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Stimmbandlähmung

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sanne  fragt am 14.10.2008
Ich habe eine Stimmbandlähmung (einseitig) seit meiner Schilddrüsen OP 2002(Mikrokarzinom). Ich leeide fürchterlich und mich hat die halbe oder zum größten Teil keine Stimme richtig einsam gemacht. Ich kann gar nicht ausgehen, da bei Lautstärke meine Stimme versagt.
Welche Ärzt operieren diese Stimmbandlähmung hier in der Umgebung von Düsseldorf?
 
bele  sagt am 27.08.2009
Hallo, meine einseitige Stimmbandlähmung (allerdings sind beide Nerven der rechten Seite betroffen) liegt erst 10 Monate zurück. Ich kann gut nachempfinden, wie Sie sich fühlen. Mir geht es genauso. Das reicht bis in die Partnerschaft, alles ändert sich, wenn man (frau) sich nicht mehr gut bemerkbar machen kann. Ich werde wahrscheinlich nach einem Jahr eine OP machen lassen (in Greifswald oder Hamburg) Mein HNO-Arzt will sich noch schlau machen, wo die besten Spezialisten sind. Bis dahin mache ich jetzt -leider als Selbstzahler- eine Sprechtherapie mit einem VOCASTIM-Gerät. Das soll nach Auskunft meines Phoniaters manchmal Wunder wirken und sogar eine OP überflüssig machen. Melden Sie sich doch bitte mal wegen Gedankenaustausch. Grüße aus Witten, Gabi
 
Hoehlenmensch  sagt am 28.08.2009
Hallo,

2001 hatte ich nach einer Schilddrüsen-OP eine einseitige Stimmbandlähmung und konnte nur noch flüstern. Meine Tochter war 9 Jahre alt; sie hatte eine erhebliche Hyperaktivität. Ich mußte sie also ständig laut ansprechen und zurückrufen.
Eine Katastrophe!

Der HNO-Arzt verschrieb erst mal Cortison (warum??),was auch nichts half.
Er meinte, ich wäre ja keine Opernsängerin - da bräuchte ich ja meine Stimme nicht unbedingt!!

Dann empfahl man mir, ein Jahr zu warten, einfach so; die meisten Stimmbandlähmungen würden danach wieder spontan ausheilen. Die meisten. Aber eben nicht alle.

Ob ich denn Lehrerin von Beruf wäre?
Ansonsten bräuchte ich doch meine Stimme auch nicht unbedingt!!

Widerstrebend gab mir ein anderer HNO-Arzt schließlich die Adresse einer Logopädin.
Nach vielleicht drei oder vier Wochen bei der Logopädin war meine Stimme wieder da! Ich habe dann noch lange bei der Frau geübt; sie hat mir auch Gesangsunterricht gegeben.
Heute habe ich, wie mein Chorleiter sagt, eine "Bärenstimme", und ich kann meine Tochter selbst im lautesten Getümmel immer noch nur mit der Kraft meiner Stimme zurückrufen!!

Das alles verdanke ich der Logopädin!

Sanne und Bele, vielleicht hilft Euch der Tip etwas!

Alles Gute!
 
bele  sagt am 28.08.2009
Danke für die positive Nachricht. Es gibt wohl die unterschiedlichsten Verläufe. Am schlimmsten ist wohl das Unverständnis der Mitmenschen, teilweise auch der Ärzte, der Krankenkasse und Anderer. Man kann nur den Humor behalten, hoffen und auch kämpfen, um mit seinen Problemen ernst genommen zu werden. Grüße an alle Betroffenen, Bele
 
Hoehlenmensch  sagt am 01.09.2009
bele, was ich mit meiner Schilderung sagen wollte, war: Nicht erst ein ganzes Jahr warten! Am besten sich selber möglichst bald nach einer anderen Hilfe umgucken, evtl. einen Logopäden. Aber vielleicht liegt es bei Dir ja auch anders, komplizierter, das kann ich nicht beurteilen.
Viele Grüße.
 
Magnuna  sagt am 09.11.2009
Hallo,

auch ich habe nach einer Schilddrüsen-OP am 26.10.2009 eine einseitige Stimmbandlähmng.

Aus dem Kankenhaus heraus habeich mich bereits selber um eine Logopädin gekümmert und mache bereits 3 mal die Woche Übungen mit ihr. Leichte Erfolge sind schon da!

