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Verzweiflung

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Laufnase  fragt am 13.06.2010
Ich leide seit mittlerweile ca. 4 Jahren an einer Polyposis nasi, die vor 3,5 Jahren schon einmal operativ behandelt wurde! Die Polypen kamen jedoch wieder und ich rieche und schmecke seit dem Eintritt der Erkrankung nichts mehr (wenn, dann nur ganz selten und kurz)und verbrauche ca. 5 Packungen Tempos pro Tag! Zu dem habe ich erhebliche Konzentrationsprobleme durch den ständigen Druck auf meinen Nasen-Nebenhöhlen, was mich gerade in der entscheidenden Phase meines Studiums beeinträchtigt (ich bin 25 Jahre alt)! Da ein Eingriff schon einmal scheiterte, habe ich die Befürchtung, dass eine erneute Operation möglicherweise dasselbe Ergebnis bringen könnte. Ich glaube, dass die Polyposis natürlich eine Ursache haben muss und dass diese auch trotz operativer Entfernung noch vorhanden ist. Eventuell könnte sie in einer chronischen Entzündung der unteren Atemwege liegen. In meinen Bronchien lagern sich Unmengen an eitrigem Auswurf ab, den ich täglich abhuste. Dabei muss ich erwähnen, dass dieses Problem schon vor meiner Nasennebenhöhlen-Erkrankung vorhanden war und diese auch seit ihrem Eintritt ausnahmslos begleitet. Verschiedene Ärzte teilten mir mit, dass es zu einer sog. Stockwerksverlagerung von oben nach unten kommen kann! Auf meinen Hinweis, dass die Bronchialerkrankung schon vorher vorhanden war, wurde wiederholt mit Schulterzucken reagiert. Da ich auch häufig Verdauungsbeschwerden habe, könnte mein gesamter Schleimhautapparat in irgendeiner Weise betroffen sein.
Man merkt an diesen Schilderungen, dass ich versuche intensiv in meinen Körper hineinzuhören und mir wirklich den Kopf darüber zerbreche, warum ich dieses Polypenproblem habe=)
Zusammengefasst kann ich sagen:
Ich habe wenig Vertrauen in einen weiteren operativen Eingriff, weil ich befürchte, dass eine einseitige Behandlung das Polypenproblem nicht beheben kann und die Ursache möglicherweise im Bronchialbereich oder auch ganz woanders liegen könnte. Da ich relativ gesund lebe (seit einiger Zeit Nichtraucher, wenig Alkohol, Sport im Rahmen meiner Möglichkeiten),kann ich mir mein dauerhaftes Leiden nicht mehr erklären. Zumal auf verschiedenen Internetseiten wie dieser auch darauf hingewiesen wird, dass sich Polypen bisweilen auch von selbst zurückbilden!
Wenn jemand Erfahrungen mit einem ähnlichen Krankheitsverlauf hat bzw. hatte und eine Idee hat, wie ich mich dieser Plage erfolgreich entledigen könnte, dann bitte ich Sie dringend um Hilfe/Tipps und Nachricht! Vielen Dank für jeden Beitrag!
 
Hoffnungsschimm_  sagt am 19.06.2010
Guten Tag,

Nasenpolypen loswerden ohne Nebenhöhlen – OP , wer wünscht sich das nicht.
Ein jeder Leidtragende hat verschiedene HNO-Ärzte um Hilfe gebeten.
Die meisten Patienten haben ihre Luftkanal – „Verschlußstopfen“ schon wiederholt
ambulant entfernen lassen durch schneiden und veröden oder durch lasern.

Fast alle Arztkunden, zumindest die gut informierten, lehnen diese große Schneideaktion zuerst mal ab. Zu riskant erscheint vielen Leidenden die große OP, zumal eine Wiederkehr
der alten Probleme überhaupt nicht ausgeschlossen ist.

Warum nur, gibt es immer noch keinen eindeutigen Weg im Kampf gegen diese
Nasenpolypen. Das breite HNO-Ärztelager will uns weiterhin mit dem Messer
mitten im Kopf herum schneiden, dort wo so viele Lebensfreude gebende Nerven
knapp unter der Hautoberfläche liegen.

Natürlich kann ein Teil der Ursache der Polypen an der Ernährung, an einer Allergie,
gar an der Genetik o. a. liegen. Aber dies zu Prüfen und zu Erkennen müsste doch
endlich möglich sein.

Leider können wir Patienten nicht auf einen baldigen, eindeutigen und klaren Lösungsweg
seitens der Forscher und Ärzteschaft hoffen.
Die Pharma will weiterhin eine Riesenpalette von verschiedenen Hilfsmitteln verkaufen, denn
ungelöste Probleme garantieren Dauerkundschaft!

Wegen all dieser unbefriedigenden Umstände bin auch ich abhängig von euern
hoffentlich zahlreichen Hinweisen und Lösungsvorschlägen.

Ich hatte mit 30 Jahren schon einmal über einige Zeit Nasenpolypen, diese wurden 3 mal herausgeschnitten.
Dann hatte ich 20 Jahre keine Polypen, alles war okay.

Seit 2 Jahren sind sie nun wieder da. Nichts, außer meinem Alter, hat sich verändert.
Nach 2 maligem herausschneiden hat der Arzt kein Interesse mehr an mir...
Ich solle alle Nebenhöhlen freischneiden lassen, so sein letztes Wort. Leider deutet nichts darauf hin, dass sie sich wie damals auch dieses Mal einfach entfernen lassen und ich frei atmen,riechen und schmecken kann.

Wer kann mir die aktuellen, hilfreichen Sprays, Tabletten und Vorgehensweisen
näher bringen. Wäre dafür sehr, sehr dankbar.

Vielen, vielen Dank
Ihr Hoffnungsschimmer
 
forscher  sagt am 06.07.2017
Nur kein Alkohol hilft noch gar nicht. Nach meiner Erfahrung muss komplett auf Milchprodukte verzichtet werden. Diese Lebensmittel sind bei mir stark Entzündugswirksam und Allergieauslöser. Nachdem ich jetzt Monate ohne Zucker, Milchprodukte und Gluten lebe hat es auch noch nicht ausgereicht. Erst als ich dann noch Zink, Selen und B-Vitamine in Hohen Dosen nahm war innerhalt von 2 Tagen jede Entzündung und jede Allergie gelöscht. Danach konnte ich zum ersten mal nach 3 Jahren wieder durch die Nase Atmen und die Nasenpolyen fingen an zu schrumpfen.

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