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NNH OP mit Tamponade ein MUSS?

59 Beiträge - 54710 Aufrufe
 
Vany_ml96  sagt am 31.10.2014
Hallo alle zusammen:)
Ich persönlich würde vor 4 Tagen auch operiert. Bei mir wurde die Nasenscheidenwand begradigt und die Nasenmuscheln wurden verkleinert. Kurz nach der Operation hatte ich enorme schmerzen. Mein Oberkiefer spannte und meine Zähne taten anfangs sehr weh. Da man nur durch den Mund atmen kann hatte ich einen sehr trockenen Hals und auch Halsschmerzen. Ich hatte ständig Schleim im Hals und abhusten ging anfangs nicht da ich sonst schmerzen hatte. Die Nacht ging viel zu langsam rum, da ich nicht durchschlafen konnte und ständig aufgewacht bin.
Dann am 2. Tag hatte ich kaum noch Schmerzen. Das einzige was nicht so toll war, war die Tamponade. Gegen Abend hatte ich einen so enormen Druck im Kopf, es fühlte sich an als ob alle Nebenhöhlen entzündet wären. Aber auch diese Nacht ging rum mit einigen unterbrechungen im Schlaf.
Tag 3, wurde die Tamponade entfernt, was sehr unangenehm war, jedoch keine schmerzen. Ich bekam dAnn auf der Seite wo ich nie Luft bekam, endlich mal wieder luft nach 18 Jahren! Das War echt ein unglaubliche s gefühl! Ich bekam eine Nasenspülung, und eine salbe die ich jeweils 3 mal täglich anwenden soll. Allerdings habe ich die Spülung und die salbe öfter angewendet, da ich als eine sehr trockene nase hatte. Der schnotter was sich in den Tagen angesammelt haz, muss natürlich auch raus, und von daher hatte ich immer ein tupferchen unter der Nase, mit leukosil befestigt. In dieser Nacht habe ich perfekt geschlafen. Einmal aufgewacht aber sonst durchgeschlafen.
Tag 4 war echt harmlos, keine schmerzen, nur noch ein unangenehmes Gefühl bei der Spülung der nase. Sonst perfekt. Würde ich echt weiterempfehlen. Man bekommt gute Schmerzmittel die richtig gut helfen. Und 3 mal täglich bekommt man ein Antibiotika angehängt , welches durch eine Infusion in den Körper gelangt. Hoffe ich konnte euch ein wenig weiter helfen. Wie schon erwähnt, unangenehm aber relativ schmerzfrei, aber da jeder Mensch unterschiedlich ist, sind die schmerzen immer abhängig vom Patienten.
An alle die Bammel davor haben: ich würde es wirklich weiterempfehlen!
Also gute Besserung an alle:*
 
Nasenkorektur  sagt am 06.11.2014
Hallo
ich leide seit ich 17. Bin mit dem Atemnot und ich kann duch mund nicht tief einatmen... lungenarztbefund ok. CT lunge ok. Blutwerte.. ok ich HNO arzt der stellte mir Vergroserte Nasenpolpen beide seite... er hat Nasen op vorgeschlagen mich hocker korektur.. so ich habe angst nach der Op gar nicht atmen kann durch mund da angeschwollen.. und mein arzt operiert ohne Tamponaden.... wie ist es ohne Tamponaden bekommt trotzdem aus Nase luft ? Ist es ahnlich wie Erkaltung ?
Portrait Dr. med. Konrad Kastl, Gilching, HNO-Arzt
Dr. Kastl  sagt am 06.11.2014
Hallo,
ja, die Situation nach einer Nasen-OP lässt sich gut mit einer Erkältung vergleichen. Die Nase schwillt etwas an, es kommt zu einer vermehrten Bildung von Sekret und teilweise blutet es auch ein wenig.
Die meisten meiner Patienten sind jedoch angenehm überrascht, dass das Ganze weit "unspektakulärer" ist als erwartet.
Wenn Ihr Operateur auf Tamponaden verzichtet ist die Nase schon im Aufwachraum nach der Op einigermaßen frei. Ohne Tamponaden kann man also durchatmen.

