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NNH OP mit Tamponade ein MUSS?

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TheCounterpart  fragt am 17.03.2009
Hallo,
das hört sich vieleicht lächerlich an, aber ich habe ein sehr großes Problem damit durch den Mund zu atmen und die Sorge, dass ich nicht schlafen werde können weil ich nicht durch die Nase atmen kann ist dementsprechend hoch.
Gibt es nicht die Möglichkeit nachdem bei einer Vollnarkose eine Erweiterung des Ganges zur Stirnhöhle gemacht wurde, dass man keine Tamponaden eingeführt bekommt?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass die genannten Riskiken in/nach einer OP auftreten?
Und verschwindet ein Asthma das man durch eine Nasennebenhöhlenentzündung bekam auch wieder oder muss ich mich drauf einstellen dass es bleibt?
 
theke05  sagt am 26.03.2009
Hey,

hatte vor einer Woche OP-Keilbeinhöhle. Natürlich wurden auch hier Tamponaden verwendet. Nach OP konnte ich trotz Tamponade gut durch die Nase atmen. Es gibt wohl dickere und dünnere Tamponaden - ich hatte die letztere. Ich habe bei dir eher den Verdacht, dass du Angst vor dem Ziehen der Tamponade hast.
Hinweis: Das Ziehen war nicht schmerzhaft sondern nur unangenehm. Beim Ziehen ausatmen!! Auch die Nachbehandlungen sind nicht schmerzhaft sondern nur unangenehm.

Gruß
 
Ebru  sagt am 09.05.2009
Also ich hatte auch eine OP hinter mit, und ich kann dir versichern, dass du nach der OP mindestens 2 Tage nicht gut schlafen wirst (halt wegen den Tamponaden).
Es ist aber nicht so dramatisch, dass man durch den Mund atmet ;))
Gruß
Ebru
 
JulezZ  sagt am 12.06.2010
Ich hatte meine OP vor einer Woche. Dabei wurden Zysten entfernt, die Nasenscheidewand begradigt und eine Fensterung rein gemacht damit das Sekrret besser abfließen kann. Ich muss ganz ehrlich sagen ich hatte eine riesen Angst vor der OP, schon allein hatte ich eine riesen Panik wenn ich an die Tamponaden Entfernung dachte. Als ich dann ins Krankenhaus kam wurde mich versichert das alles nicht schlimm ist, man keine schmerzen ertragen muss und man das entfernen der Tamponaden gar nicht spürt. Das Resultat nach meiner OP fing schon im Aufwachraum an das ich nach Luft ringen musste und die Intensivschwestern es auf meinen Zigarettenkonsum schoben und mich liegen liesen und mir meine Angst vor dem Ersticken zu nehmen. Des weiteren war das Tamponaden ziehen eines meiner schlimmsten Erlebinisse die ich jemals hatte. Das nächste war das man ja jeden Tag absaugen muss, man mir vor der OP versicherte das man nur 2-3 mal absaugen muss und man nach 1 Woche wieder fit ist. Nun ist die OP wie gesagt über eine Woche her ich bin weder fit, noch hat sich eine Besserung eingestellt und schmerzen habe ich immer noch. Also ich rate jedem wenn es nicht unbedingt nötig ist sollte man diese OP solange es geht hinauszögern!!!
 
conny22hb  sagt am 27.07.2010
Hallo,
war letze Woche bei der MRT und bei mir wurde festgestellt, das alle meine NNH voll sind, verdickt und zysten drinnen sitzen. Des weitern müssten meine Nasenscheidenwände li und rechts begradigt werden.
Habe seit gut 5 Jahren ca. 10 mal im Jahr eine akute NNH Entzündung, kann kaum noch richen und bekomme nur noch sehr sehr schlecht Luft durch die Nase, was mich tierisch verrückt macht, da ich ein Nasenschläfer bin und ich eine total trockene Nase habe, meist auch Blutig.
Mein Arzt hat nun mit mir besprochen, dass ich durch ne OP nicht mehr rumkomme und andere Therapien ja auch bei mir nicht mehr anschlagen.
Habe wahrnsinnige Angst vor der OP, obwohl im am Rest des Körpers schon 13 mal operiert werden mußte (bin 27 Jahre).
Nun meine Frage kann mir jemand die Angst nehmen, oder mir helfen mich daruaf vorzubreiten? Wer hat erfahrungen mit einer "Komplett Sanierung der NNH"?
Danke im vorraus.
LG Conny
 
