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Spinalkanalstenose - Operation?

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CP-Team  fragt am 15.09.2008
Hallo Heidi, das kommt natürlich auf den Befund an. In der Regel therapiert man die Spinalkanalstenose konservativ, also ohne Operation. Bei sehr schweren Nervenschäden oder z.B. unbeherrschbaren Schmerzen, kann eine Operation sinnvoll sein.

Im Vordergrund der konservativen Behandlung steht die Schmerz- und Physiotherapie. Dazu gehört: medikamentöse Schmerztherapie, Schmerzpflaster, physikalische Schmerztherapie (Stromtherapie, Ultraschall oder Wärme), Rückenschule oder Krankengymnastik. Um nur einige zu nennen. Hast du eine konservative Therapie bereits ausprobiert?

Grund für eine Operation sind z.B. Schmerzen, die unerträglich sind, neurologische Ausfälle (Lähmungen), Gehunfähigkeit, junges Alter.
 
Carmen  sagt am 03.10.2008
guten Tag,
meine Mutter /76 Jahre alt)wurde vor 3 Monaten wegen einer Spinalkanalstenose im LW-Bereich operiert. Danach ging es ihr zu Anfang einigermaßen, doch bald wurde es von Tag zu Tag schimmer. Ihr fährt es laufend in das Gesäß, dann werden beide Waden ganz hart und sie hat laufend Krämpfe in beiden Beinen, zu Anfang war es nur das rechte Bein und dann auch das linke. Im Sitzen spürt sie nichts, aber sobald sie aufsteht fangen die Schmerzen an. und dann hangelt sie sich nur noch von einer Wand zur anderen und kommt aus dem Kreuz nicht mehr raus. Sie sieht schon im Gesicht total schmerzverzerrt. Mit der Krankengymnastik kann sie auch nicht mehr, denn danach wurde es auch immer schlimmer.

Der operierende Arzt sagt, nach erneutem MRT vor einer Woche Operation sei gelungen, der Kanal ist frei. Die Schmerzen sollen anscheinend von einer Reizung der Nerven durch die Peration oder Folge der Operation kommen. Er möchte in 2 Wochen unter Röntgenkontrolle direkt etwas reinspritzen.

Warum veranlasst er das Einspritzen nicht sofort z.B. in einer Klinik. Warum wartet er solange, obwohl meine Mutter wirklich nicht mehr kann und sie ist kein schmerzempflindlicher Mensch.
Zufälligerweise bekommt er auch in 2 Wochen dieses besagte Röntgengerät. Dann sollte sie in die Schmerzambulanz oder -therapie.Aber die haben eine Wartezeit von 2 Monaten. Was nun sie ist wirklich am Ende und kann vor lauter Schmerzen nicht mehr. Trotz Schmerzmittel.
Dazu hat sie auch noch Wirbelgleiten und Osteoporose.

Kann das alles nach solch einer OP auftreten?

Gruß Carmen
 
madlen77  sagt am 14.10.2008
Hallo,
meiner Mutter geht es seit Anfang des Jahres nicht mehr richtig gut. Da war sie zur Kur und kam mit extremen Schmerzen und versteifter BWS wieder. Seit August ist sie nun Krank geschrieben und von Arzt zu Arzt gerannt. Sie hat höllische Schmerzen unter dem rechtem Arm im Brustbereich, großflächiges Taubheitsgefühl der Haut in diesem Bereich und geschwollen ist der Achselbereich. Sie klagt über brennendes Gefühl. Die Symtome machen sich auch in dem Arm bemerkbar. Gestern war sie dann beim MRT. Es kam eine degenerative Spinalkanalstenose C3-5 heraus.
Sie war so froh, das endlich etwas gefunden wurde, was ihre Schmerzen erklärt.
Heute war sie dann bei ihrem Orthopäden. Er hat den Befund gelesen, die Bilder nicht angesehen und sagte nur: Das ist nichts weiter, da machen wir ein bisschen Strom drauf (Tens-Gerät) das entspannt die Muskeln.

