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Operation gelungen Patient tot

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Horst090566  fragt am 28.07.2013
Hallo, wir haben eine Frage, das ist ein Auszug aus einem Operationsbericht eines Neurochirururgen. Es wurde eine Metastase in der rechten Kopfhälfte entfernt.
Größe der Metastase ca.1,2 x 1,4cm. Der Patient hat die Operation nicht überlebt, nicht aus der Narkose aufgewacht.
Ich habe das Gefühl, hier wird was vertuscht oder nicht alles erzählt.
Denn laut Arzt wäre das eine einfache Operation gewesen, dies wurde in der Vorbesprechung so erzählt.

Operatives Vorgehen: Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und Rückenlagerung, der Kopf ist in die Mayfieldzwinge eingespannt und nach links gewandt. Mit Hilfe der Navigation ( Zielgenauigkeit 1,4 mm) Festlegung des fragezeichenförmigen Hautschnittes rechts-temporal. In Teilrasur Hautdesinfektion und steriles Abdecken. Darstellung der Schädelkalotte und Anlage eines Bohrloches rechts-temporo-basal. Aussägen eines 4x4 cm großen Knochendeckels. Bereits hier kommt es zu kräftigen venösen Blutungen aus den Knochen und unter der Dura schimmert Blut hervor. Nach Durahochnähten Duraeröffnung, wobei das Hirn kräftig hervorquillt ( ca. 1,5 cm über Duraniveau) und es stellt sich bereits bei Duraeröffnung eine subarachnoidale Einblutung dar. Nach adjuvanten Maßnahmen wie Vertiefung der Sedierung, Hyperventilation, Osmotherapie, Dexamethason focierte Diurese ist das Gehirn schließlich wieder im Niveau. Eingehen in Sulcus zwischen Gyrus intermedius und superior. Exstirpation der gut vascularisierten Methastase. Ausgiebige Blutstillung. Wasserdichter Duraverschluß mittels Muskelpatch. Einfügen des Knochendeckels mittels Miniplattensystem, schichtweiser Wundverschluß, Hautnaht.

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