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Nasenpolyp rechts

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Baerin  sagt am 18.06.2011
Hallo liebe Mitbetroffenen,

ich schließe mich euch gerne an, denn ich hab auch Hashimoto und auch Nasenpolypen, wobei auch bei mir die rechte Seite besonders stark betroffen ist.

Mein Leidensweg:
10 Monate lang Kortisonspray, das ich dann wegen Nasenbluten absetzen musste. Die Polypen waren schon etwas geschrumpft und der HNO-Arzt meinte, dass ich vielleicht auch ohne das Spray klarkommen würde. Nun sollte ich Nasenöl (Coldastop) anwenden. Das ging genau 2 Monate lang gut, dann war der rechte Polyp wieder gewachsen, größer als je zuvor. Ich bekomme auf der rechten Seite keine Luft mehr, auf der linken Seite ist es etwas besser, aber auch nicht berauschend.
Die Nächte sind richtig schlimm. Ich atme ausschließlich durch den Mund und morgens sind Mund und Hals regelrecht ausgetrocknet.
Der Arzt hat mir jetzt Kortison in Tablettenform verordnet, ganz hoch dosiert, danach soll ich wieder sprühen. Die Tabletten habe ich nicht genommen, das sind richtige Hämmer, aber ich sprühe aber wieder.
Auf meine Frage was passiert, wenn die Nase wieder blutet, meinte der Arzt, dass dann eine OP fällig wäre. Er lehnt es ab, nur die Polypen zu entfernen und besteht auf die große OP, bei der alles "ausgeräumt" wird. Ich glaube nicht, dass ich das machen lasse, denn es kann dabei zu Hirn- und Augenverletzungen kommen - und die Polypen wachsen womöglich wieder munter nach.

Wie läuft das mit den Nasenspülungen, kann man die machen, obwohl man Nasonex sprüht, oder wäscht man mit dem Salzwasser das Nasenspray weg? Es würde mir sehr helfen, wenn mir jemand diese Frage beantworten könnte. Auch würde mich interessieren, was ihr von dem Nasenöl haltet.

Es grüßt euch
euere Baerin
 
Heilkraut  sagt am 18.06.2011
Hallo Bärin,

versuche es mal mit einer Nasenspülung, Morgens und Abends. Dazu empfehle ich dir Silicea C 200 Globoli bis 5 mal am Tag je 3 Stück auf der Zunge zergehen lassen. Es ist wichtig das du wirklich regelmäßig deine Nase spülst. (Und noch wichtiger ist, das das Salz sehr gut aufgelöst ist). Am besten machst du das so: Eine Tüte Nasenduschen Salz in eine Nasendusche geben. Und ganz heißes Wasser aus der Leitung dazu geben. Deckel drauf und schütteln schütteln schütteln. Das Salz löst sich nur langsam. Du kannst gegen die Lampe eine Sichtkontrolle machen um zu sehen wie weit es aufgelöst ist. Und du kannst den Hahn etwas öffnen und dir ein paar Tropfen über den Puls laufen lassen um zu sehen wie heiß es noch ist. Es ist dann gut für deine Nase wenn es auf dem Puls nicht heiß ist.
Sollte es bei der Nasenspülung dennoch anfangen zu brennen, sind doch noch Salzkristalle vorhanden! Sofort dann die Nasendusche erneut schütteln schütteln schütteln - und weiter spülen.
Deine Nase muss zur Ruhe kommen, die Chemischen Mittel reizen ziemlich, deshalb blutet deine Nase auch. Das ganze kannst du noch unterstützen mit Eichenrindentee morgens und Abends je ein Tässchen (siehe ältere Beiträge von mir) :-).
Gib nicht auf mit dem Nasenspülen. Vor über einem Jahr war meine Nase rechts und links verstopft, aber heute Atme ich ganz normal durch die Nase und habe fast gar nichts mehr. Inzwischen nehme ich nur noch Silicium bei bedarf.
Es lohnt sich also.

