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Angst vor eine Augen OP

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Hanna6840  fragt am 18.01.2009
Ich habe vor mich in März an einen grauen Star operieren zu lassen.Da ich aber nur noch mit diesen Auge sehen kann, bin ich ängstlich und unsicher.Geht bei der OP etwas schief werde ich des Lebens nicht mehr froh.
 
Eyeswideshut  sagt am 21.01.2009
Hallo !

Ich kann Ihre Angst gut verstehen, aber ich empfehle Ihnen, diese Operation durchführen zu lassen.
Ich selbst bin seit meiner Geburt stark sehbehindert(links geburtsblind, rechts ca 20 Prozent). Im letzten Jahr war meine Sehkraft soweit herunter gesetzt, dass ich, bedingt durch den grauen Star, nur noch fünf Prozent Sehkraft hatte.
Ich nehme an, dass Sie ein bis drei Tage in der Augenklink bleiben müssen da Sie nur noch auf dem einen Auge sehen?
Bei mir lief es folgendermaßen ab:
Am Tag vor der Op wurden alle notwwendigen Untersuchungen:
Ausmessung des Auges, Gesichtsfeld, Ausmessung der Hornhaut (ist wichtig, um die Linse mit der optimalen Brechkraft zu finden) , durchgeführt.
Am OP Tag wurde ich morgens um 8 Uhr in den OP gefahren, und unter Vollnakrkose opereriert. Nach zwei Stunden bin ich dann auf meinem Zimmer aufgewacht, habe Mittag gegessen und bin abends über den Flur gelaufen...
Es war ein herrliches Gefühl, das alte Sehvermögen wieder nutzen zu können: TOI TOI TOI für die OP
Eyeswideshut
 
Jopro  sagt am 15.02.2009
Hi!
Ich wurde im Alter von Anfang 50 Jahren im Abstand von ca. 2 Jahren an beiden Augen am grauen Star informiert!
Vor der ersten OP hatte ich auch wahnsinnigen "Bammel", bei der 2. OP war ich "cool"!
Natürlich kann bei JEDER - sei sie auch noch so klein/gering - etwas "passieren"! Die Wahrscheinlichkeit ist aber gering, wenn man einen guten Arzt/Chirugen hat.
Bei mir war es so, dass mein Augenarzt Belegbetten im hiesigen Krankenhaus hat und alle Untersuchungen/Vorbereitungen für die richtige Linse vorher in seiner Parxis gemacht hat.
1 Tag vor der OP mußte ich mich im Krankenhaus melden, bekam alle ca. 3 Stunden einige Tropfen.
Am Morgen der OP wurde ca. 1 Stunde vorher alle 5 Minuten getropft. Als ich im OP-Vorbereitungsraum lag, kam der Arzt und gab mir eine Spritze ins Auge (hat überhaupt nicht weh getan) und hat den Patienten vor mir operiert. Dann kam ich dran! Es hat 20 Minuten gedauert, dann kam ich wieder ins Zimmer, sollte 1 Stund eim Bett bleiben, dann kam die Schwester, ich sollte zur Tür gehen und fragte, ob ich Kreislaufprobleme hätte. Als das nicht der Fall war, konnte ich mich anziehen, im Krankenhaus (auch auf dem Außengelände) rumlaufen. Hatte keine Schmerzen, lediglich eine Augenklappe über dem operierten Auge!
Nächsten Morgen (vor dem Frühstück) kam der Arzt(Chirurg) nahm die Klappe ab, untersuchte das Auge und sagte, ich könne nach dem Frühstück nach Hause gehen. OHNE KLAPPE !!!!!
Ich konnte wie ein "junger Gott" sehen. Nur nachts mußte ich die Klappe auf das Auge machen, damit ich nicht unbewußt daran reibe.
De folgenden 3-4 Wochen war ich krank geschrieben! Aber nur, weil ich mich nicht anstrengen durfte.
Ich kann nur empfehlen die OP unter örtlicher Betäubung machen zu lassen. Es ist nicht schlimm!
Danach habe ich eine Fern- und Lesebrille bekommen. Die Fernbrille nehme ich nur "vorsichtshalber" beim Autofahren, die Lesebrille, wenn die Augen abends müde sind ( bin noch berufstätig).
Nach ca. 1 Jahr, nachdem das 1. Auge operiert wurde, fing das 2. Auge an! Beides ist optimal verlaufen!

