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nebenwirkungen nach einer lumbal punktion

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lumbalpunktion  fragt am 03.10.2008
am 14.9.08 wurde eine lp bei meiner 19 jährigen tochter durchgeführt nach drei stunden liegen durfte sie aufstehen und fühlte sich auch ganz gut, aber am nächsten morgen begang für unsere tochter im wahrsten sinne des wortes die hölle, vom 15.9.08 bis zum 20.9.08 hat Sie mehrmals täglich bis zu drei viermal gebrochen , danach war der erste tag der sonntag ohne erbrechen, die ärzte haben unsere tochter aus dem krankenhaus entlassen das war am 22.9.08 von da aus am sind wir zum hausarzt, das warten im wzimmer war unerträglich anstrengd sitzen war nicht möglich sie legte sich ins auto bis sie dran kam der arzt hat sie erstmal krankgeschriebn und gesagt das geht schon wieder noch ein paar tage dann ist alles wieder gut . zu hause angekommen hat sie sich sofot erbrochen und legte sich ins bett. am 23.9.08 bekam sie fieber jedentag 39,5 nach einer paracetamol gings es erstmal wieder runter kurz danch wieder auf 39,4 das hielt sich bis freitag 26.9.08 danach war sie fieberfrei, in der fieberzeit begang der schmerz im nacken so sehr das sie sich nicht mehr richtig bewegen konnte, bis heute 3.10.08 ist der nacken so steif das sie das kinn nicht bis zum brustkorb bewegen kann, wenn sie es versucht hat sie das gefühl die komplette wirbelsäule zieht sich mit hoch.die arme lassen sich nicht ohne weiteres hochheben hier hat sie an beiden seiten des halses große schmerzen. wir haben große sorge das hier etwas schlimmes passiert ist, aber weder der hausarzt noch der neurologe fühlen sich zuständig, immer heisst es das sind die nebenwirkungen der lumbal punktion. gibt es soetwas wie eine meningitis nach der lp oder ein meningitis syndrom. bitte helfen sie uns bitte geben sie uns eine antwort auf unsere fragen
für ihre baldige rückantwort bedanken wir uns im voraus.
mit freundlichen und grüßen
die besorgten eltern.
 
alex1  sagt am 15.07.2010
Ich hatte Mitte April 2010 ebenfalls eine Lumbalpunktion und kann die von Ihnen beschriebenen Symptome Ihrer Tochter nur bestätigen.
Die Untersuchung selbst (Entnahme des Liquors) war unproblematisch, doch am nächsten Morgen hatte ich solche Kopfschmerzen (die sich von der Mitte des Rückens bis zum Hinterkopf zogen), dass ich nicht mehr aufsitzen, geschweige denn aufstehen konnte. Jeder Versuch, den Kopf zu heben, führte zu einem unerträglichen Pochen, als ob jemand mit einem stumpfen Hammer auf meinen Kopf einschlagen würde.
Ich kann für mich zweifellos sagen, dass ich noch nie solche Schmerzen erlebt habe wie nach dieser Punktion. Schließlich kam auch noch eine sagenhafte Übelkeit hinzu; alles, was ich zu mir nahm - egal ob Essen oder Trinken - kam sofort wieder hoch, sodass mir intravenös eine Kochsalzlösung zugeführt werden musste.
Noch heute (Juli 10) plagen mich Müdigkeit, zeitweise auftretende Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit. Wenn ich von vornherein gewusst hätte, was mich erwartet, hätte ich auf die Punktion verzichtet. Sie sollte wirklich nur dann unternommen werden, wenn sie tatsächlich notwendig erscheint.
 
defne  sagt am 28.06.2011
hallo meine lumbalpunktion ist über 2 wochen her und ich kann immer noch nicht schmerzfrei herum laufen...ist das normal??
 
