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y-prothese

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Juergen49  sagt am 06.02.2011
Hallo Martina! Befindet sich Ihr Mann noch in der Klinik? Wenn ja, ist er bei den Symptomen die Sie beschreiben, auf jeden Fall dort bestens aufgehoben. Starke Schmerzen und Nasenbluten sind zumindest nach einer solchen OP ungewöhnlich. Wo hat er denn diese starken Schmerzen? Ich jedenfalls hatte nach der OP keine Schmerzen. Abgesehen davon, dass mich die 74 Klammern an der Bauchnarbe und den Leisten gelegentlich etwas zwickten. Wo wurde die OP durchgeführt? Bauchschnitt oder minimalinvasiv?

AHB kann ich nur empfehlen. Aber Vorsicht, die Ärzte dort verlangen einem einiges ab. Z. B. Belastungs_EKG auf einem Ergometer (Fahrrad). Das sollte man tunlichst vermeiden. Ist nach solch einer OP nicht ganz ungefährlich. Aber wahrscheinlich geht der Hinweis aus den Entlassungspapieren der Klinik an die AHB-Klinik hervor.

Begonnen wird mit leichten Übungen (25 Watt). Der Patient bestimmt weitesgehend selbst, ab wann, innerhalb von drei Wochen, er sich mehr zutrauen kann. In der Regel ist man bei diesen Übungen ständig unter Kontrolle. Die Übungen im einzelnen: Hockergymnastik, Laufband, Gruppengymnastik, Atemübungen und ähnliche leichte Übungen. Meine AHB-Behandlung fand in Bad Nauheim statt und dauerte drei Wochen.

Habe ich ein wenig helfen können? Gerne lese ich von Ihnen!

Liebe Grüße,
Jürgen
 
Heinz50  sagt am 06.02.2011
Hallo Martina, ich hatte nach der OP auch Schmerzen im Bauchbereich und habe ca 10 Tage lang Schmerztropfen bekommen. Dann nur noch am Abend nach Wunsch von mir. Zu Nasenbluten kann ich nichts sagen, war bei mir nicht der Fall. Aber ich denke mal bei der schwere der OP sind nach einer Woche noch Schmerzen nicht ganz ungewöhnlich. Eine AHB sollte ich nicht machen, mein Chefarzt ist der Meinung ich müsse laufen(gehen), mich bewegen, mit dem Rauchen aufhören(was ich jetzt seit Mitte Nov tue) und bewegen bewegen. Dies könne ich auch Zuhause. Allerdings hätte er mir wenn ich gewollt hätte auch AHB bewilligt.
 
heinzi  sagt am 19.05.2011
ich wurde am 05.05.2011 an einem BAA (5.3) operiert.4.5td.OP.danach 4 Tage Intensivstation.Nach insgesamt 14 Tagen Krankenhaus,Entlassung nach Hause.In einer Woche Beginn der REHA-Maßnahme. Meine Probleme sind starke Darmprobleme.Durchfall-Verstopfung-ständige Krämpfe-Blähungen.esse bis lang nur Schonkost und leichte VK.hat jemand ähnliche Probleme? bin übrigends 59 Jahre alt.
 
kaffeepause  sagt am 28.05.2011
Hallo zusammen,

meine Ma hat auch diese Y-Prothese bekommen. Sie ist nun seit 1 Woche und 2 Tagen wieder zu Hause.
Ihr geht es nicht wirklich gut - leidet an Appetitlosigkeit und hat Schmerzen...wobei die Schmerzen im Bauchbereich langsam deutlich zurückgehen. Sie muss ja diesen Gürtel mind. 4 Wochen tragen, damit mit der Bauchdecke alles o.k. ist.
Wie lange dauert so ein Heilungsprozess? Nächste Woche geht sie in die Reha...

