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Muskelzucken im Ohr

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Kiku  fragt am 23.08.2011
Hallo zusammen,

ich weiß einfach nicht mehr weiter...naja erstmal zu meinen Symptomen:

seit gut einer Woche habe ich ein nervtötendes Muskelzucken im rechten Ohr. Zumindest fühlt es sich so an, quasi als würde Popcorn an mein Trommelfell geballert werden.
Es fing alles ganz plötzlich an einem Montag Morgen an. Circa eine halbe Stunde heftiges Flattern im rechten Ohr (wie ein Maschinengewehr). Danach den ganzen Tag Ruhe. Ich dachte schon, das wäre eine einmalige Sache, aber gegen Abend kam es leider wieder. Seit dem, ist es ununterbrochen da, zwar mit kleinen Pausen (mal ein paar Minuten, mal ein, zwei Stunden),aber komplett weg leider nicht. Ich muss jedoch hinzufügen, dass es sich auf keinen Fall um ein pulssynchrones Ohrengeräusch handelt.

Nachts und Morgens ist es ganz schlimm. Da flattert es ohne Unterbrechung, was zu tierischen Schlafproblemen führt...ich nehme also an, dass es sich im Liegen verschlimmert. Auch gerade eben wollte ich mich auf die Couch legen und zack ging das Maschinengewehr wieder los.
Tagsüber gibt es wie schon gesagt, schon mal Pausen vom Ploppen, Flattern wie auch immer. Ich habe sogar das Gefühl, dass es reduziert wird, wenn ich körperlich aktiv bin. Das Ploppen hat auch eine unterschiedliche Intensität, mal kommt es mehrere Stunden nur alle paar Sekunden mal (dabei spielt es keine Rolle, ob es leise im Raum ist oder der Fernsehr etc. an ist). Und dann ist es wieder von jetzt auf gleich da (dabei hat sich die Situation keineswegs verändert)und erinnert an wie ein Maschinengewehr. Es ist aber auch dann kein gleichmäßiges Ploppen, sondern ungefähr so: Plopp.PloppPloppPlopp..PloppPlopp.PloppPloppPloppPlopp (hoffe es ist so einigermaßen verständlich ;-)

Direkt am zweiten Tag, nachdem der ganze Mist angefangen hat, bin ich zum HNO. Dort wurde ein Hörtest und eine Druckmessung durchgeführt, alles ohne Befund... ansonsten sah auch alles normal aus. Der HNO veschrieb mir dann erstmal Magnesium, da Muskelzuckungen wohl auch durch Magnesiummangel auftreten können. Dieses nehme ich nun seit 9 Tagen fleißig ein, es erzielte bis jetzt jedoch leider keine Besserung :-(((
Ich also zwischendrin wieder zum HNO, er "ich kann ihnen da erstmal jetzt nicht weiterhelfen, ich überweise sie mal zum Neurologen"...
Auch wollte er mich nicht weiter krank schreiben. Die ganze Sache macht mich aber einfach nur fertig. Ich bin völlig übermüdet, nervlich am Ende durch das Ohrengeräusch, kann mich nicht ansatzweise konzentrieren (und dass muss ich auf der Arbeit). Hab dadurch keine Lust auf nur irgendwas.. selbst TV schauen oder sonst was wird zur Qual, wenn man ununterbrochen "einen kleinen Mann im Ohr hat, der dort rumhämmert"...
Ich also zum Hausarzt... auch er kann sich das Muskelzucken im Ohr nicht erklären, verpasst mir eine Cortisonspritze, um zu schauen, ob es sich vielleicht um einen entzündeten Muskel handelt, der diese Zuckungen auslöst. Die Spritze habe ich heute um 9 bekommen, bisher keine Besserung.
Ich bin langsam wirklich am Ende und habe Angst, dass dieses Ploppen/Muskelzucken nie mehr verschwindet.
Den Termin beim Neurologen habe ich erst Mitte September.

Gibt es vielleicht sonst noch jemanden, der solche Probleme hat?
Wäre über jede Hilfe dankbar...

