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Analfissur Op Wundheilung

65 Beiträge - 48983 Aufrufe
 
Marla2  sagt am 25.01.2016
Wieso Krebs? Analfissur habe ich auch und diese entwickelt sich niemals zu Krebs. Frage mich wie die auf eine solche Unsinn kommen. Aber egal.Ich leide auch chronisch darunter und habe sehr starke Schmerzen und erhöhte Temperatur. Muss demnächst es wie es aussieht auch operieren lassen. Aber zu deiner Frage ja eine Analfissur kann immer wieder kommen.
 
ennasus62  sagt am 05.02.2016
Bin vor 9 Tagen wegen chronischer analfissur operiert worden. hatte die ersten 2 Tage kaum Schmerzen. Dann wurde alles schlimmer. Ich kann es bis heute eigentlich fast nur im Liegen aushalten. Bei und nach jedem Toilettengang furchtbare Schmerzen auch noch nach Stunden. Wurde auch vom Arzt sehr wenig aufgeklärt. Ich wurde entlassen mit der Aussage : Einfach jeden Tag Flohsamenschalen einnehmen und die Sache wäre dann erledigt. Durch die Flohsamenschalen muss ich jeden Tag 4 - 5 mal auf die Toilette. Ich würde diese Operation nie mehr machen lassen. Am liebsten würde ich überhaupt nichts mehr essen, damit ich nicht mehr zur Toilette gehen muss. Aber ich hoffe, dass es irgendwann besser wird.
 
leila8  sagt am 05.02.2016
Hallo ennasus62, das kann ich gut mitfühlen. Bin zwar nicht operiert ( wird wegen der kleinen Schleimhautläsion nicht gemacht ) aber habe auch jeden Tag Schmerzen, nach dem Stuhlgang so 1-2- mal ( nehme Macrogol bzw. Laxatanpulver )ganz extrem. Sitzen ist grausam auch im Liegen schmerzt es oft. Medikamente ( alle probiert ) wirken nicht zufriedenstellend und werden auf Grund Bluthochdruck und Allergie nicht vertragen, Geht nun schon über fünft Jahre so. Durch die Verkrampfung und Anspannung sind jetzt Bandscheiben, Steißbein und Beckenschmerzen hinzugekommen, ein Teufelskreis.
Hoffe und wünsche dir das du recht bald schmerzfrei und das Leiden endgültig los bist
LG, leila8
 
Moerderschmerz  sagt am 06.02.2016
Bei mir ist es jetzt 10 Monate her dass ich operiert wurde und das zweite mal 6 Monate ich kann nur sagen schmerzen wie wahnsinnig habe ich gehabt . Jetzt ist es zwar gut aber bluten tut es ab und zu immer noch . Hygiene ist ganz wichtig immer ausduschen oder mit feuchtigkeitstücher nachwischen . Ansonsten bin ich nach 11 Monaten schmerzlos . Aber ich habe die schnäuzte gefällig voll von der op .
 
ennasus62  sagt am 06.02.2016
hallo leila8, danke für deine nachricht. das mit der verkrampfung und anspannung kann ich gut nachfühlen, ist bei mir genauso. ganz ungangenehm finde ich die vielen toilettengänge. der arzt sagte ich müsste täglich 1 esslöffel flohsamenschalen einnehmen. vielleicht ist das einfach zuviel. war beim heilpraktiker und der sagte, dass die ganze op nichts bringen würde, wenn man nicht die ursache der fissuren behandelt. das wenn so einfach wäre. ich hatte ja auch vorher fast 2 jahre lang schmerzen und dachte mit der op würde alles besser werden.man verlässt sich ja auf die ärzte.
wünsche dir auf alle fälle alles gute und vielleicht wäre es doch nicht schlecht nochmal alternativ irgendeine behandlung zu probieren. lg
 
leila8  sagt am 06.02.2016
Hallo ennasus62, Dankeschön für deine Nachricht. Vielleicht ist es mittlerweile bei ir so schlimm weil ich totale Panik vor dem Stuhlgang habe und mich verkrampfe. Mit dem Weichmacher Macrogol ( besser bekamt unter Movicol ) klappt es eigentlich gut. Nur muss ich trotzdem immer ziemlich drücken auch wenn der Stuhlgang sehr weich ist und sich oft verzögert entleert mit teils it argem schmieren. Kommt wohl durch die leichte Becken-schwäche und dem Schleimhautvorfall. es wird erst aber ab Stadium 3 operiert.
Füe dich auch weiterhin alles Gute.!!!

