiopsie - wann wird Sie durchgeführt?
Die Biopsie der Brust wird bei einem Verdacht auf ein Mammakarzinom (Brustkrebs) vorgenommen. Meist wird die Gewebeprobe aus der Brust daher genommen, wenn sich in der Röntgenaufnahme (Mammographie) eine verdächtige Gewebeveränderung zeigt. Insbesondere handelt es sich um sehr kleine Verkalkungen und unscharf begrenzte, dichte Stellen.
Das Mammakarzinom (Brustkrebs, bösartiger Tumor der Brust) ist bei Frauen die häufigste Krebsart (etwa ein Viertel aller Krebserkrankungen von Frauen). In seltenen Fällen kann die Krankheit allerdings auch Männer betreffen. Meist bestehen über längere Zeit keine Beschwerden, daher wird Brustkrebs oft bei der Selbstabtastung entdeckt.
Die verdächtigen Knoten sind oft jedoch keine Brustkrebsfälle, sondern es handelt sich häufig um gutartige Tumore wie z. B. das Fibroadenom. Der Brustkrebs (Mammakarzinom) streut oft schon früh, d. h. es setzen sich häufig schon im Anfangsstadium Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperregionen ab. Brustkrebs endet in ungefähr 30 Prozent der Fälle tödlich. Der Krebs wird durch eine Operation oder durch Chemotherapie, Bestrahlung oder Hormonbehandlung therapiert.
Letzte Aktualisierung am 22.07.2010.