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Gebärmutter Entfernung

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sonnenschein2  sagt am 24.07.2014
Liebe Anieschka 1/2 oder 3
Sie scheinen mir hier die absolute Expertin zu seinmit hohem Bildungsniveau und sicherlich auch mit medizinischer Ausbildung!! Ihre Bildung ist aus dem Internet. Dieses Forum ist für Frauen die Ihre Erfahrungen austauschen wollen und nicht über andere Leute abzulästern. Keine von uns hat die vaginale Hysterektomie je empfohlen. Es wurden lediglich Erfahrungen ausgetauscht. Zudem kann Frau immer noch selber bestimmen ob und wie sie pperiert wird!!! Auch stört mich Ihre ewigen männerfeindlichen Äusserungen. Irgendwie müssen sie einmal schlimme Erfahrungen gemacht haben. Aber für dies gibt sicherlich ein anderes Forum, wo sie mitdiskutieren können. Aber ich denke hier ist der falsche Platz für Sie.
 
Saphir  sagt am 28.07.2014
Mein Gott, hört das denn nie auf ? Will sie die Frauen hier nicht verstehen oder kann Sie nicht anders?? Das ist ja zum heulen ! Hier hat keine Frau einer anderen Frau Jemals eine Hysterektomie empfohlen !!!!!!!!! Weder auf die eine noch auf die andere Art !! Frauen berichten hier von Ihren Erfahrungen und mehr nicht ! Hier will und muss sich keine Rechtfertigen oder sich beleidigen oder abstempeln lassen . Ich finde es ist jetzt echt genug mit dem Unsinn Frau Agnieschka .

Saphir
 
Talisfrau  sagt am 30.09.2014
Hallo zusammen,
da ich etliche gesundheitliche Probleme habe, von denen wohl einige auf die Gebärmutter zurück zu führen sind, bin ich auch am Überlegen, sie mir entfernen zu lassen.
Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, Kinderwunsch ist also abgeschlossen, zudem habe ich leider eine Coaxtrose, also ein Problem mit meinem linkem Hüftgelenk, und mir steht eine Hüft OP bevor, wo ich dann eine künstliche Hüfte bekomme.
Seit ca 1,5 - 2 Jahren fällt mir auf, dass ich immer wieder Schmierblutungen habe, die Periode immer länger dauert, und auch sehr viel stärker ist als früher, ich habe eigentlich gedacht, das könnte bereits der Anfang der Wechseljahre sein.
Seit diesem Jahr muss ich auch sehr viel öfters auf die Toilette, so als ob meine Blase nicht mehr so lange durchhält, teilweise muss ich auch Nachts aufstehen.
Im Sommer hatte ich 2 mal kurz hintereinander eine Blasenentzündung, dachte zuerst ich werde halt alt und muss mich wärmer anziehen, zudem hab ich immer öfters beim Laufen Schmerzen hinten im Rücken in Taillenhöhe, was ich zuerst als Ausstrahlung meiner kranken Hüfte interpretiert habe.
Da jetzt die ganzen Voruntersuchungen zur Hüft OP laufen, hab ich ein MRCT (Kernspintomographie) der Hüfte machen lassen, wo dann nebenbei erwähnt wurde, dass sich mehrere Myome in meiner Gebärmutter befinden.
Mein Frauenarzt hat das bestätigt, ich habe 3 Myome und die Gebärmutter ist vergrößert.
Er wollte diesbezüglich nichts unternehmen, stand schon fast an der Tür, als ich gesagt habe, ob man das Teil dann nicht entfernen könnte?
Jetzt steh ich so da, als ob ich das wollte, obwohl es medizinisch nicht nötig wäre...
Ach ja, nach der Geburt meiner Tochter waren einige Plazentareste in meiner Gebärmutter verblieben, die sich entzündet hatten, da hatte ich ähnliche Rückenschmerzen.
Daher vermute ich inzwischen, dass die Rückenschmerzen eher von der Gebärmutter kommen.
liebe Grüße
 
Sumi  sagt am 04.10.2014
Hi, bin etwas überrascht über den teilweise rüden Ton hier im Forum ...da die Hysterektomien auch in verschiedenen Ausdehnungen erfolgen, auch Ärzte nicht unbedingt alle gute Händchen haben, oder wenig Erfahrungen, sind mit Sicherheit die Folgen für jede Frau auch anders. Das Bücher über den Pfusch an der Frau geschrieben werden, finde ich sehr mutig und großartig! Wenn kriminelle Energie hinter unnötigen Eingriffen steht, sollte das zu denken geben! L.G
 
