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Nach der OP

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Miezekatz  fragt am 21.01.2009
Vor 4 Tagen wurden in meiner Nase die Nasenmuscheln operativ verkleinert unter Vollnarkose.

Ich würde gerne wissen, ob ich Alkohol und Kaffee trinken darf?!

 
oezlem  sagt am 16.02.2009
Ich werde morgen auch opereirt, meine nasenmuscheln werden verkleinert. werde ich unter der btäubung trotzdem schmezen fühlen oder nach der op ?
 
carlos  sagt am 02.03.2009
Mein (19 Jahre)Sohn hat vergrößerte Nasenmuscheln, und kann sehr schlecht durch die Nase atmen.
() wegen gifte wie Lackfarbe, etc. in einer renovierte Wohnung der Wohnungsgenossenschaft Göttingen.

(Gutachter fand ein koctail von giften von organischen lösungsmitteln wie Lack, Wandfarbe mit nicotensperre,Gerichsurtel lieg auch vor, nur mit einem "Vergleich von Kosten".


Ich suche einen guten Facharzt. Bitte meldel Euch

 
Linetta  sagt am 23.03.2009
Hallo,

mich würde interessieren wie es den Vorgängern die die OP. schon hinter sich haben jetzt aktúell geht ???

Ich habe auch eine Nasenmuschelvergrößerung und bin mir unsicher ob ich die OP. machen lassen soll - nur so keine Luft, ständig verschleimt, Nasentropfen und Salben ohne Ende, ist ja auch kein Zustand.

Also wie geht es Euch nach der OP???

Danke für die Antwort.
 
Rapunzel  sagt am 24.03.2009
Hallo!
Ich habe bereits zweimal eine Nasenmuschelkappung durchführen lassen müssen und fürchte, dass es bald wieder so weit ist, ich kann schon wieder nicht richtig atmen. Das erste Mal war ich 15, beim zweiten Mal 20 und nun bin ich 30 und hoffe, dass ich es nicht noch einmal machen muss. Es gibt sicher Schlimmeres, aber angenehm war die OP und die Zeit danach nicht. Das Ziehen der Tamponade habe ich noch in schlimmer Erinnerung. Ich möchte aber niemandem Angst machen. Ich war hinterher auch froh, wieder atmen zu können, nur wäre ich zufriedener, wenn es bei einer einmaligen OP geblieben wäre...

Nach der OP war ich erstmal fertig, und hatte einen unangenehmen Druck im Gesicht, weil die Nase mit einer Tamponade gefüllt war. Ständig lief Blut und anderes Sekret aus den "Tampons", ich tupfte und tupfte und tupfte...Nach zwei Tagen ca. wurde ich von dieser Tamponade befreit, dass war der schlimmste Teil der ganzen Sache. Ich hatte beim Rausziehen das Gefühl, dass am Ende der Tamponade mein Gehirn hängen müsste, es fühlte sich an, als stecke die Watte überall im Kopf. Danach musste ich eine Woche lang täglich zum Absaugen zum HNO. Auch nicht sehr angenehm. Dennoch würde ich es auf Anraten eines Arztes wieder machen lassen, denn diese dauernde geschlossene Nase ist auch kein Zustand...
 
Notluft  sagt am 24.08.2009
Hallo,

meine OP ist 5 Tage her. Es wurden Nasenmuscheln verkleinert und Septum begradigt, mit Laser, Plasma und Skalpell, ambulant unter VN (Zuzahlung incl. Apotheke bis jetzt 200€).

Narkose ist wie ein halber Liter Billigschnaps morgens pur auf nüchternen Magen, dazu eine Schachtel Zigaretten, geht aber noch vorbei, denn danach geht es erst richtig los: Stellt Euch vor, Ihr seid in der Hölle und bekommt 40°C Fieber. Ich habe keine Luft mehr durch die Nase, langsam gehen die Ohren zu, leichte Sehstörungen. Blutungen nur einen Tag. Schmerzen dagegen kaum der Rede Wert, außer, wegen der Mundatmung: Halsschmerzen ohne Gnade, Mandelentzündung, Atemnot, Todesangst.