Falls du noch Fragen hast und ich dir helfen kann, melde dich gerne.

lg vom Heilkraut
 
Route66  sagt am 18.06.2011
Hallo Baerin,

das sich ein Hashi hier ebenfalls befindet, finde ich jetzt sehr interessant.
Wie du ja bestimmt selbst weisst, haben Hashis oft Probleme mit Nasenschleimhaut?!
Seit wann hast du denn Hashimoto?
Vielleicht kennen wir uns sogar aus dem Hashi-Forum ;-)

Das Coldastop Öl hat bei mir absolut nichts geholfen, lediglich die Nasenschleimhaut war nicht mehr ganz so trocken.
Bislang habe ich noch nichts Richtung Entfernung der Polypen unternommen, aus Panik schlage ich mich die ganze Zeit schon durch.
Mein Geschmacks und Geruchssinn ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden, wenn ich alle 14 Tage für 2 min etwas rieche oder schmecke, ist das schon viel :-(
Wie schaut das bei dir aus?

Diese große OP (Ausräumung bzw Sanierung und Begradigen der leichten Nasenscheidewandverkrümmung wurde bereits vor Jahren geplant.
Doch nach wie vor ist meine Angst davor nicht weniger geworden.
Zwischenzeitlich habe ich einige Leute kennengelernt, die diese OP haben machen lassen und bei den meisten wieder gleiches Problem nach bereits 6-10 Monaten auftrat.
Ich würde ja gerne dieses Polyp ambulant entfernen lassen, doch mein HNO besteht nach wie vor auf ein aktuelles MRT des Schädels.
Wozu denn das???

Liebe Grüße,
Petra
 
Baerin  sagt am 19.06.2011
Hallo Heilkraut, hallo Petra,

danke für euere Antworten.
Das mit der Nasendusche werde ich jetzt angehen. Irgendwie hatte ich immer Vorbehalte dagegen, aber wenn es soviel bringt, werde ich meine innere Barriere überwinden. Die OP als Alternative scheint mir noch um einiges problematischer zu sein.
Ja, Petra, ich bin auch im Hashimoto-Forum angemeldet. Die Krankheit wurde bei mir vor ein paar Jahren zufällig entdeckt. Anfangs habe ich mich gegen die Medikamente gesträubt, weil ich keine Symptome hatte, aber mittlerweile bin ich mit LT eingestellt. Der Zusammenhang zwischen Hash und den Polypen war mit bisher noch nicht bewusst.
Mit meinem Geruchs- und Geschmackssinn sieht es sehr schlecht aus. Seit meinem letzten starken Schnupfen vor ein paar Wochen rieche ich absolut nichts mehr und mit dem Geschmack sieht es nicht viel besser aus. Ich häbe früher mal leidenschaftlich gerne gekocht, aber heute macht es keinen Spaß mehr und gelingt nur noch mit viel Mühe.
Warum ein MRT zwingend notwendig ist für die ambulante Polypenentfernung weiß ich leider nicht. Dein HNO-Arzt lehnt die ambulante Entfernung wenigstens nicht grundsätzlich ab, so wie meiner.
Warum hast Du so große Bedenken bezüglich des MRT's? Es ist mit Sicherheit nicht schön, in der Röhre zu liegen, aber wenigstens nicht Strahlenbelastung verbunden, wie beim CT.
Ich grüße euch
Bärin
 
Route66  sagt am 20.06.2011
Hallo,

weil man 1991 bei mir durch CT des Schädels eine Arachnoidalzyste rechts frontral festgestellt hat und ich jetzt große Angst davor habe, dass diese "gewachsen" ist.
Ich hätte nach damaliger Diagnosestellung jährlich zur Kontrolle gemusst :-(
Schau mal im Hashi-Forum unter der Suche-Funktion.
Dort hat es schon einige Beiträge und Umfragen bzgl. Hashi und Nasenschleimhaut gegeben.

Das mit der Nasendusche habe ich auch eine zeitlang gemacht (mit dem Emser Nasensalz). Vermutlich war ich damit nicht konsequent genug...
Denn kaum habe ich damit wieder aufgehört, ging das gleiche wieder von vorne los. Das Problem mit dem Kochen kenne ich leider auch, alles nach Gefühl ist einfach schwierig, zumal man ja nur Süß0es vom Salzigen unterscheiden kann, mehr aber auch nicht.

LG. Petra
 
Baerin  sagt am 21.06.2011
Hallo Petra,

ich habe nochmal im Hash-Forum nachgesehen und ja, es ist offenbar so, dass Hash-Patienten oft Probleme mit der Nasenschleimhaut haben. Danke für den Hinweis.
Mach dir keine so großen Sorgen wegen dieser Zyste. Wenn sie so lange Zeit keine Beschwerden gemacht hat, ist sie wahrscheinlich nicht gewachsen. Es ist sehr verständlich, dass Du nicht ständig zur Kontrolle in die Röhre möchtest, aber vielleicht wäre es nicht schlecht auch hier mal nachzuschauen, wie der neuste Stand ist. Vielleicht hat sie sich ja wieder zurückgebildet, wer kann das schon wissen? Hab Mut und lass das MRT machen.