TheCounterpart  sagt am 27.07.2010
Hi Conny,

ich war hier der Beitragsstarter. Bin selbst 27 Jahre. Habe aber die OP nun im September 09 hinter mich gebracht. Super angenehm war sie natürlich nicht, aber das wirst du dir sicher denken können.
Bei mir wurde die Stirnhöhle und die Nebenhöhlen ausgeschabt, der Durchgang zu meiner Stirnhöhle wurde erweitert (Knochen durchstoßen),Polypen entfernt und auch gleich noch die Nasenscheidewand begradigt. Da es sich hierbei um eine komplette Sanierung handelte, dauerte das abheilen etwas länger als bei den anderen Mitpatienten.
Ich kann dir vom Ablauf etwas erzählen.
Zuvor hatte ich noch nie eine Operation. Ging morgens hin, mir wurde mitgeteilt auf welcher Station ich mich melden müsste und als ich dort war, wurde mir mein Zimmer gezeigt. Da die OP gleich morgens sein sollte, bekam ich ein schönes Hemdchen mit dem Schlitz hinten, weiße sexy Thrombosestrümpfe, und ein mega süßes OP-Käppchen für die langen Haare.
Ziemlich schnell bekam ich eine OP-Vorbereitungstablette, mit dieser sollte ich für die Narkose vorbereitet werden und mir alles etwas mehr egal werden. Eine halbe Stunde später, wurde ich von zwei Krankenpflegern mitsamt meinem Bett abgeholt, in den Aufzug und zum OP Vorbereitungsraum.
Dort bekam ich von jemanden eine Kanüle gesetzt, bekam die nötigen Elektroanschlüsse und wurde mit dem Bett in den OP gefahren. Dort musste ich dann auf den tatsächlichen Tisch krackseln. Habe darauf nicht mehr viel mitbekommen.
Als ich leicht wach wurde, hörte ich noch das tüten der Geräte und die Abbaugeräusche, der Chirurg meinte es sei alles vorbei. Ich wurde in den Aufwachraum geschoben.
Nun zu dem Teil den du wohl weniger kennst. Der Mund ist nach dem Aufwachen sehr sehr trocken. Die Zunge fühlt sich bisschen so an als hätte man Sand darauf. Du kannst fragen ob du einen Schluck Wasser bekommst, dies ist meist nicht mölgich, frag dann nach so nem Befeuchtungsspray für die Zunge. Schmeckt süßlich glaub ich noch zu wissen.
Schmerzen hatte ich eigentlich die ganze Dauer über nur Kopfweh. Ist ja schließlich viel gemacht worden. Du wirst aber gut versorgt mit Tabletten. Die ersten Nächte wirst du gefragt ob du etwas zum Schlafen benötigst. Bevor du dich durchquählst, nimm sie, bringt ja nichts, trägt auch nichts zur Heilung bei wenn du nicht schlafen kannst. So denke ich darüber. Du hast Tamponaden nach dem Aufwachen in der Nase. Sie sind ca. 6-7 cm lang, merkst aber so gut wie nichts davon. Diese werden dir am Tag nach der OP gezogen. Tut nicht weh, ist aber ein unangenehmes Gefühl.
Ab dem darauffolgenden Tag wird dir zweimal täglich die Nase abgesaugt. Halte sie feucht mit den Sprays und Salben die du erhälst, dann verkrustet sich nichts. Die Anleitung zu den Medikamenten erhälst du natürlich von den Angestellten die dir die Dinge nach der Tamponadenentnahme aushändigen. Du erhälst zudem Nasenbinden die du dir an den Ohren befestigen kannst und die den Ausfluss von der Nase abfangen, weil du ja nicht schneuzen darfst. Niesen sollte nicht unterdrückt werden! Genausowenig husten, aber nicht in die rein, sondern alles schön nach Außen ^^
Sobald du wieder Luft erhälst durch die Nase, wenn alles freier und abgeschwollener ist, darfst du nachhause und gehst dort zum täglichen Absaugen zum HNO. Das Absaugen findet solange statt, wie es der Arzt für notwendig hält und du selbst Spülungen machen kannst und schneuzen. Die meisten durften nach der OP schon am 3.-4. Tag nachhause. Ich war 7 Tage dort, weil es bei mir nicht abschwillen wollte und bekam dann noch Antibiotika dazu gegen die Entzündung.
Du fühlst dich die meiste Zeit als wärst du erkältet, so würde ich es beschreiben. Dein Immunsystem ist belastet/angeschlagen und hat nun viel zu tun.
Ich war vorher jeden zweiten Monate krank, bekam immer öfter höheres Fieber und war durch mehrmalige Nierenbeckenentzündungen eh schon vorbelastet, ich roch schlechter, hatte jeden Morgen und Abend Schnupfen und eine Nase die lief als hätte ich ne Allergie (hatte ich aber nicht). Kopfschmerzen hatte ich sau oft. Das Alles, bis auf den verbesserten Geruchsinn ist wirklich besser geworden. Ich habe ein gutes Immunsystem und werde jetzt kaum noch krank, während die Leute um mich rum schon das 3. mal wieder ne Erkältung haben.
Die Heilungszeit bis alles komplett erholt ist, kann bis zu nem Jahr dauern, aber das sind Dinge von denen du kaum was mitbekommst. Die härteste Zeit sind die ersten 3-4 Tage. Die nächsten 2 Wochen sind wie ne Erkältung und danach wirds wirklich besser. Du merkst es jeden Tag.
Hab jetzt soviel gebabbelt und natürlich müssen verallgemeinernde Aussagen nicht zutreffen. Sollte ich was vergessen haben, gerne mitteilen, nachfragen etc.
Ich möchte dich sicher nicht beunruhigen. Und wenn du schon soviele OPs hinter dir hast, ist das sicher nichts Neues. Für mich war ehrlich gesagt einfach die Zeit im Krankenhaus das Unangenehme, nicht die OP selbst. Die Zeit verging einfach nicht ^^
Liebe Grüße,
TC
 