Das Ganze soll noch 3 Wochen so weiter gehen. Schlafen heißt 2 Stunden röcheln die Nacht, dann einen Tee kochen und schmoren. Tagsüber zum Arzt absaugen jew. ohne Erfolg. Immerhin konnte ich zwischendurch ganz kurz wieder etwas riechen. Diese Silikonelemente sollen 6 Wochen drin bleiben, weil sonst angeblich die Schleimhaut abstirbt. Wer nicht mindestens einen treu sorgenden Partner und dazu ausreichend Geld hat, der sollte sich lieber einen R... kaufen, ist nur meine Meinung. :(((

Fragt mich heute Nacht lieber nicht nochmal xx(( . Ich hatte keine Ahnung, was auf mich zu kommt. Ich suche den Not-Aus-Schalter aus diesem Albtraum! Noch geht es weiter Abwärts. Als nächstes soll das Wundwasser anfangen zu laufen....beten lernen...falls ich es schaffen sollte, melde ich mich vielleicht nochmal mit besseren Nachrichten.
 
Notluft  sagt am 29.08.2009
Ich werde langsam wahnsinnig, seit der OP vor bald 2 Wochen kriege ich keine Luft durch die Nase, obwohl angeblich alles frei ist in diesen Silikonröhrchen, ich habe das Gefühl, die schaden mehr als alles andere. Mein Hals entzündet sich immer mehr und tut höllisch weh. Halstabletten helfen nicht mehr. Jedes Schlucken wird zur Qual. Mit Schmerztabletten erreiche ich seit der OP ein bis maximal zwei Stunden Schlaf am Stück. Wenn ich versuche, durch die Nase zu atmen, dann gibt es eine Menge Krach und es ist ein erheblicher Widerstand zu spüren. Die Silikonschinen sollen jetzt noch vier Wochen drin bleiben. Mir schwant, daß ich das unmöglich durchhalten kann. Ich weiß nicht was bei mir passiert, wenn man die Silikonschienen, wie eigentlich üblich, und wie ein anderer Arzt der Notdienst hatte, bestätigte, demnächst schon entfernt. Ich warne hier nun davor, sich operieren zu lassen, ohne jemanden gefragt zu haben, der beim selben Arzt/ Krankenhaus war und schon alles kennt. Man hat mir nicht die Wahrheit gesagt. Ich weiß weder ein noch aus. Ich kann nicht mehr
 
Nasalia  sagt am 05.09.2009
Hallo Notluft,

wie geht es Dir denn jetzt? Es ist schon eine Woche um? Ist es eine Besserung im Sicht?

In Welcher KH und bei welchem Arzt warst Du denn?

 
Berlinerin  sagt am 09.09.2009
Würde mich jetzt auch mal interessieren, wo Notluft in Behandlung war.

Habe auch vor 5 Wochen OP gehabt. Nasenscheidewandbegradigung, Nasenmuschelverkleinerung und Vergrößern der Zugänge zu den Nebenhöhlen.

Zu aller erst möchte ich jedem raten, das stationär zu machen (hatte ich auch),glaube nicht das ambulant eine sehr gute Wahl war.
Muss auch sagen, dass ich noch nie davon gehört habe, dass die Silikonschienchen 6 Wochen drin bleiben.
Wurde am Dienstag operiert, am Freitag die Tamponagen gezogen (ziemlich unangenehm) und am Sonntag wurden mir morgens die Silikonschienchen entfernt und nach dem Frühstück durfte ich heim.
Habe die ersten Tage wirklich sehr starke Kopfschmerzen gehabt, bis die Tamponagen rauskamen. Sonst ging es mir eigentlich gut. Das Entfernen der Schienchen hat überhaupt nicht weh getan.