Was ist das für ein Arzt??? Meiner Mutter geht vor die Hunde, wird agressiver und depressiver... Es muß doch mal endlich was passieren... Die Situation ist für alle von uns unerträglich...
Kann sie denn nicht wenigstens ne vernünftige Schmerztherapie bekommen??? Dazu kommt noch die Angst, ihre Arbeit zu verlieren...

Gruß madlen77
 
Harley  sagt am 17.11.2008
Hallo
Bei mir wurde kürzlich auch eine Spinalkanalstenose C3-C7
in der HWS festgestellt.
Spinalkanal mit max.11mm sagittaler Weite.
Hat sich so ausgewikt,dass der Infraspinatus verkümmerte,da der Muskel vom Rückenmark/Nerven durch den Druck keine Impulse mehr erhielt bzw.erhält.
War auch Anlass für eine Untersuchung,da u.a. eine Bewegungseinschränkung des Armes das Resultat des verümmerten Infraspinatus war bzw.ist.
Weiterhin wurde mir mitgeteilt,dass das Rückenmark zu dünn sei und das es im unteren Bereich bereits verkümmert ist.
Inwiefern kann da eine konservative Behandlung noch helfen?
Ich bin 43J.alt.
Einer der Risiken einer OP wäre ja eine Querschnittslähmung,wie ich gelesen habe.
Da ist das Risiko schon sehr hoch,wenn es noch eine andere Behandlungsmethode gibt als eine OP.
Lieber Gruss
Harley

Hier noch der Befund:
Klinik: Spinalkanalstenose entz. Prozess?
Methode: HWS-array; ax u. sag T2 und Tl, sag STIR, post KM Ax und sag Tl
Befund:
Fehlhaltung der Kyphosierung der gesamten HWS. Normales Knochenmarksignal.
Unauffällige Darstellung des cranio-cervicalen Überganges und der paraspinalen
Muskulatur. Bereits primär schmaler Spinalkanal mit maximal 11 mm sagittaler
Weite. Während die Medulla unauffällig zur Darstellung kommt, ist das Myelon ab
Cl deutlich ausgedünnt mit Schwerpunkt C2/3, ab hier auch betonter
Zentralkanal. Das Myelon misst langstreckig sagittal knapp 5 mm, in Höhe C2/3
unter 4 mm. ein weiteres relatives Atrophiemaximum findet sich in Höhe von
Th3. Nach KM Appl lässt sich ein suspektes Enhancement nicht erkennen, auch
besteht kein fokaler übriger Befund.
Die cervicalen Bandscheiben sind dehydratisiert, zusätzlich ergibt sich:
C2/3: unauffällig
C3/4: bilaterodorsale Spondylosis, geringe Protrusion, Spinalkanal 9,5 mm,
Foramina ausreichend weit
C4/5: geringe Abschlußplattenunregelmäßigkeiten, deutliche rechtsbetonte
bilaterodorsale Spondylosis, breite Protrusion, rechtes Neuroforamen deutlich
eingeengt, Spinalkanal
 
Harley  sagt am 17.11.2008
Fortsetzung:

C4/5: geringe Abschlußplattenunregelmäßigkeiten, deutliche rechtsbetonte
bilaterodorsale Spondylosis, breite Protrusion, rechtes Neuroforamen deutlich
eingeengt, Spinalkanal
 
Harley  sagt am 17.11.2008
9mm,geringer Forameneinengungen.
C7/Th1 und folgende sind unauffällig
 
lukilook  sagt am 11.12.2008
Hallo,
hatte eine Spinalkanalstenose und einen Bandscheibenvorfall L4/5 mit therapieresistenter Lumboischialgie L5.
Ich war körperlich, psychisch am Ende. Nur noch Schmerzen, keine Nacht war mir fürs Schlafen gegönnt, und Medikamente ( wie z. B. Infusionen 3xtägl, Tabletten zum Schluß sogar Morphium) interessierten meinen Körper nicht mehr. So blieb mir der Strohhalm OP. Hatte nicht einmal mehr Angst was passiert, da ich nicht mehr gehen konnte, und nur noch fürchterlichste Schmerzen hatte. Nun bin ich operiert, und von dem ersten Moment meines Erwachens nach der OP bis jetzt ( na ja, sind erst 10 Tage)keine Schmerzen mehr. Okay, der Wundschmerz ist noch leicht da, aber den kann ich mit 1 !!!!! Ibuprofen über den ganzen Tag leicht in Schach halten.
Nächste Woche werde ich zur REHA gehen, und hoffe, daß ab dem Neuen Jahr mein Leben wieder lebenswert ist. Ist natürlich auch heute schon, aber ich muß mich halt einfach noch schonen.
Könnte die Welt umarmen. Bin innerhalb einiger Stunden zu einem anderen Menschen geworden.
 
