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y-prothese

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holger  fragt am 18.09.2009
hallo
im april dises jahr hatte ich eine schwere op. mir wurde eine y-prothese eingesetz.diese woche war ich zur kernsp. und die durchblutung bis zu den beinen ist ok.warum habe ich in der hüfte auf der rechten seite beim gehen ab 50 meter immer wieder starke schmerzen,auch meine op-narbe tut noch weh.im unterleib habe ich noch schmerzen .im rechten oberschenkel habe ich immer noch taubheitsgefühle.wie lange dauert der heilungsprozess und was mache ich gegen die schmerzen?
 
Merry  sagt am 07.10.2009
Hallo Holger,

in welcher Klinik bist du denn operiert gewesen? Gab es Komplikationen?

Grüße und alles Gute
 
Juergen49  sagt am 22.03.2010
Hallo,

habe am 22.02. d. J. eine Y-Prothese eingesetzt bekommen und möchte mit "Gleichgesinnten" hierüber diskutieren.

MfG,
Jürgen
 
Schateffi  sagt am 23.03.2010
Hallo,

bei meinem Vater wird morgen eine Operation an der Bauchschlagader durchgeführt, da diese erweitert ist. Ich habe jetzt panische Angst, da ich online natürlich Schauergeschichten von 3% Sterberate usw gelesen habe und brauche nun Unterstützung. Wie ich sehen konnte, sind hier auch Leute mit Erfahrungswerten angemeldet und ich wüsste gerne, wie gefährlich diese OP wirklich ist und ob die Krankheit die Lebensdauer auch nach einer OP verkürzt. Mein Vater ist 60 Jahre alt, gesundheitlich eigentlich ganz fit, er treibt viel Sport, hat aber aufgrund eines "Bierbauches" etwas Übergewicht. Ich würde mich sehr über einige Antworten freuen, bei mir bricht langsam Panik aus. Vielen Dank
 
Juergen49  sagt am 23.03.2010
Hallo Schateffi,

bedeutet Operation an der Bauchschlagader gleichzeitig den Einsatz einer Y-Prothese? Bitte hierzu kurz Stellung nehmen.

Du brauchst keine panische Angst zu haben! Höre auf im Internet zu recherchieren. Meine Familie und ich haben auch "gegooglet" und dort teilweise die schauerlichsten Geschichten gefunden.Es gibt gewisse Parallelen zwischen Ihrem Vater und mir: Bin auch 60, hatte bis kurz vor der OP einen kleinen Bierbauch, allerdings trieb, bzw. treibe ich kaum Sport und habe bis 10 Stunden vor der OP sogar geraucht.

Nun liegt meine OP gerade mal 30 Tage hinter mir und es geht täglich ein kleines Stück weiter "bergauf". Bin noch (tagsüber) häufig müde, dafür schlafe ich nachts schlecht, die Kondition lässt noch zu wünschen übrig, wird aber ab nächster Woche in einer AHB-Reha sicherlich langsam wieder aufgebaut. Wo wird Ihr Vater operiert? Ich war in einer Klinik, die auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie spezialisiert ist. Dort war, sowohl die ärztliche als auch die pflegerische Betreuung optimal.
Sicherlich gibt es noch wesentlich mehr zu dem Thema zu berichten. Nach einem kurzen "Feedback" von Ihnen können wir uns gerne noch weiter "unterhalten".

Erstmal aber, keine Panik und Kopf hoch.

Mfg,
Jürgen
 
Schateffi  sagt am 23.03.2010
Hallo Jürgen,

vielen Dank für die rasche Antwort, bin wirklich sehr verunsichert.

Das weiss ich leider nicht. Soviel ich weiss, wurde von einem Stent gesprochen, aber da ich da ja leider wirklich schlecht informiert bin, weiss ichs nicht sicher.

Ja, er raucht auch, wenn ich ehrlich bin, denke ich auch, dass er es nicht aushält, mindestens 6 Std lang keine Zigarette zu rauchen, sondern dies auch noch relativ kurz vor der OP noch tut (ich muss zu meiner Schande gestehen, dass auch ich das schon gemacht habe vor einer Vollnarkose, aber das war ein sehr viel kleinerer Eingriff).

