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Schulterop vor 8 Wochen und immer noch schmerzen

59 Beiträge - 53315 Aufrufe
 
Mone43  sagt am 24.10.2016
Hallo
Ich hatte meine Arthroskopie am 16.8.
Meine Kapsel, Schlüsselbein und schulterblatt sind verklebt. Schmerzen und Stiche im arm sind geblieben.
KG hab ich 3 mal die Woche. Komme auch immer höher aber innenrotation geht gar nicht.
Irgendwie hab ich die Hoffnung auf vollständige Genesung aufgegeben.
Wünsche euch alles gute, das ihr alle bald schmerzfrei werdet.....
 
Andrea393  sagt am 26.10.2016
Hallo Heiko,

Bei mir wurde wie bei dir die Bizepssehne verlagert. Dann wurden 2 Zysten entfernt und alles glatt geschliffen.
Ich habe mittlerweile eine super Physio die Übungen die wir machen, mach ich auch daheim. Ich habe gemerkt das wenn meine Schulter schön warm ist, das ich sie geschmeidiger bewegen kann. Da hab ich eine Woche mit wärme Pflaster gearbeitet. Nun komm ich schon ganz schön weit hoch und auf dem Rücken geht auch schon besser. Nur da wo ich eigentlich hin will bin ich noch nicht.
Manchmal hab ich auch das Gefühl das mich mein Orthopäde nicht für voll nimmt. Ich will ja aber wenn das noch nicht geht was er will ist er immer total komisch.
Ich gehe oft über meine Schmerzgrenze aber manchmal hab ich Angst ich mach mehr kaputt wie gut.
Wenn jemand Tipps hat wies schneller geht, ich bin für jeden dankbar.

LG
Andrea
 
clhem  sagt am 28.12.2016
Hallo zusammen!
Ich lese jetzt schon die halbe Nacht in Foren und bin erstaunt wie viele Leute dieselben Schmerzen haben wie ich! Bin am 24.11. operiert worden. Schulterdach gedünnt und gekürzt, Sehne geglättet, Schleimbeutel und Kalk entfernt. Habe seitdem starke Schmerzen - vor allem Nachts. Schlafen geht kaum. IBU und Arcoxia sowie Schmerzsalbe und Kühlen ist täglich Brot. Die Kg nimmt mich ziemlich ran und ich bin mir unsicher ob das alles so richtig ist weil danach alles noch schmerzhafter ist. Ich muss schnelle Auf-und Ab-Bewegungen bis 180 Grad machen und Dehnungsübungen für die Sehne, dass mir schlecht wird. Nächsten Mittwoch muss ich wieder arbeiten und ich weiß nicht wie ich den Tag überstehen werde. Die Frage: "Wie geht es dir?" mag ich gar nicht mehr hören! Wenn ich den Arm ruhig halte sind die Schmerzen einigermaßen zu ertragen - aber das soll ja nicht gut sein, da dann das Gelenk versteifen kann. Soll man in den Schmerz trainieren? Das scheint mir so irrsinnig!
 
Kati71  sagt am 28.12.2016
Hallo,
Meine OP war am 26.8. und ich mache die Übungen, die du beschreibst jetzt erst, aber auch nicht schnell und sie sind in einem bestimmten Winkel immer noch schmerzhaft. Auf dem Rücken liegend habe ich das vorher schon gemacht, auch vier Wochen nach der OP, aber sehr vorsichtig und auch nur bis kurz über die Schmerzgrenze. Richtig schmerzhaft darf es nicht sein. Ich würde die KG wechseln. Such dir wen anders, der manuelle Therapie und Lymphdrainage macht. Ich habe die nächtlichen Schnerzen übrigens immer noch 4 Monate nach der OP :-(. Lg Kati
 
AuchSchulter  sagt am 06.01.2017
Hallo, Ihr alle,

Ich bin froh, Eure seite gefunden zu haben, und ich wuensche erst mal allen schnell gute Beserung!!!!