LG Pia
 
OnkelBag  sagt am 06.06.2011
Hallo
ich wollte mal fragen wie lange es gedauert hat bis die Diagnose ergab das eine Y prothese eingesetzt wird???
Danke
Grüße M.
Bei mir 38 - war ich wegen leistenbruch beim Arzt vor vier Wochen und am Donnerstag ist die OP geplant!
 
Fellows59  sagt am 06.06.2011
Hallo M.,meine Diagnose zog sich über 2 Jahre hin, bis ich innerhalb von 24 Std. operiert werden musste.Eine solche Gefässerkrankung ist meines jetzigen Wissenstandes sehr schlecht zu Diagnostizieren!Sei Froh das es so Früh erkannt worden ist!!
Alles gute

Fellows59
 
OnkelBag  sagt am 06.06.2011
Hallo danke für die Antwort -hatte auch drei Jahre schon Beschwerden dachte es sei von einem Sturz !
Dauert die Op dann immer so 4 Stunden und 14 Tage KH ??? Und Intensiv??
Haben alle etwas Bammel ich und Familie!
Grüße M.
 
Heinz50  sagt am 07.06.2011
Hallo. Bei mir hat die OP auch ca. 4 Std. gedauert. Die Zeit auf der Intensiv-Station war 1,5 Tage. Von der Zeit auf Intensiv weiß ich nichts mehr. Durch Medikamente war ich wohl ruhig gestellt. Dann ging es von Tag zu Tag besser. Allerdings starker Gewichtsverlust und Schwäche. Gesamtdauer des Krankenhausaufenthaltes 14 Tage.
Wünsche Ihnen das alles gut und ohne Probleme verläuft, dann sind Sie wohl am Wochenende runter von der Intensiv-Station.
Heinz50
 
Fellows59  sagt am 07.06.2011
Hallo M, in der Regel dauert so eine OP ca.3-4 std. sowie ein KH dauert dann nochmal 2xWochen.Zum Thema angst, darf man ruhig haben, aber das Risiko bei solch einem Eingriff ist gering.Nach der OP bzw. wenn man wieder daheim ist, sollte man unbedingt ein Abdominalband tragen!!Aber das wird im KH erklärt.
Alles gute und Alles wird gut
 
OnkelBag  sagt am 07.06.2011
Hallo danke für die Antworten -morgen bekomme ich erst mal noch ein Herzkatheter und wenn alles ok ist am Donnerstag die OP - bekommt man da auf jeden Fall auch eine AHB????
Die Spannung bzw Anspannung ist grad schon sehr groß - bin gespannt und werde berichten oder berichten lassen .
Danke für die Grüße M.
 
Fellows59  sagt am 07.06.2011
Hallo M, eine AHB solltest Du eigenntlich auch bekommen.Wenn Du noch weitere Informationen brauchst, melde dich Bitte telefonisch.Das Thema ist schon sehr Umfangreich um das zu schreiben.

Alles gute
 
OnkelBag  sagt am 07.06.2011
Hallo ja danke - werde mal sehn ob ich evt mit dem Lapi dann mal online kommen kann - danke für das Angebot mit dem telefoniern.
Grüße M.
 
Fellows59  sagt am 07.06.2011
Hallo M,ich gebe Dir mal eine emailaddi,"fellows1959@[Link anzeigen]" darüber kann ich Dir meine telefonnummer mitteilen!Als Betreff bitte "M" angeben.

Alles gute

 
OnkelBag  sagt am 07.06.2011
hallo ja danke mail ist unterwegs
 
Ela1906  sagt am 08.06.2011
Hi,

meine Ma ist am 30. April zusammengebrochen und per Notarzt ins KH eingeliefert worden. Verdacht auf Lungenentzündung. Nach 4 Tagen wurde sie in ein anderes KH überwiesen. Diagnose Aortenaneurysma in der Höhe des Brustkorbes. Am 30. Mai wurde sie operiert. Die OP dauert knappe 9 Stunden. Sie liegt weiterhin auf der Intensivstation und wird, wenn alles überstanden ist, nie wieder laufen können. Gibts hier jemanden, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat??
Im Vorfeld... Danke
 