Alles in allem lief die OP gut, meine Nasenscheidewand ist gerade, inzwischen traue ich mich auch wieder mir kopfüber die Haare zu waschen. Das einzige Problem ist, das ich im Moment erstmal ein kortisonhaltiges Nasenspray nehmen muss, da die Nasenmuscheln irgendwie immer noch etwas zu groß sind. Wenn das Nasenspray nicht wirkt, muss ich wohl eventuell die Nasenmuscheln noch verkleinern lassen. Aber ich schätze im Vergleich zu der OP vor 5 Wochen wir das dann ein Klacks ;)
Wenn ich danach immerhin wieder wirklich tief durch die Nase atmen kann (kann mich gar nicht mehr dran erinnern wann zuletzt),hat es sich schon gelohnt :)

Sehr empfehlen kann ich die Parkklinik in Berlin-Weißensee.
Die machen diese OPs wirklich am laufenden Band (ca. 8 am Tag wurde mir gesagt),und habe von der HNO-Station auch von anderen bisher nur Gutes gehört!
 
Angel0905  sagt am 22.10.2009
Hallo,

ich hatte vor 2 Jahren eine OP mit Begradigung der Nasenscheidewand sowie Verkleinerung der Nasenmuscheln.
Ich hatte nur die ersten 2-3 Tage Probleme mit dem Schlafen, da ich noch nicht durch die Nase atmen konnte und daher leicht Halsschmerzen hatte und ständig getrunken habe. Außerdem hatte ich ein Druckgefühl im Gesicht. Das Ziehen der Tamponagen fand ich unangenehm aber weder schlimm noch schmerzhaft.
Das einzige Problem war, dass das Ganze ambulant gemacht wurde. Ich hatte erhebliche Probleme durch die Vollnarkose. Ich würde das nur noch stationär machen lassen. Leider habe ich das Gefühl, dass meine rechte Nasenmuschel wieder vergrößert ist. Bekomme wieder schlecht Luft und schnarche (für Frauen besonders unangenehm/peinlich).

Ich glaube, Notluft hat wohl den falschen Arzt erwischt. So etwas habe ich noch nie gehört. Ich war nach ca. 1 Woche wieder fit und war nach 2 Wochen wieder arbeiten.
 
deHoest  sagt am 26.10.2009
Hallo, ich habe heute (26.10.09) meine Ambulante Nasenmuschel OP hinter mir. Die Nuscheln wurden Elektrisch verkleinert, L/R. Die ganze sache soll der bessere Belüftung der Nase und des Ohrenkanals dienen. Die ganze OP war soweit OK, nicht so schlimm und Panik-Mache, wie viel zu diesem Thema zu lesen ist. Was irgendwie echt unangenehm war als die "Eelktroklemme" anfing zu Veröden Denke das die Hitze eine art schmerz fühlen läst. Anders weis ich das nicht zu beschreiben. Jetzt Stunden nach der OP habe ich weder schmerzen, ab und an Tupfen oder vorsichtig Ausschnauben. Was die Nase anbelangt ist Links völlig Frei. Rechts dagen fast dicht. Aber was auch ein schöner efeckt ist, das ich grade mal zwei Stunden nach der OP feststellen konnte das der Eintopf den ich ass, viel zu Salzig war... HURA mein Geschmacksin ist besser!. Werde Morgen weiter berichten. Fals fragen sind gern. Bin Übriegens 40 Jahre, Männlich.
 
Nasalia77  sagt am 26.10.2009
Hallo liebe Forum-Leser, hallo deHoest,

hatte heute um 8:15 auch die Nasenmuschelberkleinerung-OP, auch mit gleicher Methode (auch elektrisch, sprich radio-frequenz Methode, auch Celon-Mathode genannt).

Die OP verlief ganz gut. Keine Schmerzen, nur ziemlich unangenehmes Druck-Gefühl, so ähnlich wie bei dem Zahnarzt.
Die Betäubung dauert ca. 20 min. Und danach ca. 1,5- 2 Min. pro Nasenloch. Geht ganz schnell. Danach salbte der Arzt mir das vorichtig ein.

