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Raynaud-Syndrom

5 Beiträge - 3815 Aufrufe
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hertimond  fragt am 10.11.2009
Seit Jahrzehnten leide ich am Raynaudsyndrom.Leider hat es ein Ausmass angenommen, dass es letzten Winter fast zur Fingeramputation gekommen wäre. Medikamentös haben die Aerzte alles versucht, ohne Erfolg. Die Stellatumblockade ist die letzte Hoffnung. Hat jemand Erfahrung und könnte mir genaueres sagen, auch betreffs Nebenwirkungen.Wie viele male muss man den Eingriff durchführen?
 
sigrada  sagt am 26.11.2009
Anlässlich einer anderen Operation wurde bei mir die Stellatum Blockade stationär- wegen der anderen OP- 8 mal durchgeführt mit grossem Erfolg. In der Anschlussheilbehandlung sollte diese weitergeführt werden; mir wurde ein diesbezüglicher Facharzt mitgeteilt; aber auch Kostengründen in Bad Säckingen gestrichen.
Also hätte ich danach wieder von vorne anfangen sollen, was, da ich mich in der Wiedereingliederung befand, äusserst schwierig war.
Darauf riet mir der Erstarzt im Krankenhaus zu einer Sympathektomie, die sehr erfolgreich war. Rechts ohne Probleme, links habe ich seitdem solche Nervenschmerzen, dass ich Lyrica
und Jurnista ( Morphin) einnehmen muss.
Letztendlich liess der Erfolg nach 9 Monaten nach. Zwar wurden die Hände nicht mehr weiss, aber grau/lila und taub.
Seit letzter Woche lasse ich mir 2 mal in der Woche wieder eine Stellatumblockade setzen, wobei ein Erfolg wegen der SympathikusOP ungewiss ist.
Ich kann die Blockade sehr empfehlen.Sie hilft nicht nur bei Raynaud, sondern dämmt auch meine Nervenschmerzen etwas ein.

Viel Erfolg
 
roger20100000  sagt am 29.01.2010
Seit rund 30 Jahren bemerke ich bei mir Raynaud-Symptome, ein Arzt bestätigte das damals. Wenn ich im Winter bei Frost darauf achte, dass meine Finger nicht zu lang zu niedrigeren Temperaturen ausgesetzt sind, dann habe ich keine Probleme. Deshalb interessieren mich Symptome, die bei anderen Patienten schwer erträglich sind oder sich ständig verschlechtern. Was kommt da womöglich auf mich zu?
Schöne Grüße und Gute Besserung an alle!
Roger Dorman
 
coldfinger1  sagt am 21.12.2011
Ich habe dieses blöde Syndrom seit letztem Winter auch und habe jetzt, für meine Verhältnisse, die optimalen Handschuhe gefunden. Sie wurden zwar in erster Linie fürs Militär entwickelt, aber das war mir ausnahmsweise mal egal! Das Überzeugende bei diesem Modell, das es auch in dezentem schwarz gibt: Das Wärmekissen sitzt über den Fingern, also da, wo der Kälteschmerz auch sitzt!
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Nicole70  sagt am 04.06.2012
Ich litt seit meiner Kindheit an dem Raynaud Syndrom. In den 70igern war diese Krankheit jedoch noch nicht bekannt. Also, war ich das Kind, das immer kalte und Blaue Hände hatte. Ich bekam über die jahre jedoch so starke Schmerzen in die Hände, und kein Arzt konnte mir helfen. Ich fand dann in Landstuhl endlich einen Gefäßchirurgen, der mir helfen konnte. Er riet mir zur ETS ( Endoskopische Thorakalen Sympatektomie) Ich lies mich dann 2009 auf der linken Seite operieren. Diese Op ist am Anfang gut verlaufen. Normale Wundschmerzen, Trockene Hand. tage danach fingen dann plötzlich reissende Schmerzen an. Meine Brust war irgendwie taub, und auch gleichzeitig berührungsempfindlich. der arzt meinte, das es wohl zu einer Verletzung eines nerves gekommen sei. ich bekam Lyrica und Novalgintropfen verschrieben. Dieses taube Gefühl ist bis heute nicht weg. Schmerzen bei Wetterwechsel sind die Regel..aber damit kann ich gut umgehen mittlerweile. jetzt 2012 lies ich dann die Rechte Seite ebenfalls Operieren. OP verlief gut. 2 tage nach der Op bemerkte ich jedoch, das mein rechter Arm taub war. ich konnte ihn nicht bewegen. Nerv verletzt, dachte ich :-( Brenende Schmerzen im Brustbereich, Kurzatmigkeit und Brennen im Busen. Diagnose: Nerv durchtrennt, wiederum Lyrica und Novalgin. Jetzt mache ich mich gerade auf den Weg zum arzt....da ich immer noch schlecht Luft bekomme...bin Gespannt, was mich erwartet....Das gute an den Operationen ist: Meine Hände sind beide Warm :) und ich hab zumindest in den Händen keine Schmerzen mehr....Lg Nicole

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