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Lumbalpunktion

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Dolfinchen  fragt am 09.01.2009
nach einer Hypophysen OP muß meinem Mann Nervenwasser entnommen werden wie funktioniert das und gibt es dabei eine Narkose?
 
Butterfly  sagt am 21.01.2009
Hallo ich bin auch dabei raus zu finden wie das alles so geht,da ich mich selber auch dieser Untersuchung unterziehen soll, aber leider hat mir niemand geantwortet. Ich habe aber nun schon soviel nicht so gutes gelesen, dass ich am überlegen bin, ob ich diese Untersuchung überhaupt machen lasse. Ich würde sagen, nochmal genau prüfen und guten Arzt finden, reden und vor allem wegen der Nebenwirkungen, haben ja einige geschrieben dass es doch viele negative Nachwirkungen gibt.Ich bin aber auch Laie und suche mich so durch das Internet, weil ich vor dieser Untersuchung sehr viel Respekt habe.Viel Glück.
LG Butterfly
 
ecki  sagt am 22.01.2009
Hallo Butterfly!
Auf Grund meiner Erkrankung muss ich regelmäßig eine Lumbalpunktion (LP)machen lassen. Diese ist eigentlich schmerzfrei, nur am Anfang hat man auf Grund der Ungewissheit etwas Bammel. Ist aber unbegründet.
Wichtig ist nur das man nach der LP zwei Stunden liegt und viel trinkt.
Kopfschmerzen und Übelkeit die früher oft aufgetreten sind gibt es heute eigentlich nicht mehr weil die verwendeten Nadeln veränderten wurden.
Lass Dich also nicht von irgendjemanden verrückt machen.
Ich versichere Dir diese Untersuchung kann man bedenkenlos machen.
LG und alles Gute ecki
 
Butterfly  sagt am 22.01.2009
Hallo Ecki, ich bin ja erfreut, dass ich zu diesem Thema auch was positives lese. Sag mal würdest Du Dich mit mir auch per Mail in Verbindung setzen, da ich ja noch eiige Fragen habe.Von wo bist Du denn. hast Du Dir den Arzt selber gesucht.Ich würde mich freuen wenn ich Dein ja zum mailen bekommen könnte.
LG Butterfly
 
MumUndercover  sagt am 21.09.2009
Hallo,
ich habe am Do.17.09.09 eine Lumbalpunktion machen lassen,
ich habe mich leider nicht im Internet informiert was alles auf mich zu kommt."Sonst hätte ich es nie machen lassen!"
Die Punktion an sich war nicht so schmerzhaft,außer ein einziges Mal auf der rechten Seite.
Danach mußte ich eine halbe Std. liegen und 1 Std. noch in der Praxis bleiben.
Mir ging es gut,ich hatte keinerlei Schmerzen,
zu Hause habe ich mich dann hingelegt und ca. 2 Std. geschlafen,
danach bin ich aufgestanden,habe Kaffee getrunken und dann ging es los:
Sehr starke Kopfschmerzen,angeführt von starken Nackenschmerzen.
Ich nahm eine Dolormin EXTRA,keine Besserung nach 1Std.
Die 2te Dolormin EXTRA,auch keine Wirkung.
Das einzige was mir blieb,war mich hinzulegen.
Nacken und Kopfschmerzen ließen nach,doch nun bekam ich Rückenschmerzen um den Einstichbereich.
Heute ist der 21.09.09,diese Missere zieht sich nun schon über 5 Tage,keinerlei Schmerztabletten schlagen an und mir geht es total schlecht.
Im Moment versuche ich den Neurologen zu erreichen um ihn zu fragen was er dazu meint.
Ich hoffe es läßt die Nächsten Tage nach und ich kann wieder arbeiten gehen.
LG Marion
 
roland  sagt am 24.09.2009
hallo! kleiner trost...hier ist noch jemand der am 17.9. eine hat durchführen lassen...mir gehts heute immer noch besch..wie siehts bei dir aus? wurde irgendetwas unternommen? wahrscheinlich ist auch bei dir das einstichloch der nadel nicht zugegangen u es tropft nach u nach nervenflüssigkeit aus was verhindert dass sich ein normaler druck in deinem kopf aufbaut. habe von einem patch gelesen der gemacht werden kann/soll. es wird dabei eigenblut an der stelle in den nervenkanal eingeführt an dem der einstich war. so soll es dann "verkleben".gute besserung
 
