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Myome: Entfernung der Gebärmutter oder "nur" Brocken raus

2 Beiträge - 135 Aufrufe
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Bienemaja75  fragt am 24.08.2017
Hallo,

Vor drei Jahren bin ich wegen starker Regelschmerzen und schwerer Blutung zum Gyn. Regelachmerzen sind nichts neues für mich. Die habe ich seit meinem 10.Lebensjahr. Auch die Dauer war mit sechs Tagen für mich normal.
DerArzt stelle Myome, Polypen und eine Zyste fest. Okay, die Gebärmutter hängte also ein Schild raus:" wegen überfüllung geschlossen."
Ich sollte an einem bestimmten Zyklustag zur Kontrolle wiederkommen. Ich kam, der Arzt war krank. Dann bin ich plötzlich innerhalb weniger tage überraschend erneut Mutter geworden ( selbstverständlich nicht selbst gebacken, ich bin ja kein Turbobrüter). Na ja und der Arzttermin war nicht mehr so wichtig und ich hatte andere Sorgen. ;-)
Vor drei Monaten habe ich dann einen Termin für gestern ausgemacht. Die Periode in dem Zeitraum war echt extrem. Ich bin ja viel gewöhnt. Aber solche Schmerzen und Blutungen waren neu für mch. Ich hatte dann die Hoffnung, dass der Krempel vielleicht weniger geworden sei.
Gestern wurde ich dann eines besseren belehr. Mein Brocken ( ich nenne ihn Kalli) ist auf fast acht cm angewachsen und liegt oberhalb der Gebärmutter am Eierstock. Der Arzt hatte echte Mühe herauszufinden, was nun Gebärmutter, was Myom und was Eierstock ist. " Rainer", meinem Polyen geht es unverändert. Er hat noch kumpel bekommen in Form von ein paar kleinen myomen. polyp und Kleine Myome liegen auf der anderen Seite der Gebärmutter. Die zysten sind weg. Denen war es wohl zu eng.
Ach ja, irgendeine frie Flüssigkeit sei auch im Bauchraum. Kein gutes Zeichen, aberder Arzt glaubt auch nicht, dass es was ernstes sei. Ah ja.....

Der Arzt sagte nun man könne medikamentös da nicht mehr retten.
Ich habe folgende Möglichkeiten:
1. alles bleibt wie es ist. Ich lebe mit den schmerzen und schlucke Ibuprofen im Klinikpack. Der
Polyp wird weiter wachsen und die kleinen Minis dann auch.
2. Ausschabung, um den Polypen zu entfernen und Kalli entfernen. Es werden dann in ein paar Jahren vielleicht die noch kleinen Myome zu kräftigen Halbstarken herangewachsen sein. Hier könnte man mich dann aber in die künstl. Wechseljahre für drei Monate bversetzen, dann bluten lassen, wieder drei Monate medis etc. so könnte man sich dann zwei Jahre bis zur evtl. Menopause durchmogeln. Wenn ich denn dann soweit bin.
3. Entfernung der gesamten Gebärmutter.

Puh, nun stehe ich da und zermartere mir das Gehirn.
Viele würden jetzt schreien"raus mit dem Lappen." Brauche ihn ja eigentlich nicht und wirklich was positives getan hat er für mich auch nicht. Aber er gehört ja irgendwie zu mir, auch wenn er mich nur ärgert.Zudem habe ich eine absolute Panik vor Spritzen und noch mehr vor OP's.
Solche Eingriffe gehen ja nun nicht per örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf. Das geht ja nur mit Beatmung, Tubus, Herz setzt aus etc. PANIK!!!!!!
Dann noch katheter, nicht alleine aufs klo können........

Gibt es vielleicht doch noch alternativen?
Ich renne auch um 0:00 uhr nackt im Mondschein bei Vollmond laut "oh lapaloma " singend um eine Eiche, wenn mir jemand garantieren kann, dass es hilft.

Es gibt Leute, die ernähren sich östrogenarm oder vegan. Aber ehrlich, da glaube ich nicht, dass ich mit Ernährung was reissen kann.

Hat jemand noch eine Idee?
Lg
Bienemaja
 
Bienemaja75  sagt am 31.08.2017
Hallo,
Schade dass mir keiner antwortet :-(
Ich lese mich gerade ein was embolisation und fokussiertem Ultraschall betrifft. Mhhhh, könntr das was sein?
Werde mal in Bottrop anrufen.

Lg
Biene Maja

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