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Aktinomykose

7 Beiträge - 196 Aufrufe
?
Sigi.  fragt am 13.08.2016
Wo wird Aktinomykose behandelt ?
Seit ca. 30 Jahren leide ich unter Aktinomykose in Mund
4 Microbiologischebefunde sind vorhanden.
 
Faraday  sagt am 29.09.2016
Im Grunde kann die notwendige langfristige Behandlung einer Aktinomykose mit geeigneten Antibiotika von jedem niedergelassenen Hausarzt durchgeführt werden. Nur falls chirurgische Eingriffe erforderlich sind, muss man eventuell eine speziell eingerichtete Klinik (zum Beispiel für Kieferchirurgie) suchen. Im folgenden Artikel werden verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung der Aktinomykose beschrieben:

Valour F et al.: Actinomycosis: etiology, clinical features, diagnosis, treatment, and management. Infect Drug Resist. 2014; 7: 183–197. doi: 10.2147/IDR.S39601
https://www.ncbi.nl[Link anzeigen]/

Entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist, dass die richtigen Antibiotika lange genug (bis zu einem Jahr) und in ausreichender Dosierung gegeben werden. Das erfordert sowohl beim Arzt als auch beim Patienten ein aussergewöhnliches Durchhaltevermögen.
 
Siegunth  sagt am 24.12.2016
Das ist mir natürlch alles bekannt, nur leider den Ärzten und Kliniken nicht.
Ich brauche NUR EINE kompetente Persönlichkeit,oder ein Arzt der MIR vertraut und verschreibt was ich brauche.
Meine Aktinomykose beschleunogt sich,warscheinlich weil ich betaisadona abgesetzt hatte.
 
Faraday  sagt am 05.01.2017
Falls diese Infektion tatsächlich schon seit rund 30 Jahren besteht, wird die Behandlung wohl etwa ein Jahr lang dauern und man muss mit Rückfällen rechnen. Zunächst sollte die Art des Erregers mit einer modernen PCR-Methode bestimmt werden, damit die richtigen Antibiotika für die notwendige Kombinations-Therapie ausgewählt werden können. Im Rahmen einer Recherche konnte ich zwei Experten finden, die möglicherweise bei der Erstellung eines Behandlungsplanes helfen können:

Dr. med. Michaela Simon
michaela.simon [at] klini[Link anzeigen]
Telefon: +49 (0)941 - 944-6462
[Link anzeigen]

Prof. Dr. Udo Reischl
udo.reischl [at] klini[Link anzeigen]
Telefon: +49 (0)941 - 944-6450
[Link anzeigen]
http://homepage[Link anzeigen]
 
Sigunth  sagt am 08.01.2017
Nein, dieses Jod hat mir nur geschadet.
Diese "Medikamente"spritze ich mir, soweit es geht, in die Fistelgänge (sogn.Fuchsbau).
Es war zu viel Jod,und hat die Backterien,unkontrolliert herraus gespühlt,sodess ich beim husten immer mehr Backterien in die Lunge gezogen habe. Es war eine Katastrophe !
Jetzt mache ich das mit "MMS"was viel besser ist. habe gestern eine ganze Kollonie Drusen unerwartet heraus gehot.

Gez habbich ön pöttkön für ne histol-Untersuchung fettich gemacht, abber öt küt nix. Na waten wo noch en bisken.
Siegunth.
 
Sigunth  sagt am 10.01.2017
Achtung!

Das mit der Spritze mir nicht nachmachen !
Verletzungsgefahr !
 
Faraday  sagt am 11.01.2017
Die richtigen Methoden zur erfolgreichen Behandlung einer Aktinomykose werden zum Beispiel auf der Seite 22 in der Dissertation von Stephan Dold beschrieben. Daraus möchte ich zwei Stellen zitieren:

"Eine individuelle Anpassung des Behandlungsschemas bezüglich
Manifestationsort und Ausbreitungsgrad ist unerlässlich.
Vor allem bei großen Abszessen oder Therapieschemata ohne
primärchirurgische Sanierung ist eine Berücksichtigung der
»Begleitkeime« dringend empfohlen."

"Antibiotische Therapieoptionen bei Aktinomykose
Penicillin 18-24 MIO. IE/d Penicilin G i.v., 4x/d,
über 2 – 6 Wochen, danach 1-2 MIO. IE/d
p.o., 4x/d über 6 Monate"

Quellenangabe:

Dold, Stephan:
Die abdominale Aktinomykose : Diagnostik und Therapie ; Kasuistik und Literaturübersicht
Freiburg i. Br., 2004
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-19412
https://freido[Link anzeigen]

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