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sehr starke Schmerzen nach Operation eines Spontan Pneumothorax

42 Beiträge - 12761 Aufrufe
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alexanderG  fragt am 05.10.2010
Hallo, habe sehr starke Schmerzen nach der Operation meines zweiten spontan Pneumothorax. Nach dem Ziehen der Drainage viel die Lunge wieder zusammen da fehler gemacht wurde.
Die Operation liegt 6 Wochen zurück und bin seit 4 Wochen aus dem Krankenhaus die Schmerzen lassen aber einfach nicht nach obwohl ich Ibuflam 600mg 2 mal täglich nehme und auch Tropfen Novaminsulfon-ratiopharm 500g/ml und machen mehrmals tägliche mit einem Gerät meine Atemgymastik.
Meine Frage Gibt es keine bessern Schmerzmittel??
Bin auch wegen diesen Schmerzen bis auf weiteres krankgeschrieben.
Außerdem habe ich auf der linken Seite (da war die Op) Rückenschmerzen, am Brustbein Schmerzen, trockenen Husten, belegt Stimme, Klos im Hals.

Da ich Angst vor einem weiteren Pneumothorax habe, wurde die Lunge mehrmals schon abgehört und einmal wieder geröngt mit dem Ergenbis dass die Lunge super aussieht und gut belüftet ist.

Gibt es was, was mir die Angst nimmt?

Denn wie gesagt, so mit den starken Schmerzen und Angstzuständen kann ich meine Arbeit nicht ausnehme und bin auch im privat Leben sehr eingeschränkt.
Können Sie mir BITTE helfen!!

Vielen Dank
Alexander
 
Psyco52  sagt am 31.12.2011
Helfen kann ich nicht, aber auch ich habe mich nach dem 2. Pneumothorax operieren lassen, das war im Oktober, und habe immer noch Schmerzen. Ich habe danach noch 2mal im Krankenhaus gelegen mit Verdacht auf Pneumothorax. Da war aber nichts.
Ich habe jetzt gezielt danach gesucht, ob es noch andere gibt, die nach einer Pneumothoraxoperation noch lange Schmerzen haben. Du bist also nicht allein und ich auch nicht. Mich beruhigt das etwas.

Gruß Waltraud
 
cooper  sagt am 28.01.2012
Hallo,bei mir wurde vor 14 Tagen eine Bilobektomie durchgeführt.Nach anfänglichem Zögern, bat ich im Krankenhaus um ein Gespräch mit einem Anästhesisten der mir erklärte,dass ich mindestens 1-2 Monate mit mäßigen bis starken Schmerzen rechnen muss.Dieser Zeitraum sei bei Lungenoperationen normal und ich solle bei meinem Hausarzt auf eine angemessene Schmerztherapie drängen.Im Moment nehme ich 2*tägl. Ibufam 600 und 3*tägl.10mg Oxycodon Retardtabletten.Dass Oxycodon ein starkes Betäubungsmittel ist ,ist nur insofern ein Problem,
dass man das Medikament nicht abrupt absetzen darf sondern, langsam ausschleichen muss.Manche Hausärzte weigern sich auch heute noch,potente Opioide zu verschreiben.Ich würde
in so einem Fall einen Schmerztherapeuten aufsuchen weil die in der Regel mehr Ahnung haben als „normale“ Hausärzte.Wie gesagt,ich komme mit der jetzigen Medikation sehr gut zurecht
und Krankengymnastik und Atemübungen kann ich schmerzfrei durchführen.Ich hoffe,ich konnte dir weiterhelfen Gruß Guido
 
Sunrise35  sagt am 13.04.2012
Hallo Alexander,

ich habe gerade deinen beitrag gelesen..und ich mache gerade das gleich durch wie du! hatte auch eine grössere lungen op durch ein spontanpney...ich habe die gleiche sachen wie trockenen husten nervenreizung druck auf dem brustkorb....jedesmal wenn ich zu meinem arzt hin gehe heisst es sei normal und das das bis zu 6 monate dauern kann..habe genau wie die gleichen ängste das es vllt doch wieder was anderes ist...:(
geht es dir denn mittlerweile wieder besser?

