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anhaltender Schwindel nach Herzklappenrekonstruktion vor 4 Wochen

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Rheo  fragt am 12.01.2010
Am 14.12.09 wurde mit die Mitralklappe mittels Ring rekonstruiert. Zur Zeit befinde ich mich in Reha.
Seit der OP habe ich ein ausgeprägten "Wackelschwindel", der bisher unverändert anhält. Untersuchung durch CT bzw. HNO blieben ohne Befund. Leider konnte mir bisher kein Arzt oder Patient mit gleicher OP von einer ähnlichen Erfahrung berichten. Die Reha, in der ich mich seit einer Woche befinde, konnte mir bisher die ersehnten Verbesserung nicht bringen. Ich fühle mich hier hilflos und alleingelassen, denn ich bin nicht in der Lage ohne Rollator mobil zu sein.
Zur Info:
1. Die OP war Notwendig, da die Herzklappe durch Baktierien geschädigt war. Die Atibiose wurde vor 4 Tagen abgesetzt, so dass sie als Schwindelverursacher nicht in Frage kam.
2. Bin 45 Jahre alt. Hier in der Reha scheint keiner unter 80 zu sein und überrennen mich auf den Gängen
 
albatros-1  sagt am 09.02.2010
Ich habe vor drei Jahren die gleiche Operation über mich ergehen lassen müssen. Mir ging es genau so. Schwäche und Schwindel bei Belastung beim Bücken. Aber Beides hat sich gegeben. Regelmäßige Untersuchungen beim Kardiologen und Hausarzt sind wichtig. Nur Mut, es wird schon wieder mit der Zeit. Einfach Geduld haben. Übrigens, ich war bei der Operation 51 Jahre alt.
 
Snoodi  sagt am 15.03.2010
Ein Wackelschindelgefühl habe ich nicht, aber ich fühle mich gesamtlich manchen Tag wacklig oder einfach etwas unsicher, obwohl Laufen und ein paar Treppenstufen steigen schon geht. Das wirkt sich immer auf die Psyche aus und man fühlt sich jeden Tag anders. Bei mir wurde die Trikuspidalklappe und ein PFO (Löcher im Vorhof) rekonstruiert bzw. die Löcher in Direktnaht verschlossen. Des Weiteren musste ein Kryoablation durchgeführt werden. Das war die erste OP am 21. 02. 10 am 02.03.10 musste ich dann nochmals operiert werden. Der Brustkorb wurde ebenfalls noch einmal eröffnet und Elektroden eines Herzschrittmachers zu der rekonstruierten Klappe zu bringen, anschließend wurde mir dann der Herzschrittmacher auf der linken Bauchseite implantiert. Jetzt bin ich seit 3 Tagen wieder zu Hause und fühle mich so weit ganz wohl. Eine Reha habe ich momentan noch nicht angestrebt aus genau den Gründen, dass man sich dort allein gelassen fühlt.
 
hellena  sagt am 19.04.2010
Nach einer Endokarditis war meine Mitralklappenrekonstruktion mit Ring am 30.06.09,dann Antibiose, danach 4 Wochen Reha. Habe jetzt immer noch Probleme mit Schwindel und Sehstörungen, traue mich nicht allein aus dem Haus. Die Herzkrankheit kann nicht die Ursache sein, Puls, Blutdruck u.s.w. sind in Ordnung.Ich denke jetzt an eine Posttraumatische Belastungsstörung.Wer kann mir weiterhelfen, bin 52 Jahre.
 
KrankCharly  sagt am 04.05.2010
Ich wurde am 2.Marz 2010 an der Mitralklappe operiert. Es erfolgte eine Rekonstruktion mit Ringverstaerkung. Brustkorb wurde natürlich weit aufgemacht! Nach der OP hatte ich Probleme mit Sprechen und Schwaeche am Arm was auch wieder nach 3 Tagen weg war. Nach 2 Wo. wurde ich entlassen um anschliessend in Reha zu gehen. Ich verliess die Reha nach 12 Stunden, weil der Zustand nicht zum Aushalten war!
Sehstörung und Sterne bzw. Lichtketten vorm Auge habe ich immer noch.
An manchen Tagen fühle ich mich auch schwach. Schwindelgefühle bekomme ich auch , wenn ich zu oft um mich drehe, z.B. beim Einkauf!
Eigenartige Schmerzenattacken bekomme manchmal an Gliedern und Rücken. Brust tut noch weh. Mich hat unser Hausarzt aufgeregt, der wollte mich nach 8 Wochen gesund schreiben und zur Arbeit schicken, AOK draengt auch!!!
Wie lange brauch
 