Er wird an der Uniklinik in Regensburg operiert, scheinbar hat diese einen ganz guten Ruf, aber auf den verlasse ich mich äußerst ungern.
Wie geht es Ihnen körperlich? Es freut mich, dass Sie den Eingriff so gut überstanden haben! Wie lange dauert der Eingriff und wie lange haben Sie gebraucht, um wieder aufstehen und selbständig Dinge tun zu können? Welche Folgerisiken birgt diese OP? Fragen über Fragen, ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen =)

Vielen Dank schonmal
 
Juergen49  sagt am 24.03.2010
Hallo Schateffi,

wenn im Zusammenhang mit der Bauchschlagader von einem Stent gesprochen wird, könnte es sich um eine Y-Prothese handeln.

Wieviel Ihr Vater vor der OP raucht ist wahrscheinlich gar nicht so wichtig?! Viel wichtiger ist, ob er nach der OP weiter "qualmt". Hat man ihm gesagt, dass seine Bauchschlagader verstopft ist? Wenn dem so ist, war rauchen höchstwahrscheinlich ein Grund hierfür. Auf jeden Fall sollte er nach der OP damit aufhören. Das funktioniert! Ich weiß wovon ich "rede", habe schliesslich selbst fast 40 Jahre "gequalmt".
Mir geht es körperlich soweit ganz gut. Ab und zu schmerzen mich meine OP-Narben noch, aber das kann man aushalten. Wie schon beschrieben, lässt die Kondition noch zu wünschen übrig. Schwer heben ist für die nächsten sechs Monate untersagt. Der Eingriff hat bei mir ca. vier Stunden gedauert. Aufstehen durfte/mußte ich direkt am ersten Tag nach der OP. War kein Problem für mich. Nach der OP lag ich drei Tage auf der Intensiv-Station. Als ich dann von allen möglichen "Zuleitungen", Sonden und Kathedern getrennt war, konnte ich mich nach zwei Tagen selbstständig waschen.
Von ausdrücklichen Folgerisiken ist mir nichts bekannt. Wichtig ist jedoch, dass man sich ca. sechs Monate kräftemäßig zurücknimmt und nur das macht, was von Ärzten und Therapeuten erlaubt/zugelasssen/empfohlen wird, da sonst wohl ein Narbenbruch droht, der lebensgefährlich werden kann.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

MfG,
Jürgen
 
Schateffi  sagt am 24.03.2010
Hallo Jürgen,

ich glaube, es ist eine solche Prothese. Habe heute auch mit der Stationsärztin gesprochen, sie hat mir noch einmal einiges erklären können und mir auch nochmal ein wenig Angst genommen, wie lange allerdings der Eingriff dauert usw, konnte sie mir noch nicht sagen.
Mein Vater versucht seit Jahren, mit dem Rauchen aufzuhören, grade, weil auch meine Mutter nicht raucht. Bisher leider ohne großen Erfolg.

Hatten Sie einen Eingriff über den sogenannten "Leistenschnitt"? Diesen bekommt er. Es klingt sehr beruhigend, wenn sie sagen, dass sie schon wenige Tage später selbständig was machen konnten. Ein großes Problem wird denke ich werden, dass er sich schonen soll. Mein Vater ist sehr aktiv, den ganzen Tag am Werkeln oder zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs, ein sehr hektischer Mensch, der immer Beschäftigung braucht. Ich hoffe, dass ihn das Ganze nicht allzu sehr einschränkt.

Vielen Dank für die Geduld und die vielen ehrlichen Antworten, mir geht es wirklich schon etwas besser und ich schaue dem Tag morgen schon nicht mehr ganz so ängstlich entgegen. Ich werde mich spätestens, sobald ich erfahren habe, wie es ihm geht und wie die OP verlaufen ist, wieder melden und Ihnen von unseren Erfahrungsberichten erzählen.

Vielen lieben Dank!
 
Juergen49  sagt am 28.03.2010
Hallo Schateffi,

da ich morgen, 29.03.2010, (für mindestens drei Wochen) in Reha gehe, kann es sein, dass Sie eine ganze Zeit lang nichts von mir "hören". Wäre nett. wenn Sie mir trotzdem hier mitteilen würden, wie es Ihrem Vater ergangen ist.

Vielen Dank im Voraus.

Gruß,
Jürgen
 
Schateffi  sagt am 30.03.2010
Hallo Jürgen,

entschuldigen Sie, dass ich mich so spät melde, hatte einiges zu tun in Sachen Arbeit und Co. und konnte nicht früher antworten. Vielleicht haben Sie ja auch auf der Reha Internetzugriff und gelangen an meine Nachricht.