klopfer  sagt am 09.06.2011
Hallo ELA ,
ersteinmal alles Gute für Ihre Ma.
Wie geht es Ihrer Mutter heute ?
Ich hatte 2010 ein thorakales Aortenaneurysma.
Dieses wurde im Januar 2010 Operiert.
Bei der Operation gab es erhebliche Komplikationen.
Niemand konnte sagen ob ich je wieder gesund werde.
Wie ist es mit Ihrer Mutter.
Ist die Diagnose, das sie nie wieder laufen kann Endgültig?
Ich hoffe das man mit einer Anschluss Heilbehandlung noch etwas machen kann.

Wenn Sie per e mail über Ihre Erfahrungen schreiben möchten.
Hier meine E-Mail Adresse andyschroeder@[Link anzeigen]


Gruß
Andreas
 
Ela1906  sagt am 10.06.2011
Hallo Andreas,

vielen Dank! Heute ist der 10. Juni und sie war das erste mal wirklich wach und hat mit uns "gesprochen". Wirklich möglich war es nicht, weil sie nach wie vor eine Atemmaske trägt und ziemlich geschwächt ist von der Analyse an die sie regelmäßig kommt.
Die Querschnittslähmung ist irreparabel. Aber darüber wurden wir im Vorfeld auch aufgeklärt, dass es in den meisten Fällen so einer OP zu einer Querschnittslähmung kommt. Nur wissen wir nicht genau, ab wo der Querschnitt ist. Es ist noch ein langer Weg, den wir vor uns haben... es wird Wochen, wenn sogar Monate dauern, bis sie wieder zuhause ist. Da es eine recht seltende OP ist hab ich gehofft, hier evtl. auf Menschen zu treffen, die ähnliches erlebt haben.

Was war das denn bei Ihnen für ein OP????

LG
Ela
 
klopfer  sagt am 11.06.2011
Hallo Ela,
tut mir leid das mit Ihrer Mutter.
Es ist wirklich so, das das Risiko schwerer komplikationen bei
solch einen Op sehr hoch ist.

Ich wurde auch über das Risiko einer Querschnittslähmung aufgeklärt.
Um dieses entgegenzuwirken hatte man mir einen Zugang zum Rückenmark gelegt.

Ich wurde wegen eines Aortenaneurysmas Operiert. Mir wurde bei der Op eine Kunststoffprothese implantiert.

Leider möchte ich meine Krankheitsgeschichte nicht so Öffentlich
im Forum schildern. Aber wenn Sie Intersse haben können Sie mir gerne ein e-mail schreiben. an andyschroeder@[Link anzeigen]
Ich habe zwar keine Erfahrung mit Querschnittslähmungen. Aber die
Op hat bei mir ähnlich lange gedauert. Übrigens 14 Tage war ich auf der Intensivstation.

Gruß und alls Gute für Ihre Ma...
 
OnkelBag  sagt am 13.06.2011
Hallo morgen ist jetzt endlich die OP es hieß zu uns 2-3 Stunden und eine nacht auf Intensiv - sind gespannt und die Angst ist immer dabei .
grüße Frau von M
 
Fellows59  sagt am 13.06.2011
Hallo Frau M, ich Wünsche ihrem Mann alles gute und wenn sie noch Fragen haben, können Sie mich unter der angegebenen emailaddi "fellows1959@[Link anzeigen]" anschreiben bzw. auch telefonieren.

Gruss an Herrn M.
 