indira  sagt am 10.04.2010
hallo wollte nur sagen das ich gerade am Donnerstag eine LP hatte...mir geht es eigentlich sehr gut...
das mit dem liegen stimmt aber so nicht....man muß lt. Arzt mindestens 8 stunden am stück liegen und auch im liegen essen und trinken...1 tag nach dem einstich hatte ich auch noch schmerzen um die einstichstelle...diese sind aber heute weg. wenn ich sitze und ein leichtes ziehen verspüre dann leg ich mich vorsichtshalber gleich hin...die schwester meinte sie käme noch aus der “alten schule“ und könne mir nur raten das ich mich auch zuhause hinlege und nicht zuviel laufe...da sich das nervenwasser nicht so schnell regeneriert...und viel trinken...
der einstich an sich war äußerst unangenehm hat mir auch 3mal wehgetan weil sie genau den nerv getroffen hat...es war auch ohne betäubung...
 
Jennycat  sagt am 26.05.2010
Hallo, war abends auf dem Weg zu einer Party und während der Autofahrt bekam ich auf einmal innerhalb von Sekunden im Hinterkopf Schmerzen die nicht mehr auszuhalten waren. Ich konnte den Kopf nicht mehr zurücklehnen sondern nur noch nach vorne. Erbrechen folgte. Die Schmerzen hielten 2 Stunden an. Am nächsten Tag konnte ich weder sitzen noch stehen ohne das mir Schwarz vor Augen wurde. Nur im liegen war es gut. Abends sind wir dann vorsichtshalber ins Krankenhaus. Dort wurde sofort ein CT gemacht weil vermutet wurde es könnte ein Schlaganfall sein und da das CT ohne Befund war wurde mir geraten eine Lumbalpunktion durchführen zu lassen, die angeblich absolut harmlos war, aber halt sinnvoll um festzustellen ob Blut im Nervenwasser ist und doch eine Blutung entstanden wäre. Habe ich machen lassen und lag dann im Krankenhaus 2 Stunden flach auf einer Liege. Durfte dann auch nach Hause obwohl angeboten wurde auch noch 12 Stunden dort zu bleiben. Vielleicht wäre ich doch besser im Krankenhaus geblieben, habe den Rest des Wochenendes nur gelegen. Montags also 2 Tage nach der Punktion ging es mir morgens eigentlich relativ gut. Also zur Arbeit und ca. 1 Stunde später bekam ich den gleichen Schmerz wegen dem ich überhaupt ins Krankenhaus bin. Also Krankenwagen und wieder ins Krankenhaus. Dort wurde mir gesagt das käme von der Punktion und ich müsse liegen liegen liegen. Wie kann es sein, dass das wirklich genau der gleiche Schmerz war, wegen dem ich überhaupt ins Krankenhaus gekommen bin? Habe jetzt seit über einer Woche nur noch Kopfschmerzen und kann meinen Nacken nicht mehr nach hinten oder rechts drehen. Tut einfach nur höllisch weh. Angeblich könnte es auch Migräne sein. Da ich früher vor der Geburt meines Kindes aber mit Migräne zu tun hatte würde ich sagen es ist eher keine Migräne.
 
Domaris  sagt am 26.06.2010
Also ich musste vor 5 Jahren eine Lumbalpunktion machen lassen wegen einer halbseitigen Gesichtslähmung. Man hat versucht rauszufinden, woher die kommt (was sich laut Hausarzt wohl selten feststellen lässt). Ich war also im Krankenhaus - ich glaube Humboldt-Klinikum Berlin war das - und mir wurde erklärt, wie das abläuft, auch mit Bildern und so. Das sah alles recht harmlos aus und ich hab eingewilligt. Mir wurde dann gesagt, dass ich keine Betäubung bekommen würde, weil es nichts bringen würde, kein Wort von "tut nicht weh" oder ähnliches. Die Stationsärztin hat dann 2mal versucht, bis zu meiner Wirbelsäule durchzukommen, hat nicht funktioniert. Dann wurde der Oberarzt oder Chefarzt gerufen, ich hab eine lokale Betäubung bekommen und er hat es auch 2mal versucht. Ich hatte bei jedem Versuch höllische Schmerzen, auch mit der Betäubung. Als sie es dann aufgegeben hatten, hieß es, dass mein Rücken im unteren Bereich total verhärtet ist und sie mit der Nadel nicht durchkommen. Also es mag durchaus sein, dass es normalerweise schmerzfrei ist, mit verhärtetem Rücken jedenfalls nicht. Und jetzt, nach 5 Jahren, hab ich immer noch regelmäßig während der ersten Tage der Menstruation ein ekelhaftes Gefühl (keine Schmerzen, einfach nur verdammt unangenehm) genau in dem Bereich, in dem die Lumbalpunktion versucht wurde durchzuführen und ich bekomm das Gefühl nur durch viel Wärme weg. Von daher weiß ich für mich für die Zukunft, dass ich nie wieder eine Lumbalpunktion machen lassen werde und auch sonst kann ich nur dazu raten, darauf zu verzichten, wenn es nicht unbedingt nötig ist oder sich einen wirklich guten Arzt mit vielen positiven Bewertungen in dem Bereich zu suchen.
 