conny22hb  sagt am 29.07.2010
HI TC,
vielen Lieben Dannk für deinen ausführlichen Bericht. (-:
Nun kann ich mir alles besser vorstellen als vorher.
Nur noch zwei Fragen.
Stimmt es das du nach der "Komplettsanierung" keine feste Nahrung zu dir nehmen darfst? Und bist du Raucherin? Wüßte nämlich noch gerne wie lange man nicht Rauchen darf.
LG Conny
 
yvonneyvo  sagt am 29.07.2010
Hallo Conny,
habe am 13.07.2010 eine Pansinus OP hinter mich gebracht, hatte chronische Nasennebenhöhlen Entzündung und sehr große Polypen,
die natürlichen Ostien wurde bei mir erweitert zur besseren Luftzirkulation. Bei mir dauerte die OP 2,5 Stunden. Das Beste war, ich habe von der ersten Minute an ,nach der OP unter Vollnarkose, viel besser Luft bekommen. Ich würde die OP jedem empfehlen, da auch die gefürchtete Tamponade durch wesentlich angenehmeren "Bauschaum" ersetzt wurde und man direkt nach der OP durch die Nase Luft bekommt. Wie es bei einer Nasenscheidewandkorrektur aussieht kann ich leider nicht sagen. Mein Arzt sagte, dass der Schaum noch selten verwendet wird da er sehr teuer ist. Er löst sich nach 2-3 Wochen nach und nach von selbst auf. Ich habe durch die OP ein neues Lebensgefühl bekommen und bin ein wenig sauer, dass man im Internet nur die Horrorgeschichten liest und die positiven Berichte nicht zu lesen sind. Außer ein paar Nachblutungen und leichten Kopfschmerzen, hatte ich keinerlei Beschwerden. Endlich nachts ohne schnarchen und ohne Bonbons und Trinkwasser am Bett, schlafen können Hurraaaaa!!
LG Yvonne
 
TheCounterpart  sagt am 29.07.2010
Hallo Conny,

soweit ich weiß, habe ich am Tag der OP nur was Leichtes zu mir genommen. Am nächsten Tag wieder normales Essen. Es hängt davon ab was dein Befinden dir sagt, glaube ich. Musst halt langsamer essen, aber das tust von selber.
Ich habe von damals Fotos gemacht, nette Erinnerungen für eine dicke Nase hihi.
Raucher bin ich nicht. Haben welche im Raum gehabt. Weiß leider nicht mehr sicher ob die schon am nächsten Tag wieder rauchten etc.
Also bei der Nasenscheidewand Op wird dir die Schleimhaut entfernt, der Knochen begradigt/abgeschliffen und dann wird die Schleimhaut mit einer durchsichtigen Folie dran gehalten. Diese wird nach ca. 1-2 Wochen "gezogen". Spürt man wirklich so gut wie gar nicht, war lustig weil ich sah wie groß die war und wirklich nichts merkte. Fäden hat man dann durch die Wand durch, 3 Stück glaub ich. Diese werden auch nach ca. 2 Wochen geknipst. Spürt man auch nicht
Liebe Grüße,
TC
 