Exituswe  sagt am 14.11.2011
Mein Mann (62) wurde am Mitte August 2011 notfallmäßig an einem Bauchaortenaneurysma operiert. 2 Tage später stellte sich heraus das der Darm ein 1mm großes Loch hinter der Y-Prothese hatte und somit der Darminhalt an der Y-Prothese entlang lief bis der Darminhalt an der offenen Wunde an der rechten Leiste austrat. Daraufhin wurde 3 Tage später eine erneute Y-Prothese ( Leichenprothese )eingesetzt. Wieder 3 Tage später wurde erneut eine undichte Stelle im Darm entdeckt, der Darminhalt lief wieder erneut in den Bauchraum. Also der letzte Versuch Bypässe von der Schulter zu den Oberschenkeln unter der Haut zu verlegen . Der Bauchraum wurde gespült , verschiedene Antibiotika wurden eingesetzt .
Eine entsetzliche 3 Wochen lange Zeit für Patient und Familie die mit dem Tod des Patienten endete.
 
Heinz50  sagt am 14.11.2011
Hallo Exituswe,
mein Beileid zum Tode Ihres Mannes, da hat ihre ganze Familie ja Schlimmes mitgemacht mit einem ganz üblen Ende.
Wenn man selbst so eine OP erlebt hat, auch wenn bisher gut ausgegangen, dann weiß man was auch die Angehörigen mitmachen.

Heinz50
 
MK73  sagt am 01.12.2011
Bin am 02.11.2011 operiert worden. Y-Prohese eingesetzt, 2 Schnitte in der Leistengegend und die linke Niere anl. der OP ist auch wieder durchblutet. 1 Tag auf der Intensivstation und dann ins Krankenzimmer.
OP - Narbengut verheilt, nach 12 Tagen Klammern entfernt und entlassen.
Beantragte ambulante Reha wurde von der Krankenkasse abgelehnt, aus meiner Sicht mit schadenfeinigen Gründen. Wahrscheinlich aufgrund meines Altes ( 73 J. )
Seit der Entlassung klappt es mit Süpaziergängen wie in alten Zeiten. Vorher ur immer 50 bis 100 m, Fahrradfahren klappt auch.
Seit Tagen aber wieder Wundschmerzen, infolge Änderung der Wetterlage.
Kondition mittelmäßig, aber leide unter Appetitlosigkeit, Geschmacksnerven sind auch nicht wie früher. Nachts nach ca. 5 Stunden wieder wach, irgendwann schlafe ich wieder ein.

Was mich sehr stört: bis sehr ungeduldig. Die chefärztin sagte mir beider Entlassung, dass ich mit 6 Monaten rechnen sollte, bis alles wieder wie früher ist. Schöner Trost, muß es aber so akzeptieren.

 
malutilen  sagt am 27.12.2011
Hallo, ich weiblich 62 Jahre mir wurde Mitte Juni 2011 eine y-Prothese eingesetzt. War 4 Tage auf der Intensivstation und nach 11 Tagen wurde ich entlassen. Auf Anraten wurde mir eine Reha empfohlen, die ich jedoch nicht in Anspruch nahm, da ich gerade Aussicht auf eine neue Arbeitsstelle hatte. So habe ich also nach 4 Wochen wieder angefangen zu Arbeiten und einen Umzug hinter mir. Die Narben sind gut verheilt, nur das taube Gefühl in den Oberschenkeln hat länger angedauert und ist zum Teil noch vorhanden.
Laufen geht wieder ganz gut( vor der OP ca nur 50m möglich.) Nun schaffe ich locker 3km. Habe viele Jahre geraucht und bin davon ziemlich runter. Mein Ziel ist ganz aufzuören. Durch viel Unterszützung meiner Familie und positives Denken habe ich es bis heute ganz gut geschafft. War in der Gefäßklinik in Donaueschingen und gehe regelmäßig zur Nachkontrolle.


 
drea0106  sagt am 13.02.2012
hallo jürgen habe gerade deinen beitrag gelesen ich bekomme auch die y prothese eingesetzt und ich habe wahnsinnige angst davor würdest du mir über deine erfahrungen berichten hast u alles gut überstanden und wie geht es die heute liebe grüsse andrea

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