madlen77  sagt am 11.12.2008
Ist das noch zu fassen??? Wer kann uns denn da noch helfen???
Die Spinalkanalstenose ist wohl nicht so schlimm, das sie operiert werden müßte und ihre Symthome kommen da nicht her... Alles ist immer in Ordnung!!!!!!!!!!!!! Keiner kann ihr sagen, woher diese ganzen Schmerzen und Symthome kommen... Meine Mutter geht hier vor die Hunde und wir können nur zusehen??? Ich flipp noch aus, da unsere Familie langsam klirre wird und man bangen muß, das Mutter sich was antut...
Alles ist so Scheiße...

WAS KÖNNEN WIR NOCH MACHEN?????????????????????????????

LG madlen77
 
Schmerz  sagt am 20.01.2009
Hello
Ich wurde vor 2 wochen an Wirbelkanalstenosa L4-L5 Operiert.
Ich habe noch leichte Schmerzen im Bein aber das ist kein vergleich zu vorher.Ich bin 48 Jahre und hoffe das ich nie mehr solche Schmerzen habe.Ich würde gerne wissen ab wann ich zur Terapie gehen gehen soll. Ich wurde non meinen Artz nicht genau Informiert.Hatte überhaubt eine sehr schlechte Aufklärung.über die Operation,und wie es danach weiter geht
LG Lydia
 
klfelix  sagt am 26.01.2010
Hallo,
hatte seit Anfang 2009 heftige Schmerzen im linken Bein. Konnte nur noch wenige 100 m gehen. Der Orthopäde diagnostizierte: absolute Spinalkanalstenose bei LWK 4/5. Herkömmliche Therapien halfen nicht. Deshalb am 10.12.09 eine OP mit microchirurgischer Dekompression und Entfernung einer Zyste. OP verlief völlig komplikationslos. Am Tag der OP war Bettruhe angesagt. An den beiden folgenden Tagen durfte ich bereits aufstehen und kleine Spaziergänge im KKH (ca. 5-10 min) durchführen. Hatte keinerlei Schmerzen mehr im Bein, aber noch Schmerzen im Gesäß (OP-Wunde). Am dritten Tag nach der OP durfte ich nach hause. Hier waren bereits Spaziergänge bis zu 1 Stunde möglich. Nach weiteren 10 Tagen folgte eine 3 wöchige Reha-Maßnahme. Heute, an deren Ende bin ich völlig schmerzfrei und ohne jegliche Einschränkungen.
Aufgrund dieser Erfahrung kann ich jedem eine Op empfehlen, wenn die Schmerzen und Einschränkungen durch eine Spinalkanalstenose unerträglich werden.
 
Chickolino  sagt am 06.02.2010
Hallo,
bei meinem Vater(69 J)wurde vor 7 Tagen(MO)eine Spinalkanalstenose - Operation durchgeführt. Beim Aufwachen aus der Narkose hatte er einen Blasenkatheder, allerdings lief kein Urin raus, am Abend des folgenden Tages (DI) wurde er nach Röntgenuntersuchung in der Röhre direkt in den OP gebracht + spät abends erneut unter Vollnarkose operiert.Bis heute (SA) kann er überhapt nicht nicht aufstehen,Beine tragen ihm nicht, Schwächegefuhl, hat immernoch Blasenkatheder + Windeln , Urin läuft raus, aber er spürt gar nix, , merkt keinen Urinabgabg, es kommt kein Stuhl - wurde ihm dann rausgeholt, aber auch das hat er nicht gespürt/gefühlt, Hoden + Penis + Darm,alles total gefühllos. Beine, bewegen bis auf 3 Zehen + leicht tauber Fuß .o.k.
Bis zu 8 x / Tag kam der Arzt,kontrollieren ,klopft mit Hämmerle, piekst mit Nadel, Aussage " das hatten wir noch nie" ?? abwarten.