Talisfrau  sagt am 01.11.2014
Schade, dass dieses sehr gute und wichtige Thema jetzt auf Geldmacherei reduziert wurde... :-(

Am 24.10.14, also vor einer Woche, habe ich mir die Gebärmutter entfernen lassen.
Nach dem Aufwachen aus der Narkose hatte ich ein wenig Schmerzen, und mir war übel, gegen Abend habe ich mir ein zweites Schmerzmittel geben lassen, das war es, jedenfalls was Schmerzen betrifft.

Bei der Operation wurde ein Pudendusblock gesetzt, was zur Folge hatte, dass meine Beine, vor allem das linke Bein, sich pelzig angefühlt haben, so als wären sie eingeschlafen.

Ich hatte eine Infusion, einen Katheder, und eine Tamponade.
Die Infusion wurde schon am Abend gezogen, weil die Nadel verstopft war, am nächsten Morgen der Katheder und die Tamponade. Bis dahin hatte ich auch wieder ein ganz normales Gefühl in den Beinen.
Man spürt es, wenn Katheder und Tamponade entfernt werden, aber es tut nicht weh.

Auch ich hatte leider Probleme mit meinem Darm, ich hatte Blähungen und Durchfall, was sich aber nach 3-4 Tagen wieder normalisiert hat.
Ein wenig Wundfluss habe ich ebenfalls, aber nicht viel, es reicht wenn man eine Slipeinlage trägt.

Ich bin bereits am Abend ganz normal herumgelaufen (mit Infusion und Kathederbeutel),am Samstag und Sonntag hab ich mich recht gelangweilt, und konnte es kaum erwarten, bis ich am Montag nach einer Abschlußuntersuchung entlassen wurde.

Ich hatte wie bereits geschrieben 3 Myome in der Gebärmutter, sie hat auf Blase und Rücken gedrückt, wodurch ich häufig Wasser lassen musste, und im Sommer 2 Blasenentzündungen hatte.
Auch tat mir teilweise der Rücken weh.
Das ist jetzt weg, und der Körperteil, in dem meine Kinder herangewachsen sind, ebenfalls.
Auch wenn es mir jetzt gut geht, und ich die Entscheidung nicht bereue, bleibt ein bisschen Scham und ein leichtes Schuldgefühl, dass ich meine Gebärmutter entsorgt habe wie einen alten Schuh.
 
lify  sagt am 22.02.2015
Hallo...

Ich hoffe hier gibt es noch ein paar Leser und Interessierte.
Wollte als mittlerweile ebenfalls Betroffene, mal meinen Senf dazu geben.
Vorweg: ich bin 29 habe drei wundervolle Kinder und seit der Geburt meiner Zwillinge vor einem halben Jahr nur noch Probleme gehabt. Nachdem festgestellt wurde dass in meiner Gebärmutter weiterhin Plazentareste sind die zudem in den Muskel eingewachsen waren, wurde mir empfohlen sie entfernen zu lassen. Meine op ist nun 5 Tage her. Ich muss dazu sagen dass ich durch meine gesamte Krankheitsgeschichte im letzten halben Jahr keinen Bezug mehr zu meiner Gebärmutter hatte. Nach Monaten mit starken Schmerzen, Blutungen und nem ITS Aufenthalt vielleicht etwas verständlich.

Was ich aber eigentlich schreiben möchte:

Es ist unter aller Sau dass Frauen sich rechtfertigen müssen, wohlgemerkt vor anderen Frauen, wenn sie diese op durchführen lassen möchten. Wenn für eine Frau nur eine Entfernung in Frage kommt und sie sich nicht jahrelang mit irgendwelchen Methoden weiterhin quälen möchte so ist das ihre Entscheidung. Ich habe im Vorfeld viel gelesen und war teilweise Erschrocken was manche für Ar...lö... sind. Entschuldigung dass ich so direkt bin.
Keine Frau mutet sich so eine op zu weil sie Spaß dran hat, aber selbst wenn wäre das ihre Sache. Da hat sich niemand reinzuhängen, Vorwürfe zu machen und Gruselgeschichten zu erzählen. Jede op birgt Risiken ebenso eine Gebärmutterentfernung. Die einen trifft es, die anderen nicht.
So jetzt hab ich das mal raus gelassen, jetz is mir wohler.

