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MRT Nebenwirkung, ,bin ich der einzige damit ?

206 Beiträge - 112961 Aufrufe
 
annaschmidt  sagt am 19.08.2015
Eben genau deshalb, weil ich mir die radioaktive Belastung ersparen wollte, bin ich freiwillig und auf eigenen Wunsch und ohne Vorbehalte zur MRT gegangen und nun habe ich genau das erlebt, was etliche andere auch beschreiben: Schwindel, Hitze, Benommenheit, Kopfschmerzen und außerdem noch linksseitige Nackenschmerzen. Den Tinnitus hatte ich noch vergessen zu erwähnen, habe ihn öfter, zum Glück nicht ständig, kann in diesem Fall auch nicht direkt sagen, ob es vom MRT kommt, hatte aber heute vorher keinen. Habe keine Platzangst, halte mich nicht für überempfindlich und habe eine Ausbildung im naturwissenschaft-lichen Bereich. Finde es aber schon empörend, wenn jeder, der so etwas berichtet, als Psychopath hingestellt wird. Menschen reagieren nun einmal unterschiedlich und nur, weil 95% keine Symptome zeigen oder wahrnehmen, heißt das ja nicht, dass diese bei den restlichen Personen irrtümlich wahrgenommen werden. Ein guter Arzt nimmt jeden Patienten ernst.
 
annaschmidt  sagt am 19.08.2015
Lieber Sebastian, wir sind NICHT alle gleich. Nicht einmal eineiige Zwillinge sind komplett identisch. Und ich bin froh, dass ich nicht die große Nase meines Urahns geerbt habe und mein Sohn Gott sei Dank größer ist als ich. "Wir sind alle gleich" ist die größte Volksverdummung in unserer Geschichte und jeder Blick in den Spiegel kann Dir das beweisen. Wir sind ähnlich, (jeder hat zwei Augen, Nase, Mund) aber jeder ist einzigartig. Und das ist gut so. Und Menschen empfinden total unterschiedlich. Wenn ich mich halb kaputt friere, reißt mein Mann die Fenster auf, weil es ihm zu heiß ist und kann absolut nicht verstehen, wie man bei solchen Temperaturen frieren kann. Viekleicht kannst Du ja feststellen, wer der Hypochonder ist, der, dem es zu warm oder der, dem es zu kalt ist - bei der gleichen Temperatur. Vielleicht liegt es auch an seiner Größe. Warme Luft steigt bekanntlich nach oben. LG Anna
 
annaschmidt  sagt am 19.08.2015
samz: Angst ist immer der schlechteste Berater, aber vielleicht soltest Du überlegen, ob die Untersuchung tatsächlich notwendig ist. Falls ja: Die meisten Leute haben offenbar keinerlei Nebenwirkungen.
 
annaschmidt  sagt am 19.08.2015
Es ist auch falsch, die Naturheilkunde zu verteufeln. Und ja, Dr. Issels und andere haben Menschen mit Naturheilkunde geheilt, die schon von der Schulmedizin aufggegeben waren.
 
Frankenbein  sagt am 27.08.2015
@annaschmidt: Ich habe mal nachgelesen und herausgefunden, daß die Erfolge von Dr. Issels nicht wissenschaftlich belegt wurden. Ich möchte nicht abstreiten, daß auch seine Therapie vielleicht dem Einen oder Anderen geholfen haben mag, aber es ist sicher auch nicht die Lösung für alle! Und ich sage es nochmal: Um den Krebs zu bekämpfen, mit welchen Mitteln auch immer, sei mal dahingestellt. muß man wissen, wo er sich befindet. Wie soll gehen, wenn man ein MRT ablehnt?
 
gollumchen  sagt am 30.08.2015
Geht es dir besser mittlerweile nach dem MRT wieder besser richirich1963? Konnte man die Ursache finden?
 
horst69  sagt am 11.09.2015
Hallo, ich habe nach dem MRT jetzt 9monate her, eine Übelkeit bekommen bin auf der Arbeit zusammengeklappt, nach 4-5 Tagen Ausschlag am Oberkörper ( hatte noch nie einen Ausschlag) mit brennen und Schmerzen im Körper, bin nur noch kraftlos. Habe nach sechs Monaten angefangen Gewicht zu verlieren in vier Wochen 9 Kilo durch Durchfallschübe die niemand erklären kann. Friere immer wieder selbst im Sommer. Brennen in den Beinen besteht noch immer, Übelkeit ist auch noch da mal mehr mal weniger ausgeprägt. Seltsamer Geschmack im Mund, Durst und Harndrang. Kraftlos und mit Schlafstörungen bin ich meinem Schicksal überlassen da ich keinen Arzt finde der mir helfen kann. Wer kann helfen?
 