Ich hatte Anfang Oktober nach einem Unfall (vierfacher Bruch und ausgerenkt - aua :-)) eine Schulter-OP, und habe auch jetzt noch viel "Freude" daran. Ich hatte mich gefragt, warum alles so langsam geht und die Schmerzen nicht aufhoeren -- nachdem ich all Eure Geschichten gelesen habe, sehe ich, dass es wirklich eine schlimme Sache ist mit der Schulter, und ich das wohl unterschaetzt habe.

Ich habe jede Menge Metall in der Schulter, das mich aber - zumindest theoretisch - in der Bewegung nicht einschraenkt, daher habe ich beschlossen, es drin zu lassen. Sonst haette ich ja den ganzen Sch... nochmal...

Ich bin nach 3 Wochen wieder arbeiten gegangen, was ich hin und wieder sehr bereut habe, aber ich musste ... Jacken und lange Autofahrten mag die Schulter noch gar nicht, was bei offiziellen Anlaessen unangenehme Folgen hat.

Ich mache meine Uebungen einigermassen regelmaessig, wie es Zeit und Umstaende erlauben, und kann nur jedem empfehlen, dasselbe zu tun, auch wenn's weh tut. Die Muskels wachsen soooo langsam zusammen, das ist einfach nur bloed, und Fortschritte gibt es nur in kleinsten Baby-Steps!

Ich nehme auch immer noch Schmerzmittel (ich schwoere auf Voltaren),versuche aber, nicht mehr als eine in zwei Tagen zu nehmen, nicht immer leicht, aber es geht. Ich habe einigermassen gute Erfahrungen mit Waerme-Packs (natuerlich erst, nachdem die Entzuendung raus ist) und schmerzreduzuerenden Cremes gemacht, nicht perfekt, aber es hilft ein wenig.

Schlafen kann ich auch nicht auf der operierten Seite, und as wird auch noch dauern, nicht so toll, weil auch ich nicht auf dem Ruecken schlafen kann.

Viel ,viel Glueck allen Schulter-Geplagten, und alles Gute fuer 2017

Angelika
 
Haley  sagt am 21.01.2017
Hallo, ich freue mich das ich das Portal gefunden habe und nicht allein bin mit meinem Problem.
Ich bin am 09.12. 2016 wegen einer Kalkschulter operiert wurden. Auch ich habe immer noch schmerzen vor allem in der Nacht. Da ist dieses "pochen ". Ich habe das Gefühl das es schon bessere Tage gab und jetzt wieder Schritte zurück. Bewegen geht gut. Voll belasten warte ich noch.
Es wäre schön zu erfahren, wie es euch heute geht.
Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung Katrin
 
winwin  sagt am 02.02.2017
Hallo,
nach Schulter OP ( Rotatorenmanschettennaht und Tenodes lange Bizepsehne rechts ) vor 10 Wochen bis heute Schmerzen ohne Ende. Tagsüber einigermaßen erträglich, bei gewissen Bewegungen des Schultergelenks kurzzeitig stechende Schmerzen. Besonders Nachts sind die Schmerzen oft unerträglich. Selbst Novalgin 500 zeigt keine Wirkung, auch eine Kortisontherapie über ca. 4 Wochen war vergeblich. Ich gehe schon recht spät zu Bett, aber zwischen 2 und 3 Uhr ist infolge Schmerzen die " Nacht vorbei ". Allen Betroffenen mit Schlafproblemen wünsche ich baldigste Besserung.