Gruß

Kiku

 
The_Drizzt  sagt am 28.11.2011
Hallo Kiku,
ich habe Deinen Bericht gelesen und habe seit etwa 2 Wochen hin und wieder genau dasselbe Problem. Wie ist Dein aktueller Stand?
Konnte Dir ein Arzt oder ein Medikament nun helfen?

Liebe Grüße
Julian
 
Kiku1  sagt am 08.12.2011
Hallo Julian, bei mir hat die ganze Geschichte fast 2 1/2 Monate angehalten. Nachher war es zwischendurch sogar einige male so schlimm, dass es tagelang fast durchgerattert hat. Ich dachte schon bald, dass das nie mehr weg geht. Doch irgendwann von heute auf morgen trat das Flattern sehr viel weniger auf, bis es irgendwann sogar nur noch alle paar Tage mal ganz kurz kam. Jetzt ist es sogar seit ein paar Wochen komplett weg ( toi toi toi, hoffen wir mal, dass es so bleibt, wobei ich nicht daran glaube). Nun ja, seit dem das ploppen weg ist, ist mein Ohr, auf dem es auftrat aber sehr empfindlich auf Geräusche geworden, aber damit kann ich sehr viel besser leben als mi meinem Mann im Ohr ;-) achso zu den Ärzten: habe wirklich alles an Ärzten abgeklappert, was es gibt, keiner konnte mir helfen. Habe dann noch eine infusionatherapie beim hno gemacht, die aber nicht das geringste geändert hat. Habe mich auch ausführlich über Tinnitus etc. im Internet informiert und stehe den ganzen angepriesenen "Heilmethoden" sehr skeptisch gegenüber. Wenn ich dir einen Tipp geben kann, dann lass dich nicht auf solche Vorschläge b
vom hno ein. Scheint nur teure Geldmacherei zu sein. Hast du die geräusche denn immer noch im Ohr? Lg Inga ( entschuldige den "blocktext", aber ist vom Handy aus geschrieben)
 
The_Drizzt  sagt am 19.12.2011
Hallo Inga, vielen lieben Dank für Deine schnelle "erleichternde" Antwort! ;) Scheint sich ja bei Dir tatsächlich gebessert zu haben - hoffen wir, dass das auch so bleibt. :) Bei mir hat das "Muskelzucken" an sich nun auch wieder aufgehört, bin aber leider doch noch nicht ganz beschwerdenfrei, da ich bereits seit knapp zwei Jahren ein stetiges Knacken im rechten Ohr habe. Manchmal ist es so laut, dass ich kaum mehr meinen Schlaf finden kann. Ich war vergangene Woche in der Charité in Berlin (nachdem ich auch viele andere Ärzte besucht habe) und es wurde festgestellt, dass ich eine "Tubenfunktionsstörung am rechten Ohr habe".
Leider konnte man mir aber nicht direkt helfen, was ich mir eigentlich erhofft hatte. Ich wurde nun weitergeleitet an eine spezialliesierte "Tubenklinik" in Bremen oder Bielefeld. Vielleicht können die mir ja weiterhelfen.
;)

Ich wünsche Dir alles gute und ein schönes Weihnachtsfest!

Beste Grüße
Julian
 
Lottine  sagt am 15.02.2012
Hallo ihr,
manchmal habe ich das auch. Da sich im Ohr ebenfalls Muskeln befinden spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, dass hier ein Zucken genauso auftreten kann, wie zum Beispiel mal am Auge. allerdings in der Häufigkeit......heftig. Tip aus der Ecke Schüssler Salze: Magnesium phosphoricum, bzw. Natrium muriaticum (falls es eine Tubenfunktionsstörung sein sollte...) Natrium muriaticum oder auch Natrium Chloratum haben als Symptom: Gefühl, als tropfe Wasser im Ohr, das kann dem ja recht nahekommen.
Hoffe ich konnte vielleicht helfen.
LG
 
aaron_ka  sagt am 14.01.2014
Hallo allerseits,
Ich habe wohl das gleiche "Flackern/ Zucken" im linken Ohr. Bei mir fing es so an, dass es zuerst nur ein einziges Mal getan hatte. Ich dachte erst, es sei ein plötzlicher Druckausgleich am Ohr. Dann hat es aber ebenfalls wie "ein Maschinengewehr" los getackert. Bei mir verschwindet es Nachts, kommt aber im Laufe des Tages wieder. Meist gegen Abend. Es ist schon sehr nervig, aber nicht so, dass ich mich nicht konzentrieren könnte. (Wobei ich keine Prüfung so schreiben möchte...)
Ich melde mich wieder wenn ich mehr weiß.