Flankenbein  sagt am 11.09.2015
Ich finde es schon sehr aufschlußreich, daß alle, die ein MRT in Zukunft ablehnen möchten sich nicht dazu äußern, welche wirksamen alternativen Untersuchungsmethoden es denn geben könnte. Wenn ein Verdacht da ist, der sich nicht auf einem herkömmlichen Röntgenbild zeigen läßt, muß man einfach ein MRT machen, es geht nicht anders! Es ist mehr als fragwürdig, wenn man die Schulmedizin absolut verteufelt und sich lieber in die Hände von irgendwelchen Scharlatanen begibt. Damit meine ich nicht die anerkanten Heilpraktiker sondern die selbsternanten Heiler, die einem irgendwelche Wunder versprechen!! Ich kenne persönlich einen Fall, in dem sich jemand mit REKI alternativ behandeln wollte und (Entschuldigung für den harten Ausdruck) elend krepiert ist weil er zu spät einen Arzt aufgesucht hat. Das kann es doch nun auch nicht sein!
 
horst69  sagt am 11.09.2015
Es geht hier doch wohl auch darum Risiken und Probleme darzustellen, und evtl. Hilfe zu finden wenn etwas nicht so wie geplant gelaufen ist!!! Von den Ärzten denen ich begegnet bin kann bisher niemand helfen, deshalb ist dieses Forum angebracht. Ich hoffe auf einen Beitrag der mich weiterbringt. Und etwas Trost zu finden indem man sieht es geht einem nicht alleine so, ist für die Seele gut. Keiner erwartet geheilt zu werden wenn er bei Vollmond über einen Stock springt.
 
Mondbein  sagt am 22.10.2015
Hallo, wo seid ihr denn? Kein Gejammere und Geklage mehr? - Jetzt mal im ernst, man kann ja viel erzählen, aber es gibt nunmal keine wirkliche Alternative, also Augen zu und durch !- Die Anzahl derer, die keine Nebenwirkungen haben, ist wohl doch größer als die, die hier ihre Beschwerden mitteilen. Aber Nebenwirkungen hat selbst ein Abführmittel, selbst wenn sowas doch ganz harmlos erscheint. Also was tun, man kann es über sich ergehen lassen, wenn man seiner Krankheit auf den Grund gehen will, oder man macht nichts, dann geht es einem bald aber noch schlechter, als die Nebenwirkungen evtl. sein könnten. Schwere Entscheidungen, wir werden auch in diesem Forum keine Lösung finden!
 
Malinche  sagt am 22.10.2015
@Mondbein
Hallo? Was soll die Polemik? Nur weil vielleicht die meisten Menschen keine Nebenwirkungen zeigen (vielleicht haben sie welche, führen diese aber nicht auf die MRT zurück, da sie Ärzten blind vertrauen),heißt es nicht, dass es grundsätzlich keine Nebenwirkungen gibt. Es gibt viele Menschen, die sich nicht auf Internetrecherche begeben...Die hier dargestellten körperlichen Befinden nach oder während einer MRT werden deshalb an dieser Stelle beschrieben, weil sie Patienten verunsichern und man wissen will, ob es anderen ähnlich gegangen ist- nicht weil man die Medizin gänzlich schlecht reden will. Ein kritischer Umgang mit den Dingen sei auch in diesem Bereich erlaubt.
Obwohl man mir sagte, dass ich eine MRT dringend brauche, habe ich, nach meinem MRT-Abbruch, keine mehr gemacht und ich bin mit physischer Therapie, Schonung und Gerätetraining wieder fit. Dein Rat "Augen zu und durch", bringt die Leute also an dieser Stelle nicht weiter...Sinnvoller ist es, wenn man auf seinen Körper hört. Reagiert er schlecht auf diese Untersuchung, muss man es lassen und einen anderen Weg finden. Ausnahmen sind vermutlich Krankheitsbilder wie Tumore oder ähnlich schlimme Verläufe. Das muss dann jeder mit seinem Arzt besprechen und für sich entscheiden.
Falls dich die Beiträge in diesem Forum nerven- melde dich doch einfach ab...
 