.
 
claudia8598  sagt am 03.03.2017
Ichbin so froh das ich nicht alleine bin mit den Schmerzen.Ich bin am 20.12 .16 operiert an einer AC Sprengung die von einem anderen KRH übersehen wurde.Ich habe eine Fixation drin und mir wurde auch das Schlüsselbein abgefrässt aufgrund Athrose.So langsam tanzt mein Magen Buggi nehme Tilidin und Novalgin.Schmerzfrei bin ich nie.Hat jemand Erfahrung mit AC Srengung
 
KiraRoyal  sagt am 06.03.2017
Hallo zusammen,
ich bin sehr froh darüber diese Seite gefunden zu haben. Ich wurde am 17.1.17 an der rechten Schulter operiert (Sehnenanriss behoben, Schleimbeutel und Knochenhaut entfernt, Unebenheiten geglättet ...etc). Ich hatte nicht erwartet, dass die Schmerzen eher schlimmer als besser werden. Das die (Nerven?) Schmerzen aber zeitweise derart schlimm sind, zermürbt einen ebenso wie die schlaflosen Nächte. Gehe nie vor 24 Uhr ins Bett, weil es mir schon vor der Nacht graut. Eine Stunde am Stück schlafen ist zum Luxus geworden. Ich kann auch sieben Wochen Post OP nur auf dem Rücken schlafen, gelegentlich mal auf der linken Seite, bis der Schmerz mich weckt (das dauert nicht sehr lange).
Nachdem ich mich hier durch alle Berichte gelesen habe, werde ich den Tipp mit dem Schwimmbad Besuch aufgreifen und auf Besserung hoffen. Tabletten nehme ich nur noch wenn ich es gar nicht mehr aushalte, auf Grund einer Magen OP kann bzw darf ich nicht mehr soviel Medikamente nehmen. KG bekomme ich regelmäßig zweimal je Woche (seit 1 Woche Post OP). Von den Ärzten interessiert sich keiner für meine Beschwerden... also selbst ist die Frau... es wird alles ausprobiert was helfen könnte.
 
KiraRoyal  sagt am 06.03.2017
Mich würde interessieren, ob jemand von den länger Operierten mittlerweile schmerzfrei ist?
 
KatiSei  sagt am 06.03.2017
Hallo KiraRoyal,
Meine OP ist 6 Monate her. Zustand jetzt: Beweglichkeit ist schon relativ gut, manchmal noch Schmerzen beim Arm anheben (z.B. beim Parkschein ziehen). Nachts immer noch Schmerzen beim Liegen auf der operierten Seite und beim Drehen im Bett. Ich versuche auf dem Rücken zu schlafen. Ich schlafe aber inzwischen schon deutlich besser als noch vor zwei Monaten. Zur Zeit keine Physio mehr, aber tägliche Eigenübungen und 2-3 mal die Woche Muskelaufbautraining im Studio. Keine Schmerztabletten mehr, aber 1-2 mal täglich Ibu-Salbe oder Voltaren oder Pferdesalbe. Ich wechsele ab. Im letzten Monat hatte ich 10 Akupunktursitzungen und Neuraltherapie. Das hat ganz gut geholfen. Bis vor zwei Wochen hatte ich auch manuelle Therapie. Ich hoffe, dass die nächtlichen Schmerzen noch ganz verschwinden. Nach wie vor gibt es bessere und schlechtere Tage schmerztechnisch. Alles Gute für dich und liebe Grüße
 
KiraRoyal  sagt am 07.03.2017
Moin KatiSei,
vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort. Ich habe mich jetzt in der Schulterpraxis Prof. Dr. Briem in Hamburg angemeldet, Termin allerdings erst im Mai. Vielleicht kann man dort noch gute Tipps für die Zukunft und weitere Genesung erhalten.
 