und vllt haben ja hier noch welche einen guten tipp..denn gut luft bekommen tu ich,das kann doch nicht alles nur von der nervenreizung her kommen? oder??

lg Sunrise35
 
boarderknut  sagt am 16.04.2012
Hallo Zusammen,
hatte auch vor 3 Wochen einen rezidiven Spontanpneumotorax, d.h. nach dem im November der rechte Lungenflügel kollabiert ist, ist das ganze jetzt nochmal passiert... Bei mir wurde dann eine videoassistierte Thoraskopie, Lungenspitzenresektion und parietale Pleurektomie durchgeführt. Leider habe ich seitdem auch starke Schmerzen, die ich nur mit 5-6 Ibuflam pro 24 Stunden mehr schlecht als recht unterdrücken kann. Was mir etwas Linderung bringt, ist 15-30min lang zu baden in warmen Wasser. Heute Abend werde ich auch mal leichte Sauna bei 70°C testen...
 
Sunrise35  sagt am 17.04.2012
Hallo Boarderknut,

das gleich würde bei mir auch gemacht mit der videoassistierte Thoraskopie..ich muss sagen meine Lunge ist seitdem wunderbar,bis auf diese starken schmerzen,trockener husten und und und...wäre hilft mir auch immer nur bedingt...da bei mir aber eine Lungengrunderkrankung vorliegt muss ich dem nach erst noch viele tests machen um zu sehen was der wirkliche grund ist...
Dir trotzdem weiterhin auch eine gute besserung,schön wenn man nicht alleine betroffen ist :)

lg Sunrise35
 
Sunrise35  sagt am 17.04.2012
Hallo Boarderknut,

das gleich würde bei mir auch gemacht mit der videoassistierte Thoraskopie..ich muss sagen meine Lunge ist seitdem wunderbar,bis auf diese starken schmerzen,trockener husten und und und...wäre hilft mir auch immer nur bedingt...da bei mir aber eine Lungengrunderkrankung vorliegt muss ich dem nach erst noch viele tests machen um zu sehen was der wirkliche grund ist...
Dir trotzdem weiterhin auch eine gute besserung,schön wenn man nicht alleine betroffen ist :)

lg Sunrise35
 
RinosJourney  sagt am 26.08.2012
Ich hatte gerade meinen 2. Spontanpneumothorax. Dieses mal rechts. Habe nunbeide Seiten Operiert..

Zu deiner Angst kann ich sagen:
So ging es mir nach dem ersten auch... Lustigerweise 'vergisst' man sehr schnell wieder wie der schmerz war. Doch jetzt da ich den zweiten hatte, versichere ich dir, dass du es SOFORT merkst wenn er wirklich wieder kommt...
Da musst du vielleicht nochmal kurz in dich hineinhören aber man weiss es!!!!!!
Man weiss es GENAU!

Versuche dich zu beruhigen...dieses Ziehen und vielleicht auch jucken..ist nur heilung
 
Geplagter4  sagt am 03.11.2012
Ich habe vor Jahren einen Pleuraerguß mit Eiter Stadium III gehabt und nach der Op wahnsinnige Schmerzen nehm Oxycodon 3 mal 40 mg. Ich hab ein Hilfsmittel gefunden. Kauft Euch, oder besser Last Euch einen Rippengurt Verschreiben, dieser Rippengurt Unterstüzt die Aufrechthaltung und Atmung. Hab lange keine solch Stärke Schmerzen mehr, wie ohne Rippengurt.
 
luuu  sagt am 20.12.2012
Hallo zusammen
Die Erfahrungen zu lesen hilft mir doch ein wenig. Jedoch mache ich mir grosse Sorgen um meinen DAD der gestern wegen Pneu operiert worden ist. Es war eine extrem schlimme Erfahrung für mich mein Vater so zu sehen (48j/ca 1.73m und knappe 80kg)
Ich hoffe nur sehr, dass nach der OP alles wieder gut wird und dass er sich gut erholt. Was mir alles für Gedanken durch den Kopf geschossen sind... Das kann man sich wenn man es nicht erlebt hat garnicht vorstelle. :(
 
sazzy  sagt am 16.01.2013
Hallo =)

ich hatte August 2011 einen Unfall und daraufhin links und rechts einen Pneu. Beide mit OP.