Was kann man ausser Logopädie noch machen? Medikamente? Inhalieren? Oder gibt es etwas anderes? Meine Krankenkasse ist sehr offen und hat mir schon signalisiert, dass sie alles erdenkliche, was mein Arzt mir verschreiben wird, bezahlt.

Liebe Grüße

Christel
 
nikokira  sagt am 18.11.2009
Hallo,
ich hatte auch eine Schilddrüsenoperation. Und auch eine einseitige Stimmbandlähmung. Die Stimmbandlähmung habe ich immer noch, obwohl sie schon fast 1 Jahr zurückliegt.
Es war sehr schlimm für mich, vor allem, weil ich sehr gerne singe.
Ich war dann auch bei einer Logopädin, die mir sehr geholfen hat. Im Januar 09 war die OP und im April hatte ich meine Stimme wieder. Sogar mein HNO-Arzt hat gestaunt.
Wenn ich mich bei den Übungen nicht hören wollte, habe ich einfach den Staubsauger laufen lassen. Ich konnte meine "Stimme" damals einfach nicht ertragen.
Mittlerweile habe ich den vollständigen Stimmlippenschluss erreicht und nehme Gesangsunterricht, damit die Stimme insgesamt stabiler wird.
Die Überei, so dämlich man sich dabei auch vorkommt, hilft.
Liebe Grüße
Geli
 
bele  sagt am 18.11.2009
Hallo, über ein Jahr nach meiner Schilddrüsen-OP bin ich immer noch nicht die Alte! Ich habe jetzt 3 Monate Intensiv-Training mit einem selbstbezahlten Vocastimgerät hinter mir. Die Kosten dafür wollte die Kasse nicht übernehmen. Leider hatte ich kaum Erfolg, trotz täglichen 5maligen Trainings. Jetzt habe ich wieder neuen Mut gefasst, weil mir eine Rehamaßnahme in einer Spezialklinik genehmigt wurde . Darauf setze ich nun alle meine Hoffnungen, auch wenn ich mir die Adventszeit zu Hause schöner vorstelle. Aber das Genehmigungsverfahren für die Reha hat von Mai 09 bis jetzt gedauert. Geduld ist das Wichtigste! Ich wünsche allen Betroffenen viel Ausdauer und Humor. Grüße, Bele
 
HaGe  sagt am 25.11.2009
Hallo,
ich bin neu hier. Ich plage mich seit ca. 4 Wochen mit einer einseitigen Stimmbandlähmung herum (Stimme total rau und heiser, laut rufen geht gar nicht mehr).
Durch meine Internet-Recherche weiß ich nun, was das ist. Jetzt wollte ich aber auch gern mal mit Betroffenen in Kontakt kommen und so bin ich hier gelandet.
Also, ich hatte in der zweiten Oktoberhälfte eine Erkältung mit vor allem starkem Husten (aber kein Fieber o.ä.). Der Husten war irgendwann weg und vielleicht drei Tage später versagte plötzlich die Stimme. Also habe ich mir eine Überweisung zum HNO-Arzt geben lassen und diese Ärztin hat beim Blick in meinen Rachen eine einseitige Stimmbandlähmung festgestellt. Nun will sie die Ursache erforschen und schickt mich "von Pontius zu Pilatus". Eine Ursache über die Schilddrüse kann ich mir nicht vorstellen, da habe ich nichts (ist auch jetzt schon per Ultraschall untersucht worden).
Mir fehlt auch sonst nichts, ich kann normal atmen, essen, trinken und schlucken. Die Ursache kann ich nur in dem vorherigen starken Husten vermuten (hatte ich im April schon mal).
Das Wichtigste ist, wie sind die Heilungsaussichten? Ich habe eine Logopädie-Therapie angefangen. Bis jetzt kann ich mir noch nicht ganz vorstellen, ob das Stimmtraining helfen kann.
Es ist jedenfalls sehr belastend, wenn man sich nicht mehr normal unterhalten kann. Ich arbeite als Selbständiger zu Hause und muss da natürlich öfters mal mit meinen Kunden telefonieren und das fällt mir jetzt schwer.
Wer kann mir mit seinen Erfahrungen ggf. etwas helfen?
Grüße von HaGe
 
bele  sagt am 25.11.2009
Leider habe ich dazu keine Erfahrung. Wenn die Recurrensparese durch die Schilddrüse verursacht ist, dann ist das bei einer Operation in Kehlkopfnähe passiert. Das ist eine völlig andere Ausgangssituation. Ich weiß nur auf Grund sehr langer Erfahrung - leider - , dass es ganz unterschiedliche Logopädie-Praxen gibt. Ich bin erst nach über 30 Sitzungen an ungeeigneter Stelle jetzt bei einem traumhaften Team aus Logopäden und Stimmheilpädagogen gelandet, die wirklich Ahnung haben. Vor allen braucht man Geduld, weil sich der Recurrensnerv oft nur ganz langsam regeneriert. Die Hoffnung nicht aufgeben, lautet die Devise. Viel Mut wünscht, Bele
 