Lg
 
Bommelchen  sagt am 22.02.2015
lifi, wie Recht du hast!
Bin der Meinung das man sich bezüglich der Hysterektomie untereinander besser helfen sollte und sich vielleicht auch ein paar Tips geben sollte, anstatt sich gegenseitig sinnlos Runter zu machen.
Liebe Grüße Bommelchen :)
 
Saphir  sagt am 27.02.2015
Hallo an alle die ab und an hier noch reinschauen.......,
Meine OP ist nun 8 Monate her und wenn jemand wissen möchte was sich langfristig so ändert dann kann ich nur absolut positives berichten. Ich habe weder großartig zugenommen noch mich sonstwie verändert . Keine Probleme beim sex oder sonstwas . Nein es ist wirklich ein absolut schönes und freies Leben geworden ! Keine Schmerzen mehr, keine ewigen Blutungen , kein nachzählen wann man am besten direkt zu Hause bleibt, kein geschwollener Bauch mehr , also meine persönliche Meinung :bei mir ,ist sehr viel mehr Lebensqualität und Zufriedenheit entstanden. Ich habe diese Op nie bereut. Warum und weswegen hatte ich schon geschrieben und rechtfertigen muss sich kein Mensch.
Jeder sollte über sich selbst entscheiden dürfen , jeder trägt ja auch selbst seine Verantwortung . Und hier sollten sich alle austauschen dürfen, die sich damit beschäftigen. Bewertet zu werden gehört hier nicht hin. Falls jemand Fragen hat ich beantworte soweit ich kann gerne.LG an alle Saphir
 
Bira11  sagt am 01.03.2015
Hallo, ich möchte mich gerne auch beteiligen.
Ich hatte meine Hysterektomie vor 6,5 Wochen per Bauchschmerzen.
Ich bin 41 Jahre und habe es fast 3 Jahre herausgezogen.
Bus es dann nicht mehr ging. Ich hatte Kindkopfgrosses Moment und Endymetriosen und sehr sehr stark meine Periode. Ich konnte während dieser 5 Tage kaum etwas unternehmen. Ich musste stündlich die größten Super plus Tampon wechseln und lief dennoch fast aus. Es war jedesmal die Hölle, zum Schluß trug ich Windeln die die alten Leute trugen dir nicht mehr auf Toilette könnten.
Wie bereits erwähnt, ich wartete bis zum Schluß, bis der Arzt meinte das Moment wächst und wächst und muss raus....
Jetzt fast 7 Wochen danach, geht es mir eigentlich gut. Ich habe schon noch ein bisschen Druck im auch und über meinem Schnitt ist immer noch eine Verhärtung und Schwellung.
Ich schaeme mich etwas vor meinem Mann. Weil es so unschön aussieht.
Na ja vielleicht braucht es einfach noch ein bisschen mehr Zeit..
Vielleicht kann mir jemand etwas Mut zu sprechen.
...
 
Bira11  sagt am 01.03.2015
Sorry für die schlechte Rechtschreibung. Ich hatte am Iphone die blöde automatische Rechtschreibung eingestellt, und erst nach dem abschicken bemerkt, was ich für ein Durcheinander geschrieben habe.
Hier noch einmal etwas korrigiert ....


Hallo, ich möchte mich gerne auch beteiligen.
Ich hatte meine Hysterektomie vor 6,5 Wochen per Bauchschnitt.
Ich bin 41 Jahre und habe es fast 3 Jahre hinausgezogen,
bis es dann nicht mehr ging. Ich hatte mehrere darunter auch ein kindskopfgrosses Myome und Endymetriosen und sehr sehr stark meine Periode. Ich konnte während dieser 5 Tage kaum etwas unternehmen. Ich musste stündlich die größten Super plus Tampon wechseln und lief dennoch fast aus. Es war jedesmal die Hölle, zum Schluß trug ich Nachts Windeln die die alten Leute trugen die nicht mehr auf Toilette konnten.
Wie bereits erwähnt, ich wartete bis zum Schluß, bis der Arzt meinte das große Myom wächst und wächst und muss raus, samt Gebärmutter... Die Op hatte ich eigentlich ganz gut überstanden, Dienstag war OP, Freitag durfte ich schon wieder nach Hause.
Jetzt fast 7 Wochen danach, geht es mir eigentlich gut, jedoch spüre ich schon noch ein bisschen Druck im Unterbauch, und 1 cm über meinem Schnitt ist immer noch eine Verhärtung und Schwellung.
Ich schäme mich etwas vor meinem Mann. Weil es so unschön aussieht.
Na ja vielleicht braucht es einfach noch ein bisschen mehr Zeit..
Vielleicht kann mir jemand etwas Mut zu sprechen.
...
 