Ich kann nach der langen Zeit immer noch keinen Sport machen. Habe ständig Schmerzen, vorallem genau da wo die Schläuche damals lagen.
Manchmal ist dieser Schmerz sehr extrem. Wie wenn jemand ein Messer rein stechen würde und immer wieder ein Stück tiefer.

Letztes Jahr ( März 2012) war ich 3 Wochen in Reha und habe nach dem Unfall schon etliche Arztbesuche hinter mir.
Seit einigen Monaten wehr ich mich bewusst und auch unbewusst gegen die Arztrennerei. Vorallem heißt es immer, bissle Phsyio, paar Tabletten und Sport.
Ja, toll, sobald ich versuche Sport zu machen, kann ich nach kürzester Zeit nicht mehr und habe die Tage darauf (manchmal auch Wochen) wieder sehr starke Schmerzen, wobei mir das Atmen dann auch schwerer fällt.

Vor einem Jahr kam ich deswegen noch einmal in die Röhre, wobei man nichts feststellen konnte. Der Arzt jedoch meinte es könnte gut sein, dass ich ohne das man etwas sieht noch Schmerzen habe.

Ich weiß ihr seid wahrscheinlich keine Ärzte, aber hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht??


Vielen Dank =)
 
Rondolf  sagt am 16.01.2013
Hallo, gegen die Schmerzen kannst du gar nichts machen, außer Schmerztabletten nehmen.
Ich würde dir Empfehlen: Geh zu einem Schmerzarzt, einfach bei Google in deiner Nähe suchen. Der Schmerzarzt soll dich auf ein BTM Schmerzmittel Einstellen, was für welche Medikamente, das mußt du Versuchen, dem einen hilft MST, dem andern Oxycodon usw. Wichtig ist, daß es Retartierte Mittel sind, da nimmt man 3 Tabletten am Tag, verteilt immer über 8 Stunden, somit bist du Eingestellt und dir geht's Besser. Keine Angst, vor Tablettensucht, solange du Retartierte Mittel nimmst, kannst du jederzeit Auschleichen, ohne in ein Krankenhaus zu gehen.
Ich bin auch von Arzt zu Arzt und keiner kann mir helfen, das sind Nerven, die bei der OP Verletzt wurden und eine Heilung gibt es da leider nicht. Bei mir ist es noch viel schlimmer, der ganze Brustkorb Schmerzt, dazu hab ich noch eine Polyneurophatie, das sind Nervenschmerzen in den Beinen, äußerst schlimm.
Laß dich doch mal in eine Schmerzklinik Überweisen, ich war schon in der Schmerzklinik Bad Mergentheim Löffelstelzen und in der Deutschen Schmerzklinik in Mainz. Solch eine Schmerzklinik kann dir Weiterhelfen. Reha, oder Kuren bringen rein gar nichts. In der Schmerzklinik legen sie dir als erstes einen Katethter in der Nähe von der Wirbelsäule, der am Tag mehrmals mit Medikamende gefüllt wird, da wird Ausführlich dein Schmerz behandelt, mit Spritzen Tabletten usw. und du wirst Ernst genommen, die glauben dir den Schmerz, denn manche Ärzte stellen dich nach der langen Rennerei als Simulant da, weil sie nicht mehr weiter Wissen, was sie machen sollen.
Gegen Nervenschmerzen helfen auch Verschiedene Mittel, z.B. ich nehme Lyrica 3 mal am Tag, das gibt mir wenigstens eine Linderung, ob dieses Mittel bei dir hilft kann ich nicht sagen, das mußt du am Besten mit dem Schmerzarzt, oder einem Neurologen Ausmachen. Wichtig: Bitte keine selbstversucht, sondern halte dich an die Anweisung von deinem Arzt.
Ich hjabe mir wie oben schon beschrieben einen Rippengurt zugelegt, denn kannst du im Internet kaufen, besser noch laß einen Verschreiben. Seid dem ich diesen Rippengurt habe geht's mir etwas besser, ein Versuch ist es Wert, nimm einfach zwei, oder drei Elastische Binden und wickle sie etwas Stramm um deine wunden, wenn dies hilft, dann kannste den Rippengurt Kaufen.
 