LG.
 
ennasus62  sagt am 07.02.2016
hallo leila8, ich würde dir wirklich empfehlen auf zucker in jeglicher form zu verzichten und möglichst viele ballaststoffe zu dir zu nehmen.ich nehme auch täglich leinöl zu mir mehrmals täglich 2 Teelöffel. Das ist zwar nicht günstig aber soll sehr gut sein für den darm. auch wenn mögich viel bewegung. das ist auch mein ziel für meine zukunft, denn immer mit diesen schmerzen und dieser angst zu leben ist auch nicht wirklich lebensqualität.
lg
 
leila8  sagt am 09.02.2016
Hallo ennasus62, vielen Dank für deine Zeilen, ja ich bin ( etwas untergewichtig ) zucker süchtig, brauche es für meine Nerven. Die täglichen teils unerträglichen Schmerzen im Steißbein und Becken bedingt durch eine Spinalkanalstenose mit Einengung sind schlimm . Leider vertrage ich keine Schmerzmedikamente und die Ärzte sind ratlos. Eine OP wurde nicht empfohlen. Gehe jetzt zur Physiotherapie , derzeit bekomme ich nur Massage weil anderes auf Grund der Beschwerden nicht möglich war. Leider ist es mit dem Stuhlgang weiterhin schwierig, zwar weich aber schwer gängig, trotz täglich Obst und Gemüse leider davon mengenmäßig auf Grund zu schnellem Sättigung und Völlgefühl zu wenig.

LG.
 
Veri95  sagt am 28.05.2016
Hallo
Meine op ist jetzt 2 Tage her ich muss sagen ich habe in Vergleich zu vorher keine Schmerzen nur ein leichten Druck !
Es wurde ambulant gemacht und unter Vollnarkose worüber ich froh war !
Ich lief mit der analfissur 5 Jahre rum so das ich schon daran gewöhnt war -an Wochenende hat es dann sehr stark geblutet und ich wurde daraufhin gezwungen endlich mal ins Krankenhaus zu fahren war mir persönlich unangenehm war weil es für mich ja nichts mehr neues war !
Ich bin froh so gehandelt zu haben an Donnerstag gleich operiert und bis jetzt keine Schmerzen mit leichten Medikamenten
Der Gang zur Toilette steht mir noch bevor -das macht mir Riesen Angst den ich kenne es nur vorher
Aber gut zu lesen das Bluten nach der Operation noch normal ist
 
leila8  sagt am 31.05.2016
Hallo, Veri95, Das freut mich sehr für dich , vor allem das du nur leichte Schmerzmedikamente benötigst. Für einen weichen Stuhlgang vor allem ohne Pressen hast du hoffen hoffentlich gute Ratschläge bekommen. Alles Gute und rasche Genesung.!!
LG
 