akl1  sagt am 23.10.2015
Also ich bin ganz einer Meinung mit Malinche und möchte lediglich Folgendes noch dazu anmerken.
Ich lebe im Ausland und habe neulich bei einem Radiologen (Chefarzt mit 40 jaehriger Erfahrung) einen Ultraschall gemacht wegen gerissener (Trauma) Sehen in der Schulter.
Er meinte ( obwohl alles im Ultraschall sichtbar war) was ich von einem zusätzlichen MRT halten würde. Auf die Schilderung meiner Erfahrung im August ( MRT Rücken wegen Verdacht auf BS Vorfall) , und der Weigerung ein MRt durchzuführen,und der Beschwerden hat er nur trocken gesagt dass dass durchaus möglich sei und häufiger vorkomme. Seine Worte waren wörtlich übersetzt: " Naja, gut tut es nicht". In diesem Falle (bei mir) muss sowieso operiert werden.
Wie schon mehrmals hier erwähnt gibt es menschen die nichts spüren und Menschen die eben reagieren so wie es Menschen gibt die mit Handy unterm Kopfkissen schlafen und Menschen ( wie ich auch) die schlecht schlafen und andauern aufwachen falls sie zufällig nebenan im Arbeitszimmer vergessen haben das HAndy auszuschalten.
Polemik ( Mondschein) finde ich unzweckmässig.
Zweck dieser Foren ist es ja Betroffenen Mut zu machen dass sie eben NICHT paranoid sind sondern dass es durchaus "normale" Reaktionen sind. Ausserdem hilft so ein Forum Betroffenen die ein MRT aus medizinischen Gründen nicht umgehen könen die Nebenwirkungen zumindest zu verstehen und dementsprechen besser "zu verdauen". lg an alle, Betroffene und Polemiker :)
 
Mondbeinchen  sagt am 24.10.2015
Hallo an alle, die mich jetzt verteufeln möchte ich nur sagen, daß ein MRT mir das Leben gerettet hat! Wenn ich nur einen Moment gezögert hätte oder das MRT abgelehnt hätte, ich weiß nicht, was heute mit mir wäre. Ich entschuldige mich bei allen, die sich durch meine Überzeugung beleidigt fühlen, aber ich denke eben anders darüber. Das heißt nicht, daß ich allen Ärzten kritiklos glaube, aber ich bin eben ein Mensch, der gewisse Nebenwirkungen lieber in Kauf nimmt, wenn er nach einer Untersuchung Klarheit hat, das ist eben mein Standpunkt!
 
Barbara42  sagt am 25.10.2015
Ich stimme Mondbeinchen voll und ganz zu. Das MRT hat mich damals vor einer riesen Katastrophe bewahrt und ich muss alle Jahre wieder zur Kontrolle. Ich habe Multiple Sklerose und da geht nichts ohne MRT. Ich bin froh dass es das gibt.
 
horst69  sagt am 25.10.2015
Es geht hier doch um Risiken die im Vorfeld nicht besprochen werden, da heist es immer nur: Das Kontratmittel ist nach spätestens zwei Tagen ausgeleitet. Richtige Probleme können entstehen und das auch noch nach langer Zeit. Hier ein Link:
[Link anzeigen]
Der Beitrag ist von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.
 
Pillhuhn  sagt am 25.10.2015
Ist es nicht so, daß ein zuviel an Information auch verwirrend sein kann und Ängste schürt? Ich habe z. B. persönlich die Erfahrung gemacht, daß ich eine wichtige Operation fast abgeleht hätte, weil mir ein nicht besonders feinfühliger Arzt in allen Einzelheiten die möglichen Folgen dargestellt hat! Hinterher war ich froh, daß ich doch auf einen anderen Arzt gehört habe, der mir sagte, nicht zuviel hinterfragen, unbedingt operieren lassen. - Es war eine goldrichtige Entscheidung!- Was ist damit nur sagen möchte ist, Info ist gut und notwendig, zuviel Info kann manche auch total verrückt machen. So mancher nimmt z. B. wirklich lebenswichtige Medikamente nicht mehr ein, weil er den Beipackzettel ganz genau studiert hat!
 
horst69  sagt am 25.10.2015
Manche Untersuchungen brauchen nicht zwingend Kontrastmittel, damit wird halt Geld verdient! Also warum das giftige Zeug spritzen lassen??? Vorher abklären, ob es wirklich notwendig ist.
 