Ich hab schon versucht nen Kuchen vors Ohr zu halten, um den Mann im Ohr geschickt abzugreifen. Apfelkuchen schmeckt ihm wohl aber nicht...
Portrait Prof. Dr. med. Rolf Issing, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-, Hals- und Plastische Gesichtschirgie, Bad Hersfeld, HNO-Arzt
Prof. Dr. Issing  sagt am 14.01.2014
Guten Morgen,

es gibt zwei kleine Muskeln im Ohr, die sich rhythmisch kontrahieren könnne. Manchmal entstehen auch derartige Geräusche durch Muskelaktivitäten des weichens Gaumens. Lassen sich diese Geräusche auch von anderen wahrnehmen? Möglicherweise kann man mit Botox oder auch der Muskeldurchtrennung Ihnen helfen, wenn andere Ursachen abgeklärt sind.
Alles Gute!
 
Schnegge287  sagt am 06.04.2014
Hallöchen,

ich glaube ich habe in etwa das selbe Problem. Seit einer Woche habe ich ein regelmässiges Zucken im linken ohr. Es fühlt sich tatsächlich wie Muskelzuckungen an. Meine Frage wäre, was das sein könnte? Dazu muss ich sagen, ich hatte die letzten 3-4 Wochen ziemlichen Stress. Mir wurden 2 Zähne gezogen (musste zwischendurch Antibiotika nehmen und 3X am Tag Ibuprofen wegen der Zahnschmerzen). Leider ist der Stress auch noch nicht ganz vorbei. Während der Antibiotika Einnahme hatte ich auch noch eine Erkältung bekommen. Desweiteren bin ich sehr geräuschempfindlich. Diasporal nehme ich jetzt seit ca. 5 Tagen aber es ist noch keine Besserung eingetreten. Seit meiner kindheit habe ich auch offene Trommelfelle in beiden Ohren! Kann mir jemand helfen?
 
Schnegge287  sagt am 06.04.2014
Achso und was ich noch dazu sagen muss, ich leide seit ca. 10 Jahren mal mehr mal weniger an einer Trigeminusneuralgie und bin wegen Panikstörungen seit einem Jahr in Behandlung hauptsächlich wegen Einschlafstörungen :-(
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 06.04.2014
Hallo Schnegge287,
es handelt sich mit anzunehmender Sicherheit und um um einen sog. Myoklonus des Steigbügelmuskels (M. stapedius),evtl auch zusätzlich des Trommelfellspannermuskels (M. tensor tympani). Die Ursachen sind auch heute noch unklar. Es bestehen wahrscheinlich Zusammenhänge mit Verspannungen der Hals- und der Kaumuskulatur. Gesichert ist das allerdings nicht! Man kann aber bei entsprechenden Beschwerden einen versierten Chirotherapeuten bzw. beim Kauapparat einen entsprechend weitergebildeten, "gnathologisch" tätigen Zahnarzt oder Kieferorthopäden, oder sogar beide, konsultieren. Die medikamentöse Therapie bringt im Allgemeinen wenig bis garnichts. Man kann aber, bei starken Beschwerden einen Therapieversuch mit Muskelrelaxantien und Tagestranquilizern versuchen (Clonazepam soll in Einzelfällen wirksam sein).
Wenn der Myoklonus des Mittelohrs gesichert ist gibt es eine definitive Therapie mit der mikrochirurgischen Durchtrennung der beteiligten Muskeln im Rahmen einer sog. Tympanotomie. Das hört sich schlimm an, ist aber ein relativ kleiner, schneller und für einen Mittelohrchirurgen unproblematischer Eingriff. Er sollte aber erst nach Ausschöpfen der og Therapieoptionen ins Auge gefasst werden!
Hoffe das hilft ein Bisschen weiter? Alles gute und gute Besserung
Ihr Dr. Michael Schedler
 
