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OCT - PPV Notwendigkeit & Kosten

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TRUDI  fragt am 25.11.2016
Alter 79, weiblich, Bluthochdruck, Venenstent, neue Linsen beidseitig seit 3 Jahren
Diagnose: epiretinale Gliose, Pseudoforamen, Drusenpapille - alles einseitig
Frage: Ist eine OCT beidseitig zur Abklärung einer PPV notwendig? Welche Alternativen gibt es? Wann werden die Kosten für eine OCT übernommen. Ist eine PPV hilfreich bei oben genannter Diagnose? Wann wird die PPV von der Krankenkasse übernommen (Knappschaft Brandenburg) Wenn nicht, was kostet diese?
Vielen Dank.
Portrait Ludmila Gorodezky, Zell (Mosel),Augenärztin
L. Gorodezky  sagt am 29.11.2016
Bei epiretinalen Gliose und auch anderen Netzhauterkrankungen ist es sinnvoll, die OCT beidseitig durchzuführen. Diese Untersuchung erlaubt es, das Fortschreiten der Gliose einzuschätzen und ermöglicht es, die Breite und Tiefe des Makulaforamen zu bestimmen. Dieses Verfahren kann Indikationen zur Operationen Pars-plana-Vitrektomie (kurz PPV) stellen und ist notwendig, um die Operation zu planen. Es gibt keine Alternativen zum OCT. Dennoch ist diese moderne und sehr wertvolle Untersuchungsmethode noch nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen, die Kosten von Pars-plana -Vitrektomie werden aber von der Krankenkassen komplett übernommen.
Viel Erfolg!

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