Ich wünsche Ihnen alles Gute für die OP und keine Angst.........
Jopro
 
Hanna6940  sagt am 04.03.2009
Ich danke Eyeswiederhut und Jopra das Sie mir so viel Mut gemacht haben. Am 9.03.09 wird die OP sein. Wenn alles gut gegangen ist werde ich mich wieder melden.Danke
 
Ingrid112  sagt am 16.03.2009
Hallo,
ich wollte mal fragen wie die OP verlaufen ist. Ich habe demnächst auch eine OP und habe auch schreckliche Angst.
Ingrid112
 
Hanna1940  sagt am 12.07.2009
Hier die versprochene Miteilung, wie es mir nach der Augen OP ergangen ist. Ich könnte hierzu ein ganzes Buch schreiben. Aber ich will mich kurz fassen. Die OP ist gut verlaufen und konnte auch am nächsten Tag wieder aus der Klinik entlassen werden und war auch glücklich jeden Tag eine verbesserung der Sehkraft feststellen zu können. Aber in der fünften Woche hatte ich Schlieren vor dem Augen und ging wieder zu meine Augenärztin.Sie konnte nichts auffälliges feststellen und sagte mir ich könne wieder alles machen auch wo zu ich Lust hätte.Das habe ich denn auch gemacht. Ich habe den Rasen gemäht und noch meine Hausarbeit gemacht. Vieles war ja liegen geblieben.Aber zwei Tage später ist die OP Naht wieder aufgegangen und Keime sind in Uvera gedrungen.Ich bin wieder in die Klinik überwiesen worden.Habe Kortison und Antibiotika
bekommen. 13 Tage musste ich dort bleiben. Aber dann ist doch alles gut geworden.Nach 3 Monate war die Behandlung abgeschlossen.Das muss nicht immer so verlaufen. Die Augen OP
war im Vorfeld schon ein Risiko da ich stark Kurzsichtig war und nur noch 20% Sehkraft hatte. Heute sind es wieder 50 %. Ich muss schon sagen das ich auch einwenig traurig war, wenn ich gehört habe, das andere Patienten schon nach 6 Wochen alles überstanden war.Gruß an alle die noch eine OP vor sich haben.
So etwas kommt selten vor und ich kann Allen nur empfehlen sich nicht gleich wieder in die Arbeit zu stürzen aber 3 Monate das Auge Ruhe zu gönnen. Gruß Hanna ...
 
Hanna1940  sagt am 13.07.2009
Hanna1940 Zu meinen Bericht vom 12.07.09 ist mir ein Schreibfehler unterlaufen.( Es waren Keime in der Uvera gedrungen sondern in die Uvea)
 
Mark  sagt am 09.09.2009
Grundsätzlich gesprochen braucht man vor einer Augenoperation keine Angst zu haben. Die Operationstechnologien sind sehr ausgereift und Komplikationen sind sehr selten. Infos zu Augenoperationen wie Lasik finden sich auch hier:
[Link anzeigen]
 
Berndk  sagt am 01.02.2011
Hallo Ich hab nach einem Unfall ein Teil meiner Iris und meine Linse Verloren.
Meine Frage
Kann man aus dem verbliebenen Teil der Iris wieder eie funktionelle Iris herstellen???
Und wo und von wem kann man diese Operation am besten durchführen lassen.
Danke für ihre Antworten.
Gruß
Bernd K
 
Traenchen  sagt am 02.03.2011
Hallo,

Bei mir zieht ein Häutchen die Netzhaut hoch und das Sehvermögen wird immer schlechter.Es muss operiert werden. Hab schreckliche Angst. Wer hat Erfahrungen diesbezüglich?
 
tata  sagt am 30.06.2011
Hey hab mal kurz ne frage an euch und zwar geht es auch um eine augen op wegen grauem starr.Und zwar hat der arzt angeboten irgend eine high tec linse einzusetzen zu der mann aber 1500 € dazu bezahlen soll die wär angeblich besser als die normale habt ihr da erfahrungen???
Gruß Kathrin
 
ries363  sagt am 11.11.2012
Hallo tata!
Es ist ja schon einige Zeit vergangen, aber vielleicht liest es jemand anderes und ich kann ihm einen Rat geben.
Also, inzwischen kosten eine Sehstärken Korrektur im Verlauf einer Grauenstar OP kein Aufschlag. Die OP selbst zahlen auch die Kassen ganz.
Alles Andere, wenn ein Augenarzt sagt pro Linse 1000-1500 € zu zuzahlen ist Geldschneiderei!
Nehmt bei eurer Kasse Auskunft und auch bei 1-2 weiteren Augenärzten einen Kostenvoranschlag ein.
Das wollte ich euch raten.
Lb Grüße Walter

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