Herzenssache  sagt am 17.07.2010
Hallo !
Ich mänl.35 Jahre hatte in den letzten 10 mon. zwei HerzOPs.
Die erste am 26.10.09 -Entfernung eines Aneurysmas und Rekonstruktion der eigenen Aortenklappe. Die zweite am 15.3.10 (erneute Rekonstruktion der Aortenklappe- da sie wieder hochgradig undicht war!!)
Jetzt 4 Monate nach OP habe ich auch immer wieder Sehstörungen , Kreislaufprobleme und Schwindelatcken...
Kein Arzt hat ne Ahnung , wurde augenärztlich und neurologisch untersucht alles o.B.
Blutdruck ist stramm eingestellt .
Vermute das die Mischung aus Medikamenten , Nachwirkungen der OP (Nakose , Herzlungenmaschiene)und auch immer wieder auftretene Herzrytmustörungen ne Rolle spielen .
Auch reagiert der Körper viel empfindlicher auf äußere Einflüsse wie zum Beispiel Hitze,Belastung durch Sport oder Stress .
Bin gespannt was die Zeit bringt ...
Bis dann D.S.
 
ukuu  sagt am 30.07.2010
Wo hast du denn die Aortenrekontruktion machen lassen und wie ging ds vor sich also Ablauf einer solchen rekonstruktion? Geht das auch minimalinvasiv??? Bin 24 jahre alt und habe eine Aorteninsuffizienz 3.Grades... Aortenklappe ist bikusbidal angelegt! Wäre nett etwas mehr darüber zu erfahren!!! Gruß
 
Herzenssache  sagt am 09.08.2010
Hi!
Nun die zweite OP wurde in Homburg (Saarland) gemacht von Proffessor DR. Schäfers- dem Spezialisten für Klappenrekostruktionen!!
Solltest Du unbedingt dort machen lassen -bei mir hat das erste mal ja so gar nicht geklappt (und dies war auch nen Namenhafter Herzchirug!!! )
Dich wird leider keiner minimalinversiv operieren weil Du so jung bist ...
Und die Herren im OP brauchen Platz zum arbeiten ...
Die OP dauert ca. 6 Stunden in der Regel 1 Tag Intensiv und 1 Tag Überwachungsstation und dann noch 5 Tage Normale Station und dann nach Hause oder Reha (kann nur ambulante Reha empfehlen )
Wo wohnst Du denn ?
Ich war 4 Wochen in Hennef ambulant !
Die erste 1-2 Wochen nach OP sind nicht gerade ein Spaziergang aber dann wird es langsam aber stetig besser.
Dir muss nur klar sein das alles insgesamt 4-7 Monate Ausfall bedeutet .
Ich bin jetzt 5 Monate nach OP und kann fast alles wieder machen aber es braucht Geduld und Gelassenheit !
Bekomme bald einen Film von meiner OP -wenn Du Interesse hast lasse ich ihn Dir zukommen aber dies macht Dich evtl. nur verrückt und die natürliche Angst sollte nicht die Kontrolle übernehmen.
Wenn Du Einzelheiten wissen möchtest melde Dich einfach ...
Aber Homburg ist die Adresse weil der Prof. sich dafür einsetzt jüngeren Herzpatienten das Leben zu verschönern und einen vor der Kunstklappe und lebenslanger Macumareinahme zu bewahren -wie gesagt ich helfe gerne wenn ich kann ...
Wie geht es Dir denn mit drittgradiger AI und was für Medis musst Du nehmen ?
Bis dann Daniel
 
gunterkl  sagt am 20.05.2011
Bist du sicher, dass Homburg die richtige Adresse ist? Ich meine deinen Nebenwirkungen sind ja nicht normal, oder? Wäre es nicht vielleicht doch besser, die OP wo anders machen zu lassen, wenn Nebenwirkungen doch so heftig sind?