sportlerinhsv  sagt am 11.03.2017
Hallo zusammen,
ganz schön heftig so manche eurer Geschichten zu lesen...
Vllt kann ich ja dem ein oder anderen auch mit einer positiven Geschichte helfen.
Ich hatte mir Ende 2014 beim Handball eine AC-Gelenkssprengung an meiner Schulter zugezogen, allerdings ging es mir da wie Claudia8598, dass diese erst nicht erkannt wurde und ich mit einer "Schulterprellung" und "schonen sie ein bisschen" nach Hause geschickt wurde. Die Schmerzen wurden allerdings nicht viel besser und als die Schwellung etwas weniger wurde konnte ich mein Schlüsselbein hin und herschieben. Dachte mir dann irgendwas stimmt da nicht so ganz, dann wurde auch ein MRT gemacht und es waren alle 3 Bänder komplett gerissen. Ich habe mich dann für eine OP entschieden bei dem das mit einem "Tightrope" wieder repairiert wurde. Leider hatte ich das Pech, dass sich das Implantat nach 1 1/2 Jahren etwas selbständig gemacht hat und sich die Metallplättchen ins Gelenk verirrt haben. So wurde es Mitte Dezember 2016 in einer OP wieder entfernt und gleichzeitig noch ein Stück vom Schlüsselbein abgefräst um einer Arthrose vorzubeugen.
Bei beiden Operationen war ich durch die Betäubung des Armnerves über die ersten Tage relativ schnell wieder fit und bin auch nach deren Entfernung mit Schmerzmitteln noch über 2-3 Wochen gut zurecht gekommen.
Nach Ablauf der jeweils 6 Wochen in denen ich den Arm nicht über 90 Grad heben durfte hatte ich dann fleißig Physio um die Beweglichkeit und Kraft wieder aufzubauen.
Bin sehr froh, dass ich beidesmal das Glück hatte, obwohl das meine Wurfschulter ist, nach ca. 3 Monaten wieder auf dem Handballfeld stehen zu können.
Das wird einem erst so richtig bewusst wenn man Erfahrungen wie eure liest wie es auch hätte laufen können.
Ich wünsche euch allen alles Gute und dass ihr bald wieder schmerzfrei durchs Leben gehen könnt. Ich drück euch die Daumen
 
Haley  sagt am 11.03.2017
Hallo, auch ich möchte Mut machen. Jetzt, nach drei Monaten geht alles wieder gut. Der Arm lässt sich gut bewegen und voll belasten. Es benötigt alles seine Zeit. Euch allen weiterhin gute Besserung.
 
KiraRoyal  sagt am 16.03.2017
Hallo, ich war jetzt mal bei einer anderen Ärztin. Habe Pregabalin 50 mg bzw. 75 mg aufgeschrieben bekommen. Gegen die Nervenschmerzen nehme ich jetzt 1 Tabl. 50 mg morgens und 75 mg abends, tagsüber 2- 4 mal Novalmin. Diese Dosierung soll ich über zwei bis drei Monate einnehmen. Das soll die neuralgischen Nervenschmerzen lindern und das Schmerz Gedächtnis löschen. Weiterhin bekomme ich Krankengymnastik... Ich nehme die Tabletten nun eine Woche und kann sagen, dass ich wesentlich besser schlafen kann. Die Beweglichkeit der Schulter ist immer noch stark eingeschränkt, aber es soll ja auch bis zu einem Jahr dauern, bis die volle Funktion wieder erreicht wird.(Bin 9 Wochen Post OP)
 
Dreamkangal  sagt am 05.05.2017
Meine op war vor 7 Wochen. Ich habe höllische Schmerzen. Bin mittlerweile bei 300mg morpium. Und lormetazepam damit ich mal etwas schlafen kann .
Es ist die schlimmste op meines Lebens.
Wenn ich eure Berichte lese dann wird das ja noch ewig gehen.
 