Mein Vater wurde inzwischen entlassen und ist zu Hause, habe auch schon mit ihm sprechen können, er fühlt sich ebenfalls sehr müde und schlapp (was nicht zu ihm passt, normalerweise ist er sehr dynamisch, sportlich und agil) und wünscht sich, verständlich, noch ein paar Tage Ruhe. Hab ihn gefragt, wie es sich schmerztechnisch verhält, darauf meinte er, dass es natürlich noch sehr schmerzt, die Wunde ja noch sehr frisch ist, aber langsam verheilt.

Ich halte Sie gerne auf dem Laufenden und freue mich auch über Antwort! Wie ergeht es Ihnen in der Reha?

Viele Grüße
 
Juergen49  sagt am 30.03.2010
Hallo Schateffi,

danke für die Informationen. Sie müssen sich nicht entschuldigen, dass Sie sich so spät melden. Ihr Vater ist also schon wieder zu Hause?! Dann war die OP, Gott sei dank, wohl doch weniger "dramatisch" als ursprünglich befürchtet. Seien Sie froh!

Auf jeden Fall wünsche ich ihm, unbekannter weise, für seine Genesung weiterhin alles Gute. Auf Reha wurde er nicht angesprochen? Ich selbst bin nun den zweiten Tag in der Reha und lasse die unterschiedlichsten Untersuchungen und Anwendungen über mich ergehen. Na ja, wenn`s denn hilft. :-)

Da man nie weiß, ob man sich in den "unendlichen Weiten" des Internets noch mal sieht, sage ich an dieser Stelle schon mal "Tschüß". Was Sie nicht hindern soll, sich ggf. doch noch mal zu melden. Ansonsten war es nett, mit Ihnen "geplaudert" zu haben.

Viele Grüße,
Jürgen
 
herberterika  sagt am 23.07.2010
Hallo,
ich wurde auch an der Bauchaorta operiert.
Leistenschnitt, Y-Prothese eingesetzt.
Nach der Frage einer Reha, wurde das verneint.
Ist das richtig?
Ich bin nach der OP ziemlich down, körperlich und psychisch.
Auf eine Antwort würde ich mic freuen.
 
Juergen49  sagt am 26.07.2010
Hallo,
wie geht`s Ihnen? Wer hat Ihre Reha abgelehnt? Mein Antrag auf Reha, besser AnschlußHeilBehandlung (AHB) wurde direkt nach der OP von der Klinik, in der ich operiert wurde, gestellt und positiv beschieden! Hat mir in den drei Wochen auch tatsächlich sehr geholfen. Meine gesamte Kondition und Allgemeinverfassung hatten sich sehr vorteilhaft entwickelt.
Wo wurden Sie operiert? Darf ich fragen, wie alt sie sind? Geschlecht? Wie lange waren Sie in der Klinik? Wie steht Ihr Hausarzt zu der Abehnung? Legen Sie auf jeden Fall Widerspruch ein!
Gerne lese ich weiter von Ihnen.

Mit freundlichem Gruß
 
axytaxy  sagt am 29.07.2010
Hallo,
bin froh daß es dieses Forum gibt.
Mein Vater ,72 J. , wurde vor 4 Wochen operiert (BAA).
Wurde nach 10 Tagen entlassen . Er ist aber sehr geschwächt und ich habe auch nicht den Eindruck daß es bergaufgeht.Er hat 8 kg abgenommen, Schlaflosigkeit und Schmerzen lassen nicht nach. Nach nur ein Paar Schritten ist er völlig erschöpft. in 10 Tagen steht eine Prostata Op bevor und erst danach ReHa.
Ist dieser geschwächte Zustand normal? Wie haben Sie es empfunden?
 
Juergen49  sagt am 29.07.2010
Hallo,
auch ich war nach der OP einige Tage geschwächt. Aber bereits nach zwei Wochen war ich sogar schon wieder in der Lage längere Strecken (waren aber immer nur max. 200 Meter) beschwerdefrei zurückzulegen. Und zwar bedeutend besser als vor der OP.
Unter Schlaflosigkeit litt ich allerdings auch eine ganze zeitlang. Nach einer so langen OP (ca. vier Stunden) wäre das (fast) normal, hatte man mir in der Klinik gesagt. Unter Erschöpfung litt ich nicht; Schmerzen hatte ich auch keine. Abgesehen davon, daß mich die 74 Metallklammern, die mich an der 34 cm langen Bauchnarbe und in den Leisten "zusammenhielten", gelegentlich etwas zwickten.