HanShan  sagt am 25.10.2015
Die Darlegungen sind ausgesprochen wirr. Es hilft auch nicht, halbgare und ins metaphysische abdriftende Spekulationen zum Besten zu geben, wenn der Bezug nicht nachgewiesen werden kann.
 
Mabuse  sagt am 26.10.2015
Also ich lese hier immer so Sachen wie: Die Ärzte nehmen einen nicht ernst, sie wollen nur Geld verdienen, sie klären einen nicht auf usw. Bitte macht doch nicht aus den Ärzten böse Monster, die nur Patienten quälen und abzocken. Vielleicht gibt es ja wenige Ausnahmen, die meisten aber, so denke ich immer noch, wollen den Menschen doch helfen! Ich bin übrigens kein Arzt und auch mit keinem Verwandt, also ein ganz normaler Durchschnittsmensch, der sich regelmäßig untersuchen lassen muß und bis jetzt immer gut behandelt wurde !
 
Kaha85  sagt am 03.11.2015
Ich war heute beim MRT und hatte das als Jugendliche schon am Kopf zweimal... diesmal wegen Bandscheibenvorfall, bzw. Verdacht, bis zu den Knien rein, das war echt gruselig, hab auch gleich am Anfang Panik bekommen, war alles so komisch, die lauten Geräusche, der Druck auf den Ohren, die Enge, hätte nicht gedacht, dass mir das so zusetzt... bin aber auch 4:30 Uhr schon aufgestanden, da ist mein Kreislauf eh noch nicht da und MRT war auch schon kurz vor 6 Uhr morgens!!! Danach fühlte ich mich auch zittrig und schwach und ich spüre einen Druck auf den Augen!
 
Meadow  sagt am 10.11.2015
Ich war heute im MRT wegen der HWS und habe auch definitiv etwas gespürt. Mir wurde an verschiedenen Stellen warm und ich habe gemerkt wie die Magnetwellen meinen Körper zum vibrieren gebracht haben. Hätte fast auf die Notklingel gedrückt, da ich richtig Angst bekommen habe. Nachdem ich fertig war, haben meine Finger novch für 5 Minuten gekribbelt und gepocht. Nicht schmerzhaft, aber unangenehm. Das war sicher keine Einbildung!
 
Mimose  sagt am 13.11.2015
Ich glaube hier wirklich allen, die Nebenwirkungen hatten, das möchte ich gleich mal als erstes sagen! Und trotzdem habe ich den Eindruck, daß einige es einfach nicht wahrhaben oder hören wollen, daß es auch jede Menge Leute gibt. denen es nicht so geht! Tut mir leid, das ist mein Haupteindruck. Wenn man was positives über Ärzte schreibt und sich nicht dem allgemeinen Niedermachen anschließt, wird man ignoriert oder bekommt sogar Vorwürfe! Das finde ich einfach nicht objektiv. Natürlich geht es darum, Nebenwirkungen darzulegen, das sehe ich ein, aber es kann doch nicht nur darum gehen, alles schlecht zu machen.
 
Seppl234  sagt am 28.12.2015
Hallo,
ich hatte vor neun Monaten ein MRT des Bauchraums. Das MRT wurde wegen eines Verdachts auf einen Muskelfaserriss durchgeführt. Zum Zeitpunkt des MRTs war ich bereits wieder schmerzlos, da ich erst relativ lanfristig einen Termin erhalten hatte. Beim MRT selbst hatte ich bei 2 Sequenzen vor der Kontrastmittegabe und bei einer Sequenz nach der Kontrastmittelgabe starke Schmerzen. Die Schmerzen habe ich ich jetzt seit 9 Monaten in abgemilderter Form. Zudem leide ich seitdem an einem Reizdarm und seit 4 Monaten an einer unerklärlichen Muskelschwäche. Ich bin mir sicher, dass mich das MRT krank gemacht hat und es war nicht das Kontrastmittel. Die Ärzte bei denen ich bis jetzt war, haben mir bis jetzt immer nur Mittel für die Darmflora verschrieben.
Was ich mich Frage ist, wer legt eigentlich Fest ab wann ein medizinisch Gerät, wie z.B. ein MRT, gesundheitsschädlich ist. Wird die unbedenklichkeit auch von einer unabhängigen Stelle überpfrüft, oder haben die Hersteller vollkommen freie Hand. In ein CT lege ich mich jederzeit, aber in ein MRT wird mich nie wieder jemand bringen.
 