Danke für die Antwort.
Gunter
 
Herzenssache  sagt am 20.05.2011
Hallo !
Glaube nicht das so ein Eingriff ohne Folgen oder Nebenwirkungen vorgenommen werden kann -habe ja nur den direkten Vergleich zum Herzzentrum Siegburg (und das war wirklich schlimm !!!)So und 14 Monate nach OPlaufe ich wieder derbe Landschaftesläufe mit ordentlich Höhenmetern fast in meinen alten Zeiten und dies habe ich nicht mal zu hoffen gewagt :-)Der Professor Schäfers ist sehr speziell aber er ist wohl einer der Besten weltweit-und er sagte vorraus das ich alles wieder machen kann (wollte ich nach 2er OP nicht glauben !!)aber er behielt recht .Arbeite seit fast 6Monaten wieder volle Pulle und bin fast wieder zu 100% belastbar -was möchte man mehr ....
Herzensache
 
gunterkl  sagt am 21.05.2011
Das hört sich toll an! Bin aber trotzdem skeptisch. Entscheide mich jetzt am Wochenende zwischen der Uniklinik Frankfurt/Main und Homburg/Saar. Mache mir hauptsächlich wegen des Schlaganfall-Risikos Gedanken.
 
Herzenssache  sagt am 22.05.2011
Hallo !
Das Risiko besteht doch immer und hat wenig mit Klinikauswahl zu tun.
Versuche Dir möglichst wenig Gedanken über hätte , könnte und vieleicht zu machen -denn leider gibt es bei so großen Eingriffen immer Risiken aber toll ist doch das Leuten wie uns geholfen werden kann . Vor 15 Jahren hätte man mich noch nach Hause geschickt (ohne OP ) mit dem Hinweis hoffentlich hält das noch ne Weile ...
Es tut sich ne Menge in diesem Bereich der Medizin und dies verfolge ich mit Spannung -denn irgendwann bin ich auch wieder dran !
Herzenssache
 
xlxlxl  sagt am 27.05.2011
Hallo,
vielleicht intressiert sich jemand für meine Ausführung. Habe seit 2004 eine Künstliche Aortenklappe bin jetzt 61 Jahre alt.
Mit Schwindel habe ich seltener zu tun ich trinke ein bischen mehr als
normal. Kein Alkohol sondern Fruchtsäfte u. Wasser. Rauche nicht und treibe wieder Sport. Im Sommer Wassersport, Wasserskilauf ,schwimmen,
Fahrrad fahren. Und im Winter Alpin-Ski u. Wandern. Im großen und ganzen kann ich ich sagen es geht mir gut.Operation fand in Bad Bevensen statt.Ort liegt in der Heide nahe Uelzen/Niedersachsen.Aus meiner Sichtweise bin ich dort gut behandelt wurden.Halbjärliche Untersuchungen sind Pflicht.Bisher sagt mein Kardiologe, weiter machen wie bisher. Achso, empfehlen kann ich die Klinik auch für die Rehamaßnahmen. Noch Fragen, bin gerne bereit diese zu beantworten.
M.f.G
didi
 
nanou  sagt am 07.01.2012
Hallo,
ich muss wahrscheinlich demnächst an der Aortenherzklappe und an der Mitralklappe operiert werden. Ich bin 52 Jahre alt und möchte vermeiden, Marcumar für den Rest meines Lebens einnehmen zu müssen. Daher bin ich sehr interessiert an Herzklappenrekonstruktion. Ich wohne im Rhein-Main-Gebiet und man hat mir entweder die Uniklinik Frankfurt oder die Kerckhofklinik in Bad Nauheim empfohlen. Hat jemand Erfahrung mit einer dieser Kliniken und kann mich vielleicht beraten ?
Mfg
Nanou
 
hellena  sagt am 08.01.2012
Hallo,
kann Bad Neustadt a.d. Saale empfehlen,bin 53 Jahre ,wohne im Vogtland.
Bei mir wurde vor 2 Jahren dort erfolgreich eine Mitralklappenrekonstruktion mit Ring minimalinvasiv durchgeführt.
Brauche keine Medikamente mehr.Hellena
 