Schnegge287  sagt am 06.04.2014
Hallöchen,

erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Leider bin ich zugegeben ein kleiner hypochonder ;-) male mir immer gleich das schlimmste aus. Ihr Antwort würde aber dafür sprechen das es erstmals nach einer Massage auftrat, dann aber wieder weg ging und jetzt eben im zusammenhang mit den Zahnschmerzen (konnte knappe 2 Wochen den Mund nicht richtig schliessen). Können sie mich denn im Zuge irgend etwas schlimmen beruhigen??
Hatte schon die Gedanken gehabt, dass vor knapp 1 1/2 Jahren bei mir ein MRT des Kopfes gemacht wurde und da alles in bester Ordnung war. Damalige Überweisung meines Neurologen auf grund von ängsten zur Beruhigung.
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 07.04.2014
Die Sache ist harmlos. Lassen Sie die von mir vorgeschlagenen Untersuchungen und ggf. Behandlungen durchführen und berichten Sie dann wie es mit Ihnen weiter gegangen ist. Ein MRT wäre zum jetzigen Zeitpunkt weder sinnvoll noch indiziert!
Gute Besserung
 
Anonymous  sagt am 27.07.2014
Und sollte man mit so etwas zum Arzt, oder wenn es evtl. 1-2min trommelte ignorieren?
Im Grunde das gleiche Geräusch, wie wenn ich den Muskel selbst anspanne.
Aber so schnell hintereinander schaffe ich das willkürlich nicht, wie es da "flattert".

P.S:
Bisher nur sehr gelegentliches kurzzeitiges "Flattern" (sichtbar) von Stellen an denen Muskeln sind.
 
Stern-Schnuppe  sagt am 31.07.2014
Hallo, habe beim Rumsurfen diesen Chat gefunden. Diese Ohrprobleme erinnern mich an meine aktuellen... Ich habe vor einigen Wochen beim Fön-Einschalten plötzlich ein starkes Knistern gehört und dachte zunächst, das Gerät sei kaputt. Ausgeschaltet, eingeschaltet, Geräusch weg. Dann machte ich den Wasserhahn in der Küche an, wieder dieses Knistern. Da fiel mir erst auf, dass es im Ohr und nicht außerhalb war. Es tauchte dann gelegentlich wieder auf, insbesondere beim Laufenlassen von Wasser und anderen Geräuschen, die anscheinend bestimmte Frequenzen aufwiesen (Fön, Staubsauger, Rasierapparat meines Mannes...). Nun war das Geräusch zwar nervig, tauchte aber nicht immer auf. Seit letztem Samstag jedoch ist es sehr präsent und macht mich echt fertig. Ich kann zum Teil nicht mal in normaler Lautstärke sprechen, schon knistert es wie verrückt. Im Moment knistert das Ohr auch ohne großartig von außen stimuliert zu werden... Es hört sich an, als wenn man sehr schnell auf einer elektrischen Schreibmaschine schreibt oder als wenn man ein Stück Fleisch in heißem Fett brät.
Ich war auch schon beim HNO - natürlich optisch nichts zu sehen. Er hat mich zum Ausschluss, dass etwas auf den Hörnerv drückt, auch schon zum MRT geschickt. Das war am Montag, Ergebnisse soll ich morgen beim HNO besprechen.
Ich hatte auch vor fast genau einem Jahr auf dem gleichen Ohr so etwas wie einen Hörsturz. Das Ohr war völlig dicht, gleichzeitig aber extrem empfindlich ggü. jeder Art Geräusch. Das hallte und schepperte im Ohr. Damals habe ich zunächst Öl ins Ohr bekommen, damit war zumindest das Ohr wieder auf. Aber die Empfindlichkeit war weiter gegeben und entwickelte sich zu einem leichten Tinnitus, der sich darin äußert, dass ich unterschwellig einen ganz leichten Brummton wahrnehme, der mich aber nicht mehr stört. Aber dieses Knistern ist echt die Hölle!
Vielleicht finde ich hier ja auch noch einen guten Tipp...
Ich melde mich wieder, wenn die MRT-Ergebnisse da sind.
LG
Schnuppe
Portrait Prof. Dr. med. Rolf Issing, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-, Hals- und Plastische Gesichtschirgie, Bad Hersfeld, HNO-Arzt
Prof. Dr. Issing  sagt am 01.08.2014
Guten Morgen,