Viele Grüße
Baerin
 
Jens26  sagt am 31.12.2011
Hallo Mitleidene,

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass man für alles mögliche im Internet Leute trifft, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ich wurde schon vor 10 Jahren zu einer alternativlosen Poylpen-OP verurteilt, die ich aber nie durchgeführt habe. Aber langsam ist es trotz Nasenduschen eine ziemlich unangenehme Geschichte geworden. Ich habe jetzt gehört, dass Lasern eine wesentlich angenehmere und Nebenwirkungsärmere Prozedur sein soll. Hat jemand von euch damit Erfahrungen gesammelt? Ich hab auch gelesen, dass in Amerika schon ein Verfahren verwendet wird, bei dem den Polypen einfach das Cortison direkt injiziert wird. Das ist dann mal wenigstens minimalinvasiv, im Vergleich zu dem Rausreißen der Polypen.
LG
Jens
 
Heilkraut  sagt am 31.12.2011
Hallo Jens,

ich kenne die Methode Kortison in den Polyp rein zu spritzen. Ich habe auch gehört das das recht Wirksam sein soll, aber auch das das die Ärzte nicht machen SOLLEN, sondern es SOLL immer zu einer Operation geraten werden, weil das einfach mehr Geld in die Kassen bringt..
Da kann sich ja jeder jetzt seine eigenen Gedanken dazu machen.
MICH wundert das nicht mehr in unserem System!

Na denn euch allen einen guten Jahreswechsel.

Das Heilkraut
 
Andreas80  sagt am 24.01.2012
Hallo zusammen,

ich bin heute abend auf dieses Forum gestoßen. Interessant zu lesen, dass es doch so viele Leute gibt, die schon öfters operiert worden sind und immer noch Probleme mit Polypen haben.
Ich bin mit 14 das erste mal operativ behandelt worden. Ein halbes Jahr später hatte ich immer noch Probleme, Und es waren wieder Polypen da. Bin dann erneut operiert worden. Und hatte danach richtig Ärger. Damals wurde wohl mein rechter Tränenkanal verletzt oder hat irgend eine Vernarbung der OP auf den Kanal gedrückt. Meine Tränenflüssigkeit konnte nicht mehr abfließen. Dadurch entzündete sich regelmäßig mein Auge. Ich bin dann ein halbes Jahr nach der Op in einem anderen Krankenhaus operiert worden und der Tränenkanal wurde wieder geöffnet.
Das alles ist jetzt etwa 16 Jahre her. Und ich mache schon wieder seit einigen Jahren mit einer ständig verschleimten Nase rum. Ein Nasenloch ist meistens auch verstopft. Allerdings habe ich nicht die hier öfters beschriebenen Probleme wie verlorener Geruchssinn oder ständiger Erkältung.
Ich traue mich augfrund der beschriebenen Jugenderfahrungen momentan nicht einen HNO Arzt auf Nasenpoypen anzusprechen. Bin wirklich nicht scharf mich unters Messer legen zu müssen. Und dann in Zukunft vielleicht wieder den gleichen Ärger zu haben. Meine Freundin ist allerdings mittlerweile genervt von meinem ständigen Hochziehen der Nase weil ich andersweitig den Schleim nicht weg bekomme.
Ich habe im Internet gelesen, dass Laser Ops viel schonender und erfolgreicher sein sollen. Habt hier jemand damit Erfahrung ?
Gruß
Andreas

 
Route66  sagt am 27.01.2012
Hallo ihr Lieben :-)

möchte den aktuellen Stand mal posten.
Habe ein neues MRT des Schädels hinter mir und war letzte Woche mit den Bildern beim HNO.
Er meinte das bei mir ja nicht nur Polypen, sondern auch ganze andere Sache wie Siebbeinzellen, Keilbeinhöhle, Kiefernhöhle und Stirnhöhle operiert werden müsse.
Er wechselte nun das Topinasal Spray (habs ja nun einige Zeit genommen) auf Rhinisan Spray und wollte das ab jetzt 50 Cortison nehme :-(

Da ich ihm schilderte da sich nahezu schon einige Jahre keinen Geruch und Geschmack mehr besitze und meine Frage hin, ob ich das nach der OP denn wieder bekäme, erhielt ich die Auskunft: Er möchte mir da keine falschen Hoffnungen machen und er schätzt es auf 50 zu 50.