Jack79  sagt am 07.05.2017
Hallo zusammen.
Mir geht es wie vielen anderen hier auch. Ich bin am 1.09.2016 an meiner linken Schulter operiert worden. Jetzt haben wir den 7.05.2017.
Habe auch den "Standart" durch (Arthritis, Arthrose, Schulterdach, Schleimbeutel und co.)
Wo in einer nächsten op, der Bizeps Muskel auch noch gerettet werden soll.
Auch die Krankengymnastik und Übungen zuhause habe ich bis dato gemacht.
Ich habe Anfang Dezember mit einer Wiedereingliederung angefangen und stehe seit Januar wieder an meiner Maschine.
(Bin Drahtzieher von Beruf)
Eine sehr körperlich anstrengende Arbeit.
Mir geht es immernoch ziemlich schlecht. Seit Monaten Tabletten gegen die Schmerzen und für den Magen. Dann noch zwischendurch, wenn es garnicht mehr ging, Cortison und bis jetzt auch erst eine Woche krank zuhause gewesen.
Es graut mir vor der nächsten op. (Der Muskel).
Weil die rechte Schulter auch noch kaputt ist, soll diese dann auch noch gemacht werden.

Alles totaler Bullsh#* (sorry).
Bin halt auch im Moment der allein verdiener im Haushalt.
Deswegen möchte ich auch nicht "ausfallen" und meine Frau mit den Kindern alles aufhalsen.

Ich fühle auf jeden Fall mit euch....
Mfg.
 
Gluehwurm111111  sagt am 28.05.2017
Guten Morgen, ich möchte mich zunächst bei allen, die hier geschrieben haben, bedanken. Ich habe noch keine Seite gefunden, die so ausführlich war.

Ich bin am 19.05.17 operiert worden - also vor 9 Tagen und mein 2. Vorname ist leider "UNGEDULD". Ich dachte, nach der OP, nachdem im re. Schultergelenk richtig aufgeräumt wurde, wirds schnell besser aber meine Hoffnung schwindet, was "schnell" anbelangt. Ich litt an einem Impingment, dadurch eine aufgeriebene, entzündete Bizepssehne, ein entzündeter Schleimbeutel und ich habe eine Arthrose. Seit 3 Jahren habe ich versucht um die OP drum herum zu kommen. Bin von Arzt zu Arzt gerannt und war in 3 MRT´s. Letztendlich kam ich um die OP doch nicht drum herum und war in einer Spezialklinik für Schulter und Knie-OP´s und bin auch mit allem bislang sehr zufrieden. Ich bin 4 Stunden nach der OP wieder nach Hause. Mir wurde das Schulterdach abgefräst, der Schleimbeutel entfernt, der Oberarmkopfknochen abgeschliffen, die losen, im Gelenk rumschwimmenden Knorpelteilchen raus geholt, der Knorpel geglättet und die Bänder und Sehnenränder geglättet. Gestern habe ich mir nach 8 Tagen die Fäden ziehen lassen, da ich eine sehr gute Wundheilung habe und die schon fast nicht mehr zu sehen waren, nur noch die Knoten und die Zippel.
Die Nächte sind aber auch bei mir die Hölle (!!!) obwohl ich nicht auf der Schulter liege. Ich bin Bauchschläfer und versuch mich so zu lagern, dass die re. Schulter schmerzfrei liegt. Tagsüber geht es schmerztechnisch eigentlich. Klar tut es weh aber aushaltbar. Man darf wie gesagt nicht vergessen, dass in dem engen Gelenk ziemlich viel "gearbeitet" wurde, wie uns hier deutlich erklärt wurde.
Ich stecke gerade mitten im Umzug und bewege meinen Arm daher zwangsläufig minimal etwas, ich belaste ihn zwar nicht im Sinne von schwer heben und große Bewegungen machen aber ruhig gestellt ist er auf keinen Fall und ich habe auch nicht übermäßige Schmerzen dabei. Also die Bewegungen sind wirklich Minimal, keine Belastung, kein Heben oder dergleichen. Auto fahren geht auch schon wieder.
Der Arzt meinte zu mir vor der OP, "Sie werden 8 Wo nach der OP Schmerzen haben ! Das muss ich Ihnen jetzt schon sagen !" Aber da ich wie gesagt eine sehr gute Wundheilung habe, dachte ich, bei mir geht das sicher schneller. Nur jetzt tut mir meine Schulter teilweise, vor allem abends doch weh aber nur an der gleichen Stelle wie vor der OP, dass ich Angst habe, dass die OP gar nix genutzt hat und mein Schmerzproblem die Arthrose ist, die man ja nicht operieren kann. Ich muss auch dazu sagen, dass ich einen Knorpelschaden Stufe III habe. Mir wurde von dem OP Arzt erklärt, dass ein Knorpelschaden in 4 Stufen eingeteilt wird. 1. Minimal aufgeraut, 2. mehr aufgerieben, 3. extrem aufgefasert, 4. Knorpel weg ! Toll... mit 47 Jahren Knorpelschaden Stufe III - das sind ja natürlich unerfreuliche Aussichten.
Ich war bislang 1x in KG und die hat mir auch nicht sonderlich weh getan, war alles noch sehr behutsam und mit Eiskühlung. Im Allgemeinen muss ich sagen, dass meine abendlichen Eispackungen auf der Schulter sehr gut tun, kann ich jedem, der es vertragen kann, nur empfehlen. Eispacks wurden mir auch vom Operateur empfohlen. Schmerzmittel habe ich nur am OP Tag und am 1 + 2 Tag danach genommen und da auch nur je 1 IBU 600 am Tag.