Investigator  sagt am 19.04.2012
Empfehlenswert sind München, Frankfurt/Main und Herzzentrum Leipzig. Dort wurde 2009 meiner Mutter mit Anfang 80 minimalinvasiv eine neue Mitralklappe (Schweineklappe) eingesetzt. Die Klinik ist verkehrstechnisch gut zu erreichen und bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige. Bei einer längerfristigen OP sollte man davon Gebrauch machen. In den 3 genannten Herzzentren sitzen die Gurus der minimalinvasiven Herzoperationen. In Frankfurt wurde die roboter-gestützte OP entwickelt.
Das Schwindel-Problem tritt bei meiner Mutter noch immer auf. Anscheinend hat das irgendetwas mit der OP zu tun. Doch was? Hausarzt und Kardiologe wissen keinen Rat und die Ursache ist denen auch nicht klar. Mein Eindruck ist, daß sie auch nicht sonderlich interessiert sind.
Das Hauptproblem nach der OP ist die AHB/Reha. In unserem Fall waren die Physiotherapeuten der Reha-Klinik kompetenter als der Stationsarzt.....
Mein Rat informier Dich bei der Herzstiftung, die können eher weiterhelfen und Du bekommst dort als Mitglied die neuesten Erfahrungen zur Behandlung über die Mitgliedszeitung. Damit bist Du meist besser informiert als der Hausarzt oder ein niedergelassener Kardiologe. Was die Frage Sport nach Klappen-op angeht, ist Leipzig ein guter Ansprechpartner. Dort wird auf diesem Gebiet geforscht. U. a. wurde eine Sporttherapie entwickelt, die bisher sehr erfolgreich ist.

Viele Grüße Investigator
 
murmele  sagt am 19.05.2012
Hallo,

ich bin 47 Jahre alte, im Februar wurde eine hochgradige Mitralklappeninsuffizienz festgestellt. Ich entschied mich zur minimalinvasiven Klappenrekonstruktion mit Ring im Herzzentrum Bad Krozingen bei Freiburg. Am 25. April wurde ich operiert. Ich war 14 Tage dort stationär,1 Tag Intensivstation, 3 Tage Wachstation und 1 Woche normale Staion. Mit der Klinik und der OPwar ich voll zufrieden, kann dieses tolle Herzzentrum auch nur empfehlen! Momentan bin ich auf stat. REHA. Ich habe auch mit Schwindel, Sehstörungen und hohem Puls zu kämpfen. Ich hoffe dies gibt sich noch im Laufe der Zeit.Heute ict wieder ein etwas schlechterer Tage, habe vorhin das Ergometertraining abrechen müssen, bevor es überhaupt richtig losging, wegen utopisch hohen Puls!Heute ist ein Schontag verordnet worden. Am Montag bei Visite wird alles weitere geklärt. Habe auch viele "Pulsaussetzer". Also, das Herz läuft noch nicht ganz rund. :-(
Viele Grüße, Murmele
 