Bommelchen  sagt am 02.03.2015
Hallo Allerseits!

Saphir, ich schließe mich deiner Meinung an. ;)

Bira, mit der Hysterektomie dauert das immer ein bisschen bis sich alles wieder normalisiert hat. Das geht und ging nicht nur dir so und jeder Körper reagiert anders.
Wenn du aber mit irgendwas unzufrieden bist oder dir tut was weh dann suche unbedingt einen Arzt auf und lass das abklären!!!

Meine Hysterektomie ist schon 2, 3 Jahre her und mir gehts blendend. Habe zwar was zugenommen aber die 10 kg. sind fast wieder weg. Man muss nur aufpassen was man ißt. Ab und zu ist ein kleines piksen im Unterleib aber mit schmerzen hat das nichts zu tun. Ansonsten ist alles beim alten...

Mach dir keine Gedanken drüber, das wird schon wieder wenn du dich an die Regeln hältst!

Liebe Grüße Bommelchen :)
 
geronimo007  sagt am 18.05.2015
Durch Zufall auf Deine Frage gekommen .
Also mit 18 Jahren kam der 1 Eierstock weg, mit 23 und 27 Jahren noch 2 Kinder bekommen . Mit 28 Jahren die Gebärmutter weg. Heute bin ich 65 und sage immer immer wieder. Was gut war wird weiter gut bleiben hat nichts mit der Gebärmutter zu tun.Die Inneren Nähte zwicken manchmal in den ersten Monaten das ist aber schon alles. NUR EINS NICHT VERGESSEN; NICHT SCHWER TRAGEN DAS WÜRDE GROSSE PROBLEME MIT DAM UND BLASE GEBEN:Und nun ein schönes Leben es hat nur Vorteile.
 
Heidemarie  sagt am 20.05.2015
Studie des Robert-Koch-Instituts:
Übergewichtige Frauen lassen häufiger eine Hysterektomie durchführen als kinderlose und normalgewichtige Frauen. Und je höher der Bildungsgrad der Frau ist, desto weniger häufig wird die Gebärmutter entfernt.

Möglicherweise, so die Autoren, erkläre sich das dadurch, dass gebildetere Frauen eine bessere Gesundheitsvorsorge haben, Zweitmeinungen einholen, ein größeres Wissen über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten haben und häufiger fragen: "Muss es denn wirklich sein?" Es sei zudem nicht auszuschließen, dass von ärztlicher Seite bei höher gebildeten Frauen eine größere Bereitschaft bestehe, Alternativen zur Hysterektomie aufzuzeigen.

Der Eingriff bleibt belastend

Trotz medizinischen Fortschritts: Eine Entfernung der Gebärmutter ist häufig eine größere Operation mit möglichen Folgen, derer man sich bewusst sein sollte. "Bei der OP entsteht ein Loch im Beckenboden, das wir wieder verschließen müssen", sagt Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitätsfrauenklinik Heidelberg. "Außerdem kann die Entfernung der Gebärmutter psychisch sehr belastend sein."

Wie der Körper darauf reagiert, dass die Gebärmutter entfernt wird, und ob das sexuelle Empfinden darunter leidet, lässt sich nicht vorhersagen - ein Risiko, das die Frauen also immer eingehen. Zudem können - auch später - Komplikationen auftreten: In 1,4 Prozent der Fälle kommt es zu Blasen- und Darmverletzungen sowie im Nachhinein bei 4 Prozent zu Harnwegsinfekten. Außerdem kann es sein, dass die Wechseljahre etwas früher einsetzen, weil die Hysterektomie eine wichtige Blutversorgung zu den hormonbildenden Eierstöcken kappen kann.