Mariel  sagt am 07.02.2016
Hi,
mir ging es nach MRT mit Kontrastmittel Gadolinium sehr schlecht.
Übelkeit, Müdigkeit, schwerer Kopf und und und.
Hielt etliche Tage an.
Das Problem ist ja, wenn du das dem Radiologen sagtst, dass er es nicht weiterleitet, und somit die Stelle, die Nebenwirkungen sammelt das gar nicht erfährt....
In Amerika kommt das Gadolinium jetzt in Verruf. Könnt ihr mal googeln.
Es ist außerdem wirkich gefährlich. Ich soll zu einem 2. MRT in einigen Wochen. Das werde ich mir sehr gut überlegen. Auf einen Anruf dort sagte man mir nur, wenn ich das so schlecht vertragen habe, dann soll ich nächsstes mal früher kommen, und man spritzt mir dann was....
Aber was?
Beruhigungsmittel, Psychopharmaka, für den Patienten der Muckt?
Ich werde das wohl eher absagen, muss aber mal sehen, was ich ohne diese Diagnose tue.
Habe mich nach den vielen Nebenwirkungen dann mit
Heilerden und Vulkanerden Zeolith wieder ganz gut gepäppelt...
[Link anzeigen]:::1_4.html
 
anonym_2  sagt am 08.02.2016
Hi,

Ich bin sehr froh, dass ich diesen Thread gefunden habe.

Ich hatte letzte Woche ein Schädel MRT mit Kontrastmittel. Es war ein neueres Gerät von Philipps, vermutlich 3-Tesla stark, mit geräumiger Röhre. Es wurden mehrere Sequenzen gefahren, die Untersuchung dauerte etwa 15 Minuten. Ich habe einige Sequenzen ohne empfindbare Symptome vertragen, bei anderen Sequenzen waren deutlich spürbare Empfindungen vorhanden, ich konnte richtig spüren, wie die Magnetwellen durch den Kopf "gefahren" sind, mal von links nach rechts, mal von oben nach unten. Dies war eigentlich auch nicht unangenehm, eher interessant. Am Ende der Untersuchung habe ich dann das Kontrastmittel in die Vene erhalten und es wurden noch 2-3 Sequenzen gefahren. Ich hatte auf einmal plötzlich bei der letzten Sequenz mit KM, die ganz anders war als die vorherigen (Geräusch, Intensität, Vibrationen) ein brennendes, zwickendes Gefühl auf einer Stelle am Hinterkopf, und dann hatte ich das Gefühl, dass sich mein Kopf erhitzt. Meine Haut am Kopf war richtig heiß und hat gebrannt, mein Herz hat schneller und stärker geschlagen. Ich habe mit mir gerungen, ob ich den Notfallknopf drücken soll oder nicht, aber diese unangenehme letzte Sequenz hat nur etwa 30-40 Sekunden gedauert und ich habe es ausgehalten. Ich dachte mein Kopf wird gekocht. Ich war so froh, als es vorbei war. Als die Sequenz beendet wurde, hat das Brennen und die Hitze sofort nachgelassen, und die Radiologieassistentin kam in den Raum und hat mich aus der Röhre gefahren.

Ich habe ihr gleich gesagt, dass mein Kopf unglaublich heiß geworden ist, und sie meinte lapidar im vorbeigehen, "das sei halt das Magnetfeld". Das war auch der ganze Kommentar, Interesse gleich NULL!

Ich hatte auf jeden Fall eine höllische Angst, war total benommen und hatte danach Kopfdrücken und brennende Stellen auf der Haut, im Intimbereich schubweise ein warmes Gefühl.

Durch das Brennen habe ich die letzte Sequenz verwackelt, dies ist auch deutlich auf den Bildern zu sehen. Davon vom Arzt kein Wort bei der Befundbesprechung. Der Befund war in Ordnung, nichts krankmachendes im Kopf. Keine Frage, wie ich die Untersuchung vertragen habe. Ich bin dann heimgefahren und war so benommen und verängstigt. An dem Tag hatte ich ein Gefühl im Kopf, als wäre alles Matsch im Kopf, Kopfdrücken, Konzentrationsstörungen, Schwindel, gehen wie auf Eiern. Ich hatte ein komisches Kopfdrücken, das etwa 3 Tage angehalten hat. Zudem intermittierendes Wärmegefühl im Intimbereich und wechselnd brennende Hautstellen auf dem Kopf. Nach 4 Tagen juckende Hautstellen am ganzen Körper, schubweise drückende Empfindungen auf der Kopfhaut. Ich hoffe, dass keine dauerhaften Schäden bleiben oder sich noch etwas verschlechtert. Ich habe schon das Gefühl, dass es besser wird. Sichtbare Rötungen auf der Haut waren nicht zu sehen. Ich habe nach der Untersuchung viel getrunken, um das Kontrastmittel wieder schnell auszuscheiden.