Ihre Schilderung könnte mit einer rhythmischen Aktivität von zwei kleinen Muskeln im Mittelohr zu tun haben. Alternativ käme noch eine Art "Hyperakusis" in Frage, die aber normalerweise in Ruhe weniger stört.
Manchmal lässt sich die Muskelaktivität im sog. "langen Streifen" der Tympanometrie nachweisen. Diese Untersuchung ist nicht überall möglich.

Viele Grüße

P. R. Issing
 
Stern-Schnuppe  sagt am 03.08.2014
Lieber Herr Professor Issing,
vielen Dank für die rasche Rückmeldung. Ich habe am 11.08. erneut einen Termin bei meiner HNO und werde sie dann auf das vorgeschlagene Verfahren ansprechen. Vielleicht komme ich dann einen Schritt weiter :-)
 
fait  sagt am 09.08.2014
hallo,
ich habe seit ca 10 jahren ein tuckern im Ohr. Es tritt immer vorm schlafengehen auf, oder dann wenn ich im Bett liege.
Die ersten Jahre trat es nur auf wenn ich auf der linken Seite im Bett lag. Ich habe mit den Jahren beobachten können das es meistens dann los geht mit dem Tuckern wenn der Körper tiefenentspannt, wenn man langsam anfängt in seinen Gedanken zu versinken und "filme vor Augen" hat, das ist schon eine Art REM Schlaf/Zustand denke ich, nur das man sich seiner noch bewusst ist, das sage ich weil ich merke wie meine Augen schnelle zuck bewegungen machen wenn ich in gedanken bin kurz vorm totalen versinken.
Wenn ich sehr gestresst zu Bett gehe und nicht gut einschlafen kann, bzw, nicht in diesen tiefenentspannten zustand eintrete, dann tuckert es auch meistens nicht, oder nur sehr wenig.
Das dazu.

Jetzt habe ich anfang dieses Jahres festgestellt, das wenn ich einen Finger in das nicht betroffene Ohr stecke während es auf/in dem anderen Ohr Tuckert, es auhört.
Es funktioniert nicht wenn ich das nicht betroffene Ohr nur zu halte. Ich muss wort wörtlich den Finger reinschieben. Es funktioniert auch mit Orstöpseln.
Ich merke auch wie mein körper sich dann extrem entspannt, total kurios.... wer raucher ist kann das gefühl mit der ersten kippe am morgen nach dem Frühstück vergleichen....

Naja, dadurch kann ich seitdem ruhig schlafen. Aber stören tut es mich trotzdem... woher weis ich das es keine Warnsignale für irgend ertwas schlimmeres sind.

Ich habe festgestellt das das Ärztetum wohl nicht weis worum es sich hier handelt , oder besser gesagt nicht weis wodurch es ausgelöst wird.

Ich weis ja nicht inwieweit sich hier die Fälle genau gleichen, ob hier jeder das selbe problem hat kann man ja so aus der Ferne nicht sagen. Aber versuchts einfach mal mit dem "stöpsel" trick.
 