christinaO  sagt am 15.06.2016
Hallo zusammen,
ich werde am Freitag erneut operiert (Entfernung große Mariske und Analfissur).
Ich wurde bereits vor zwei Monaten aufgrund Analpolypen operiert. Es wurden drei Stück entfernt. Kurz darauf hatte ich wohl eine Wundheilungsstörung, woraufhin eine große Schwellung entstanden ist, die zusätzlich ziemlich schmerzhaft war. Ich habe zwischenzeitlich den Arzt gewechselt, da der 1. Operateur kaum Auskünfte gegeben hat und einfach sagte: "Ok, wir müssen erneut operieren. Es kann halt ein Mal in 20 Jahren ausnahmsweise ein Fall vorkommen, wie es nun bei Ihnen eingetreten ist und dann hoffen wir, dass wir kein 3. Mal operieren müssen." Nach dieser Aussage war ich so aufgelöst und schockiert, so dass ich am selben Tag ins Krankenhaus gefahren bin, um mir dort eine zweite Meinung einzuholen. Der Arzt stellte im Krankenhaus fest, dass eine Schwellung vorliegt, wir allerdings zunächst versuchen, diese mit Schmerzmittel und Salbe in den Griff zu bekommen. Dies ist jetzt 5 Wochen her und es ist nun ein Hautüberschuss übrig geblieben und zusätzlich hat sich eine Fissur gebildet. Am Montag teilte der Arzt mir mit, dass ich wohl um eine erneute OP nicht herumkommen werde. In diesem Zuge wird also am Freitag der Hautlappen und die Fissur ausgeschnitten. Ich habe furchtbare Angst vor den erneuten Schmerzen und natürlich im Hinterkopf, dass das Ganze vielleicht auch gar keine Besserung mit sich bringt. Ich habe in vielen Foren gelesen, dass Patienten danach die gleichen oder weitaus schlimmere Probleme/Schmerzen hatten. Dies macht mir große Sorge.
 
Veri95  sagt am 15.06.2016
Hallo
Ich kann natürlich nicht für alle sprechen aber ich kann die ganzen grausamen Sachen nicht nachempfinden
Ich wurde vor ca.3 Wochen operiert
Hatte kaum schmerzen danach und würde nie wieder so lange warten mit der op !
 
christinaO  sagt am 15.06.2016
Hallo Veri95,

freut mich für dich, dass bei dir alles so unproblematisch verlaufen ist. :-)
Ich wünsche mir das auch.
Aber selbst der Arzt sagte mir am Montag im Vorgespräch, dass mir ausreichend Schmerzmittel verabreicht werden gegen die Schmerzen. Und ich weiß ja auch aus der vorangegangenen OP vor 2 Monaten, dass ich nach der Analpolypen-Operation sehr ausgeprägte Schmerzen hatte. Das scheint ja bei jedem unterschiedlich zu sein.
Mir graut es jedenfalls vor Freitag und vor den darauffolgenden Tagen.

Wenn man dann natürlich noch diese Horrorgeschichten in den Foren liest, macht man sich natürlich noch mehr verrückt.

Liebe Grüße,
Christina
 
Alles_halb_so...  sagt am 14.06.2017
OP bei Analfissur – überhaupt nicht schlimm!!