Mein Vater hatte sein ganzes Leben nie Rückenschmerzen, seit Oktober 2009 morgens nach Aufstehen, bzw. nach längerem Liegen / Sitzen hatte er ca 1-2 Stunden Schmerzen.Vorausgegangen war ein Sturz im Bad, auf den Rücken, lt. Röntgenbild war alles o.k., Hausarzt hat ihn dann zum FA geschickt der hat Diagnose "Spinalkanalstenose" gestellt + ihm einen OP Termin gegeben. Noch am Tag vor der OP hat er mit seinem Verein eine Winterwanderung von 8 km ohne Probleme gemacht.
Wir Kinder haben ihm zwar abgeraten, aber der Artzt hat ihm gesagt, mann sollte die OP baldmöglichst machen, da bei längerem Warten Nervenschäden, usw. auftreten können.
So, nun ist er natürlich am Boden zerstört, will am liebsten nicht mehr leben, wenn das nicht besser wird. Hat jemand eine Ahnung wie lange so etwas dauern kann, bis sich die Nerven hoffentlich erholen bzw. wenn nach 8-10 Wochen noch keine Besserung eintritt, wars das dann ?
Vielen Dank
Cheyenne
 
funus53  sagt am 21.02.2010
Hallo,

bei mir wurde vor drei Wochen eine Spinalkanalstenose Op L2/L3 und L3/L4 durchgeführt. Die starken Beschwerden die sich eigentlich mehr auf das linke Bein beschrenkten sind weg. Jetzt habe ich allerdings das Problem, daß im rechten Knie ein Taubheitsgefühl besteht, welches auch durch Krankengymnastik nicht besser wird. Kann jemand helfen?
 
womo  sagt am 23.03.2010
Bei mirwurde die gleiche op vor 7 wochen durchgefuehrt.Mich wuerdr sehe interessieren ob sie ein Korsett tragen muessen und ob sie sitzen duerfen.Ich trage ein korsett und darf nur liegen und stehen .Das korsett ist mein groesstes Problem,bin nur noch am heulen und mit meinen Nerven am Ende.Vieleicht gibt es eine alternative zu vorsintflutlichem Gestell
 
mallorca12  sagt am 15.04.2010
Hallo, wo hatten Sie die OP durchführen lassen? Meine Ärzte wollen mir zuerst eine neue Hüfte einbauen lassen. ok, die ist auch kaputt aber ich finde die hat mit meinen Spinalkanalstenose nichts zu tun. Über eine Meldung von Ihnen wäre ich sehr dankbar.
mfg
 
Chickolino  sagt am 15.04.2010
Hallo, ich weiss nicht ob ich das Klinikum nennen darf, deshalb schreibe ich die PLZ : 77933
Die OP ist mittlerweile gut 11 Wochen her, die Lähmungen bestehen noch immer genau gleich, Blasenkatheter , ABER nach 2 Wochen ist aufgrund der Darmlähmung und dem nicht erkannten "falschen Durchfall" = paradoxe Diarrhoe der Dick-Darm geplatzt ( !! ) und musste in einer weiteren Not-OP entfernt werden, der Bauchraum war voll Eiter + Kot. Nun hat er zusätzlich zu den Lähmungen ( nicht stehen,nicht laufen) noch einen künstlichen Darmausgang seitlich am Bauch, der aufgrund der Komplikationen nicht wieder zurückverlegt werden kann (Rest Darm zu kurz ) 3 Wochen wussten wir nicht ob er überhaupt überlebt, mittlerweile ist er in Reha, danach ...... sieht ganz nach Pflegeheim aus.
Eine Unteruchung / Behandlungsfehler bei KK + Ärztekammer ist in Bearbeitung.
Alles Gute
 