Schon halbe Stunde nach der OP, als die Salben-Tamponaden entfernt waren(absolut schmerzlos),konnte ich halb so gut, wie mit dem Nasenspray atmen ( konnte sonst gar nicht durchatmen). Der Doktor sagte, dass das endgültige Erfolg ca. 4 bis 6 Wochen nach der OP eintreten wird, aber mir geht es schon jetzt ziemlich gut und ich freue mich schon auf die endgültige Besserung.

Mein HNO-Operateur ist Dr. Darwich in Hamburg (Othmarschen; Waitzstr. 7). Er arbeitet meiner Meinung nach sehr ordentlich, vorsichtig und akkurat. Nur zu empfehlen.
Ich habe ca. 2 Jahre gebraucht, um die Ursache von der behinderten Nasenatmung festzustellen, die OP-Methode, den Arzt auszuwählen und mich für die OP zu entscheiden.
Hätte ich die ganze Infos gehabt, und wusste wie einfach und schmerzlos die OP ist, hätte ich sie schon vor zwei Jahren gamacht!

Ich melde mich in den folgenden Wochen nochmal.

Bin übrigens, 26 Jahre, weiblich.
 
Notluft  sagt am 30.12.2009
Hallo,
nun ist meine OP ca.5 Monate her. Ich war bei Dr. Dahlem in Hannover. Operiert wurde in der OP-Ambulanz der Sophienklinik. Nach 2 Stunden wurde ich halb Narkose-trunken rausgeschmissen. Das war wirklich das Letzte. Die Silikonschienen habe ich mir nach 2 statt 6 Wochen entfernen lassen, sonst wäre ich aus dem Fenster gesprungen, da ich keine Luft bekam. 2 Monate konnte ich nicht arbeiten, hatte keine Energie, konnte mich gerade noch selbst versorgen. Luft kommt jetzt durch, leider links mehr als rechts. Seit dem Eingriff habe ich nachts Halsschmerzen. Der Geruchssinn ist schwächer geworden. Der Nasenrücken ist geringfügig eingesattelt. Die Nase ist nun sehr weich und labberig, wie ein Rüssel, ziemlich eklig aber man gewöhnt sich dran. Das fiese sind die Halsschmerzen. Eine ambulante Vollnarkose ist völliger Wahnsinn. Ich würde mir lieber ins Bein schießen, als nochmal zu diesem Arzt zu gehen. Als es mir besonders dreckig ging, hat er mich noch nichtmal untersucht, nur die Helferin hat mich behandelt. Eine Nasenscheidewandbegradigung würde ich nie wieder machen lassen. Bin 41 Jahre, männlich.
 