lisant  sagt am 27.08.2010
Hallo,

ich habe mit großem Interesse die Berichte/Kommentare gelesen. Ich wurde am 19.08.2010 operiert. Ebenfalls die komplette Nase saniert. Zwei Fenster gelegt. Nasenscheidewand begradigt und rechts Kiefern-/Siebbein- und Stirnhöhle von Eiter befreit. War eine OP über 1,5 Std. unter Vollnarkose. Die Tamponaten waren blöd wegen Atmung (man bekommt keine Luft durch die Nase). Das Ziehen am Tag nach der OP war aber kein Problem. Hat nicht weh getan. Rauchen ist natürlich nicht gut. Ich bin selbst Raucherin. Habe am Tag vor der OP meine letzte geraucht und während der 5 Tage im Krankenhaus keine mehr. Zuhause habe ich dann die Ziggi probiert ... pfui! Die schmeckt nicht mehr. Lt. Krankenhaus sollte man 4 Wochen gar nicht rauchen und wenn es gar nicht geht, max 2 Stück am Tag. Aber wie gesagt, mir schmeckt die Zigarette eh nicht mehr! 6 Tage nach der OP wurden mir die Septumsplints (Nasenschieben bei Scheidewandbegradigung) entfernt. Das war total easy. Schnipp Schnapp zwei Fäden durch und angezogen. Fühlte sich an, wie mit einem Finger über die Wange streichen.
Nun gute Pflege mit Creme, Spülung, Spray und 2 mal die Woche zum Nachschauen und Absaugen.
Nachdem die OP nun eine Woche bei mir her ist, bekomme ich wegen der Schleimhautschwellung und Sekretbildung noch nicht super gut Luft aber ich verspüre jetzt schon eine Besserung! Vor allem das eitrige Zeug rechts ist endlich weg!
So, nun allen, die eine OP noch vor sich haben ... VIEL ERFOLG!!!
Liebe Grüße
Anita
 
BrittaL  sagt am 04.09.2010
Hallo ,

ich habe auch mit Intresse eure Erfahrungen gelesen .
Auch ich muss mich am 28 september 2010 an der Nasen Neben -
höhle operieren lassen.Ich habe rechts eine Zyste,die raus muss.
Zu mir ich bin 42 Jahre und habe auch seit ca. 7 Jahren ca. 3 mal im Jahr eine NNH Entzündung,muss jedesmal Antibiotika nehmen,sonst geht das nicht weg.
Habe auch oft kehlkopfentzündungen gehabt,sollalles damit zutun haben.
Die Zyste wurde bei einer CT entdeckt .
Ich habe schon richtig Panik vor dieser Operation,vorallen wie es mir nach der OP geht .Ist meine allererste OP .
Das ich nur durch den Mund atme,ist für mich kein Problem,habe mir sowieso schon angewohnt,mehr durch den Mund zuatmen.

Gruss von Britta aus Berlin
 
Anneeeemaus  sagt am 30.09.2010
hallo zusammen.
Schon lustig, diese Kommentare zu lesen, wenn man selber erst frisch operiert wurde :)
Mir wurde vorgestern die Scheidewand begradigt, die Muscheln verkleinert und die Kieferhöhlen gereinigt und gefenstert. Richtig heftige Schmerzen (so wie zu meiner Mandel op) hatte ich nie.
Das schlimme war nur die erste Nacht, in der ich so gut wie überhaupt nicht geschlafen habe, aufgrund der Tamponaden und den Pflastern um die Nase rum.
Am Tag nach der op wurden die Tamponaden gezogen - Problem: ich kann kein Blut sehen!
Ich dachte mein Hirn kommt mit raus! Und dann das ewige Blut hinterher... Puh ich war kurz davor, weg zu kippen!
Die darauffolgende Nacht konnte ich tatsächlich schlafen, allerdings habe ich wohl sehr geschnarcht :)
Heute, dritter Tag im Kh (zweiter Tag nach op) wurde abgesaugt ! DAS ist nicht schlimm, es ist eher ein tolles befreiendes Gefühl, kurzzeitig durch die Nase atmen zu können.
Heute darf ich auch nach Hause juhu
Morgn muss ich wieder zu meinen HNO zum absaugen, freu mich schon total!
Zusätzlich, wie üblich, muss ich meine Nase eincremen und einsprühn...
Die schienen wegen der nasenscheidewand Begradigung kommen nächste Woche irgendwann raus...
Hauptsache ich kann bald wieder durch die Nase atmen und muss diese nervig Binde um die Nase rum nicht mehr tragen!!