Butterfly  sagt am 26.06.2010
Also ich quäle mich nun schon fast ein Jahr mit der Entscheidung rum, ob ich diese Untersuchung machen soll oder icht. Nachdem ich nun das alles hier gelesen habe, denke ich immer mehr daran es nicht machen zu lassen. Ich überlege dann immer, früher gab es ja solche Untersuchungen auch nicht. Es muss doch noch einen anderen Weg geben als nur diesen. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich also schon fast zu 90 % überzeugt es nicht machen zu lassen, denn der überwiegende Teil der Leute hier schreibt ja über höllische Schmerzen und vorallem die späteren Nachwirkungen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass wenn man einen Zustand der Hilflosigkeit hat und nicht mehr weiter weiß, dass man es dann machen sollte. Mich würde es interessieren ob es denn noch positive Fälle gibt!?
 
Frank2345  sagt am 29.06.2010
Ich bin vom Neurologe wegen starken Kopfschmerzen( Vermutung Migräne ) ins Berliner Humbold zur Untersuchung geschickt worden. Hier wurde alles untersucht und leider / glücklicherweise nichts gefunden. Hilflos wie die Mitarbeiter waren hofften die anwesenden Ärzte ich würde einer Punktion zustimmen. Beim durchlesen des Info - Blattes wurde mir so übel von der verharmlosenden Beschreibung, dass ich dankend abgelehnt habe! Traurig ist hier, dass der Neurologe eine weitere Behandlung ohne Punktin ablehnte. Lieber lebe ich mit den Schmerzen die z.Z. ertäglich sind als das hier machen zu lassen was offensichtlich milde gesprochen verharmlost wird.Nach den Infos hier werde ich sicher nie so etwas über mich ergehen lassen!!!!
 
Brauchrat  sagt am 12.09.2010
Ich bräuchte mal ein Rat:
War anfang des Jahres für eine Woche im Krankenhaus, wo man u.a. eine Lumbalpunktion gemacht hat. Musste danach 2 Stunden ganz still liegen bleiben und der Rest vom Tag im Bett bleiben. Kdine Nebenwirkungen gehabt. Da die Werte wohl nicht okay waren, musste ich danach nochmal ambulant bei einem Neurologen eine Lumbalpunktion machen lassen. Er wollte nicht unnötig warten, daher musste ich die Woche darauf am Morgen kommen (Konnte mich für den Tag nicht frei nehmen). Punktion wurde um elf gemacht, musste dann 5 minuten liegen bleiben und konnte dann gehen und dürfte danach wieder arbeiten. Musste dan zwei Stunden später anfangen zu arbeiten (Kellner). Hab mich bis dahin zuhause hingelegt, aber wo ich dann aufgestanden bin, habe ich so fürchterlichen Kopfschmerzen bekommen, die drei Tagen angehalten haben.Ich konnte kaum nachdenken beim arbeiten und war heilfroh wenn der Feierabend da war. Jetzt muss nochmal eine Lumbalpunktion gemacht werden, da die Werte noch nicht in Ordnung waren. Jetzt lese ich bei vielen das man ein Tag Bettruhe einhalten soll. Der Neurologe hat damals aber gemeint, er kann mich nicht krank schreiben wegen eine Lumbalpunktion. Ich muss aber arbeiten wenn ich keine Krankmeldung bekomme. Was soll ich machen?
 
Butterfly  sagt am 26.09.2010
Hallo ich hab das hier gelesen.Ich kann Dir nur eines raten ziehe noch einen anderen Neurologen hinzu denn ich habe immer in jedem Falle gehört dass man danach unbedingt liegen muss und nicht arbeiten gehen kann. Bitte gehe noch unbedingt zu einem anderen Neurologen. Das mit den Kopfschmerzen erzählen ganz viele Leute bei denen daas gemacht wurde. Ich hoffe das Du noch einen guten kennst wenn nicht schau einfach im Internet nach. Ich habe gehört und auch selbst gute Erfahrungen im UKB Berlin mit den Neurochirurgen. Auf alle Fälle ist es kein einfacher Eingriff dass man ihn so einfach hinnimmt und gleich arbeiten geht.
MfG C.Niederberger

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