Zwar ist eine Entfernung der Gebärmutter mitunter unumgänglich. "Bösartige Erkrankungen der Gebärmutter und der Eierstöcke sind die wichtigsten Krankheitsbilder, die eine Hysterektomie nötig machen", sagt der Gynäkologe Sohn. Doch der Anteil der "Muss-OP" bei Krebs beträgt gerade mal 6,1 Prozent aller Gebärmutterentfernungen. Die restlichen fast 94 Prozent sind etwa durch gutartige Muskelknoten der Gebärmutter, sogenannte Myome, bedingt. Fast jede dritte Frau hat sie. Der Grund ist meistens: Für eine GM-Amputation bekommt das Klinikum 5.600€ und für eine gebärmuttererhaltende Laparoskopie (Es werden nur die Myome entfernt) nur 1.600€

Myome lassen sich gut behandeln

Auch sehr starke Regelblutungen oder eine Gebärmuttersenkung führen die Frauen in den OP-Saal. "Bei diesen gutartigen Erkrankungen ist die Hysterektomie jedoch meist ein reiner Wahleingriff", sagt Sohn.

Wahleingriff deshalb, weil es Alternativen zur Hysterektomie gibt: Myome lassen sich, wie Sohn sagt, meist operativ durch Ausschälen beseitigen. Oder sie werden zerstört, indem man ihnen die Blutversorgung abdreht (Embolisation) oder sie mit Ultraschallwellen beschießt.
"Nur wenn Myome deutlich wachsen, auf Nachbarorgane drücken oder Blutungen verursachen, die nicht in den Griff zu bekommen sind, ist eine Gebärmutterentfernung angebracht", sagt Sohn. "Auch wenn eine Frau viele kleine Myome hat, die die gesamte Gebärmutterwand durchsetzen, wird die Situation komplizierter." Dann gibt es jedoch die Möglichkeit, den Gebärmutterhals stehenzulassen. Davon erhofft man sich mehr Stabilität für den Beckenboden. Und auch eine Gebärmuttersenkung infolge einer Bindegewebsschwäche sei heute kein zwingender Grund mehr für eine Hysterektomie.
"Automatismen sind fehl am Platz", sagt Sohn. Entscheidungen sollten individuell gefällt werden. Zwar können Alternativen zur Hysterektomie etwas Geduld fordern. Der Eingriff, so der Gynäkologe, sollte aber nur dann durchgeführt werden, wenn der Leidensdruck hoch ist. Etwa wenn die Gebärmutter vor der Scheide liegt oder die Frau an Inkontinenz leidet. "Da die Blase fest mit der Gebärmutter- und Scheidenvorwand verwachsen ist, kann es durch die Absenkung zu einer Inkontinenz kommen oder die Blase abknicken. Letzteres fördert den Rückstau von Urin und damit Infektionen", erklärt Sohn.

Bei einer leichten oder mittleren Gebärmuttersenkung helfen dagegen gezielte Beckenbodenübungen, die die Muskulatur stärken und den haltenden Bandapparat kräftigen. "Und bei starken Blutungen kann man häufig erst einmal eine lokal wirkende Hormonspirale einsetzen", sagt Sohn.
 
Bommelchen  sagt am 25.05.2015
Heidemarie,
höre auf alles Madig zu reden!!!
Die Frauen lassen sich nicht zum Spaß die Gebärmutter entfernen und das man danach ein Krüppel ist, ist deine Einstellung.
Such dir einen Psychologen und heul dich dort aus!
 
sammy06  sagt am 26.05.2015
Geht diese leidige Diskussion schon wieder los. Heidemarie suchen sie sich ein zeitaufwendigeres Hobby wie google zu durchforsten um hier Frauen verunsichern und zu beleidigen.
 
hh1963  sagt am 21.09.2015
Die Op liegt bereits 1 jahr hinter mir. Ich hatte einen Bauchschnitt unteranderem gedrehter Eierstock und Bauchraum voll Flüssigkeit u.viele Verwachsungen.war schon heftig alles. bin von Natur aus ein hübbeliger Typ. Mich macht es fertig , das ich nach etwas mehr als einem Jahr noch nicht so arbeiten kann wie vor der OP.immer schnell kraftlos und jeden Tag was anderes zu schei....
Knochen tun wir weh , Hitzewellen ganz zu schweigen.
Ist da jemand der mir sagen kann ob das noch wird ?
 