Sterne7  sagt am 10.02.2013
Hallo zusammen ich hatte im Oktober 2010 meinen ersten Pneu. Man setzte mir eine Drainage und liess mich nach 10 Tagen wieder nach Hause. Ein Jahr lang hatte ich Ruhe und plötzlich hatte ich den zweiten Pneu. Kam auf die Notfallstation da Lebensgefahr bestand. Bekam gleich wieder eine Drainage und dan begangen die Untersuchungen und die Aerzte hatten sich beraten was man am besten tun könnte. OK ich wurde am 24.12.2011 operiert. Zwei Tage danach gab es kompl. und ich hatte meinen dritten Pneu dabei erlitt ich auch ein Trauma (Erstikungsgefahr). Ich war fast vier Wochem Spital und danach noch 1 1/2 Monate Zuhause. Am 31.03.2012 bekam ich wieder Mühe mi atmen. Ich ging zum Arzt und war 1 Stunde später wieder auf der Notfallstation. Also der vierte Pneumothorax!!! Ich war und bin es Heute noch psychisch angeschlagen! Man hat sich dann beraten und so wurde ich nach Zürich in die Uniklinik mit der Ambulanz gefahren. Die Spezialisten operierten mich und ich bekam zwei Drainagen wurde voll gepummt mit Morfin. Ich lag einige Wochen im Spital und war danach noch drei Monate Zuhause in dieser Zeit nahm ich Oxinorm Novalgin Dafalgan und Tramal ein. Leider habe ich bis Heute immer noch sehr starke Schmerzen und muss immer noch Morfintropfen und MST einnehmen. Seit Oktober 2012 bin ich bei einem Schmerzspezialist der mir aber auch bis Heute noch nicht helfen konnte. Die einzige Alternative so der Arzt sei eine weitere Ops. Toll sag ich da nur es ist zum davon laufen! Also ihr seht ihr seit nicht alleine! Ich hoffe das für uns allen der Tag kommen wird an dem wir diese Schmerzen nicht mehr ertragen müssen
 
Rondolf  sagt am 11.02.2013
Ich hatte ein:

Parapneumonisches Pleuraempyem Statium III

Da ist der Erguss eitrig und es befinden sich Krankheitserreger darin, so wird dies als Pleuraempyem bezeichnet. Dies ist oft der Fall, wenn eine Lungenentzündung (Pneumonie) vorliegt.
Dies entsteht meist durch Verletzungen, unter anderem auch bei Operationen im Brustkorbbereich, kann aber auch andere Ursachen haben.

