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Stiche in der Brust, Druck, Atemnot, Hilfe!

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pia_  fragt am 03.08.2013
Hallo,
ich bin 17 Jahre alt und weiblich.
Meine Geschichte hat vor etwa vier bis fünf Wochen angefangen.
Ich muss dazu sagen, dass ich nie ein wehleidiger Mensch war, wenn ich Schmerzen hatte habe ich meinen Eltern erst dann etwas erzählt, wenn es wirklich richtig schlimm geworden ist.
Vor etwa fünf bis sechs Wochen hatte ich einen psychischen Tiefpunkt.
Ich habe mir an drei Tagen hintereinander den Finger in den Hals gesteckt, ohne das wirklich etwa passiert ist.
Am vierten Tag habe ich es dann endlich meiner Mutter erzählt, woraufhin sie mich beruhigt hat und wir abends einige Stunden zusammen gesessen sind und geredet haben.
An den Tagen danach war alles wieder in Ordnung.
Bis zum darauffolgenden Wochenende. Es hat angefangen mit Stechen in der Brust, Zittern, Angst, Oberbauchschmerzen und Druck auf dem Brustkorb.
Wie meine Generation ja so ist habe ich meine Symptome gleich in Google eingegeben, was ich lieber nicht hätte machen sollen. Natürlich stieß ich sofort auf den "Herzinfarkt". Ab da wurde meine Angst noch schlimmer und wieder bin ich zu meinen Eltern gerannt, die mich beruhigen mussten. Am Tag darauf sofort zum Arzt, der meinte ein Herzinfarkt wäre in meinem Alter eher unwahrscheinlich.
Allerdings stellte er eine Magenschleimhautentzündung fest und verschrieb mir Tabletten.
Die Bauchschmerzen verflogen in den nachfolgenden Tagen, der Druck und das Stechen allerdings blieben und damit natürlich auch die Angst.
Einige Tage später kamen auch noch Rückenschmerzen dazu, sowie Übelkeit, Schmerzen in den Armen und Schmerzen im unteren Bauchteil und am unteren Rippenbogen.
Mir ging es so schlecht, dass meine Eltern den ärztlichen Notdienst meiner Stadt gerufen haben, der an diesem Samstagabend Dienst hatte.
Er hat mich zu Hause untersucht und meinte, ich hätte einen Magen-Darm Infekt verschleppt. Er untersuchte auch meine Lunge und meinte, dass sie frei sei und somit nichts mit dem Druck zu tun haben könne.
Für den Abend war ich beruhigt, meine Mutter wollte mich dann am Montag noch zu unserem Hausarzt schleppen.
Nach einem Ultraschall hat auch er bestätigt, dass ich einen Magen-Darm Infekt habe. Das Stechen an den Rippen käme von einer Entzündung, die Schmerzen in den Armen wahrscheinlich Tennisarme, da ich in den Tagen davor viel Sport getrieben hatte, der die Arme beanspruchte. Dazu kam noch eine Nebenhöhlenentzündung, von der ich bis dahin noch nichts bemerkt hatte.
Fazit:
Ein Antibiotikum für die Entzündung sowie weiterhin Tabletten für den Magen.
Blut wurde mir zwei mal abgenommen, wobei allerdings nichts gefunden wurde.
Eine Stuhlprobe habe ich ebenfalls abgegeben, auf die Ergebnisse warten wir noch.
Gestern, am Freitag den 02.08., sollte ich dann noch einmal zum Arzt, um nachzuschauen, inwieweit die Entzündungen abgeklungen sind.
Das Ergebnis:
Die Magenwand hat sich wieder verkleinert, mein Arzt meinte, dass der Verdacht auf die Magenschleimhautentzündung somit bestätigt wäre.
Die Stiche sind weiterhin auf eine Entzündung am Rippenbogen zurück zu führen.

So weit so gut.
Leider hatte ich gestern Abend im Bett eine schlimme Panikattacke.
Mir wurde heiß und kalt gleichzeitig, es kam / kommt mir vor, als könnte ich nicht richtig atmen, die Stiche verschlimmern das Ganze noch.
Die Panik war so schlimm, dass ich ständig die Hand am Puls hatte um zu fühlen, ob mit meinem Herz alles soweit noch in Ordnung ist.
Irgendwann ließ der Druck im Hals dann nach und ich konnte nach Stunden endlich einschlafen.
Heute Morgen musste ich leider feststellen, dass meine Atmung immer noch ziemlich schwerfällig geht. Dazu kommt ein leichtes Sodbrennen und natürlich die Angst, es könnte etwas Schlimmes sein.
Ich möchte nicht schon wieder zum Arzt rennen, denn mittlerweile sind sogar meine Eltern ein bisschen genervt, schließlich geht das Ganze schon fast fünf Wochen und ich komme immer wieder mit neuen Beschwerden.

Ich habe schon oft gelesen, dass das alles auch psychisch sein kann, denn ich habe immer wieder neue Ideen welche Krankheit es sein könnte.
So ging es vom Herzinfarkt über Krebs zu Asthma und Co.
Mir ist auch aufgefallen, dass die Beschwerden nicht so schlimm sind, wenn ich unterwegs, d.h. abgelenkt bin.
In der Schule z.B. spüre ich davon fast garnichts.
Wenn ich allerdings Abends im Bett liege kommen die Ganzen Gedanken wieder auf mich zu und ich bekomme wieder Panik.

Ich hoffe jemanden zu finden, der die gleichen Symptome hat oder hatte und mir vielleicht weiter helfen kann.
Bitte betrachtet das Ganze nicht nur aus dem psychischen Winkel, denn ich will schließlich auch wissen, ob mir vielleicht wirklich etwas fehlt, denn dann werde ich doch mal ins KH gehen und mich komplett durchchecken lassen, auch wenn mein Arzt (der übrigens Internist ist) schon gesagt hat, dass die Lunge frei ist.
Im Übrigen hat er auch meine Schilddrüse durch den Ultraschall betrachtet und nichts gefunden.

Liebe Grüße,
Pia
 
pia_  sagt am 03.08.2013
*Edit:
Manchmal ziehen die Schmerzen bis in den Kiefer in Richtung Ohren.

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