SSchmidt  sagt am 24.07.2015
Hallo!
Ich bin nach langer Suche ebenso auf diese Seite hier gestoßen und erhoffe mir Hilfe.
Ich habe auch ein Zucken, Flattern oder wie auch immer in einem Ohr. Manchmal ist es auch ein knistern.
Ständig das Gefühl, Schlucken zu müssen, damit der Druck aus dem Ohr geht.
Es macht mich irre, psychisch völlig fertig... dieses Geräusch macht einen wirklich wahnsinnig!
Ich bin der Meinung, dass es definitiv ein Zucken ist, denn ich spure es im Ohr und auch mit dem Finger, wenn ich eine bestimmte Stelle am Ohr anfasse. Man spürt es deutlich.
Zudem scheint es im Takt des Pulses bzw. des Herzschlags zu pochen.
Kann mir bitte jemand helfen? Ich halte das wirklich nicht mehr aus... es raubt einem die Nerven. Ich kann weder richtig schlafen, noch irgendwie meinen Tag genießen.
Hausarzt und HNO finden auch nichts.
 
M28J  sagt am 31.07.2015
Hallo,

Ich (m, 28j) habe seit knapp 2 Wochen das gleiche Problem. Ein Zucken/klopfen was ein bischen wie ein Helikopterpropeller/platzende Popcorn klingt. Es ist unregelmäßig und deutlich schneller als mein Herzschlag. Glücklicherweise kann ich es durch wackeln mit dem Unterkiefer/Mund für einige sekunden groß aufmachen beeinflussen (weg machen). Probiere ich es mit dem valsalva maneuver (druckausgleich) geschied nichts. Ich habe also die Vermutung dass etwas mit dem Kiefer nicht ganz in ordnung ist.
Nach maximal 20 Minuten geht es dann aber wieder los, ohne speziellen Auslöser wie etwa Geräuche oder Bewegungen. Manchmal geht es von alleine weg, hält aber nie länger als 20 minuten.
War bei 3 HNOs, die haben natürlich nix gefunden...Auch der Orthopäde konnte keine Anomalie feststellen..nehme seit ca 1 Woche ca 600 mg Magnesium pro Tag, bisher ohne irgendeinen effekt.
Hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht/das wieder wegbekommen?
Gruß
 
Eva88  sagt am 05.08.2015
Ich habe dasd gleiche Probleme.
Angefangen hat alles im Mai diesen Jahres. Ein puckern/ trommeln/ vibrieren/ wummern auf dem rechten Ohr.
Beim ersten Mal hielt es 3 Wochen an ohne Pause dazwischen.
Ich war bei sämtlichen Ärzten: Hausarzt, 3 HNO Ärzte, Neurologe, Kieferorthopäe und Zahnarzt. Der Zahnarzt sagte mir das ich nachts mit den Zähnen knirsche ich dadurch wohl Verspannungen in den Kaumusklen bekommen habe und verschrieb mir Physiotherapie und eine "Knirscherschiene". Auch sagte er, dass dies immer auftritt wenn man Stress hat.
Ich glaube als er mir sagte, dass er denkt das es daran liegt, konnte ich das erste mal wieder entspannen und dachte "Gott sei Dank kann mir jemand helfen" und ich wurde ernst genommen.
Schon vor dem ersten Termin beim Physiotherapeuten war das Geräusch weg.
Ich ging trotzdem hin.
Das Geräusch war dann gut einen Monat weg und trat dann auf einer Hochzeitsfeier wieder auf. Ich hatte an dem Abend starke Rückenschmerzen und die Musik war extrem laut.
Die ersten paar Tage kam es nur unregelmäßig vor und seit gut 2 Wochen ist es wieder ununterbrochen da.
Ich bin regelmäßig bei der Physiotherapie und habe heute noch einmal einen Termin in einem HNO- Zentrum, habe aber langsam keine großen Hoffnungen mehr, dass das Geräusch nochmal weg geht.
Ich bin psychisch wirklich am Ende, ich heule jeden Tag. Kann mich bei der Arbeit nicht mehr konzentrieren. An schlafen ohne Ohropax ( was die Geräusche etwas leiser erscheinen lässt) ist überhaupt nicht mehr zu denken.
Es ist vielleicht noch zu erwähnen, dass wenn ich Auto fahre oder draußen bin und laufe, das Geräusch nicht da ist.
Eine Frage an die Ärzte hier: Wird die Muskeldurchtrennung nicht erst gemacht, wenn der Patient komplett taub ist auf dem Ohr? Mir sagte mal jemand, dass man ansonsten durch die Durchtrennung taub wird?