weirya  sagt am 09.11.2011
Hallo alle zusammen...
Also meine Geschichte fängt am 8.5.2010 an. Ich hatte damals auch eine punktion. Allerdings musste der Arzt es 2 mal machen da es beim ersten mal nicht klappte. Bei beiden mal hat der arzt es 7-10 cm zu tief prktiziert. Jetzt sind 18 monate vergangen und ich habe immer noch grosse gesundheitliche probleme. Meine Symptome sind ein weing anderst. Nicht nur dass meine Komplette Wirbelsäule ist verspannt, es kommt auch dazu dass wenn ich lange auf den beinen bin, dass mein linker fuss sich lila färbt und zum pochen anfängt. Hinzu kommt dass meine Hüfte sich versteift und so ich gekrümmt laufen muss.
Ärzte sagen mir dass es nicht von dieser punktur kommen kann oder sie sind ratlos. mittlerweile mache ich Krankengymnastik und versuchte auch schwimmen und wollte eigentlich Aquafitness anfangen. Leider machte mein rücken ein strich durch die Rechnung. Und meine therapeutin verbot mir für ne weile das planschen. Natürlich habe ich auch meine Berrufliche Karriere auf den nagel hängen können und das Arbeitsamt schickt mir immer wieder Briefe mich wo Vorzustellen in meiner Branche. Seit dieser punktur habe ich meine existenz verloren und kämpfe nach 18 monaten mein leben in den griff zu bekommen. Ich habe mal eine Reportage gesehen. dass es eine Schmerzklinik in Mainz gäbe die Patienten hilft und lehren tut wie man damit umgehen kann und auch alleine vorbeugen kann...
An alle leute wünsche ich und hoffe das beste....
 
Fuuutzi  sagt am 31.01.2012
Ich habe auch eine Lumbalpunktion hinter mir. Als der Neurologe mit der Nadel einstach, hat er direkt beim ersten Mal einen Wirbelkörper getroffen, was höllisch weh tat. Danach hat er munter weiter gemacht & noch 2 mal gestochen, da er kein Liquor bekam. Ich kann nicht genau sagen, was er da gemacht hat, auf jeden Fall, hat er mit der Nadel bald 5 Minuten im Rückenmark rumgestochert, so dass ich in jeder Extremität höllische Schmerzen hatte. Als er dann fertig mit der Prozedur war, musste ich 4 Stunden flach liegen, was wiederrum auch eine reine Qual war, denn in dem ich mich auf den Rücken legte, spürte ich ab dem Steiß abwärts nichts mehr. Alles war taub. Als ich dann nach 4 Stunden aufstehen wollte, ging dies nur mit sehr großen Schmerzen in den Beinen & bis heute habe ich diese Schmerzen beim gehen, als wäre mein Bein steif. Keiner der Neurologen kann sich das erklären.
 
henny  sagt am 23.05.2014
Hallo zusammen,
ich konnte nicht umhin nach Nebenwirkungen nach einer Lumbalpunktion zu googlen und nachdem ich nun hier die Erfahrungsberichte gelesen habe, möchte ich eher Mut zusprechen.Ich hatte am 21.5. eine Lumbalpunktion, bin 29 und mein Brustkrebs ist metastasiert in die Leber, im Lendenwirbel Nr.1 und im Kopf.Ohne Umschweife war meine Punktion sehr unangenehm aber nicht schmerzhaft, weil meine Wirbelsäule zu verknöchert war.Danach hab ich nur eine halbe Stunde aufm Rücken gelegen, was aber ok war. Ich denke auch, je länger man liegt desto besser. Die "richtigen" Schmerzen fing 1Tag später an. Am selben Tag nun hätte ich mich einfach hinlegen sollen, damit sich diese Nervenflüssigkeit(?) nachbilden kann, was ich natürlich nicht gemacht habe. 1 Tag später habe ich dann urplötzlich Schmerzen in den Ellbogen gehabt als wäre ich 80 und hätte einen Rheumaanfall sondergleichen. Da ich bereits eine ähnliche Erfahrung im gesunden Zustand hatte, war ich zwar ein wenig vorbereitet aber nicht auf die Nacken- und Rückenschmerzen,die dazu kamen. Mein Lebensgefährte hat mich im Endeffekt gerettet, mir alle Schmerzen wegmassieren können,sodass ich auch mal schlafen konnte. Heute, also 2 Tage später, ist fast alles gut. Im Rücken zwickt es aber sonst kann ich normal alles machen. Ich glaube, da es wohl ein bißchen wie Russisch Roullete ist, sollte man sich von der Ärztin/dem Arzt erst einmal darübr aufklären lassen wie man eventuelle langfristige Nebenwirkungen wirksam bekämpfen könnte und wenn man kein gutes Gefühl dabei hat, dann sollen die behandelnden Ärzte gefälligst einen anderen Weg finden, um herauszufinden wie und ob die Therapie umgstellt werden muss. Ich hoffe, das gibt ein kleines anderes Bild, wobei ich die anderen Berichte gruselig und echt erleichtert darüber bin, dass es mich noch so gut getroffen hat. Bleibt stark!

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