Kochanie  sagt am 02.12.2009
Hallo zusammen,

ich bin 21 Jahre alt und wurde eine Woche nachdem ich geborgen wurde operiert. Dabei wurde mir mein linkes Stimmband beschädigt...seitdem leide ich unter einer einseitigen Stimmbandlähmung. Das müsst ihr euch mal vorstellen 21 JAHRE LANG !!! Meine Kindheit war auf Grund dessen nicht so toll, ständig wurde ich von anderen Kindern gehänselt ( Vodkastimme ) und vieles mehr. Mein Selbstbewusstsein ist auch nie so toll gewesen, nie habe ich mich getraut vor anderen Leuten zu sprechen, da ich Angst vor deren Reaktion hatte, obwohl ich eiogentlich keine schüchterne Person bin habe ich mich halt immer zurückgehalten. Naja, und als ich 20 Jahre alt war bin ich nach Greifswals zu einem Spezialisten gefahren, der mich an meiner Stimme operiert hat...(Medialisierung des Stimmbandes, um einen Glottisschluß zu Stande zu bringen)..sie war erfolgreich, ich habe jetzt einen Glottisschluß, jedoch ist meine Stimme immer noch heißer. 10 Sitzungen habe ich jetzt bei der Logopädie hinter mir, die Logopädinnen die mich betreuen sind im 3tten Lehrjahr ihrer Ausbildung und sind sehr freundlich...ich hoffe soooooo sehr, dass meine Stimme gesund wird und sich wie eine NORMALE STIMMEr anhören wird.
 
wassolldas  sagt am 02.03.2010
Hallo
auch bei mir wurde eine einseitige Stimmbandlähmung festgestellt. Ich hatte zwar eine Schilddrüsen-OP bereits vor ca. 8 Jahren, aber damals war alles ok.
Ich war jetzt schon bei Röntgen, muß nun zur Nuklearmedizin und anschließend zum CT. Man will die Ursache feststellen. Lt. meinem HNO-Arzt kann dies auch von der Lunge kommen.

Hat hier bereits jemand irgendwelche Erfahrungen??
Würde mich über eine Nachricht freuen.
 
HaGe  sagt am 02.03.2010
Hallo,
hier meldet sich HaGe noch einmal (s. 4 Beiträge weiter oben). Ich glaube, ich bin nach einem Vierteljahr erlöst vom Problem Stimmbandlähmung! Ich kann wieder normal sprechen! Das hat sich so nach und nach gebessert und jetzt geht es wieder normal.
Ich hatte anfangs einige Untersuchungen, um die Ursache festzustellen (Röntgen, Durchleuchtung Speiseröhre, MRT Kopf). Aber konnte keine organische Ursache gefunden werden. Ich schiebe es nun auf eine Virus-Infektion durch die Erkältung, die ich vorher hatte (vor allem sehr starker Husten).
Als Therapie hatte ich anfangs Reizstrom am Hals und Logopädie (die ist jetzt noch nicht ganz abgeschlossen). Nun weiß ich nicht, ob es sich durch die Logopädie gebessert hat oder ob sich die Lähmung von allein gelöst hat. Jedenfalls bin ich sehr froh, wieder ganz normal sprechen zu können. Die Lähmung hielt ziemlich genau ein Vierteljahr an (von Anfang November bis Ende Januar).
Grüße von HaGe
 
Gela  sagt am 26.04.2010
Hallo ihr Lieben Geplagten, ich kann euch gut nachfühlen, ich leide seit mittlerweile 13 Jahren an einer beidseitigen Stimmbandlähmung. Meine Stimme ist nach vielen Üben bei meiner Logopädin mehr schlecht als recht wieder gekommen, aber zumindest kann ich sprechen. Was viel schlimmer ist, ist meine ständige Luftnot und die ewigen Pfeifgeräusche beim Atmen.
Kann mir jemand sagen, was sich in der Medizin mittlerweile getan hat und ob ich mich nochmal operieren lassen kann und wo?
Liebe Grüße von Gela
 
Magnuna  sagt am 26.04.2010
Hallo,

ich bin bei Dr. Radü in Bochum in Behandlung. Er ist eine Kapazität auf diesem Gebiet.