knaller  sagt am 12.06.2012
Hallo,
nach einer dreifach Bypass-OP 2005 wurde im Oktober 2011 bei mir (67 Jahre) eine Mitralklappen- Rekonstruktion minimalinvasiv vorgenommen, die wiederholt werden mußte, weil der Ring zerriß. Dabei hat man mir beim Einführen des Herzkatheters ein Lymphgefäß in der Leiste verletzt, das weitere 3-mal operiert werden mußte, was mich insgesamt 25 kg Gewicht gekostet hat, geschehen in der SANA-Herzchirurgieklinik in Stuttgart. Während der 2. OP erlitt ich wohl beiseitig im Gehirn Durchblutungsprobleme, im Volksmund "Schlägle" genannt, die bewirkt haben, das die gesamte linke Körperseite bei voller Bewegungsfreiheit fast taub ist, ich ziemlich Sehschwierigkeit habe mit dem linken Auge habe (ich sehe meine eigene Netzhaut, laut Augenarzt) und der hier vielbeschriebene Schwindel, mal mehr mal weniger, aber immer. Und die Händer zittern, mal mehr mal weniger.
Ich habe alles checken lassen, Neurologe, Augenarzt u. Kardiologe. Alle sagen, dass alles okay ist!! Ich muss Geduld haben, sagen alle. Auch kam hoher Pulsschlag, mit sog. Extrasystolen, Vorkammerflimmern. Und die Mitralklappe ist immer hoch hochgradig undicht, wegen zu großem Herzen.
Da bekam ich den sog. "Otimizer III" implantiert, zu meinem schon vorhandenen AICD (Herzschrittmacher und Defibrillator),mit 3 Sonden im Herz zu dessen Unterstützung, damit das Herz kleiner erden soll und damit die Mitralklappe vielleicht auch dicht.
Gegen den Schwindel hilft mir recht gut das homöopatische Mittel "Vertigoheel", der Augenarzt hat mir die Augentropfen "Stulln Mono" verschrieben, die Wunder wirken.
Alles in allem gelangte ich schon vor langer Zeit zu der Erkenntnis, dass kaum ein Arzt Interesse oder gar Neugier in meiner Behandlung erkennen ließ. Es scheint keiner Verantwortung übernehmen zu wollen, selbst bei dem Versuch über eine richtige Einstellung der Betablocker etwas gegen den Schwindel zu unternehmen. Man muaa also selber ran, sich schlau machen und andere fragen, die ähnliche Probleme haben.
 
Marie_1234  sagt am 05.10.2012
Guten Abend "Herzenssache", der Eintrag liegt ja schon ein Weilchen zurück - hoffe einfach mal trotzdem auf Antwort :-)

Mein Vater hat nach einer Herzklappenrekonstruktion vor rund 6 Monaten gelegentlich heftige Schwindelattacken aus heiterem Himmel (im Sessel sitzend und Zeitung lesend!). Zuletzt eskalierte das mit heftigen Sehstörungen ( Raum kippt auf die Seite),Schweißausbrüchen und Erbrechen. Ansonsten hat er die OP gut überstanden und ist top fit.

Er wurde nach dem letzten "Anfall" komplett auf den Kopf gestellt und durchgecheckt (EKG, MRT, Echo etc.) - ohne einen Hinweis auf die Ursache.

Meine Frage an Herzenssache: was hat die Zeit gebracht? Gab es doch noch eine Diagnose oder verschwanden die Symptome?

Würde mich sehr über Antwort freuen!
 
Herzenssache  sagt am 07.10.2012
Hallo Marie!
Zunächst muss ich sagen länger her, bedeutet nicht weg aber gut im Griff.Ich habe immer wieder Rytmusstörungen und Tage wo mir schwindelig ist. was mir gar nicht gut tut ist difuse Beleuchtung durch Neonröhren. Dies ist aber wie alle anderen Symptome deulich besser geworden.Ich bin voll belastbar und mache Wettkampfsport im höheren Leistungsbereich und dies ist auch von den Herzärzten genehmigt!!!
Die Frage ist ja auch wie alt Dein Vater ist -ich bin jetzt 2,5 Jahre nach letzter OP ja erst 38 jahre alt.Blutdruckschwankungen und allgemeine Kreislaufprobleme z.B.durch Wetter sind bei Herzpatienten nicht zu unterschätzen und es ist fast kein Tag wie der andere.Die heftigen Sehstörungen habe ich alle 4 Wochen für ca 25 Minuten.Keiner kann sagen was dies ist !!
Übergeben und Schweißausbrüche in Kombi mit Schwindel würde ich noch mal neurologisch klären lassen. Auch ob dass Innenohr mit Gleichgewichtsorgan kann hier eine große Rolle spielen. Eine Schwindelprovokation beim HNO gibt hier Klarheit.
Insgesamt haben mir viel Geduld, langsames steigern und eine positive Lebenseinstellung sehr geholfen mich zu stabilisieren.Regelmäßige Bewegung und auch noch Freude daran haben mir sehr bei der insgeamt guten Entwicklung geholfen.
Bei Fragen helfe ich gerne...
Die Herzenssache :-)

 
Giesskanne  sagt am 10.05.2013
Hallo Murmele, habe Mitte Februar 2013 eine Herzklappenrekonstruktion mit Ring gehabt. Bin jetz 45 Jahre und mich würde sehr interessieren wie es dir heute geht.
 
