Youtube
Folgen Sie uns auf  

falsche künstliche Linse

89 Beiträge - 44635 Aufrufe
 
TPAN  sagt am 19.02.2015
Hallo,
mir wurde damals gesagt, man könne die Linsen nur innerhalb der ersten 8 Wochen nach der OP wieder entfernen. Danach wachsen sie ein.
War der Schleier denn von Anfang an da? Vielleicht trübt sich die künstliche Linse durch den Grauen Star erneut ein?
Der Augenarzt müsste es eigentlich erkennen, wenn ein Schleier auf der Linse liegt. Vielleicht gibt es ander Ursachen?
Wenn Sie kein Vertrauen zu Ihrem Augenarzt haben, konsultieren Sie doch einmal einen anderen um eine zweite Meinung einzuholen.
Viel Glück!
 
Aimas  sagt am 17.07.2015
woher hast die Ärztin feststellen können, dass die falsche Linse eingesetzt wurde ?
es ist nämlich nicht einfach.
 
TPAN  sagt am 12.08.2015
Ganz einfach: beim Sehtest. Ich hatte noch eine Sehkraft von ca. 16%. Der Arzt hat ermittelt, welche Stärke eine Sehhilfe bräuchte und die Daten wurden mit den eingesetzten Linsen abgeglichen. Er erklärte mir damals, dass die Stärke der eingesetzten Linse auch von der Lage im Auge abhängt. Diese könne aber vorher nicht exakt ermittelt werden. Vermutlich hat die Linse deshalb nicht gepaßt. Die nächsten Linsen waren erheblich besser. Aber 100% erreiche ich auch heute nicht.
 
kronine  sagt am 09.10.2015
Guten Tag, ich habe vor 3 bzw 3 Wochen Monofokallinsen eingesetzt bekommen. Bin 44 J. und war stark weitsichtig + Hornhautverkrümmung.
Ich wusste, daß ich hinterher eine Lesebrille benötigen werde, das klappt auch problemlos. An den "leichten gelbstich" der Blaufilterlinsen habe ich mich auch gewöhnt, daß "Flimmern" und der noch wahrnehmbare Linsenrand werden mit der Zeit vergehen, Da bin ich zuversichtlich. Nun ist ein Auge leicht weitsichtig, dasn andere etwas überkorrigiertund leicht kurzsichtig. Was mir jedoch Probleme macht, ich sehe lt. Arzt 100% ( laut Messung zweiter unterschiedlicher Optiker 80%) und darf Autofahren. Ich komme jedoch mit dem Sehen so gar nicht zurecht, traue mich auch nicht Auto zufahren.Nachts schon gar nicht.... ich sehe zwar nicht wirklich unscharf, jedoch alles so "anders" kleiner, auch TV sehen ist anstrengend und habe das Gefühl, ich benötige unbedingt eine Zusatzbrille. Habe ich denn noch Chancen, daß sich in den nächsten 3 Wochen etwas tut? Vorher soll man ja keine Brille anfertigen lassen.Oder liegt es tatsächlich nur an der Gewöhnung durch die Umstellung an das Gehirn?
Ich bin langsam schon sehr verzweifelt bich jemals wieder "richtig" sehen kann, evtl kennt jemand das Problem.
Vielen Dank
 
Ilsemarie  sagt am 29.11.2015
Bei mir wurde vor zwei Wochen eine Multifokal-Linse nach einer KataraktOP implantiert. Ich sehe jedoch so scharf in Ferne und Nähe, die zuvor ohne Kontaktlinsen (trage ich seit 50 Jahren!!) oder Gleitlichtbrillle. Jetzt stellte der Arzt erstaunt auf Nachfragen fest, dass es nach der OP eine Hornhautirritation gegeben habe und nichts mehr zu ändern sei.Rrage: Kann ich die Linse wieder entfernen lassen und gegen eine Mono(Krankenkassenleistung) austauschen lassen? Und was soll ich in der übernächsten Woche (OP-Termin für anderes Auge) mit dem anderen Auge tun? Multifokal oder Mono? Und was für eine Brille kann ich dann eventuell bekommen, wenn es klappt bzw,. nicht klappt? Ich habe bereits 2000 Euro angezahlt, weil die Linsen extra angefertigt werden mussten. Für schnelle Antwort wäre ich dankbar. Ich muss viel autofahren und auch am PC arbeiten.
 