Habe nach wie vor großen Schiss vor solch einer OP, zumal ich durch mein massives Herzstolpern große Angst wg. der Vollnarkose habe.
Zumal ich noch nicht einmal wüsste, welche Klinik damit auch wirklich gut ist???

Habe bis jetzt noch kein Cortison genommen...ebenfalls aus Angst das mein Herz nachher nur noch mehr verrückt spielen könnte :-(

Gibt es hier jemanden unter euch, der ebenfalls Rhinisan nimmt,
evtl. sogar Cortison?
Wie sind eure Erfahrungen damit?

Ich wäre für eure Antworten sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Petra
 
InnerLight  sagt am 20.02.2012
Hallo an alle Nasen :)!
Ich habe vor nach über 30 Jahren zögern vor 10 Tagen ambulant sowohl die Polypen (30 Stück insgesamt) entfernen wie auch die Nasenmuscheln mit Radiofrequenz (muss man selbst bezahlen ca. 250,- €) verkleinern lassen.
Ich musste meinen Arzt überzeugen, dass ich keine große OP möchte und er ist auf meinen Wunsch voll eingegangen. Ich habe bei einem alternativ-medizinisch arbeitenden privaten HNO eine zweite Meinung eingeholt und habe sehr viel recherchiert von Anatomie der Nase bis div. operative, wie auch ganzheitliche Methoden. Ich empfehle es jedem 100% Verantwortung für den Körper und Heilung zu übernehmen und sich AUSFÜHRLICHST in der Tiefe zu informieren.
Jede Krankheit hat ihre Ursachen in der Seele. Auch die Polypen, der Verlust des Geruchssinnes etc.
Ich wollte Zeit gewinnen, um wieder atmen zu können, die chronische Entzündung ausheilen UND in dieser Zeit, bevor neue Polypen kommen können die wahre Ursache finden. Auch werde ich jetzt eine ausführliche Stuhluntersuchung machen lassen (auch das muss ich selbst bezahlen) und anschließend meinen gesamten Darmtrakt sanieren - sanft! Denn der Schleimhaut des Darmes ist das selbe Epithelgewebe, wie das der Nase oder der Bronchien. Da ich 18 Jahre Asthma hatte und auf diese Weise mich (mit Gottes Hilfe) geheilt habe und einen Knoten in der Brust ebenso, weiß ich heute ganz genau, dass ich es auch heilen werde.
Wofür können Polypen stehen? Z.B. können sie Hinweise sein auf ungeweinte Tränen, auf seelische Schmerzen die unterdrückt worden sind, auf Weigerung sich auf das Leben im vollem Umfang einlassen - es nicht riechen wollen, sich dagegen verschließen und die Nase nicht nur nicht in alles rein-stecken wollen, im Gegenteil, gar nicht rein-stecken.
Auch Fragen mit was und/oder wem in meinem Leben habe ich die Nase voll?
Letztlich ist es gut an allen Ebenen gleichzeitig vorzugehen.

Heute nach 10 Tagen ambulante OP (Dauer: 2 Stunden),kann ich wieder riechen, mit geschlossenem Mund atmen, der Druck von den Augen ist weg, die Lymphknoten sind abgeschwollen. Die nächsten Polypen aus der Siebbeinzellen sind schon dabei runterzurutschen - die kann man beim Bedarf nachernten, aber das hat nichts mit Nachwachsen zu tun, denn ich wusste (per CT) dass sie da sind. Aber vielleicht wir es nicht nötig.
Empfehlen kann ich die Nase mit Meersalzwasser zu spülen - ich verwende mit Genuss das neue Nasoline System.
Ansonsten Hysan-Pflegespray, Basisches Wasser (hergestellt mit BioQell) und den Power-Quick Zap von Martin Frischknecht.
Viel Gück an Euch alle!
 