Diesen Virus hab ich mir im Krankenhaus eingefangen, als sie mir Verzweifelt versuchten den Schlauch durch die Rippen zu stechen, dabei ist was schief gelaufen und 4 Tage später Spuckte ich Blut und es war Vereitert.
Nach der OP haben sie festgestellt, daß einen Bluterguß habe, den sie mit einer kleine OP entfernten. Nach 7 Tagen bekam ich fast keine Luft mehr, es hatten sich Verschwartungen gebildet und zwar ziemlich viele, war im Statium III die durch eine komplette OP Nochmals entfernt wurden, dabei haben sie auch ein Stück von der Lunge entfernt.
7 Wochen lang lag ich auf der Intensiv, mehr tot wie Lebendig, aber ich hab es geschafft.
Dies war im Jahre 2007 und jetzt hab ich immer noch Wahnsinnige Schmerzen. Ich war mit dem MST bei 3 mal 100 mg Ret. am Tag, teilweise bei Bedarf 20 mg. Sevredol, ist Morphin Unret.
Beim Anlegen eines Tens Gerätes hatte ich einen kleinen Erfolg, aber jedesmal die 4 Elektroden und das Batteriegerät in der Tasche Nervte mich. Mit Information meines Schmerzarztes und auf Anfrage der Krankenkasse AOK wurde mir 2009 eine SCS Sonde in die Wirbelsäule Eigesetzt, die Batterie und den Empfänger haben sie mir in den Pobacken Implantiert, das ist zwar eine Teure Lösung, bin da Echt froh, daß die AOK das genehmigt hat, aber nach der Sonde, die dir erst mal Prov. gesetzt wird und du die Batterie außerhalb hast, kannste nach 10 tagen sagen, ich will sie nicht, weil es nichts bringt, dann wird sie Rausgezogen und das wars, wenn sie hilft, dann wird sie fest Implantiert. Die Batterie hält ca. 7-10 Jahre und zum Einstellen, die Stärke des Stromimpuls und nach oben und unten kann man mit einem Fühler, den man auf die Pobacke legt, wo das Teil drin ist, dann kommt ein Signal Fund und man stellt es ein, so oft wie du willst.
Ich bin dabei von 3 mal 100 mg MST auf 3 mal 60 mg. Runter, muß dazu sagen hab auch noch andere Schmerzen, wie Polyneurophatie und Künstliches Hüftgelenk, wo auch Probleme macht.
Empfehlen kann ich dir im Prinzip nichts, denn du machst es Richtig, bist bei einem Schmerzarzt und frag ihn mal, was er dazu meint, wenn du das Opiat mal wechseln würdest.
Wegen deiner Psyche kann man bei einem Neurologen, oder der Schmerzarzt macht es auch, da gibt es Verschiedene Tabletten dafür, die auch deine Nervenschmerzen Lindern.
z.B. Ich habe mit vielerlei Arten jetzt Lyrica, das mir auch ein wenig Linderung gibt, aber ganz weg werden die Schmerzen nie weg gehen.
Ein Kur, oder Reha bringt absolud nichts. Laß dich von deinem Schmerzarzt in eine Schmerzklinik einweisen, ikch war wie oben Beschrieben in Bad mergeentheim und letztes mal in der Schmerzklinik Rot Kreuz in Mainz.
In einer Schmerzklinik wird man Wahrgenommen, die glauben dir deine Schmerzen, da sie Spezialisiert sind und auf einer Kur, da hat ein Arzt mit dieser Krankheit keine Ahnung.
Dann noch den rat, was ich geschrieben habe: Der Rippengurt hilft mir auch um einiges, mach mal einen Versuch nimm 2 Elastische Binden und Wickle sie stramm über die Stelle, wo der Schmerz ist. Sollte das helfen, dann kann ich dir nur noch einen Rippengurt empfehlen, den dir jeder Chirurg Verschreiben kann, man kann ihn auch selber kaufen.
Also seht ihr, es gibt auch noch einen viel Schwereren Pneumo, der bei mir ganz knapp 7 Wochen lang am Sensemann vorbei ging.
 
mellie1608  sagt am 07.04.2013
Hi @ All,

ich wurde erstmals 2008 links an der Lunge operiert und hatte danach ebenfalls starke Schmerzen. DerDoc wollte es immer nicht glauben und irgendwann traf ich ne Freundin, die auf der Thoraxchirurgie arbeitet und sie meinte, dass es an den verletzten Nerven liegt, und wenn diese sich nicht bis zu nem Jahr nach der Op regeneriert haben, dann wird das auch nichts mehr.
2010 hatte ich dann wieder einen Spontanpneu links und wurde dann am offenen Brustkorb operiert ........ man hat mich 15 cm lang aufgeschnitten und meine Rippen gespreizt, dann wurde das Lungenfell abgezogen, so dass sich meine Lunge direkt mit dem Brustkorb verklebt und sich bei einem Riss, selbst regeneriert.