Alles Gute für Ihre Entscheidung und beste Grüße,
Ihr Dr. Kastl
 
fati  sagt am 08.11.2014
Danke Herr Dr. Kastl,

Sie haben mich sehr beruhigt...
 
hewletthamster  sagt am 28.11.2014
Hi ich bin Mechthild letztes Jahr wurde meine Nasenmuscheln vergrößert und Polyp entfernt. Fünf Wochen habe ich seit Oktober drei antis ausprobiert kam was raus unter meinem linken Auge tut alles weh bis hin zur oberen Nase wegen der Entzündung die nicht weggeht op Termin 2.2.2014 CT wird 28.01.2015 gemacht bis dahin weiss ich weder was genau drin ist noch wie ich schmerzen verbindet geschweige denn liegen kann um zu schlafen bei mir kommt nichts mehr raus. Kann man optermin beschleunigen und weist du was ich gegen schmerzen unterm Auge machen kann
 
SarahdeWood  sagt am 11.12.2014
Also ich wurde vor 3 Tagen operiert. Ich hatte eine chronische Nebenhöhlenentzündung und mein Doc sagte, dass meine Nase zu klein wäre. Daher sollte Knochen und Knorpel entfernt werden.
Ich war nach der OP sogar relativ fit und konnte mich über die 90-jährige Quatschtante in meinem Zimmer aufregen, die entweder Besuch hatte oder mit einem ihrer 23 Kindern telefoniert hat -.-'

Die Nacht war schlimm, aber ich denke das lag an der Tamponage. Ich bin Taucher und kenne mich mit Durchausgleich aus, wenn man so eine Tamponage hat ist es vorbei mit Druckausgleich und ständig hat es in meinem Kopf Geräusche gemacht, die da meines Erachtens nichts drin zu suchen haben. Vorher hatte man mir gesagt, dass Nasen-Ops extrem schmerzhaft sind und man mich deswegen "high" schicken würde. Davon habe ich aber nichts mitbekommen. Die Tagschicht der Krankenschwestern im Bethanien Krankenhaus in Frankfurt musste man fast anbetteln. Abends hab ich mich gar nicht mehr getraut zu fragen und hab nur heulend im Aufenthaltsraum gesessen. Die Nachtschicht war da aber viel kulanter und hat mir alle 3 Stunden eine Spritze gegeben.

Am nächsten Morgen wurde dann die Tamponage gezogen und dann wurde es auch mit dem Druck im Kopf besser und die Nase hat nicht mehr gepocht.
Am Nachmittag durfte ich dann nach Hause.
Die Nase läuft und läuft. Anfangs war Blut mit dabei, mittlerweile gar nicht mehr, aber wenn ich schlafen will oder länger sitze, hab ich den Nasenverband um. Atmen kann ich durch die Nase noch nicht. Ab und an schnäuze ich ganz leicht, einfach nur damit sich was bewegt, Mein Arzt hat mir eine Salbe mitgegeben. Er sagt ich soll die Nase hochziehen, wenn ich die Salbe rein gemacht habe, aber da sich nichts bewegt in meinem Zinken, kann ich auch nix hochziehen.
Morgen ist die erste Nachuntersuchung, ich glaube dann kommen die Schienen raus und es wäre super, wenn mal jemand durch meine Nase pustet. Da ich jetzt hier so oft von den Nasenduschen gelesen habe, habe ich Hoffnung bald wieder durch die Nase atmen zu können.

