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Dislozierte Radiusfraktur - nach OP Handgelenk total unbeweglich

7 Beiträge - 5266 Aufrufe
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Blondie  fragt am 16.08.2010
Hallo zusammen,
ich wurde am 07.07. mit ner Platte und 5 Schrauben (nachdem ich mir das gebeugte Handgelenk/Speiche gebrochen habe durch einen Sturz vom Motorrad) operiert. Mein Handrücken und das Handgelenk sind immer noch geschwollen und ich kann mein Handgelenk nicht nach hinten beugen (also nicht Richtung Unterarmoberseite). Das ist wie eine Sperre und fühlt sich an, als würde die Platte "rausspringen" wollen. Nach unten beugen geht ein bisserl. Ich habe auch immer noch Schmerzen, überwiegend am Handrücken, fühlt sich an als ob dort die Sehnen weh täten, und an der Bruchstelle. Woran kann es liegen, daß ich das Gelenk nicht nach hinten abknicken kann?

Lieben Dank für eure Antworten...

Blondie

 
Jenny73  sagt am 03.09.2010
Hallo,
ich wurde auch am 7.07 operiert, dislozierte Radiusfraktur mit Platte an der Unterseite und 7 Schrauben. Bin auch verwundert und besorgt, da bei mir auch noch alles geschwollen ist und ich die Hand sehr wenig bewegen kann. Nach oben gehts besser als nach unten, nach links und rechts auch nur minimal.
Kann Dir auch nicht weiterhelfen nur in soweit, daß Du damit nicht alleine bist :-)

Bin aber gespannt auf Antworten, die uns beiden mehr helfen.

Liebe Grüße,
Jenny
 
sasu  sagt am 19.02.2012
Hallo zusammen,
ich hatte letzten Sonntag einen Autounfall und habe mir u.a. eine dislozierte Radiusfraktur zugezogen. Die Ärtze wollen mir eine auch eine solche Platte einsetzten. Ich zögere aber noch und das glaube ich auch nicht unbegründet.
Wer hat noch Erfahrungen mit einem solchen Bruch - mit und ohne OP ?

Grüße Sasu
 
Simba07  sagt am 03.03.2012
Also ich wurde am 11.01. operiert, zugezogen habe ich mir die dislozierte Radiusfraktur am 05.01. Habe ebenfalls eine Platte mir mehreren Schrauben eingesetzt bekommen. Bewegung zur Seite und Drehung klappt ziemlich gut, nach oben und unten jedoch kaum; tut ab bestimmtem Winkel auch sehr weh. Bin ebenfalls etwas besorgt, da Physiotherapeuten sowie Ärzte leicht geschockt/irritiert reagieren sobald sie die die immer noch große Einschränkung in der Bewegung sehen.
Gruß
 
elachen  sagt am 01.08.2012
Hallo, ich hatte am 14.01.2012 eine Radiusfraktur, sehr kompliziert (mehrere Trümmerfragmente)und dazu noch die Bänder gerissen.Die erste OP war am 23.01, die zweite am 27.01. und dann noch eine am 03.02. Irgendwie sagten mir die behandelnden Ärzte im Klinikum das kein Halt rein zu bekommen wäre.War gestern bei einem anderen Chirurgen weil ich starke Bewegungseinschränkungen habe. Und Schmerzen sowieso trotz sehr starker Medikamente (unter anderem auch Opiate) Die Schmerzen halte ich jetzt schon seit Januar aus, irgendwie gehts ja immer.Jetzt sagte mir der Artzt den ich um eine zweite Meinung bat, das mein komplettes Hangelenk im A... wäre.Die Platte ist zu gross,sitzt nicht und der Knochen ist durch den falschen Sitz der Platte stark mitgenommen. Es steht jetzt die vierte OP an, das Handgelenk wird versteift, Mond- und Kahnbein werden entfernt und dann hoffe ich wieder ein wenig Lebensqualität zurück zu bekommen, auch mit steifen Handgelenk aber dann hoffentlich ohne diese zehrenden Schmerzen.
 
Jutta2  sagt am 03.06.2013
Ich bin ein wenig geschockt, da ich meine Probleme hier wiederfinde. Bin nun seit 9 Wochen zu Hause und kann kaum einen Fortschritt bei der Heilung erkennen. Ich denke, dass es nach der Entfernung der Platte wesentlich besser geht. Bitte um Erfahrungsberichte.
Danke
 
jule3  sagt am 16.06.2013
Hatte im Mai 2009 eine Radiusfraktur der re Hand. Nach einsetzen der Platte 4 Tage später entlassen, ohne Gips aber mit viel Schmerzen. Diese blieben auch noch einige Wochen lang, habe mir aber dann von einem anderen Orthopäden eine MRT verordnen lassen. Dadurch kam dann raus, dass auch einige Bänder zwischen Mond- u Kahnbein gerissen waren. Daher die Schmerzen. Ein sehr guter Handchirug hat dann im Jan. 2010, nach unzähligen KG und Schmerzmitteln, eine Bandrekonstruktion vorgenommen. Auch gut verlaufen und war relativ schmerzlos. Leider hat sich dann ein Draht durch meine Mittelhand gebohrt und eine schwere Sepsis ausgelöst. -Es mußte also die komplette Bandrekonstrution wieder em Feb. 2010 entfernt werden. Mein Handchirug teilte mir darauf mit, daß meine Hand im A..., bzw. nicht zu heilen wäre. Habe seitdem ein schmerzhaftes kaum bewegliches Handgelenk. Im Jan. 2013 wurde nun das 2009 eingesetzte Material entfernt, in der Hoffnung, daß nun die Schmerzen etwas geringer werden. Große Hoffnung hatte weder der Chirug noch ich. In Aussicht gestellt wurde jetzt nur noch eine komplette Handgelenksversteifung, da durch die Jahre bereits auch eine ziemliche Arthrose von meiner Hand Besitz genommen hatte. Diese Op will ich mir jetzt nochmal gut überlegen. Alternativen habe ich jedoch keine- oder doch: entweder halbsteifes Handgelenk mit Schmerzen oder steifes Handgelenk -vielleicht ohne Schmerzen.
Wie schön, daß man immer die Wahl hat:-(
Dies wäre nun mein Erfahrungsbericht nach einem harmlosen Sturz auf mein Handgelenk 2009.
Gruß

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