Der erste Bericht hier, war für mich sehr, sehr hilfreich mit all den tollen Erklärungen und mir ist nach all den Berichten hier klar geworden, dass wir alle Geduld haben müssen. Denn im Inneren sieht es bestimmt nicht so friedlich aus, wie von aussen, da ja doch eine Menge gefräst, geschliffen und rum gerissen wurde an Muskeln, am Knorpel, Knochen, etc.
In 4 Wochen muss ich erneut zum Operateur zur Vorstellung. Ich bin 4 Wo krank geschrieben und hoffe, ich kann dann wieder arbeiten.
Nur gut zu lesen, dass ich nicht die Einzige bin, die so ungeduldig ist und dass ihr alle die gleichen Schmerzen und Beschwerden nach fast den gleichen OP´s habt. Dann bleibt ja doch noch Hoffnung, dass es in paar Monaten besser wird. Ich wünsche Euch allen einen erholsamen Schlaf und dass wir bald alle froh über das OP Ergebnis sind und den Schritt nicht bereut haben. Alles Gute Euch und Danke für die guten Infos.
 
KatiSei  sagt am 28.05.2017
Hallo,

Hier nochmal ein kurzer Bericht für die Ungeduldigen. Meine OP (Arthrolyse wegen Schultersteife und Impignement-Syndrom) ist jetzt 9 Monate her und es ist fast ok, hat aber ewig gedauert. Nachts immer noch ab und zu leichte Schmerzen, aber keine Schmerzmittel mehr nötig. Gehe noch etwa alle 14 Tage zur Physio und mache Muskelaufbautraining und Schulterübungen, damit die Schulter beweglich bleibt. Zwischendurch habe ich echt gedacht, das wird nie besser, aber im Moment bin ich schon recht zufrieden. Also, nicht die Hoffnung aufgeben, es dauert einfach seine Zeit!
 
Mone43  sagt am 28.05.2017
Hallo,
hier mal meine Rückmeldung. Op war am 16.08.2016. Alles war völlig verklebt. Nun nach 9 Monaten Krankengymnastik geht der Arm wieder hoch, bin schmerzfrei. Mir fehlen noch wenige Grade bis er völlig frei ist. Denke in einem vierteljahr ist dann alles wieder gut. Also fast ein Jahr hatte ich damit zu tun.
Hoffe allen anderen geht es auch bald besser.
Viele Grüsse,
Mone
 