Franze  sagt am 06.05.2010
Hallo zusammen, möchte mich auch kurz vorstellen, bin 27 Jahre und kleinwüchsig (achondroplasie) hatte Anfang des Jahres einen plötzlichen Schwindel und Angstanfall während meiner Nebentätigkeit in der Gastronomie erlitten, dann hatte ich eine lange odisee bei Ärzten... Jeder meine du bist völlig gesund bis dann alles auf die Psyche geschoben wurde, hab dann doch noch einen orthopäden aufgesucht. Es wurde ein MRT von der HWS und LWS gemacht und es stellte sich herraus, was bei kleinwuchs aber normal ist, ein verengter wirbelkanal. Im C1 wurde dann festgestellt das auf ihn eine grosse belastung herrscht, orthopäde meinte kann man ohne op machen, er wollte aber eine zweite Meinung von einem neurochirogen, dieser hat mir dann Angst gemacht mit einer OP! Morgen muss ich nochmal zum MRT und funktionsröntgen..

Hab eben typische Symptome die dafür sprechen das mit dem C1 was nicht stimmt, wie Schwindel, missempfindungen in den Händen, Verspannungen im Kopf und nacken, alles aber meist nur im sitzen oder liegen, bin sportlich sehr aktiv gewesen bis der lange Winter kam...

Hab einfach Angst vor einer OP! Bin seit einer Woche bei
einem Osteopaden in Behandlung, er meinte das ich rechts zwischen Kopf und Hals ziemlich verspannt bin un dadurch meine Symptome hervorgerufen werden weil die nerven nicht richtig durch leiten...

Ja und jetzt mach ich mir tagtäglich Gedanken wg einer OP....

Hat jemand einen Rat?

Liebe Grüsse aus München
 
lucky  sagt am 09.05.2010
Hallo an alle.
ich wurde Anfang 20010 am Spinalkanalstenose Operiert.
Nach dem ich mich im Dezember 2009 ,nur noch mit Gehe Hilfen bewegen konnte.Habe ich mich selber in ein Krankenhaus eingewiesen.Ich konnte mich nicht mehr auf meinen Beinen halten und war ab Brust wie Taub.Im Krankenhaus stellte man dann erstmal fest das ich keinen Schlaganfall habe.Untersuchte mich weiter ,schickte mich in ein Krankenhaus mit Neurochirurg.Die stellten dann eine Verengung des Spinalkanals fest.Wurde dann in ein dritten Krankenhaus Operiert.Dort legte man nach der OP aber keine Drenage und so lief Abends aus der Wunde das ganze Blut und Nervenwasser ins Bett.Man stellte ein Hämatom unter der OP Narbe fest,drückte immer wieder Flüssigkeit aus der Wunde.Nach 7 Tagen durfte ich dann nach Hause.Gehen noch mir Gehe Hilfe ,aber es wurde besser.Ich gehe jetzt wieder ohne Hilfe,aber nur kurze Wege.Noch einwenig wackelig aber es geht.REHA wurde abgelehnt da ich ja nicht mehr für das Berufsleben hergestellt werden kann.(bin mit 60 in Rente gegangen).Nun habe ich noch Probleme mit den Knien .Die werden manches mal wenn was draufliegt so heiß als wenn sie brennen.Die Ärzte meinen die Nerven brauchen Zeit um sich wieder zu beruhigen .So 1-2 Jahre.Nah toll.Jetzt endlich bekomme ich Kranken Gymnastik,wird auch Zeit nach 3 Monaten.
Vielleicht weiß noch einer etwas was ich machen kann ,damit es schneller bergauf geht.
Liebe Grüße aus der Heide
 
Rainbow  sagt am 16.05.2010
Hallo Cheyenne !

Wie geht es Deinem Vater mittlerweile ???
Meine Mutter hat auch bald eine Op (Spinalkanalstenose LWS)
in der Nähe von PLZ 779.... .