Seitdem habe ich noch mehr Schmerzen, kann nicht mehr auf dem Rücken liegen und habe beim Treppensteigen und bei Belastung extreme Atemnot.
Zur Zeit bin ich in ner Rehaklinik, noch bis Donnerstag, weil hier geklärt werden soll, ob ich erwerbsunfähig bin.

Ich kann nur jedem Raten, einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente zu stellen, denn erst wenn mehr Betroffene beim Rententräger mit den selben Symptomen auflaufen, wird man die Krankheit des chronischen Schmerzes ernst nehmen und anerkennen.

Man muss sein Leiden publik machen und kämpfen !


 
Rondol  sagt am 10.05.2013
Hallo mellie 1608, ich kann dir für den Tipp frühst möglich einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente zu stellen nur zustimmen.
Auch ich habe fast 2 Jahre gekämpft, nach der Lungen OP, bis ich meine Rente durchbekommen habe, obwohl ich noch zusätzlich starke Probleme mit der Wirbelsäule habe und ein Künstliches Hüftgelenk, die wollten das ich noch am Tag 4 Std. arbeiten kann.
Nachdem durch Alle Untersuchungen der LVA dies so war, hab ich mir über den Rechtschutz und VDK einen Neutralen Gutachter genommen, der einen Befund anfertigte, dies war ein Schmerzarzt der mir dabei eine große Hilfe war. Letzt Endlich ist es zur Gerichtsverhandlung gekommen und dabei wurde dann durch das Private Gutachten die Volle Erwerbsminderung Rente Gewährt. Allerdings nur auch 3 Jahre. Jetzt hab ich schon 2 mal 3 Jahre verlängert bekommen (Gültig bis 2015), dann geht das Spiel wieder von vorne Los.
Soviel ich weiß, wenn das 3 mal Verlängert wird, dann müssen sie die Rente bis zum Offiziellen Rentenalter geben.
 
freddy1895  sagt am 14.05.2013
Hallo hatte bis jetzt 2 pneus auf der rechten Seite beim zweiten wurde bei mir die obere lungenspitze entferntdas ist 1, 5 jahre her und habe jetzt noch starke sSchmerzen bin gerade mal 22 und bekomm immer nur zu hören ausruhen und Tabletten fressen könnt ihr mir helfen:(
 
mehrmalspneu  sagt am 29.07.2013
habe viel pneus gehabt, auch schon 2 LS-Resektionen... wird besser glaubt es mir... hat länger als 6 monate nach der ersten op gedauert... bin gerade seit einer woche wieder draussen.... zweite op gut verlaufen allerdings einen schnitt mehr was heisst 2 büler und mehr nerven beschädigt... glaube auch dass man den nerven etwas helfen muss mit kleinen massagen um wieder schneller zusammen zu wachsen... sind nach meiner ersten op falsch zusammengewachsen... ein 2 cm punkt hinten und vorne waren vertauscht (spürte die berührung am vorderen brustkorb obwohl man hinten draufdrückt)...
aber auch dass hat sich nach 3 jahren gelegt...

Wichtigster TIP AN ALLE, NIX Kiffen und Rauchen und treibts sport....
 
Ghost  sagt am 29.08.2013
Hallo Alexander,

mich hat es mittlerweile auch erwischt :-/
ich hatte anfang diesen Jahres einen spontan Pneu und habe jetzt nach einem halben Jahr genau die Symptome, die du beschreibst - Rückenschmerzen, am Brustbein (unteren Rippenpaar) Schmerzen, trockenen Husten, belegt Stimme, Klos im Hals. Es war mein erster Pneu und ich hatte keine folge OP, sprich nur die Drainage. Mich würde nun brennend interessieren was aus Deinen Beschwerden geworden ist - wie ging es weiter? Hat man die Ursache finden können? Konnte Dir jemand helfen? Ist bei dir ja mittlerweile schon etwas her. Ich hoffe jedenfalls Dir geht es wieder gut!