KiraRoyal  sagt am 28.05.2017
Hallo,
melde mich auch mal wieder... mittlerweile 4 Monate Post OP. Die Schmerzen in der Schulter bzwArm halten sich in Grenzen. Leider habe ich immer noch nicht die gewünschte Beweglichkeit im Schultergelenk. Der Arm läßt sich nicht weiter als Schulterhöhe anheben, nach hinten (BH Griff) geht gar nicht. Auch ist die Schulter sehr druckempfindlich. Nachdem ich jetzt bei einem Schulterspezialisten in Hamburg war, wurde mir empfohlen, die Schulter unter Narkose noch mal bewegen zu lassen, um die Verklebungen zu lösen. Davor habe ich aber ziemlich Angst, weil ich gehört habe, dass die Schmerzen danach die Hölle sein sollen.
Hat das schon mal einer der hier Betroffenen machen lassen und kann mir dahingehend vielleicht meine Angst nehmen?
Denjenigen, die unter Nervenschmerzen oder nächtlichen Liegeschmerzen leiden, kann ich die Tabletten Lyrica empfehlen, seit ich die nehme bin ich weitestgehend schmerzfrei. Sie belasten nicht den Magen und die Leber, wie z. B. Ibuprofen und Novalmin.
Viele Grüße und weiterhin gute Besserung an alle
 
Mone43  sagt am 28.05.2017
Hallo KiraRoyal
Eine Narkosemobilisation sollte bei mir auch gemacht werden, doch habe ich diese abgelehnt. Mein Arm bekam ich damals bis auf Bauchhöhe hoch, mehr nicht. Mit KG habe ich es nun verdammt weit geschafft, gehe auch jetzt noch 2 x die Woche dorthin anfangs 3 x.
Von der Narkosemobi halte ich überhaupt gar nichts. Es wird einfach gerissen und im schlimmsten Fall geht ein Nerv kaputt, das sollte man da bedenken. Ich hatte selbst dazu ein Gespräch und der meinte man bekommt das mit KG auch hin nur dauert es halt ewig lange. Das Risiko beim reissen war mir zu groß. Kenne auch einen Fall wo ein Finger bei der Frau nicht mehr beweglich war. Die Ärzte sagen meist, ist nicht schlimm, in vielen Fällen mag das auch stimmen aber wehe es geht doch was schief. Überleg dir das echt gut. Nach einer Mobi ab in die Reha und KG musst du auch weiterhin.....
 
KiraRoyal  sagt am 28.05.2017
Hallo Mone,
die Mobilisation soll mit einer Sonde überwacht werden, so wurde es mir zumindest erzählt.
Ich bekomme seit der OP zweimal die Woche KG und seit einem Monat zusätzlich manuelle Therapie. Leider bekommen wir nicht mehr Beweglichkeit in den Arm bzw Schulter.
 