Rotznase  sagt am 06.03.2010
Hallo,
meine OP ist fast 3 Wochen her. Ich bin starker Allergiker und habe eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung.Mach schon Jahre rum mit Desensibilisierung, Akkupunktur, Nasensprays - die Lebensqualität war nicht mehr die und mit der Zeit hatte ich einfach alles satt - nichts groß riechen, nichts groß mehr schmecken - ständig Nase zu - schneuzen - Ohrendruck - einfahch nicht gesund fühlen.
Folgendes wurde gemacht:
Nasenmuschelverkleinerung, Schwellkörper verkleinern, Nasenscheidewand begradigen. Während der OP kam noch eine Fensterung der linken Kieferhöhle, sowie Entfernung eines daumengroßen Polypen am Siebbein hinzu.
Wurde unter Vollnarkose gemacht.
Hatte nach der OP in jedem Nasenloch 2 fette Tamponaden, die nach 2 Tagen morgens vor dem Frühstück entfernt wurden. Dabei ist mir der Kreislauf dermaßen zusammengeklappt!!
Hatte auch das Gefühl, dass alles aus dem Kopf mit raugezogen wird.
War 7 Tage stationär - eigentlich die ganzen Tage und Nächte zuge-
dröhnt mit Medikamenten rund um die Uhr. Gaume war angeschwollen,
meine Schneidezähne schmerzten heftig - bis 2 Wochen nach der OP - außerdem tat mir jedes Haar auf dem Kopf weh!
Hinzu kam noch, dass ich irgendeinen Infekt nach 2 Tagen hatte - hatte nachts Schüttelfrost, jedoch wurde natürlich durch die ständige Medikamenteneinnahme im Krankenhaus beim Fieber messen nichts festgestellt. Im Grund schlief ich fast nur in den ersten 5 Tagen weil ich so erschlagen war von den Medikamenten und einfach krank war.
Die Silikonschienen wurden am 6. Tag entfernt - jedoch war dies auch nicht ganz schmerzfrei - zwar lange nicht so schlimm wie die Tamponadenentfernung, aber gespürt hab ichs schon etwas, zumal jeden Tag in der Nase rumgemacht wurde - absaugen - und trotzdem war dies Nase innerhalb kurzer Zeit wieder zu bei mir durch den Infekt wohl noch stärker als bei anderen. Ich wollte nur noch heim und meine Ruhe.
Zuhause war die Nase voller grünem Schleim- parallel mußte ich Antibiothika schlucken wegen des Infektes.
Die Zähne klopften bis zu den Ohren, hatte zu Hause auch ständig Temperatur - nun bin ich die 2. Wochen zu Hause und die Temperatur ist immer noch da - mal mehr, mal weniger. Nun muss ich erneut Antibiothika nehmen, die Haaransätze tun mir teilweise immernoch weh.
Das grüne Nasensekret ist reduziert - ich mach Salzwasserspülungen - und hol mir halt den Rest mit der Pinzette aus der Nase - oftmals trocknet der immernoch grünliche Schleim in der Nase fest und kann nur so beseitigt werden.
Inzwischen darf ich auch schneuzen, jedoch mit Vorsicht wegen der Nasenscheidewand, die ist noch etwas empfindlich! 4-6 Wochen dauert es, bis diese wieder knöchern verheilt ist. Druckschmerz am Auge habe ich noch!
Ob ich die OP nochmals machen würde........also ich hoffe, dass ich keine mehr brauch - es war unheimlich schmerzhaft, da es halt im Kopfbereich war und ich bis zum 18. Tag nach OP immernoch nicht vollkommen fit bin!
Vielleicht - wenn ich - sobald alles vollends abgeschwollen und verheilt ist
hoffentlich den gewünschten Erfolg spüren kann - denke ich anders??!!
Im Moment jedoch kann ich nur sagen, dass es kein Klacks war!
Und ich bin froh, dass ichs hinter mir habe.
 
steinau  sagt am 11.03.2010
Ich war heut auch bei der HNO-Ärztin Es wurde eine verdickte Nasenmuschel festgestellt, und geraten mir das unter örtlicher Betäubung mit Laser ambulant behandeln zu lassen. Es ist eine sehr junge Ärztin und mir kamen jetzt beim Lesen der Zuschriften auch Bedenken ob ich soll oder nicht. Behandelt werden sollte es, weil ich eine Schlafapnoe habe und ab Mai nachts eine Maske tragen soll. Ich bin nun total verunsichert
 