Gruß Tanja
 
Chickolino  sagt am 16.05.2010
Hallo Rainbow,

mein Vater befindet sich mittlerweile im Pflegeheim, mit Abstand der Jüngste !
Reha in der Neuroklinik wurde nicht verlängert, mit der Begründung daß keinerlei Anzeichen vorhanden für Fortschritte / Verbesserungen, hinzukommt nun dass sich seine Füße immer mehr nach innen drehen - Verdacht auf beginnende Spastik, sowie zunehmend "elektrische" Stösse / Zucken (manchmal schmerzhaft) in den Beinen , manchmal auch in den Armen( hatte er vor der OP nicht)
Er hat kommende Woche eine Nachuntersuchung, mal sehen was da rauskommt.

Man sollte am besten vor einer OP eine 2 Arztmeinung einholen.
Je nach Stärke der Symptome, vorher eine Konservative Therapie probieren. Wenn die Symptome allerdings schon sehr ausgeprägt sind z.B. :
Blasen-/Mastdarmstörungen ,Gefühlsstörungen ,Lähmungserscheinungen,
dann werden die Ärzte zur raschen OP raten.

Kannst mir gerne mal mailen bayer_s@[Link anzeigen]

Alles Gute, Cheyenne
 
jampol  sagt am 18.05.2010
Hallo liebe Forumnutzer,
ich bin neu hier, habe aber die Artikel mit Intresse gelesen.
Ich bin ebenfalls betroffene, bin aber nun schon 2 mal erfolgreich operiert worden.
Seit etwa März 2009 hatte ich massive Probleme mit den Beinen, konnte kaum gehen, hatte ständig das Gefühl starken Muskelkater zu haben und nicht zuletzt auch starke Rückenschmerzen. Meine, bis dahin, ehemalige Hausärztin sagte mir, ich müsse damit leben.
Mein neuer Hausarzt veranlasste ein MRT und machte mir nach einigen fehlgeschlagenen Behandlungsversuchen (Injektionen, Physiotherapie, Stengerät u.s.w) im September bei einem Neurochirugen einen Termin.
Dieser stellte fest, dass ich eine Stenose im Bereich L4-L6 hatte.
Eine OP wäre angebracht, aber nicht in meinem Alter (47 Jahre) ich sollte zur Kur.
So kam ich im Dez. 2009 in die Mediclin Reha Plau am See (hatte laut Internet gute Patientenbewertungen).
Nach 1 Woche Kur machte ich mir in die Hosen, ich schlief nicht mehr, hatte Schmerzen ohne Ende, für 100m brauchte fast 20 min.
Der behandelnde Arzt schickte mich umgehend in die dazugehörige Klinik, zum Prof. Donauer.
Dieser operierte mich am 22.12.2009. Am 3. und 4. Tag hatte ich noch einmal starke Schmerzen, die umgehend mit einer Injektion behandelt worden sind. Seitdem bin ich schmerzfrei und kann wieder ohne Probleme gehen und auch laufen. Mitte Februar habe ich wieder zuarbeiten begonnen.
Aber Mitte März hatte ich starke Schmerzen in der Schulter, die Hände fühlten sich steif an, beide Daumen wurden taub.
Es folgte ein neues MRT, diesmal HWS.
2 Bandscheibenvorfälle, Stenose C4-C7 und Verkalkung der Längsbänder, die neue Diagnose.
Am 27.04.2010 lies ich mich ein 2. Mal vom Prof. Donauer in der Mediclin Klinik Plau am See operieren. Ich wurde auf alle Risiken hingewiesen, Schmerzfreiheit wurde mir nicht versprochen.
Ich bin wie neu. Ich bereue auch diese OP nicht. Ich bin dem Prof. Donauer vom Herzen dankbar.
Weshalb ich das alles schreibe, ich weiss wovon hier gesprochen wird, was es heißt, mit diesen Schmerzen Tag und Nacht zuleben.
Ich möchte meine positiven Erfahrungen weitergeben und vielleicht kann dem Einem oder Anderen dadurch geholfen werden.
Eine 2. Meinung ist immer gut, aber auch das Vertrauen in einem Arzt ist wichtig, das ganze Umfeld.
Manchmal muss man auch weite Wege gehen um ans Ziel zukommen. Mit unerträglichen Schmerzen sollte heute keiner mehr leben.