TPAN  sagt am 30.11.2015
Hallo Ilsemarie,
ist denn die Multifokal-Linse überhaupt die Ursache für die Hornhautirritation? Wenn es nicht an der Linse liegt, können Sie ja auch für das zweite Auge eine Multifokal-Linse nehmen. Oder rät der Arzt ganz von einer zweiten OP ab?
Mir wurde damals gesagt, dass es sehr wichtig sei, dass beide Linsen Multifokal-Linsen seien, damit sich das Gehirn umstellen kann. Vielleicht holen Sie eine zweite ärztliche Meinung ein?
VG
 
TPAN  sagt am 30.11.2015
Hallo Kronine,
wie hat sich das Sehen denn seit Ihrem Eintrag verändert? Kommen Sie jetzt besser zu recht? Oder haben Sie eine Brillen Lösung gefunden?
VG
 
kronine  sagt am 30.11.2015
Hallo tpan.
Danke der nachfrage.leider hat mein gehirn die umstellung
Noch nicht geschafft.ich bin inzwischen massivst depressiv u angstbesessen dass ich es nie schaffe mich daran zu gewöhnen.nehme nun antidepressiva...es dauert bis die anschlagen.bin total verzweifelt kann nun nichts tun wie abwarten.liebe grüsse
 
kronine  sagt am 30.11.2015
Hallo tpan.
Danke der nachfrage.leider hat mein gehirn die umstellung
Noch nicht geschafft.ich bin inzwischen massivst depressiv u angstbesessen dass ich es nie schaffe mich daran zu gewöhnen.nehme nun antidepressiva...es dauert bis die anschlagen.bin total verzweifelt kann nun nichts tun wie abwarten.liebe grüsse
 
TPAN  sagt am 30.11.2015
Hallo Kronine,
das klingt nicht gut. Ich kann mich daran erinnern, dass ich nach der 1. OP nur noch 18% Sehkraft hatte (die Linsen wurden dann nach 8 Wochen noch mal getauscht). Das war auch ein Schock und ich fragte mich, wie man im Leben zurecht kommen kann, wenn man nicht richtig sehen kann. Insofern kann ich Ihre Angst gut verstehen.
Auch vor der OP war meine größte Sorge, dass sich das räumliche Sehen verändern könnte, wie man es von schlecht passenden Brillen kannte. Aber die hat man dann eben nicht aufgesetzt, mit den implantierten Linsen muss man leben.
Ich war vor der OP leicht kurzsichtig und durch den Grauenstar gewohnt nicht weit schauen zu können. Anschließend konnte ich mein Gesicht im Spiegel kaum noch erkennen. Auch heute ist das so. Ich sehe im Nahbereich viel schlechter als vor der OP. Das hat einige Monate gedauert, mich darauf einzustellen. Dafür habe ich mich auf die Dinge konzentriert, die besser geworden sind. Z.B. konnte ich in der Ferne plötzlich so weit sehen, wie vermutlich noch nie zuvor.
Wenn ich genervt war von dem, was ich nicht sehen konnte, habe ich mich auf das konzentriert, was ich scharf sehen konnte.
Ich kann z.B. den Computerbildschirm ohne Brille gut erkennen. Das hilft. Lesen habe ich fast aufgegeben, ich höre jetzt Hörbücher auf dem Handy, das ist auch nicht schlecht. Für Handarbeiten setze ich zwei Brillen übereinander auf und mache viel Licht.
Ich genieße dafür, dass ich es gerade um diese Jahreszeit nicht mehr so dunkel empfinde. Und in der Sommersonne wird plötzlich vieles ganz scharf, was ich sonst eher etwas verschwommen sehe.
Meine OP ist jetzt 5 Jahre her. Im letzten Jahr habe ich noch einmal eine neue Brille bekommen, mit etwas anderen Werten. Seit dem ist auch das Sehen noch etwas besser.
Ich habe viel mit diesen Billigbrillen aus dem Supermarkt experimentiert um für bestimmte Situationen die richtige Brillenstärke zu finden.
Versuchen Sie, nicht den Mut zu verlieren und finden Sie etwas, das jetzt - nach der OP - besser ist, um sich daran hoch zu ziehen. Man gewöhnt sich mit der Zeit an Vieles und vielleicht kann ein anderer Arzt oder anderer Optiker auch noch einmal neue Erkenntnisse bringen.
Viel Glück! Ich drücke Ihnen die Daumen!
Nadine
 
