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Nach spinalkanalstenoseoperation schlimmere Schmerzen wie vorher?

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Basia  fragt am 25.05.2017
Meine Ehefrau ist gestern operiert worden! Es musste bei 3 Wirbeln Platz gemacht werden, da es lediglich noch 4,6mm waren, und ab 8mm Verengung schon zu einer Op geraten wird. Da es einfach kein Leben mehr war hat sie die Op machen lassen. Gestern, direkt nach der Op hatte sie wahnsinnige Schmerzen im Rücken, und an der Beinen Schmerzen,weiter Taubheitsgefühle und wahnsinnig starke Krämpfe. Sie kann Schmerzen gut ertragen, daher müssen diese wirklich höllisch gewesen sein. Heute nachmittag ging es ihr ein wenig besser, aber immer noch starke Schmerzen. Sie soll möglichst wenig sitzen, was nachvollziehbar ist, also liegt sie meist seitlich.
Was ihr aber wirklich sehr zu schaffen macht, ist das sie sich gerade mal 2-3 Sekunden auf den Beinen halten kann, dann muss sie sich schnell setzen. Ist zum Beispiel, wenn sie sich aus dem Bett in den Toilettenstuhl setzt, dann schafft sie es gerade diese wenigen Sekunden halbwegs aber gekrümmt auf ihren Beinen zu stehen. Die meisten Menschen mit dieser OP können am Tag nach der Op wieder halbwegs laufen, was bei ihr absolut nicht möglich ist, und jetzt haben wir die große Angst, das der Rollstuhl droht. Der Arzt sagte ihr zwar noch im OP-Saal, das die OP sehr gut verlaufen sei, aber heute im Rahmen der Visite sagte er auch, das der Zustand bleiben könne.
Jetzt ist es aber auch mein Denken, und meine Hoffnung, das sich das in den nächsten Tagen immer mehr gibt, und sie dann immer längere Zeiten stehen und auch weiter gehen kann. Die Beine und Füße kann sie ja vollends bewegen, und die OP ist nun auch "erst" gut 48 Stunden her.
 
Helim  sagt am 21.07.2017
Hallo Basia, wie geht Ihre Geschichte weiter, wie ist der Status heute und welche/r Klinik/Arzt hat die OP vorgenommen?
 
Basia  sagt am 21.07.2017
Hallo, meine Ehefrau hat am kommenden Montag ihre 3 wöchige ambulante Reha vorbei, und es geht ihr sehr gut. Gut das wir die Reha erst gut 3 Wochen nach der OP gemacht haben, denn es sind die meisten Rehakollegen direkt nach der Op gekommen, und sie können natürlich kaum etwas dort mitmachen,da es einfach zu früh ist. Meine Ehefrau hat am dritten Rehatag den Rollator zuhause gelassen, und ihn danach auch nicht mehr angeschaut. Die dortige Ärztin meinte, das sie nach 4 Tagen Rehateilnahme schon das Ziel erreicht habe, was die Ärztin eigentlich erst zu Rehaende gedacht hatte. Sie kniet sich aber auch richtig rein, und macht alles voll mit, was kaum ein anderer dort in dem Umfang mitmacht. Ausser ein wenig Rückenschmerzen sind noch kleine Taubheitsgefühle in beiden Unterschenkeln, und ein kleiner Bereich im linken Fuß, ansonsten ist sie wieder wie vor der OP, eben nur, das sie einiges noch nicht machen darf. Die Taubheit meinte die Ärztin gehe in den nächsten Monaten auch noch weg, und das sie bisher kaum eine Patientin hatte, die so schnell wieder, nach dieser OP, fit ist. Operiert hat sie Dr. Kluge (Team Benes) im Klinikum Arnsberg im Sauerland. Es kommen einige Leute aus ganz Deutschland wegen dieser Eingriffe.
Kann jetzt im nachhinein sagen!
Die OP ist sehr gut verlaufen, und die Ärzte wie auch die Schwestern auf der Station haben tolle Arbeit geleistet.
Es war gut die Reha nicht gleich nach der Entlassung zu machen, da sie jetzt 3 Wochen danach einfach viel intensiver an der Reha teilnehmen konnte, was eben auch mehr gebracht hat.
Sie muss eben noch mit einigen Bewegungen, wie bücken/heben/drehen aufpassen, aber ansonsten sieht man ihr die OP eigentlich nicht mehr an.

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