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Lungenembolie ohne erkennbare Ursache

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Donnavialis  fragt am 07.02.2017
Hallo, ich hatte vor 4 Monaten, kurz vor meinem 61 Geburtstag, eine Lungenembolie. Im Krankenhaus wurden zahlreiche Untersuchungen gemacht und Thrombosen, Tumore und Gerinnungsstörung konnten ausgeschlossen werden. Auch lag keine Vorerkrankung vor, keine OP, keine Bettlägrigkeit, keine lange Reise o.ä. Ich rauche nicht und nehme keine Hormone. Einziger Risikofaktor ist mein Übergewicht. Ich wiege 99kg bei 1,68 Körpergröße.
Seit des Krankenhausaufenthalts nehme ich Blutverdünner. Da ich Angst vor einer erneuten LE habe, würde ich gern die Ursache erfahren. Mein Hausarzt hat mich zu einem Gefäßspezialisten überwiesen, die aber nur die Venen untersuchen wollen, was m.M.nach unnötig ist, da ja keine Thrombose gefunden wurde.
An welchen Facharzt kann ich mich wenden, um Klarheit zu erhalten??
 
JvonR  sagt am 13.07.2017
Hallo, bei mir ist es das Gleiche. 2015 hatte ich die Erste und hatte 2 Jahre Ruhe. Heute wurde wieder eine festgestelt. Alle Untersuchungen waren heute wie damals negativ. Am Wochenende war ich noch in den Bergen wandern und habe routinemäßig den D-Dimere Test machen lassen. Nachdem der positiv war ins CT.
Falls Sie also neue Erkenntnisse haben, ichbin für jeden Hinweis dankbar.
 
Donnavialis  sagt am 16.07.2017
Hallo, war im April nochmal beim Gefäßchirurgen, der mich komplett auf den Kopf gestellt hat ....leider keine neuen Erkenntnisse, nur, dass es eben vorkommt, dass man die Ursache nicht findet.;o(
Da bei mir Ende Juli 'ne Hüft-OP ansteht, wurde ich auch noch mal zur Gerinnungs-Ambulanz geschickt, wegen evtl.Auffälligkeiten. Ist aber alles okay, auch keine genetische Disposition. Lediglich der Dimer-Wert leicht erhöht, weshalb ich weiter Eliquis einnehmen soll.
Falls ich demnächst neue Infos habe, schreib ich hier davon und würde mich auch über andere Erfahrungen und Infos freuen. :o)
 
JvonR  sagt am 16.07.2017
Viel Glück bei der OP. Wenn es bei mir was Neues gibt, melde ich mich.
 
Lulu234  sagt am 16.07.2017
Lass dich mal im Gerinnungslabor( meist in Krankenhäusern) molekular genetisch untersuchen, bzw. dein Blut. Da kann z.B. Die Faktor-V-Leiden-Mutation zu so etwas führen. „Faktor-fünf-Leiden-Mutation“; FVL-Mutation) ist der am weitesten verbreitete erbliche Risikofaktor für die Thromboseneigung (Thrombophilie),bei der die erhöhte Gefahr besteht, ein Blutgerinnsel (Thrombose) zu erleiden. Und eine Lungenembolie ist ja sozusagen eine Thrombose in der Lunge.
Wenn du es findet man dort etwas. Bei mir war's zumindest so.
 
Donnavialis  sagt am 17.07.2017
@Lulu234
Wurde bei mir alles untersucht (s.o:.ältere Info)....alles negativ.
Bleibt weiterhin ein Rätsel.:o(

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