Moki  sagt am 21.09.2015
Hi hh1963
nach 1 Jahr sollte es eigentlich keine Probleme mehr machen. Hattest du eine Total-OP oder "nur" eine Hysterektomie?
LG Moki
 
ulligd469  sagt am 13.11.2015
Hallo!
Ich bin Ulrike, 46. Am 20.11. wird bei mir Sie Gebärmutter entfernt per Bauchschnitt. Mein größtes Myom ist Kindskopfgross. Wer hatte einen Bauchschnitt und wie lange dauerte es, bis alles wieder in Ordnung war. Habe 3 Kinder. Jüngste ist 4.
 
Bira11  sagt am 13.11.2015
Hallo Ulrike.
Ich habe auch eine Gebärmutterentfernung hinter mir. Bin 42 ,Op war im Januar dieses Jahres.
Ich hatte genauso Myome wie du, darunter auch ein Kindskopf großes, über halbes Kilo schwer...Ich kann nur von mir sprechen, ich bin sehr froh, daß ich diese Op machen hab lassen. Mir geht es heute , ein dreiviertel Jahr später, super.Ich hatte so eine rießen Angst, aber alles halb so schlimm. Mach dich nicht verrückt....alles wird gut..
Ich wurde an einem Dienstag operiert,Bauchschnitt, und durfte am Freitag schon wieder nach Hause.
ABER unterschätze die Zeit zuhause nicht. ABSOLUTE SCHONUNG. Ich bin echt nicht empfindlich, aber 5-6 Wochen nach der Op musst du echt langsam machen, immer wieder Pause machen, viel schlafen, und viel Sofa liegen, nichts schweres heben ,vor allem weil du noch ein kleines Kind hast.
Der Schnitt selber , der ist nicht "ohne". Ziemlich groß, und er braucht einfach seine Zeit bis er verheilt ist. 3 Monate hatte ich noch eine unschöne Schwellung, (bin schmal gebaut) und hin und wieder zieht und ziept es im Bauch... aber ZEIT HEILT ALLE Wunden. Wie bereits erwähnt geht es mir heute sehr gut. Ich würde es jederzeit wieder machen lassen.... wenn ich denke ich habe über 3 Jahre hinausgezogen und mich gequält...Periode war zum Schluß unerträglich stark... nicht in Worte zu beschreiben... Ich wünsche dir alles erdenklich Gute... vielleicht meldest dich mal wie es dir ergangen ist.. ich denk an dich.
Wenn du Fragen hast, kannste gerne noch mal schreiben.
Liebe gRÜßE
 
ulligd469  sagt am 13.11.2015
Ich habe schon einige Bauch OPs hinter mir.
1989 - Zyste am Eierstock - Bikini-schnitt - rechter Eierstock entfernt.
2005 - Myome entfernt - Bauchschnitt zum Bauchnabel hoch
2011 - Kaiserschnitt
und jetzt kommt die nächste. Eierstock usw bleiben drin.
Geplant ist Donnerstag rein. Muss ca. 9 Uhr dort sein. Da wird CT gemacht. 6:50 Kind in den Kindergarten und dann haben wir ca. 1 1/2 Stunden Fahrzeit dahin. Freitag OP und Dienstag solls nach Hause gehen.
Ich bin haus frau. Heißt früh Kind in den Kindergarten, wofür erst mein Mann es macht und sonst habe ich meine Eltern direkt neben mir zur Hilfe.
Gruß
 
ulligd469  sagt am 30.11.2015
Ich bin am 25.11. nach der OP (20.11.) entlassen worden. War sehr früh 8 Uhr dran und ca. 11 Uhr wieder auf meinem Zimmer. Es wurde die alte Narbe wieder geöffnet. Wurde geklammert. Die Narbe geht herauf zum Bauchnabel um den herum und noch etwas hoch. Klammern wurden heute zum Teil entfernt. Die am Bauchnabel kommen in 1 Woche dran. Es musste der Eierstock mit Entfernt werden. Waren auch Myome dran. Jetzt warte ich auf meine Wechseljahre oder Premeno Symptome. Gebärmutterhals ist drin geblieben. Ca. 2-3 kg nur Myome. Wahnsinn. Die Gebärmutter hatte sich schon auf über 20cm geweitet.
So gehts mir gut. Ab und an mal etwas schwindelig. Wird jeden Tag besser. Habe jetzt nur etwas Panik vor dem ziehen entfernen der Klammern am Bauchnabel.
 