LG, Eva
 
Stern-Schnuppe  sagt am 18.08.2015
Hallo an alle,
ich bin einen großen Schritt weiter!
Es waren Hormone. Ich hatte letztes Jahr im April von einer normalen Spirale auf eine ganz leichte Gestagenpille gewechselt. Im Nachhinein fiel mir dann im Oktober, November auf, dass meine Beschwerden, die ja mal besser, mal schlechter waren, irgendwie mit dem Zyklus zusammenhingen. Ich habe dann Anfang Dezember die Pille abgesetzt und Weihnachten war ich schon beschwerdefrei. Ich hatte dann allerdings Anfang des Jahres starke Schlafstörungen und daraufhin Utrogest von meiner Gyn erhalten. Was soll ich sagen - rund zwei, drei Wochen später setzten die Symptome wieder ein. Seit ich die Hormone komplett abgesetzt habe, geht es mir ziemlich gut. Ich habe zwar immer noch einen leichten Tinnitus, der zu den Zyklusschwerpunkten auch verstärkt auftritt, aber die Hyperakusis ist weg!!! Vielleicht hilft das ja der /dem einen oder anderen weiter. LG Stern-Schnuppe
 
aaron_ka  sagt am 20.08.2015
Nachdem ich lange keine Probleme mehr hatte...: Bei mir war es so, dass es eine Zeit lang täglich meist gegen Abend auftrat. Es war ein unregelmäßiges Flackern (vergleichbar mit dem Ton der entsteht, wenn ein Gasherd die Flamme entzündet (nicht der Funke selbst)). Wie platzendes Popcorn, wie es hier teilweise schon beschrieben wurde, hat es sich aber bestimmt nicht angehört. Ich vermute, dass es bei mir stressbedingt war. Hatte es schon seit Monaten nicht mehr - seit ich es allgemein ein wenig ruhiger angehe mit Studienstress und sonstigen Aktivitäten.

Ich wünsche euch das Beste.
 
janne  sagt am 13.10.2015
Hallo sternschnuppe.
Hoffentlich liest du meine Antwort nach über einem Jahr noch.
Ich bin völlig baff, dass du das Ohrenmuskel-Zucken bei Frequenzen wie fließendes Wasser hast.
Genau wie ich. Ich hab immer gedacht, das müsste ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit gewesen sein. Und es betrifft ausschließlich mich. Ich bin 1944 geboren .... hats was mitidem Krieg zu tun? Wie alt bist du ?

Aber es tritt ganz genau wie bei dir u.a. bei fließendem Wasser auf.
Hast du mittlerweile einen Grund heraus gefunden ?
LG
Janne
 
janne222  sagt am 13.10.2015
Oh, man kann hier nicht editieren.
Dann so: ich hatte auf deinen Beitrag von 2014 geantwortet. Hatte deinen letzten. Beitrag nicht gelesen gehabt. Am Alter liegts also nicht.
 
Shakaliv  sagt am 24.02.2016
Hallo,
das Problem ist ja dass es sich durch Stress und zu wenig Schlaf noch verschlimmert... In meinem Fall hatte ich am Ende überall Zuckungen...
Wenn ich doch mal ruhig schlafen konnte, wurde das Pochen weniger... kam aber im Verlauf des Tages wieder...Habe es in den jetzten 7 jahren ja auch deutlich gemerkt, dass mein Körper langsam einrostet, dank Bürojob... Immer häufiger kamen auch Nackenschmerzen dazu...
Gebessert hat es sich nachdem ich angefangen habe 1-2mal in der Woche Sport zu treiben! Alles andere war für die Katz...
Sollte also auch bei dir therapierbar sein... Denn bewegt man sich mehr schläft man auch besser... Aber dazu muss man zuerst den inneren Schweinehund bezwingen!

LG O.

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