Notluft  sagt am 17.03.2010
Hallo steinau,
der geringfügigste Eingriff ist zu allererst der beste. Das ist in der Tat eine Laserbehandlung mit örtlicher Betäubung. Durch Vernarbung soll es zur Schrumpfung der Nasenmuschel kommen. Die örtliche Betäubung wird oberflächlich in die Nase gebracht und wirkt wie eine Spritze beim Zahnarzt - so wurde es auch kürzlich im Fernsehen berichtet.
Man könnte sich überlegen, nur die rechte Seite lasern zu lassen. Geht etwas schief, dann hat man immer noch den Geruchssinn und kann die beschädigte Seite zustopfen. Laß Dir detailliert erklären, was genau und vor allem in welcher Intensität gemacht werden soll. Es gilt: so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig! Es ist Dein Körper und Du hast nur ein Leben. Von Natur aus ein Handicap zu haben, ist viel leichter zu ertragen als eines das durch falsche Behandlung verursacht wurde. Unterschreibe niemals eine OP-Einwilligung in der etwas von Beeinträchtigung des Geruchssinns steht!
Was soll ich Dir raten? Hast Du Allergietests gemacht? Mal eine Woche fasten: nur Brühwürfelsuppe und Wasser. Sind die Beschwerden besser? Welche Ursachen kommen noch in Betracht?
Allgemein kann ich nur folgendes empfehlen: Man sollte davon überzeugt sein, daß man beim richtigen Arzt gelandet ist. Das hat auch mit Verständigung zu tun und fängt schon damit an, ob man sich im Wartezimmer wohl fühlt.
Eine Atemmaske hätte ich demnächst auch gebraucht nachts. Jetzt, da ich durch die OP diese dauernden grausigen Halschmerzen habe, brauche ich bald trotzdem eine, aber nicht nur nachts, sondern auch beim Sport wenn es kalt ist. Bloß keine "Nasenscheidewandbegradigung" andrehen lassen. Du mußt nun selbst entscheiden. Wenn Du mich fragst: Nimm die Maske und forsche solange weiter, bis Deine Unsicherheit einer festen Überzeugung gewichen ist. Man wirft sein Leben nicht leichtfertig fort. Vielleicht ist die Ärztin ja auch nicht schlecht. Leider geht es heute auch immer ums Geld.
 
Nasalia77  sagt am 29.03.2010
Hallo steinau,

informiere Dich über die Celon-Methode. Bei mir wurde im Oktober 2009 eine OP mit Radio-Frequenz Methode (auch Celon-Mathode genannt) gemacht. Ich bin sehr zufreiden. Die OP und die Betäubung waren schmerzlos. Ich spürte nur einwenig Druck. Schon nach der OP konnte ich zu 50% besser atmen, das endgültige Erfolg ist nach ca. 4-6 Wochen eingetreten.

Radio-Frequenz-Methode ist harmloser als Laser-OP, da es keine Gefahr besteht, dass die Gewebe von Nasenmuscheln sich vernarbt.

Falls Du Fragen hast, beantworte ich Dir die gern. (siehe auch mein Eintrag oben).
 
Eisblume  sagt am 06.04.2010
Hallo zusammen,

bei mir wurden die Nasenmuscheln am 22.03.10 verkleinert.
Die Celon-Methode habe ich nicht gewählt, da die Nase danach bis zu drei Wochen richtig zuschwillt und das für mich der Horror ist. Deshalb entschied ich mich für die OP mit dem Laser.

Ich ging also morgens ins Krankenhaus und wurde dort von meinem HNO-Arzt operiert. Die OP dauerte ca. 20 Minuten. Nach ca. 2 Stunden war ich schon wieder auf dem Zimmer. Nach der OP ging es mir gut, ich hatte nur leichte Kopfschmerzen. Sonst hatte ich keine Schmerzen. Ich musste eine Nacht im Krankenhaus bleiben, was ich auch jedem empfehlen würde, da die dort einfach bei evtl. Nachblutungen (hatte meine Bettnachbarin die auch die Naselmuscheln verkleinert bekam) gleich wissen was zu tun ist. Ich wollte das zwar zuerst auch auf keinen Fall, aber im Nachhinein war es gut so. Am nächsten Morgen durfte ich heim.
Lästig war die Tamponade, durch die ich keine Luft durch die Nase bekam und der Mund durch die ausschließliche Mundatmung ständig ausgetrocknet war. In der Nacht im Krankenhaus habe ich daher auch nicht schlafen können.
Am nächsten Morgen wurde die Tamponade gezogen und danach war es gleich viel besser. Weh tat auch das nicht. Es war halt ein etwas unangenehmes Gefühl. Die ersten drei Tage waren Duschen, Anstrengungen und Sport tabu, da es dadurch zu Nachblutungen kommen kann. Das Absaugen beim HNO-Arzt war ebenfalls nicht schmerzhaft, höchstens unangenehm. Die Erleichterung der Atmung entschädigte das aber!