Vielleicht wendest du dich mal an ihn.

Liebe Grüße

Christel
 
lippenstift  sagt am 16.05.2010
Hallo,
bin heute vom krankenhaus nach einer schilddrüsen-op nach hause gekommen, leider mit einer kompletten stimmbandlähmung auf der linken seite. muss in einer woche zur kontrolle HNO u eine therapie besprechen. da ich selbständig bin ist das alles ein wahnsinn. übrigens ich wohne in wien. jetzt heißt es wohl mut, vertrauen und kraft.
liebe grüße
ingrid
 
bele  sagt am 17.05.2010
Hallo nach Wien! Sie bringen es ja selbst auf den Punkt! Nie die Hoffnung aufgeben. Das Wichtigste ist jetzt, die beste Logopädie-Therapie zu finden. Ich habe 30 Sitzungen umsonst gehabt und erst nach einem Jahr auf Empfehlung eine Supertherapie gefunden und zwar ganzkörperlich mit Entspannung, Atemtechnik, Gymnastik und Sprechen. Wenn ich das sofort gehabt hätte, wäre Manches vielleicht besser gelaufen. Nach 18 Monaten ist meine rechtsseitige Lähmung dauerhaft, aber meine Stimme hat sich trotzdem sehr gebessert. Vielleicht erkundigen Sie sich auch mal nach der "VOCASTIM-THerapie". Sie hat Vielen schon geholfen, mir zwar nicht, aber jeder Versuch lohnt sich! Zuerst einmal den besten HNO finden, der auch einen guten PHONIATER kennt, der ist nämlich der Spezialist für unser Problem und ist meist ambulant den großen Kliniken angegliedert. Der wiederum hat bestimmt Erfahrung mit sehr guten Logopäden. Viel Erfolg wünscht Ihnen Bele
 
Mina_s  sagt am 18.07.2010
Hallo!

Ende Juni wurde ich an der Schilddrüse operiert - zurück blieb eine rechtsseitige Stimmbandlähmung.
Ich kann dadurch nur sehr leise und heiser sprechen, und das auch nur mit Anstrengung. Eine sehr belastende Situation.

Ich möchte nun möglichst schnell eine Behandlung bei einem Logopäden beginnen, damit ich bald wieder einigermaßen sprechen kann.

Mein Problem ist nun, dass ich sehr ratlos vor den Gelben Seiten und einer ellenlangen Liste von Logopäden sitze....Kann mir jemand einen Fachmann oder Fachfrau auf diesem Gebiet in Stuttgart empfehlen?

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand einen Tip geben kann!

Mina
 
Nanai  sagt am 19.07.2010
Hallo Gela,

habe deinen text gelesen,ich haben seit 14 Jahren,
eine beidseitige Stimmbandlähmung.
luftnot,pfeifgeräusche,schnarchen sind meine begleiter ,jeden Tag .
Es wird ein Implantat,was die Stimmlippen öffnen soll, durch Stromimpulse entwickelt.War in der Sendung "Hauptsache Gesund",zu sehen.
Liebe Grüße Nana
 
