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chronische, einseitige Lymphknotenschwellung in der Leiste nach Fistel-op

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Fistelpatient  fragt am 03.12.2009


Nach einer OP an einer Fistel 2006,nahe des Schliessmuskels, hatte ich einen verdickten Lymphknoten in der linken Leistengegend der etwa Erbsen-groß und deutlich zu fühlen war. Diese OP ist jetzt fast vier (4) Jahre her und die Lymphknotenverdickung in der Leistengegend ist immer noch unverändert zu fühlen und zu spüren.
Es geht ein leichter Druck von dieser Stelle aus,der sich verstärkt, wenn ich das Bein anhebe.(zum Beispiel um mir die Füsse zu waschen).
Wenn ich sitze, habe ich ständig ein Fremdkörper-, bzw Taubheitsgefühl in der linken Po-Backe, so dass ich schon immer ganz schief sitzen muß, damit diese Seite entlastet wird.
Dazu kommt, das ich die Schwellung oft so stark fühle, das ein regelrechter Schmerz bis runter zum Fussknöchel zieht und das ganze linke Bein weh tut.
Wenn ich nachts auf der Seite liege, habe ich immer das Gefühl, als würde ich dieses Lymphgefäss quetschen und kann dann nur einschlafen, nachdem ich ein Bein abgespreitzt habe.
Wenn ich mich auf einen Stuhl setze und den Oberkörper nach vor bis auf die Knie bringe, fühlt es sich an, als hätte ich zwischen meiner linken Unterbauchseite und dem Oberschenkel einen Fremdkörper, so als ob ein dickeres Stück der Kleidung sich dazwischen zusammengerollt hätte.
Da ich sehr gerne wandere, ziehe ich oft hochschaftige Wanderstiefel an. Nach ca. einer Stunde habe ich dann immer am linken Bein in der Höhe des oberen Schuhschaftes aussen einen starken Druckschmerz. Dieses Phänomen tritt mit verschiedenen Paar Wanderstiefel immer gleich auf. Nach der Wanderung ist das Leisten-Lymphgefäss dann immer sehr stark geschwollen und tut weh. Nicht übermässig, aber es ist unangenehm. Nach langem Sitzen habe ich die gleichen Probleme.
Irgendwie habe ich die Hoffnung auf eine Besserung schon abgeschrieben. Ich bin 42 Jahre, 186m groß und wiege 90 kg.
Vor der Fistel-op hatte ich diese Probleme nicht.
Der Proktologe der Darmklinik hatte die Fistel gespalten und ich mußte einen Analdehner tragen. Der Arzt betäubte mich im Steissbein. Währen der OP sagte er kurz:" Komisch, die Fistel ist nach oben verschlossen." Ich konnte damit nichts anfangen. Vielleicht weiss jemand Rat.
Ich werde mich nicht gleich umbringen, aber diese Sache hat mir echte 50% Lebensenergie geraubt. Bin für jeden Rat dankbar.
 
chucky_xxl  sagt am 30.12.2009
Mir geht es ähnlich, weiß aber nicht ob das eine mit dem anderen zusammenhängt.

Bin LKW-Fahrer also sitze ich ziemlich lange.

Hatte vor einem halben Jahr eine "Steißbeinfistel" entfernen lassen. Etwa 1 Monat später schwollen mir rechts in der Leiste die Lymphknoten.

Irgentwann fingen sie an zu eitern das problem trag ich heute noch mit mir rum. Problem ich kann nicht zum Arzt weil ich selten daheim bin und die Heilung ne Zeit dauern würde wo ich nicht arbeiten könnte.

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