ReveilleDezember  sagt am 16.12.2015
Ich wünschte mir, dass in dieser Seite mehr über moderne gebärmuttererhaltende minimalinvasive Operations- Behandlungsmethoden geschrieben würde. Hilfesuchende betroffene Frauen wird hier der absolut falsche Eindruck erweckt, als gäbe es bei Blutungen oder Myomen nur die Gebärmutterentfernung, schlimmstenfalls auch noch vaginal.
Eine veraltete Operationsmethode, die zu 80% unnötig nur durchgeführt wird, weil die Kassen für eine oft folgenschwere vaginale Hysterektomie 5000€ mehr bezahlen, als für eine minimalinvasive gebärmuttererhaltende OP. Das ist die Folge der letzten Gesundheitsreform!
So ist es in vielen Gynäkologien an der Tagesordnung, dass man den Frauen die vaginale Totaloperation aufschwatzt, weil mehr verdient ist. Die Frauen fragen zu wenig und lassen sich Reihenweise mit dem Argument einfangen, dass angeblich bei der vaginalen OP keine sichtbaren Narben bleiben. Dabei sind minimal invasive gebärmuttererhaltende Methoden auch ohne sichtbare Narben - die Folgen der vaginalen Hysterektomie jedoch unverhältnismäßig groß im Vergleich zu einer Laparoskopie, Embolisation, Gebärmutterspiegelung, fokussierten Ultraschall usw. usw.
Es wäre daher wünschenswert, hier aufzuhören den Anschein zu erwecken als sein die Gebärmutterentfernung nicht so schlimm – sie zerstört nicht nur den Beckenboden, sie bringt viele Frauen wieder auf den OP-Tisch. Die „dicken Bäuche“ wegen der nachdrückenden Eingeweide sind das wenigste.

Da hauptsächlich männliche Gynäkologen die zu 80% unnötige Hysterektomie verordnen, könnten sich 50% der Frauen diese OP ersparen, wenn sie sich eine Frau als Gynäkologin suchen würden. Der „kleine Kick“ den viele Frauen offenbar verspüren, wenn sie sich von einem Mann untersuchen lassen ist die Folgen nicht wert. Ich weiß, daß dieser Satz wieder ein Aufheulen bewirken wird, aber ich schäme mich oft als Frau in der Abteilung, wenn eine Patientin dieses Verhalten zu offen und peinlich zeigt. Es geht schon damit los, dass diese Frauen in Hosen zur Voruntersuchung kommen, anstatt mit einem Rock und dann nackt im Behandlungsraum herumstehen.

Mit besten Wünschen
Reveille
 
Unendlichtraurig  sagt am 20.12.2015
Ich hoffe es kann mir
Jemand helfen
 
Unendlichtraurig  sagt am 20.12.2015
Ich habe da mal eine Frage, habe mich längere Zeit mit erhöhten Entzündungswerten im Blut rum geärgert, doch keiner wusste woher sie kamen. Vor Ca 5 Wochen war ich im Krankenhaus mit starken Blutungen (dürfte nicht sein, da ich die Pille durch nehme) u so starken Schmerzen im Unterleib, dass ich mich zu Hause mehrmals übergeben musste. Im Krankenhaus war eine junge Assistenzärztin da Wochenende war, Entzündungswerte im Blut wie immer erhöht. Ultraschall ergab angeblich nix. Dann vor 3 Wochen war ich zur Routineuntersuchung bei meiner FA. Diese wurde beim Ultraschall immer ruhiger, beim Gespräch drückte sie mir eine Einweisung für s KH in die Hand mit der Bitte sofort zu fahren. Da sei was nicht ok. Sie meldete mich telefonisch an u ich fuhr sofort los. Dort angekommen untersuchte mich der Arzt. Dieser holte dann direkt Oberarzt u Chefarzt dazu. Sie stellten fest, dass irgendwas an der Kaiserschnittsnarbe (Ks 2012) von der Gebärmutter nicht ok sei. OP wurde direkt für Montag angesetzt. Nach 20 min wurde ich wach u wunderte mich, dass es so schnell ging. Der Pfleger sagte mir auch, dass ich bereits 14 Uhr nach Hause darf
 
dlifetec  sagt am 20.12.2015
HALLO ???? Würdest du dir etwa auch deinen linken Arm amputieren lassen, nur weil du Rechtshändler bist?????? Denk mal darüber nach. Ne OP ist kein Verhütungsmittel. Nimm Pille, Kondom lass dich sterilisieren oder was weiß ich aber überlege mal was du da fragst. Wie alt bist du???? 39???

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