Nach 26 Tagen, und insgesamt drei verheilten Blutergüßen, wurde ich entlassen und fuhr ein Paar Tage später zur dreiwöchigen Anschluss-Heil-Behandlung. Innerhalb dieser hatte ich diverse Anwendungen, die meine Kondition stärkten. Heute geht es mir insgesamt bedeutend besser als vor der OP. Allerdings fühle ich gelegentlich leichte Schmerzen bei Wetterveränderungen. Bin in der Beziehung verlässlicher als die Wettervorhersagen im TV oder Radio. :-)

Freundliche Grüße
 
Wernie  sagt am 13.08.2010
Moin Moin,

mir ist am 04.06.2010 auch eine Y-Prothese eingesetzt worden. Nach 14-tägigem KH-Aufenthalt und 3 Wochen Reha in Damp kann ich schon 500 mtr in einem Stück gehen - vor der OP waren es nur 50 mtr.

Ach ja - ich rauche, vor der OP etwa 50 Stück, nach der OP etwa 25 Stück. Ich werde beide Beine verlieren, wenn ich so weiter rauche.

Noch bin ich krank geschrieben, aber das letzen Jahr kriege ich auch noch rum. Die Schmerzen werden täglich weniger. Bis 64 Jahre alt - sehe aber aus wie 34.

Wernie
 
asdert  sagt am 10.09.2010
Hallo!
Habe vor 5 Wochen eine Y-Prothese bekommen.es war eine Art Notoperation,da ich sonst mein Bein verloren hätte.Nach 3 Wochen im Krankenhaus bin ich wieder nach Hause gekommen.Eine Reha wurde mir nicht vorgeschlagen.Ich merke wohl wie es jeden Tag etwas besser geht.Kann schon wieder im Garten etwas tun,Auto fahren usw.Nur mit dem laufen will es noch nicht so nach etwa 200 m schmerzen im Po und der Hüfte manchmal wird das Bein auch taub.Die Wade schmerzt seit der OP,dies wäre aber normal und könnte bis zu einem halben Jahr dauern.Gibt es diesbezüglich Erfahrungen und sollte ich vielleicht doch zur Nachsorge in eine Rehamaßnahme gehen.Nachsorge ansich habe ich nicht bin nur bei meinem Hausarzt,der hat mir ein Paar pillen(Herzass) verschrieben und schaut sich die Narbe an,die wohl um den Nabel infiziert sein soll.Er hat mir Salbe mitgegeben muss am Montag noch mal hin Mal sehen.Aber ist es normal nach einem derartigen Eingriff nur vom Hausazt weiter behandelt zu werden?Bin männlich,50,seit der OP Nichtraucher und hoffe es zu bleiben.
mit freundlichen Grüßen
 
elvo  sagt am 16.10.2010
Hallo
Ich weiblich 54 Jahre alt habe am02.08.2010 in der Gefäßchirurgie in Speyer eine Yprothese eingesetzt bekommen danach 3Wochen Reha in Bad Schönborn.Habe vor meiner Op geraucht und danach nicht wieder.Nun
habe ich immer sehr starke Schmerzen im Brust und Bauchbereich,
andersrum drängelt die Krankenkasse Arbeit ,Arbeit.Bin noch Krankgeschrieben,habe aber panische Angst wenn ich wieder arbeiten muß,
daß etwas reißen könnte.Bin zur zeit in einer Herzsportgruppe ,daß ich wieder fit werde und die Krankenkasse entlasten kann.

Mfg

elvo
 
asdert  sagt am 18.10.2010
Hallo!
Bei mir war die OP am 5.8.und ich rauche seit dem auch nicht mehr.Habe nur noch leichte Narbenschmerzen und das gehen fällt ab 300m noch sehr schwer.Ich werde am 2.11.wieder arbeiten gehen und hoffe,daß geht gut.Reißen wird da wohl hoffentlich nichts mehr aber man sollte ja auch noch nicht so schwer heben.Die Alltäglichen Arbeiten(Garten,Haushalt)laufen eigentlich gut,öfter mal eine Pause machen.
Tschö
 
klopfer  sagt am 13.11.2010
Hallo Holger,
ich wurde am 11.01.2010 an der Aorta descendens Operiert.
Wegen eines Aneurysmas.
Auch ich habe ein Taubheitsgefühl in der Brust.
Außerdem ist die Op Stelle sehr Druckempfindlich.
Gelegentlich schmerzt die Stelle auch heute noch.
Laut Aussage der Chrirurgen ist ein Taubheitsgefühl nach so einer schweren Operation normal. Es wurden sehr viele Nervenstänge duchtrennt.
Auch eine sensibler Druckschmerz ist normal.
Bei starken schmerzen solltest Du aber unbedingt nocheinmal den Arzt aufsuchen. Das gleiche gilt für Atemnotprobleme, Schwindel, geringe Belastbarkeit z.B. Probleme beim Treppensteigen.