Natürlich ist klar, dass keiner ein MRT macht, wenn es nicht medizinisch sinnvoll und notwendig ist. Der diagnostische Gewinn ist unglaublich groß und viele Erkrankungen können nur so diagnostiziert werden, oft ist es lebensrettend. Aber dass ein MRT keine Nebenwirkungen hat, glaube ich ab sofort DEFINITIV nicht mehr! Möglicherweise hat das Kontrastmittel einen Einfluss auf die Empfindungen und die Nebenwirkungen. Nach einiger Recherche im Internet bin ich dank der allmächtigen Suchmaschine auch auf medizinische Radiologie-Fachbücher gestossen, in denn ja ganz klar beschrieben wird, dass es durch die Ausrichtung und Schwingung der Atome in diesem unglaublich starken Magnetfeld zu Wärmeentwicklung im Gewebe kommt, die auf bestimmte Temperaturen begrenzt ist (SAR-Werte). Dass es zu Temperaturerhöhungen von 2 Grad ! bei einem Kopfscan kommen kann, und dies auch von vorne herein bekannt ist, ist für mich schon beängstigend. Bei Extremitätenscans auch auf 3 Grad Erwärmung. Natürlich werden die Hersteller der Geräte Schutzmaßnahmen eingebaut haben, die verhindern, dass bestimmte SAR-Werte überschritten werden. Ist ja eigentlich nichts anderes als Sauna, was die Temperaturen betrifft. Aber ist wirklich 100%ig gewährleistet, dass auch bei Gabe von Kontrastmittel, die die Absorption erhöhen, auch wirklich an allen Gewebestellen diese Werte eingehalten werden? Möglicherweise kann es ja auch zu ungleichmäßiger Verteilung von Magnetwellen im Gewebe kommen, dass auch punktuell stärkere Erwärmungen vorkommen können? Ab 42 Grad denaturiert Eiweiß im Körper. Kann es nicht auch Bedienungsfehler geben? Es gibt verschieden gewichtete Sequenzen und Aufnahmeverfahren mit unterschiedlichen Magnetfeldausrichtungen und Stärken.

Ich habe mir das plötzliche schmerzhafte Brennen auf dem Hinterkopf auf einer Eurostückgroßen Hautstelle mit Sicherheit nicht eingebildet, ebenso die Erwärmung des ganzen Kopfes. Und es war definitv keine Platzangst, ich war total ruhig und entspannt. Hoffentlich ist es zu keiner punktuellen Erwärmung im Inneren des Kopfes gekommen.

Für mich steht fest, dass ich als empfindsamer Mensch mit guter Körperwahrnehmung ohne wirkliche NOT kein MRT mehr machen lasse. Zudem es überhaupt keine Aufklärung über mögliche Auswirkungen oder bei der Untersuchung mögliche Empfindungen gegeben hat. Wenn dies im voraus gut erklärt wird, dann könnte man die Untersuchung abwägen und sich auch bewusst auf die Wirkungen einlassen. Möglicherweise ist dies in anderen Praxen anders.

Allen anderen, die diese Beschwerden hatten, möchte ich für ihre Mitteilungen hier DANKEN. Es macht es etwas leichter, und anscheinend ist es noch zu keinen wirlich schweren bedrohlichen Nebenwirkungen gekommen, wenngleich einige anscheinend auch wirlich Verbrennungen auf der Haut erlitten haben. Man hat schon das Gefühl, dass vieles hier einfach totgeschwiegen wird. Ich empfehle jedem Radiologen: legt euch doch mal in euer MRT und lass euch mit Kontrastmittel lange und intensiv untersuchen, vielleicht merk ihr ja auch was!? Wäre hilfreich für die Empathie. Empfindungen und Wärmeentwicklungen im MRT sind keine bloße Einbildung, sondern reine Physik. Wenn ich dies vorher gewusst hätte, hätte ich die Untersuchung bei der kleinsten unangenehmen Empfindung sofort abgebrochen, und das würde ich auch allen anderen raten. Aber da ja immer gesagt wird, dass es absolut sicher sei und ohne Nebenwirkungen, ist man hier im Nachhinein leider erst immer klüger.
MfG

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