Alle Gute und liebe Grüße, Jampol

 
Reinhard61  sagt am 26.06.2010
Hallo Franze, ich bin 49 und hatte am 15.06. eine Spinakanal OP. Hatte mir vorher auch viel Gedanken gemacht, die ganze Sache lange(zu lange) vor mir hergeschoben. Aber alles halb so schlimm, Di. OP, Mittwoch schon wieder aufgestanden und gelaufen. Es war wie ein Wunder, keine Schmerzen mehr, wie neugeboren. Freitags entlassen und alles war gut. Bis Samstag. Der Arzt hatte mich schon vorgewarnt, die Schmerzen waren wieder da, teilweise sogar stärker als vorher. jetzt ist die OP 11 Tage her und langsam wird es besser. Laut Doktor kann es eben 2 - 3 Monate dauern bis sich alles normalisiert. Vor der OP hatte ich oft Schwierigkeiten mehr als 5 Minuten zu gehen, jetzt mache ich schon Spaziergänge von mehr als 3 Km. Nicht schnell aber es geht. Immer noch besser als die vergangenen 3 Jahre. Wünsche Dir ne schöne OP und gute Besserung.
Reinhard
 
Island  sagt am 18.07.2010
Guten Morgen. Wäre dankbar für Hilfe. Habe Spinalkanalstenose L4/5 S1, Schmerzen seit ca 1,5 Jahren, lange Kg, ständig Schmerzmedikamente (zum Schluss Tramal/Novamonsulfon im Mix). Momentan bin ich bei den letzten Tagen einer insgesamt 4wöchigen Reha angelangt. Anschließend soll ich das intensive Reha- Nachsorgeprogramm (IRENA) durchführen.Meine Schmerzen sind aber nach wie vor vorhanden, mit Ausstrahlung beidseits ins Gesäß und ins re. Bein. Der Reha Arzt hat mir Arcoxia Tbl. in die Finger gedrückt und wird mich arbeitsfähig entlassen, da ich unmittelbar vor der Reha nicht krank geschrieben war. Operieren lassen könnte ich mich immer noch, ich solle erst mal das IRENA-Programm durchziehen. Was ist zu tun? Wie ich meine Arbeit (überwiegend stehend und gehend) bewältigen soll, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Würde mich über Vorschläge und Rat freuen. Vielen Dank
 
anonym  sagt am 22.07.2010
Janna, 22.07.2010
Bei mir wurde Spinalkanalstenose diagnostizert über mehrere Ebenen, der Neurogloge konnte mir nicht unbedingt zur OP raten, weil es nicht sicher ist, ob sie OP 1. gut verläuft, 2. selbst wenn, ob es danach in Ordnung ist bzw,, nicht wieder auftritt. Ich möchte mich gern informieren und wüßte gern mal, welche Klinik empfehlenswert ist und wer evt. minimal invasiv operiert. Kann mir jemand Auskunft geben?
 
jampol  sagt am 22.07.2010
Hallo, ich kann nur sagen, die Klinik für mich ist und bleibt die ...
Nach der OP konnte ich wenige Tage später wieder ohne Probleme gehen.
Nicht nur das die OP gut verlief, auch das Umfeld stimmt. Der Klinik schließt sich auch eine Reha-Einrichtung an, wo man gleich die Anschlussheilbehandlung machen kann. Ist sicherlich auch von Vorteil, bei nachfolgenden Problemen ist der Neurochirug nicht weit. Die Zusammenarbeit von Klinik und Reha klappt gut. Ich konnte 5 Wochen nach der OP wieder mit arbeiten beginnen.
Bitte keine Werbung - Danke, die Redaktion
 
Jana-Mantel  sagt am 08.08.2010
bei meinem Mann wurde vor 8 Wochen eine Dekompressations-OP an der Wirbelsäule durchgeführt. Er hat nun immer noch stechende Schmerzen im Bein und kann an manchen Tagen nicht gehen bzw. hat noch eine Fußheberlähmung im rechten Bein und nur noch 15 % Nervenleistung. Alle Ärzte lassen ihn nun im Stich, die OP seit gut verlaufen und alles in Ordnung, aber er ist total depressiv.
Wer kann uns weiterhelfen?

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