Lotte111  sagt am 18.05.2013
Hallo,

hatte vor 12 Tagen eine Mitralklaüüenkonstruktion. Fühle mich noch total schwach, hatte ein Durchgangssyndrom, habe noch Probleme mit dem Schlafen und habe einen unregelmäßigen Puls. Die Ärzte sagen, dass sich das geben würde. Bin gespannt. Hinzu kommt ständiger Schwindel und Müdigkeit - vielleicht von den Medikamenten.
Wer hat damit Erfahrungen?
 
herzensziege  sagt am 10.05.2014
Hallo Ihr lieben,
ich bin vor 1-1/4 Jahr in der MHH Hannover an meiner Aortenklappe operiert worden.
Ich kann sagen das ich ausserordentlich zufrieden bin.
die Op ist sehr gut verlaufen und die Reha in Fallingbostel war ok.
Ich konnte ohnehin noch nicht sonderlich viel machen weil ich eine neue künstliche Herzklappe bekommen habe, aber ich hab viel Zeit zum erholen und in mich gehen gehabt um mein Leben neu zu gestallten.
Da ich auch erst 45 Jahre war als dies sein musste war eine gründliche Änderung notwendig.
Nach 8 Monaten Erholung und neu Orientierung geht es mir heute sehr gut.
Nur der Schwindel ist immernoch da und taucht auch bei mir sehr unregelmäßig auf.
Mal früh morgens wenn ich gerade aus dem Bett bin, mal plötzlich mitten im tun.
Woran es liegt kann mir bis jetzt noch keiner sagen.
Ich bin nach wie vor in der Hochschule in Behandlung und lasse auch dort mein nun inzwischen jährlich gewordenen Check in der Kardiologie machen.
Die machen zur Zeit eine Studie mit Patienten die solch posttraumatische Beschwerden haben an der ich auch teinnehmen werde. Also eine Vermutung ist ja schon mal aufgetaucht.
Es kann auch an der Halswirbelsäule liegen, durch das lange und doch sehr intensive überlagern der selbigen hat es wohl dort eine Veränderung gegeben die sich negativ auswirkt, die Durchblutung nach oben wohl des öffteren gestört ist und dadurch der Schwindel ausgelöst wird. Wir kriegen das wohl nicht so ganz genau mit, sondern nur dann wenn es zu intensiv ist.Dann eben mit Schwindel.
Ich habe nun noch ein Termin beim Ortopheden und auch beim Augenarzt da auch bei mir , zwar auch altersbedingt, eine Sehschwäche zu bemerken ist, und dieser merkwürdige krissel in den Augen (gefühlter). So nun wünsch ich allen die diesen doch ziemlich schweren Eingriff hinter sich lassen können noch alles gute und das es weiterhin bergauf geht.Allen die es noch vor sich haben wünsche ich ganz viel KRAFT und Durchhaltevermögen, sowie eine ganz dicke Portion Zuversicht und vertrauen. es wird alles gut...ganz bestimmt!!!!!!!!

liebe Grüße Herzensziege
 
maze  sagt am 22.07.2014
hallo,

ich hatte am 20.3.2014 eine mitralklappenrekonstruktion.
meine herzleistung hat sich verbessert von 30 auf 40%, mehr nicht.
ich habe seitdem sehstörungen und ständigen wackelschwindel.
bisher keinerlei besserung, im gegenteil ich bin ständig schwach und müde! wird das mal besser?????
 
sirjf  sagt am 20.12.2015
Hi ich bin 44 Jahre, hatte auch eine insuffizienz und Stenose der Aortenklappe hochgradig mit bikusbidaler Klappe. Wurde am 04.04. diesen Jahres operiert und bin seit dem ein neuer Mensch, ich hatte noch nie so eine gute Kondition und Lebensgefühl wie heute, trotz den paar Tabletten die ich immer nehen muss. Keine Sorgen die Ärzte sind sensationell was das betrifft.

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