Ansonsten bin ich aber munter, esse und trinke seid der Entfernung der Tamponage ganz normal. Geruchs- und Geschmacksinn sind kaum da, weil eben die Nase zu ist. Ich kann sogar schon wieder niesen :D
Als Taucher hoffe ich, dass meine Neben- und Stirnhöhle jetzt nicht mehr so zueitern wie zuvor. Ich hatte die letzten Male immer das Glück gehabt, dass ich erkältet war und das macht beim Tauchen nicht wirklich Spaß und beim Fliegen auch nicht (noch wenige rals beim Tauchen, weil man beim Tauchen selbst entscheidet wie schnell man abtaucht und beim fliegen eben nicht).
 
Janay  sagt am 15.01.2015
Hallo ... Dein Beitrag macht mir Mut.

Wo hast du dich operieren lassen?

Ich habe Zysten in der rechten Kieferhöhle, die bis zu einer leeren Kiefertasche runter gehen. Man will mich nun anfangs Februar operieren, aber ich gebe zu, dass ich Angst habe, da ich Probleme habe durch den Mund zu atmen.

Hattest du Tambonaten die mit Silikon beschichtet waren?

Ich würde mich über eine Antwort freuen, herzlich Janay
 
Dustin  sagt am 22.02.2016
Hallo zusammen,

Am Freitag wurde bei mir auch eine Nasen Operation durchgeführt. Septumdeviation linksseitig, Hyperplasie rechtsseitig und ein Papillom am hinteren Gaumenbogen links.

Bei mir ist es bekannt, dass ich auf Narkosen nicht sonderlich gut reagiere, daher war es für mein ein kleiner Trost, dass ich im selben Krankenhaus operiert worden bin wie damals an den Mandeln.

Operationstag war wie gesagt am Freitag den 19.2, der komplette Tag ist bei mir quasi komplett ausgelöscht, bis auf die Männer die mich nach erwachen aus der Narkose versuchte zu beruhigen, da ich um Luft geschrieen habe und sterben werden.

Die Nacht von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag waren die schlimmsten. Auf Ansprache verneinte meine behandelte Ärztin im Krankenhaus eine Gabe von Schlafmitteln, da sie Angst habe, dass ich dadurch wieder in Atemnot geraten könnte wie im Aufwachraum. Für mich als Dauernachtwache (selbst in der Krankempflege tätig) eigentlich nicht untypisch nachts wach zu sein. Bis auf meine zwei Zimmernachbarn die fast dauerhaft am Tag am telefonieren waren und nachts um die Wette geschnarcht haben.

Sonntag morgen wurden die Tamponagen gezogen. Wurde darauf hingewiesen, das es sehr unangenehm ist, aber es nur selten zu schmerzen kommt beim ziehen.
Das das Ziehen der Tamponagen unangenehm ist, damit hat sie wahrlich nicht gelogen, es fühlte sich so bisschen an, als wären die Tamponagen wer weiß wie lang.

Nach dem ziehen der Tamponagen, sollte ich mit einem coolpack 30Minuten aufrecht im Bett sitzen bleiben und das ganze angesammelte Sekret heraustropfen lassen.

Heute Morgen um 8Uhr würde ich dann nachhause überwiesen. Ich merke wirklich, dass es mir innerhalb des Tages wirklich schon etwas besser geht. Was mir nur gefehlt hat, war das angekündigte Nasale absaugen, was nicht einmal durchgeführt worden ist.

Am Mittwoch bin ich zum Termin bei meinem HNO, zum ersten Absaugen und Freitag wird im Krankenhaus die Foilie entnommen und nochmals abgesaugt.

Die Schmerzen halten sich in Grenzen, aber momentan bin ich auch noch mit 4x600mg Ibu und 2x noch auf bedarf abgedeckelt.

Liebe Grüße
 
ajala  sagt am 18.07.2016
Danke für diese ermutigenden Zeilen! Ich schiebe diese OP seit 25 Jahren vor mir her aus Angst vor dem Druck und Nicht-Atmen-Können. Jetzt werde ich einen Termin machen...
VG! Ajala

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