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Amputation des Beins meiner 88-jährigen Mutter

5 Beiträge - 2107 Aufrufe
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zarin  fragt am 31.05.2011
Meine Mutter hat durch eine spastische Krümmung ihres linken Beins und extremer Durchblutungsstörungendesselben eine Nekrose an der Ferse,die sich mittlerweile über den ganzen Fuß und d en Unterschenkel hinaufzieht.
Bei nunmehr erneuter Aufnahme in die Gefäßchirurgie wurde mir heute als einzige lebensrettende Möglichkeit die Amputation des Beins bis über das Knie genannt.Wegen des total geschwächten Zustandes halte ich die Überlebenschanceneiner Mutter bei dieser Amputation für null und nichtig und weiß nicht,wie die von mir zu treffende Entscheidung aussehen soll!!
 
annkia  sagt am 03.06.2011
die entscheindung ist sicher schwierig, aber die gefahr bei einer nekrose ist immer eine schwere blutinfektion, die auch tödlich verlaufen kann.
 
diana549  sagt am 11.06.2011
@ zarin
Leider komme ich erst heute wieder in dieses Portal. Aber vielleicht ist folgende Fallschilderung doch noch hilfreich für Sie.
Mein Mann (Diabetiker) hat auch Durchblutungsstörungen und es bildete sich aufgrund einer minimalen Verletzung eine kleine Nekrose am Vorfuß bzw. an der großen Zehe, die schnell an Größe und Tiefe zunahm. Die Zehe musste amputiert werden. Danach gab es eine Wundheilungsstörung mit Infektion und wiederum beginnenden kleinen Nekrosen am Wundrand, und die Gefäßchirurgen hätten weiter amputiert, für sie war das die Therapie der Wahl.
Dann hörten wir vom Fuß- und Wundzentrum in München. Dorthin fuhr mein Mann und man brachte seine Wunde nach ca. 1 Jahr zur vollständigen Abheilung. Es wurden dort schon mehrere "hoffnungslose" Fälle gerettet.
Ich weiß nicht, wo in Deutschland Sie bzw. Ihre Mutter wohnen, aber falls das nicht Bayern ist, so gibt es vielleicht auch in Ihrer Nähe ein solches Zentrum. In München ist die Abteilung glaube ich der Diabetologie angeschlossen. Es gibt dort Spezialisten mit besonderer Ausbildung auf dem Gebiet der Wundversorgung.
Wenn noch genügend Zeit ist, könnten Sie evtl. versuchen, eine zweite Meinung - vielleicht nicht bei einem Chirurgen - einzuholen und/oder Kontakt mit einem Wundzentrum aufnehmen.
Die endgültige Entscheidung kann Ihnen ja leider niemand abnehmen.
Liebe Grüße
Diana549
 
Karl007  sagt am 21.12.2013
Hallo,
Ihr Beitrag ist schon älter, dennoch befinde ich mich in derselben Lage wie Sie mit meiner Mutter. Können Sie mir etwas raten, evtl. hatten Sie eine Wundklinik zu Rate gezogen. Danke für Ihre Antwort. Gruss, karl
 
Karl008  sagt am 21.12.2013
@diana549
haben Sie mir die genaue Adresse des Fuß- und Wundzentrum in München, da dies nicht eindeutig zuzuordnen ist. Danke! Gruss Karl

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