sancho12  sagt am 03.12.2015
Bin mir unsicher welche linsen für mich in Frage kommen. Angeraten wurden mir bei grauem Star, Monofokallinsen mit Fernbrille, da ich schon lange kurzsichtig bin. (Habe früher aber auch Kontaktlinsen getragen und damit natürlich beim lesen Probleme gehabt, da es nur monofokal gab.)
Zum lesen und für den Computer mußte ich meine Brille immer absetzen.
nun habe ich von Trifokallinsen gehört, die man im Augenzentrum Neu-Ulm sogar testen kann. wenn ich dann damit klarkommen würde wäre dieser Weg optimal.
Gibt es in München auch diese Möglichkeit des Testens, wer macht so etwas?
Wie ist die Zufriedenheit mit Trifokallinsen?
 
schnulli57  sagt am 14.02.2017
bei mir ist das nach der Staroperation auch so, seit ich eine Gleitsichtbrille habe.
Wenn ich die vergesse fühle ich mich 10 cm größer. Aber das ich eigentlich kein Problem. Da gewöhnt man sich daran. Das wird auch mit der zweiten Operation nicht stärker!
 
kronine  sagt am 14.02.2017
Ich kann euch nun..nach 1.5 jahren nach der Op. Positiv berichten. Hatte ich anfangs riesige probleme mit dem neuen seheh-alles kleiner und war auch fast schon überzeugt falsche linsen zu haben-bin ich jz zufrieden.
Ich hatte +7.6 dioptien u eine hornhautverkrümmung und
Bekam torische monofokallinsen eingesetzt.
Die anfangszeit war echt hart...v.a. da mich zusätzlich eine Depression erwischte und mein gehirn somit vollkommen überfordert war.
Inzwischen sehe ich sehr gut.ich brauche keine fernbrille mehr.zum längeren lesen komm ich mit billigsten lesebrillen klar.
Ich kann jedoch durchaus im nahbereich ganz ordentlich sehen.handy lesen geht problemlos.
Das sehen ist jedoch auch abhängig vom licht..bei sonne sehe ich noch besser und von meiner psychischen konstitution.ich nehme oft auch noch den linsenrand wahr u insgesamt sind meine augen empfindlicher geworden...z.b. auch was kosmetika angeht.ich "SPÜRE sie "mehr.
Nun bis ich den zustand als ganz normal wahrnehmen werde und nicht mehr drüber nachdenken werde wie ich heute sehe...wird noch zeit vergehen.aber ich bin zuversichtlich.schliesslich hat mein gehirn quasi 45 jahre anders gesehn und braucht nun eben auch zeit um vollkommen neu zu lernen. Und der Nachstar setzt leicht ein.jedoch ist dieser ja schnell laserbar.
Ich kann somit nur mut machen..insgesamt sehe ich die Op als gelungen an u freue mich an den vorteilen
Niemals jedoch würde ich mit multifokallinsen einsetzen lassen.das scheint mir noch nicht ausgereift .
 
TPAN  sagt am 15.02.2017
@ Kronine:
Da bin ich aber froh das zu hören! Schön, dass alles gut ausgegangen ist!
Was die Sensibilität der Augen angeht, das geht mir genauso. Ich brauche immer noch jeden Morgen Augentropfen, weil sie sich sonst anfühlen wir Schmirgelpapier. Aber damit läßt es sich leben. Ich denke, dass beim zweiten Eingriff vielleicht kleine Narben entstanden sind, die das Gefühl verursachen wenn die Augen trocken sind.
Viele Grüße und alles Gute!
TPAN

Ihre Antwort

Haben Sie bereits ein Benutzerkonto? Anmelden (Login)


Ja, ich möchte Antworten per E-Mail erhalten

Ich stimme den Nutzungsbedingungen und den Datenschutzbestimmungen zu.

War dieser Artikel hilfreich?
Antworten unserer Experten
Portrait Dr. med. Tobias Neuhann, AaM Augenklinik am Marienplatz, Augenärzte an der Oper, Dr Tobias Neuhann & Kollegen MVZ München, München, AugenarztDr. Neuhann antwortet
Katarakt
23.02.2017

Fachwissen Grauer Star »
Grauer Star, Katarakt
Grauer Star (Katarakt)
Getrübte Linse kann durch eine Kunstlinse ersetzt werden