Heike_451  sagt am 20.07.2010
Hallo.
Mir wurde im April die SD entfernt und seit dem leide ich an einer beidseitigen Stimmbandlähmung.
Ich gehe 2x in der Woche zur Logopädin.Meine Stimme ist wieder da,was alle toll finden.Ich nicht,ich hätte lieber keine Stimme,aber dafür keine Atemnot....die sehr beängstigend ist.Ich überlege nun ernsthaft mich nochmal unters Messer zu legen.Hat jemand Erfahrung mit einer solchen OP?
Danke Heike
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 12.09.2010
Bei der beidseitigen Stimmbandlähmung, fachchinesisch Recurrensparese genannt, ist die Stimme häufig relativ gut, aber die Atmung schlecht! Falls dies der Fall ist, so muss der Fachmann, in der Regel ein HNO-Arzt, die Diagnose sichern und dann von einem in Phonochirurgie (Stimmchirurgie) Erfahrenen die Operation durchführen lassen! Diese ist technisch aufwändig aber relativ ungefährlich. Das Prinzip ist: je besser die Stimme, um so schlechter die Atmung, da sich die Stimmlippen bei der Einatmung nicht mehr öffnen können! Umgekehrt gilt, je besser die Atmung, umso schlechter die Stimme, was klar ist, da sich die gelähmten Stimmlippen natürlich auch nicht mehr schliessen können! Die Kunst ist durch die OP (sog. Laterofixation) ein Stimmband soweit nach seitlich zu verlagern, dass ein guter Kompromiss zwischen ausreichender Atmung und tragender Stimmfunktion besteht! Leider sind die erwähnten Stimmprothesen noch in der Erprobungsphase und auch von der Theorie her problematisch! Hier empfehle ich noch Zurückhaltung bis belastbare Ergebnisse und eine Zulassung (die es bisher noch nicht gibt!) vorliegen. Zur Frage: die Operation ist in der Hand eines erfahrenen Phonochirurgen kein Problem und hat eine hohe Erfolgsrate! Wichtig wäre noch darauf hinzuweisen, dass Späterholungen der Stimmbandnerven noch nach bis zu 18 Monaten (in Ausnahmen auch noch später) auftreten können! Auch ist es wichtig nur das wirklich komplett gelähmte Stimmband zu operieren, da häufig auf einer Seite noch eine wenn auch minimale Restbeweglichkeit nachgewiesen werden kann! Ich selbst warte, falls möglich, mindestens 18 Monate vor einer operativen Erweiterung der Stimmritze. Bei starker Atemnot muss natürlich die Op früher erfolgen! Ich hoffe die Info ist hilfreich? Gute Besserung wünscht Dr.Michael Schedler
 
Heike_451  sagt am 13.09.2010
Guten Tag Dr. Schedler.
Danke für ihre aufschlussreiche Info.
Also sie raten 18 Monate statt der üblichen 12 Monate (die meine HNO Ärztin mir empfahl) zu warten,falls die Atemnot nicht allzugroß ist.Naja,ich kann einigermassen damit leben,obwohl sie meine Lebensqualität sehr mindert.Auch muss ich wohl,wenn ich einen Infekt bekomme,damit rechen einen Luftröhrenschnitt gemacht zu bekommen...Hmmm...Meine Stimme ist die alte,wie sie schrieben trifft das wohl bei mir zu.Also gute Stimme,aber große Atemnot.Ich habe rechts einen komplettetn Stillstand und links Restaktivität.Ich bekomme seit der OP Sprachtherapie,die aber nicht wirklich anschlägt.Naja,ich warte mal ab,was sich so tut.
Ich danke ihnen nochmal recht herzlich.
LG Heike
 
Reisefan  sagt am 16.09.2010
Hallo Heike,
auch mir wurde im Januar die Schilddrüse entfernt und ich behielt eine beidseitige Stimmbandlähmung zurück. Ich gehe 2xwöchentlich zur
Logopädin. 5 Wochen war ich auf Reha. Meine Stimme ist wieder ganz gut auch der Stridor war nach der Reha fast weg. Inzwischen ist er wieder da und einen Hörsturz habe ich jetzt auch noch. Die Krankenkasse übernimmt hier die Kosten nicht. Wie Du, habe ich Atemprobleme und jetzt sogar zeitweise Panikattacken. Ich hatte noch in der Reha einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt, wo mir jetzt 80% zuerkannt wurden. Ich werde jetzt mal das VocaStim Gerät ausprobieren, bei mir würde es die Krankenkasse sogar übernehmen.
Mal schauen, wie es weiter geht.
LG Marina
 
Heike_451  sagt am 16.09.2010
Hi Marina...
In der Reha warst du? Wurde dir das angeboten,oder hast du das in die Hand genommen? Die Kosten der Reha hat die Kasse nicht übernommen?
Sorry das ich soviel frage,aber ich werde langsam echt ungeduldig und würde so ziemlich alles tun,das ich wieder normal leben kann.
Wie ist denn das mit dem Hörsturz passiert?
Diese Atemgeräusche hab ich durchgehend,sie gehen wohl auch nicht weg.
Was ist das für ein Gerät,dieses VocStim?
Ich drück mal feste die Daumen das es bei dir schnell besser wird,zumindest das erstmal die Panikattacken verschwinden.Gott du arme....LG Heike
 
Reisefan  sagt am 16.09.2010
Hallo Heike,
Meine HNO Ärztin hatte mir die Reha empfohlen und ich bin dort durch einen Eilantrag vom Medizinischen Dienst schneller hin gekommen. Ich musste hier nichts zuzahlen, da ich krank geschrieben war und immer noch bin.
Die Kosten der Infusionen und Medikamente für den Hörsturz hat die Krankenkasse nicht übernommen.
Auch Dir alles Gute!
LG Marina

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