Also weiterhin gute Besserung

Klpfer

 
Karpfen42  sagt am 21.11.2010
Mir wurde im Alter von 63 Jahren eine Y-Prothese eingesetzt.Das ist jetzt 5 Jahre her.Nach der 4-Stunden Operation und 2 Tage Intensivstation ging es mir von Tag zu Tag besser und ich konnte nach 10 Tagen das Krankenhaus verlassen.Als ich mich mit der großen Bauch-narbe das erste Mal im Spiegel sah,hätte ich mir am liebsten das Leben genommen.Aber auch das ging vorbei.Meine Probleme sind ganz anderer Art.Schon bei der Vorbereitung der Operation hatte ich auf Bildern gesehen,daß die Bauchschlagader durch einen Bypass direkt mit den Bein-schlagartern verbunden wird und die Blutversorgung des Unterkörbers ein-schließlich des männlichen Gliedes gewissermaßen überbrückt wird. Meine Frage danach wurde wie folgt beantwortet,"wollen sie laufen oder bumsen". Nach der Operation spielt sich also im Bett nichts mehr ab und ich habe auch den Eindruck,daß bei der Operation Nerven vom Hirn zu den Unterleiborganen zerstört wurden,weil ich auf sexuelle Anregungen nicht mehr so intensiv reagiere. In dieser Hinsicht hätte ich gern die Mei-nung von Experten bzw. die Erfahrungen von Leidensgenossen.
Danke!
 
Fellows59  sagt am 10.12.2010
Hallo zusammen, ich wurde auch im Februar diesen Jahres operiert. Mir wurde auch eine Y-Prothese eingesetzt.Nach ca.3 Monaten konnte ich wieder arbeiten. Der Köperliche heilungsprozess dauerte ca.4 Monate, der psychische Heilungsprozess zieht sich auf jedenfall länger hin.
 
Heinz50  sagt am 30.12.2010
Ich wurde Ende November 2010 an der Bauch-Aorta operiert und es wurde mir eine Y-Prothese eingesetzt. Dies geschah im St. Matinus Hospital in Olpe. Nach 1,5 Tagen auf Intensiv wurde ich nach 10 Tagen entlassen. Hatte mir leider noch eine Lungenentzündung eingefangen. Mittlerweile kann ich wieder mit Gehtraining beginnen. Während vor der OP nur noch maximal 50 Meter Gehstrecke möglich war, bin ich heute 2km gegangen. Ohne Pause. Habe dabei allerdings immer noch Luftprobleme und Schmerzen im Bauchbereich. Dort ist auch noch ein Bluterguß, obwohl die OP-Narbe schon sehr gut verheilt ist. In den Leisten ebenfalls noch Blutergüsse, die bei Belastuing durch laufen anschwellen. Muß dann kühlen. Immer noch Probleme mit Schwäche, da ich 10 Kilo bei der OP abgenommen habe, von 70 Kilo auf 60. Kann bei dieser OP die Klinik in Olpe mit dem Chefarzt Dr. Braganza nur empfehlen.
 
anonym  sagt am 31.01.2011
habe wegen eines bauchaorten aneurisma eine yprothese ein operiert bekommen jetzt nach fast 4 monaten geht es mir wieder gut habe auch 4 wochen anschlussheilbehandlung gemacht mir geht es also viel besser wie vor der op bin weiblich und 67 jahre
 
creszenz  sagt am 06.02.2011
Hallo mein Mann hatte jetzt im Febr. diese Gefäß-op. sog. Y-Prothese, er war 2 Tage auf Intensiv und die Op. ist jetzt 7 Tage her. Er hat noch starke Schmerzen, er sollte jetzt ohne Schmerzmedikamente auskommen, aber letzte Nacht ging es gar nicht, er hatte dabei auch Nasenbluten. Ungewöhnlich oder???
Er soll nach der Entlassung in eine AHB gehen, würde mich freuen, wenn jemand darüber berichtet, wo er war und was dort alles gemacht wird.
Liebe Grüsse
Martina

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