Almifosa  sagt am 31.05.2017
Hm... hab jetzt alles gelesen. Alles fing bei mir mit einer Deckenmontage an. Bohrlöcher in die Decke... 5 kg schwere Hilti, Betondecke und mehrmals auf Stahlträger gestoßen. Ich war zu dem Zeitpunkt 40 j alt und bin weiblich. Komplette Überbelastung !!!
Leider kein Unfall und der Raumausstatter wird in die Schublade Bodenleger und Kniegelenksprobleme einsortiert wenn es um Berufskrankheit geht.
Am nächsten Morgen geschwollene schmerzende Hand, Muskelkater im gesammten Arm bis in die Rippen. Angeblich Sehnenscheidentzündung, nach weiteren 3 wochen dann Hangelenk MRT neurologische untersuchungen die nichts weiter ergaben so wurde dann knapp 4 Mon. Später mein TFCC per OP geglättet...
Immer wieder hieß es ich muss Geduld haben bis dann knapp 5 Monate später als ich immer noch über massive schmerzen im gesammten Arm berreich klagte (von Schulter bis in die Finger) eingesehen wurde das wohl was nicht stimmt. Ich hatte dann etliche Termine an Untersuchungen MRT, Röntgen verschiedene Ärzte bis hin zur Falschdiagnose das mir einer schon eine Künstliche Bandscheibe einsetzen wollte (hab ich gott sei dank nicht gemacht). KK fing gefühlt auch an Druck zu machen (sollte Reha beantragen) und bis dahin wusste ich selber nicht das die Schulter mein Problem war. Weit und breit kein Arzt der wusste was ich habe oder wo ich hin gehen sollte bzw. mich überhaupt mal ordentlich angeguckt und untersucht hätte.
Ich kürze das Drama um meine Odyssee schon stark ab...
Nachdem mir dann eine Reha auf HWS Diagnose bewilligt wurde die ich antreten musste ! Hatte ich am 4. Rehatag endlich den Termin bei einem Schulterspezialisten (habe mich über meine eigene Anatomie schlau gelesen und kleinste puzzleteilchen zusammengesetzt ).
Dachte kurz das die Situation kippt aber der 6. Arzt hat die Situation dann doch schnell richtig eingeordnet... geröntgt, Ultraschall, 5 Tage Später OP angesetzt und meine Reha war beendet. Meine OP ist jetzt 4 Tage her. Schmerzen ja, schlafen eher ein Problem der Rückenmuskulatur (nach 9 Monaten AU und höllischen schmerzen und ungewissheit hatte ich allgemein sehr stark abgebaut) nach 3 bis 4 std kann ich nicht mehr liegen. Schlafen geht im mom nur auf dem Rücken. Diagnostiziert wurden mir impingementsyndrom stufe 2 n. Neer, entzündetes und vernarbtes Gewebe, supraspinatusehnenanriss. Nach der Athroskopie leider das totale worst case weil ich einen Labrumabriss habe. Und weil mir ja 9 Monate zeit drauf gegangen sind und mein Labrum angeblich total zerfetzt war ... darf ich jetzt 6-8 wochen 24 std am Tag eine Schiene Tragen. Ich hab zwar jetzt tatsächlich die Ursache gefunden woran es die ganzen 9 Mon. lag aber die Schmerzen der ersten 3-4 Tage nach der Op empfand ich 3mal so schlimm als an dem Tag als alles Anfing. Ich wünsche mir das ich dennoch bald Wege finden werde mit diesem Thema soweit zu gesunden das es mir möglich ist wenigstens zu 90% (nach oben darf immer) wieder in meinen alten Alltag zurück kehren zu können.

Wünsche allen viel Kraft und Durchhaltevermögen !
 
Auaaa  sagt am 13.06.2017
Hallo zusammen

Daaaaaaanke, dass es diese Seite durch euch gibt.
Hatte am 21.04.2017 die Schulter operieren lassen (Schulterdach-/Gelenk-/Schlüsselbeinfräsung inkl. Entfernung des entzündeten Schleimbeutels.
Meine Sehne wurde "gereinigt/abgeschliffen, da sie über 50% eingerissen ist. Arthrose wurde ebenfalls "entfernt".
Nun sind schon fast 8 Wochen (mit sehr guter Physiotherapie) vergangen und ich leide trotzdem noch unter massiven Schmerzen. Habe das Gefühl, etwas sei entzunden oder verklemmt. Durchschlafen ist unmöglich. Tagsüber nehme ich 3-4 Co-Dafalgan plus 3 Ifen. Bin wirklich keine Memme, aber ich könnte manchmal weinen.
Über Kopf-Seitliche-und nach Hinten ausgerichtete Bewegungen gehen nur beschränkt, dafür mit massiven Schmerzen.
Kurz, auch ich habe das Gefühl, es sollte doch nach der Op besser sein.

Och arbeite im Altersheim und muss viele Bewohner umher transferieren.
Wie lange muss ich mich gedulden, bis ich wieder arbeiten darf?

Liebe Grüsse an alle "Im selben Boot sitzenden"

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