Heute geht es sehr gut und ich bin froh, dass ich die OP hab machen lassen. Es ist alles gut verheilt. Die Atmung ist ist besser als früher mit Nasenspray. Ich kann es nur jedem empfehlen. Ich fand es wirklich nicht schlimm!

 
olia  sagt am 18.04.2010
Also, das stimmt nicht, dass die Nase nach der Celon-Methode zuschwillt! Ich habe selbst die Celon-OP der Nasenmuschelverkleinerung hinter mir. Und nach der Aussage des Arztes kann man gleich nach der OP schon besser atmen als vor der OP. Sehr moderne Methode, sehr gut und schmerzlos (nur einwenig unangenehm).
 
Mare  sagt am 21.10.2010
Hallo Nasalia77,

kannst Du mir sagen, ob Deine Krankenkasse die Kosten für die Celon Methode übernommen hat und wenn ja, wie sie heißt?
Meine Kasse stellt sich Quer!

Grüße Mare
 
Nasalia777  sagt am 23.10.2010
Hi Mare,

die Kosten wurden übernommen.

Meine Kasse hieß Hamburg Münchener. Seit einem halben Jahr ist sie mit DAK geschmolzen.

Viele Grüße

 
Nasenstolz  sagt am 15.12.2010
Hallo liebe Nasen-Leidensgenossen,
ich habe eure Erfahrungsberichte in diesem Forum mit Interesse gelesen und möchte auch mal meinen Senf dazu geben. Bei mir sollte, laut HNO Arzt, eine Nasenmuschelverkleinerung gemacht werden. Der Doc wollte die Muscheln unter Vollnarkose in seiner Praxis lasern. Auf eine Vollnarkose hatte ich aber weniger Lust und fragte nach einer örtlichen Betäubung. Der Arzt meinte, dass eine OP unter örtliche Betäubung für mich sehr unangenehm verlaufen würde. Insgesamt hatte ich bei diesem Doc ein ungutes Gefühl, da er mir eher Angst als Hoffnung auf Besserung machte. Ich war daraufhin doch sehr verunsichert und habe etwas verzweifelt im Netz nach Hilfe gegoogelt. Ich wollte einfach noch einen zweiten Arzt in Hamburg um Rat fragen. So bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe vor allem den Bericht von Nasalia 77 mit Interesse gelesen. Bin dann auch zu Dr. Darwich nach Othmarschen (siehe Nasalias Bericht oben) und fühlte mich dort gut aufgehoben. Er hat mich heute mit örtlicher Betäubung mit der Celon-Methode gelasert, alles lief gut ab... keine Schmerzen und die Betäubung hat völlig ausgereicht! Bin auf das Ergebnis des Eingriffs sehr gespannt (richtige Besserung gibt es ungefähr nach 10 Tagen) und kann kann bislang die HNO Praxis nur empfehlen. Vor diesem Eingriff muss man wirklich keine Angst haben. Infos zu dieser Methode findet ihr auch hier: [Link anzeigen]

Bin 43 Jahre, männlich.

Liebe Grüße an alle.
 
Nasalia77  sagt am 16.12.2010
Yeah! Doktor Darwich for HNO-Präsident! ;-)
 
Nasalia77  sagt am 16.12.2010
Hallo ihr Lieben, HNO-Patienten, :)

diese Nasenmuschel sind so eine Sache.

Vor einem Jahr wurden die mir verkleinert. Im November 2010 mussten die mir wieder verkleinert werden.

Anfang Herbst merkte ich, dass ich wieder permanent müde bin, permanent dunkle Augenringe und Kopfschmerzen habe.
Dann merkte ich, dass ich wieder nicht so gut durch die Nase atmen kann. Paar Wochen später entschied ich mich wieder für die OP. Diese knochenartige Schwellkörper sind scheinbar gewachsen. :/

Hatte jemand auch ähnliche Erfahrung gemacht?

Lg

Nasalia
 
Nasalia77  sagt am 16.12.2010
Ach so,ja, die OP war wieder bei Dr. Darwich! Wieder ganz gut und fast schmerzlos. Mal sehen, was dann in einem Jahr passiert.

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