Also die OP sollte man, wenn nötig (ich war 5-10x krank im Jahr) machen lassen. Es gibt tausend mal schlimmeres und schmerzhafteres als diesen Eingriff!
:-)
 
Marla2  sagt am 01.10.2010
Hallo,

Ja die Tamponade ist ein Muss bei einer Nasennebenhöhlen OP. Diese dient zur Blutstillung. Wenn die Tamponade noch in der Nase steckt,durch den Mund atmen. Meistens wird, je nach OP die Tamponade nach 24Stunden wieder gezogen. Dieses ist nicht schmerzhaft, nur ein wenig unangenehm. Vor dem ziehen der Tamponade bekommt man vom Arzt bzw. von der Schwester eine Kältekompresse in den Nacken zu legen, diese Kompresse muss ungefähr 15 Minuten im Nacken liegen. Daraufhin ist die Nase nicht mehr schmerzempfindlich, sodass das ziehen der Tamponade keine Schmerzen bereitet. Im Anschluss werden Nasentropfen und Inhalation durch die Nase verordnet. Dies geschieht in den meisten Fällen stationär, jedoch kommt es auch auf den Patienten an.
Eine ambulante Operation empfehle ich in einem solchen Fall nicht, da die Nachsorge Zeit in Anspruch nimmt und täglich die Nase untersucht wird.

Viele liebe Grüße Marla2
 
Jazzy  sagt am 15.10.2010
Hallo ihr alle,
Ich habe mir mal eure Kommentare durchgelesen, weil mir wohl auch eine OP bevorsteht.Genaueres weiß ich leider noch nicht.
Seit bestimmt einem halben Jahr (vielleicht auch schon länger) fühle ich mich "dauererkältet" und war dann vor etwa 4 Wochen endlich mal beim Arzt, der mir Antibiotika verschrieben hat, das aber nicht gewirkt hat. Vor zwei Wochen hat er mir dann noch eins verschrieben, dass ich bis heute nehmen musste. Leider habe ich noch keine Verbesserung gespürt. Ich habe immernoch Kopfschmerzen und kann nachts nicht schlafen,da meine Nase verstopft ist (Nasenspray benutze ich auch schon viel zu oft).
Ich habe erstmal einen Termin beim HNO, aber mein Arzt hat schon indirekt auf eine OP hingewiesen.
Ich bin erst 16 und habe solch eine Panik vor der OP. Wenn ich jetzt allein schon daran denke könnte ich schonwieder losheulen. Nachts kann ich nicht schlafen, weil ich mir so viele Gedanken mache.
Auch hab ich sehr große Probleme durch den Mund zu atmen (deshalb auch die "Abhängigkeit" von Nasenspray). Allein der Gedanke macht mich hysterisch.
Ich hab richtig Angst davor operiert werden zu müssen,gar nicht so wirklich vor der OP, sondern eher davor,was danach ist.
Ich weiß gar nicht was ich jetzt tun soll.

Liebsten Gruß, Jazzy
 
Marla2  sagt am 16.10.2010
Hallo Jazzy,

Du brauchst vor, bei, als auch nach der Operation keine Angst zu atmen. Ich bin daran auch schon zweimal operiert worden. Du bekommst nach der Operation gar nichts mit, da diese Operation in Vollnarkose vorgenommen wird und danach so müde bist, dass du den ganzen Tag nur schlafen möchtest. Meine Bettnachbarin neben mir hat mir am Morgen danach nur gesagt, dass ich geschnarcht hätte. Ich habe trotz Tamponade sehr gut geschlafen. Nach dieser ersten Nacht wird diese dann wieder gezogen und du bekommst Nasenspray und Inhalationen verordnet. Ich kann aber deine Ängste nachvollziehen, da du auch warscheinlich noch nie so eine Operation hattest. Du brauchst vor dieser Operation wirkich keine Angst haben. Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen die Angst vor der Operation und danach nehmen. Wenn du weitere Fragen hast, beantworte ich sie dir gerne. Ich bin 29 Jahre alt und habe wieder das gleiche Problem wie du.
 