Vielen Dank und LG
 
jana34  sagt am 16.09.2013
Hallo,
ich hatte im Januar meinen ersten Pneu und im Mai den zweiten. Nach dem zweiten wurde das kaputte Gewebe entfernt und eine Verklebung durchgeführt. Kann man nach der OP sagen, dass das Risiko gering ist, nochmal einen Pneu zu bekommen?
Ich habe immer noch Schmerzen, aber das schlimmste ist die Angst. Ich habe solche Angstzustände, dass ich nicht mehr viel weg gehe, da ich Angst habe, wieder einen Pneu zu kriegen und dann in Lebensgefahr zu schweben. Jedoch sagte mir ein Arzt, dass der Spontanpneu nicht sofort lebensbedrohlich ist, stimmt das?
Was macht ihr gegen die Angst?
Viele Grüße
 
KAI62  sagt am 28.10.2013
Ich war 2012 ca 4Monate im Krankenhaus,da mir links dreimal die Lunge zusammen gefallen war. Seit der letzten OP. habe ich aber nach über einem Jahr noch immer schmerzen und das Gefühl der Atemnot. Wenn ich mich mich durch checken lasse, heist es Röngenbild ist ok,Lungenvolumen gut (alters entsprechend),Sauerstoffsättigung bei 95% auch gut. Wegen diese Fakten habe ich eine einschränkung von nur 20%. Aber die Schmerzen und Atemnot (Das Gefühl das 50kg auf meinem Brustkorb liegen),schränken mich auf der Arbeit und privat sehr ein. Für gute Ratschläge sind mir immer willkommem!!!!
 
patient123  sagt am 04.11.2013
Ich bin durch google auf diesen Thread fündig geworden

Ich wurde vor einem Jahr wegen meinem zweiten Spontanpneumathorax operiert und nach 3 Wochen erholung war auch alles in Ordnung bis jetzt nach knapp einem Jahr wieder die schmerzen und die anderen Symptome wie Ihr Sie auch beschreibt: Atemnot, druck usw. wieder auftratten.

Die ärzte in unserem Krankenhaus und auch ein Pneumologe konnte mir leider nicht helfen, sie gaben mir lediglich Medikamente.

Da ich erst 21 Jahre alt bin, bin ich bisschen ängstlich das ich mit dieser Krankheit leben mus.

Wenn jemand eine Lösung kennt würde es mich und die anderen hier bestimmt freuen wenn Ihr sie uns mitteilt.
 
sana  sagt am 04.11.2013
Hallo, ich hatte auch zwei Spontan-Pneus. Die OP mit Entfernung der Lungenspitze und Verklebung ist 5 Monate her. Seitdem habe ich Angstzustände, bin im Krankenhaus gelandet und da kam raus es war eine Panikattacke. Ein Psychologe hat dann mit mir gesprochen und gesagt, man soll sein Leben nicht davon beherrschen lassen, man stirbt nicht dran und nach der OP ist das Risiko sehr gering.
Viele Grüße
 
Rondolf16  sagt am 06.11.2013
Hallo sana und an Alle weitere Schmerzpatienten.

Das mit der Angst ist Vollkommen Normal, ich denke: Jeder der solch eine OP hinter sich hat, auch ich haben Angst, dies ist doch ganz Normal.

Nach meinen 2 Op,s ging es mir auch nicht anders, ich horchte auf jedes Atemgeräusch, ja selbst meine Spucke kontrollierte ich, da bei mir auch noch ein Paraneumischen Pleuraempien dazu gekommen ist Bakterien (eine Vereiterung der Pleura), dazu noch eine Re. Op, wegen Verschwartungen, die sie bei der zweiten OP Entfernd haben.
Jedes zieben und Stechen dachte ich sofort wieder daran und Panik kam auf!