NoseOil  sagt am 28.09.2012
In einen Baby-Nasensauger (vorher auskochen) mildes Sonnenblumenöl geben und dann mit zurückliegendem Kopf in die Nase geben und in den Nasenhöhlen das Öl wirken lassen. Das beseitigt zwar nicht die Polypen, aber gegen die Nebenhöhlenentzündung hilft es.
 
rolando75  sagt am 21.12.2012
kann endlich wieder atmen, ohne OP und ohne kortison!!

und es war so einfach, wär ich doch nur früher drauf gekommen. es sagt einem ja auch kein arzt, weil sie es selber nicht wissen. Sogar mein geruchssinn ist wieder zurückgekehrt. Ich habe mich einfach gesund gegessen
also liebe leidensgenossen augepasst: DAS GEHEIMNISS SIND DIE OMEGA3 FETTSÄUREN
Ich habe jetzt seit drei Jahren stark unter polypen und der damit verbundenen nasennebenhölenentzündung gelitten. die entzündungen waren so stark dass ich nur noch durch den mund atmen konnte weil die nase völlig verstopft war.Absolut dicht. und das über mehrere Jahre. Nur mithilfe von kortisonnasenspray konnte ich einigermassen frei atmen.Aber auch nur bedingt.
Muss noch dazu sagen dass keinerlei Allergien und auch keine ASS-Unverträglichkeit bei mir festgestellt wurde.

So, jetzt zu den Omega3 fettsäuren: Omega6 Fettsäuren wirken im Körper entzündungfördernd, der natürliche gegenspieler dazu sind die omega3 Fettsäuren. mann könnte also sagen dass omega3 entzündungshemmend wirkt.
Das Problem ist jedoch dass vorallem aufgrund der massentierhaltung(das liegt am Futter der Tiere) sich das verhältniss der omega3 zu omega6 fettsäuren im blut der europäer auf ca 1 zu 20 vermehrt hat. die natur hat ein verhältniss von maximal 1 zu 5 vorgesehen. noch besser 1 zu 2.
man könnte also sagen dass chronische entzündungsneigungen aufgrund unserer essgewohnheiten angefuttert sind. bei mir scheint es so gewesen zu sein.
ich habe mich also omega 3 reich ernährt wärend ich omega 6 fettsäuren gemieden habe. ein weiterer wichtiger punkt war die reduzierung von arachidonsäure welches ebenfalls entzündungfördern wirkt und vor allem in fleisch vorhanden ist.
wie ernähre ich mich jetzt richtig?
Viel omega 6 ist in sonnenblumenöl und fleisch, sowie milchprodukten aus massentierhaltung

Viel omega 3 ist in fettem seefisch ( Lachs, Makrele, Hering),sowie in leinöl enthalten

Viel Arachidonsäure findet man ebenfalls in Fleischprodukten.

Im klartext heisst dass, so wenig fleisch wie möglich(omega6 und arachidonsäure reduzieren) und viel omega 3 ( omega 3 haltiger Fisch und leinöl) zu sich nehmen.

Falls fleisch und käse, dann lieber bio, weil diese aufgrund natürlicher fütterung noch mehr omega 3 enthalten. wärend produkte aus massentierhaltung omega3 so gut wie vollständig verloren haben und sehr viel omega 6 enthalten.

es kann ca 3 monate dauern bis der körper die überschüssige arachidonsäurte und die anderen omega6 säuren abgebaut hat. also nich verzagen wenn es nich sofort wirkt.
Wenn ihr nun fleissig fisch futtert bitte MSC zertifiziert oder aus bioaquakultur. die meere sind nämlich fast leergefischt und stehen kurz vor dem kollaps.ich kann es nicht mit meinem gewissen vereinbaren hier zu ausplünderung der meere aufzurufen, also denkt bitte an meine worte.

Ich freu mich schon wieder auf mein nächstes lachsbrot, welches ich mir jetzt gönnen werde:)

zusätzlich geholfen haben mir ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin ( schleim und feuchtigkeitsbildende nahrungsmittel wie zb kuhmilchprodukte meiden),sowie eichenrindentee. viel gemüsse wegen antioxidantien, die auch gegen entzündungen helfen.

Akupunktur hat mir geholfen die symptome zu unterdrücken, allerdings kam die verstopfte nase nach beendigung der behandlungen sofort wieder. die akupunktur hat auch erst nach der 5ten behandlung angeschlagen dann allerdings sehr effektiv. es war mir aber auf dauer zu teuer und ich hab wieder damit aufgehört. Gestochen muss laut meinem chinesischem arzt mindestens 2 mal pro woche werden.

also, lasst es euch schmecken.
 
Gast5  sagt am 06.01.2013
Hier etwas interessantes für alle betroffenen: [Link anzeigen]

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