Jazzy  sagt am 19.10.2010
Danke Marla für die schnelle Antwort,
ich muss heute nochmal zum Arzt. Ich hoffe,dass es noch eine andere Lösung gibt. Hast oder hattest du denn auch in der Zeit ziemlich oft Nasenbluten? Mir ist das heute morgen aufgefallen, als ich schonwieder Nasenbluten hatte (ich habe das in letzter Zeit alle 2-3 Tage) und das ohne Grund.
Ich war noch nie im Krankenhaus (außer bei meiner Geburt ;) ) und war auch sonst noch nie wirklich krank oder so. Ich glaube deshalb habe ich solche Angst.
 
Marla2  sagt am 19.10.2010
Hallo Jazzy

Nein Nasenbluten habe ich nicht Ich glaube ich hatte in meinem bisherigem Leben nur einmal Nasenbluten. Jedoch es stimmt, bei einer ziemlich starken Entzündung kann es zu Nasenbluten kommen. Bei mir sind es eher die Schmerzen im Nasenbereich und Kopf. Was hat dei HNO Arzt den gesagt? Du kannst mich immer bei Bedarf anschreiben. Ich wünsche dir weiter gute Besserung.

Viele liebe Grüße
Melanie
 
desperate  sagt am 26.10.2010
Hi also ich kann dich gut verstehen. Ich habe seit einem jahr chronische Sinusitis (glaube langsam gar nicht mehr an diese diagnose)-
Habe wirklich alles ausprobiert an medizinischen, homöopathischen und anderen Sachen aber NICHTS hat geholfen. Nun bin ich am 21.10.10 erneut operiert worden. Pansinus OP. Je nach anatomie der Nase können manche Patienten trotz Tamponade(wenn diese in der Nasenhaupthöhle sitzt) trotzdem atmen. Bei mir war das nach keiner OP der Fall. Außerdem habe ich durch die NNH geschichte Asthma bekommen. Ich habe seit 21.10.10 folglich nicht geschlafen. Jedes Mal wenn ich kurz vor dem einschlafen bin bleibt mir wegen dem schleim die luft weg und ich bekomme erstickungsanfälle. Ja für manche Menschen ist das echt die Hölle mit der Tamponade und das hat nichts mit dem ziehen der ollen Teile zu tun. Ich kann dir nur empfehlen zu versuchen durch den Bauch zu atmen, für hohe luftfeuchtigkeit sorgen in dem raum wo du dich aufhälst oder ein Mundbefeuchtungsspray können etwas lindern, aber das atmen geht bei manchen eben erst nach entfernen der Tamponaden und schienen wieder. Dieses Mal werde ich mir die Teile nach 1 Woche ziehen lassen denn die letzten male waren es immer 14 Tage und so lange kann der körper nicht ohne schlaf....
 
dougal  sagt am 22.03.2011
Hallo Yvonne, kannst Du mir bitte sagen wo Du operiert wurdest und was das für "Bauschaum" ist?
LG
Christiane
 
tabaluga  sagt am 22.03.2011
Hallo Yvonne, kannst Du mir bitte sagen wo Du operiert wurdest und was das für "Bauschaum" ist?
LG
Christiane
 
skihase17  sagt am 16.04.2011
Ich hatte keine Tamponaden... Bin allerdings auch bei einem von 3 Ärzten in ganz Deutschland die darauf durch Ihre OP Methoden darauf verzichten können :)
 
dougal  sagt am 24.04.2011
Hallo Skihase, können Sie mir die Daten dieser 3 Ärzte geben? Ich wäre Ihnen sehr dankbar.
MfG
Christiane
 
dougal  sagt am 24.04.2011
Hallo Skihase, können Sie mir die Daten dieser 3 Ärzte geben? Ich wäre Ihnen sehr dankbar.
MfG
Christiane
 
skihase17  sagt am 28.04.2011
Hallo Christiane,

ich kann Ihnen leider nur die Adresse meines HNO-Arztes geben... Die anderen beiden weis ich nicht ich weis nur das es von den Ärzten die verzichten können nur 3 in Deutschland gibt :)

Mein Arzt ist Dr. Bodlaj in Lichtenfels (Ofr in BY)...


 
dougal  sagt am 28.04.2011
Hallo skihase, vielen Dank. Habe über INTERNETRECHERCHE auch noch 2 gefunden. Einen in Köln und einen in Münster.

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