Dieses Angstgefühl machte mich so Verrückt, daß mich mein Lungenarzt zu einem Psychologen Überwiesen hatte, durch den ich dann erstmal wieder klar im Kopf wurde.

Ich war schon vorher Chronischen Schmerzpatient und durch diese 2 Op,s ist es noch schlimmer geworden, da ich eh schon Opiate und dann Morphine nehme hat sich die Dosis erhöht.

Ich kann Euch daher nur Empfehlen, daß ihr Euch so schnell wie Möglich an einen Speziellen Schmerzarzt wendet.

Man kann heutzutage Retarierte Morphine als Schmerzpatient einnehmen, ohne große Gefahr zu laufen, daß man in eine Abhängigkeit rutscht, indem man ein Morphin, z.B. MST, Oxycodon und andere Mittel 3 mal am Tage einnimmt in Tabletten form, damit immer ein gleichbleibender Spiegel im Blut ist und man dann wenniger, oder keine Schmerzen hat.

Bei Schmerzspitzen gibt es ein Unretartiertes Mittel, das man kurzfristig dazu nimmt, dies flutet sofort an.

Der Schmerzarzt wird Euch nach genauer Untersuchung ein Schmerzmittel verordnen, auf das man Eingestellt wird.

Bei mir ist es so, daß mir der ganze Schnitt vom Brustkorb ziemlich sehr starke Nervenschmerzen bereitet.

Durch Zufall wurde mir ein Teens Gerät zum Test mit nach Hause gegeben, da klebte ich 4 Elektroden auf die Narbenumgebung und durch Stromimpulse wurde der Schmerz Erträglicher, aber immer mit 4 Elektroden und Kabel in die Hosentasche zum Geber hat mich mit der Zeit so ziemlich genervt und ich b rauchte jede Woche neue Elektroden, die mir die Krankenkasse bezahlt hat, auch das Teens Gerät wurde bezahlt.

Mein Schmerzarzt meinte nach ca. 1 Jahr, es gibt da eine Möglichkeit gegen die Schmerzen mit einer sogenannten SCS Sonde (einfach mal googeln: SCS Sonde, da wird dies genau Erklärt). Mit dieser lebe ich schon 6 Jahre und sie hat mir Verdammt viel gebracht, brauch viel weniger Schmerzmittel.

Dann in einer Schmerzklinik, wo ich vor 3 jahren war (Schmerz-Zentrum, rotes Kreuz in Mainz wurde mir ein Rippengurt angelegt, wo dir auch jeder Orthopäthe, oder Chirurg Verschreiben kann. Dieser Gurt legt man sich einfach mit einem Klettverschluß um den Oberkörber herum und zieht ihn so straff, wie man will.
Dadurch wird die Körbelhaltung Mobilisiert un d der Schmerz wird auch Erträglicher.

Mehr kann ich leider nicht dazu sagen, aber ich würde Empfehlen, laßt Euch doch mal solch einen Rippengurt Verschreiben, den man dann in einem Orthopädengeschäft holen kann. Ein Versuch ist es wert und ja auch nix schlimmes dabei.

Sollte der Schmerz bei Euch über Jahre gehen, so wie bei mir, dann Informiert Euch über die SCS-Sonde.

Hier hab ich mal einen Link mit Bildern, wo ihr gerne mal Nachschauen und Lesen könnt.

Ich hoffe Euch damit ein wenig geholfen zu haben.

Roland.
 
Rondolf15  sagt am 06.11.2013
Upps, habe Vergessen den Link zu koperen.

Durch die Entfernungen der Verschartungen und dem Schnitt durch die Rippen, entfernung von Teilen der Linken Lunke, haben sich sehr strake Nervenschmerzen bei mir gebildet.

Hier der Link, mit Bildern, damit man es sich viel Besser Vorstellen kann.

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