Nach all den verschiedenen “Horrorstories”, die hier im Internet kursieren, möchte ich gerne meine Erfahrungen als Gegenposition und zum Mutmachen teilen. Es kommt sicher darauf an, welche Art von Analfissur der oder die Einzelne hat und vielleicht hatte ich Glück, dass sie bei mir nicht so ausgeprägt war. Auf jeden Fall war meine OP überhaupt nicht schlimm! Sie wurde in der proktologischen Praxis, also ohne Krankenhausaufenthalt und in lokaler Betäubung, also ohne Vollnarkose durchgeführt. Dazu gab es einige Betäubungssprizen in den Schließmuskel, die ein bisschen gepiekst haben, aber sicher nicht schlimmer als beim Zahnarzt. Danach wurde mithilfe eines Lasers die Fissur herausgeschnitten. Das tat ehrlich gesagt schon so drei-/viermal weh, sodass ich kurz mal “au” gesagt habe, aber insgesamt war es wirklich aushaltbar und innerhalb von 2 Minuten vorbei. Danach wurde die Wunde verödet, damit sie nicht nachblutet. Dabei habe ich die Wärme gespürt, hatte aber keine Schmerzen. Und das wars auch schon. Das Ganze hat sicher nicht länger als 10 Minuten gedauert und der Arzt sowie die Arzthelferinnen waren so freundlich und einfühlsam, dass ich wirklich sagen kann, dass dies keine schlimme OP war!
Für die Zeit danach habe ich Kompressen, ein Schmerzgel und Ibuprofen 600 verschrieben bekommen und mir natürlich alles gleich bei der Apotheke abgeholt. Die Kompressen sind dazu da, das Sekret, dass nun für einige Zeit aus der Wunde austritt, aufzufangen. Das Schmerzgel sowie das Ibuprofen habe ich gar nicht benutzt. Nach der OP war ich natürlich erstmal noch betäubt und habe etwas ängstlich darauf gewartet, dass die Schmerzen kommen… nichts. Also bin ich schlafen gegangen und am nächsten Morgen war immer noch nichts. Auch nach dem Stuhlgang hatte ich keinen unerträglichen Druckschmerz oder ähnliches, wie es teilweise beschrieben wird. Ein leichtes Brennen, aber deutlich weniger unangenehm, als vor der OP, also als die Fissur noch offen war. Natürlich blutet es dabei noch etwas, aber es geht mir bereits am ersten Tag nach der OP besser als vorher. Davor ist die Fissur einfach über den Zeitraum eines Jahres immer wieder neu aufgerissen, trotz Salben und guter Ernährung, sodass ich davon ausgehen konnte, dass sie wirklich nicht mehr von selbst zusammenwachsen wird. Daher habe ich mich letztlich für die OP entschieden, denn ein langes Warten kann die Fissur immer weiter einreißen lassen, sodass sie bis zum Schließmuskel reicht und ggf. sogar zu Inkontinenz führen kann.
Nun bin ich erstmal für eine Woche krank geschrieben und habe danach einen Kontrolltermin beim Arzt. So kann die Wunde erstmal in Ruhe abheilen und ich kann sie nach dem Stuhlgang abduschen (ich muss keine Sitzbäder machen und sie auch nicht regelmäßig spreizen oder Sonstiges),was bei der Arbeit ja nicht so leicht möglich wäre. Laut meinem Arzt kann ich alles ganz normal machen, nur auf das Fahrradfahren sollte ich 2 Monate lang verzichten.

Vielleicht noch eine erwähnenswerte Sache zum Abschluss: Nachdem ich im Internet über die schrecklichen Schmerzen beim oder v. a. nach dem Stuhlgang gelesen habe, habe ich mich aus lauter Sorge dafür entschieden, zu fasten. Nach 3 Entlastungstagen habe ich am Tag vor der OP den ersten Fastentag mit Abführen usw. eingelegt und habe jetzt einfach tatsächlich gar nicht mehr so viel im Bauch, was noch raus muss. Selbst während des Fastens ist ein regelmäßiger Stuhlgang ja wichtig, um die “Abfallprodukte” des Körpers loszuwerden, aber zumindest muss man dann nicht mehr so oft auf die Toilette... Der Arzt meinte hingegen, es spiele keine Rolle, ob ich faste oder normal weiter esse, die Wunde heile so oder so nicht schneller. Mit 2 Monaten müsse ich schon rechnen, bis alles wirklich ganz verheilt ist. Außerdem müsse ich natürlich darauf achten, dass ich alle wichtigen Mineralien zu mir nehme, damit die Wunde heilen kann. Mir ist es aber letztlich lieber, ein bisschen Kontrolle über die Sitution zu haben und zu wissen, dass ich weniger auf die Toilette muss und außerdem bin ich nun auch neugierig auf das Fasten geworden. Also habe ich mir Zinktabletten und Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke geholt und nehme sie nun morgens und abends ein. Insgesamt geht es mir ziemlich gut und ich bin froh und erleichtert, die OP nun hinter mir zu haben und so eine gute Erfahrung damit gemacht zu haben. Ich kann es allen, die aus Angst noch warten, empfehlen, nicht zu lange mit einer OP zu warten, denn je kleiner die Fissur ist, desto harmloser ist auch die OP. Und chronische Fissuren heilen wohl einfach nicht mehr von selbst zusammen, da die Ränder vernarbt sind. Daher: Nur Mut, sucht euch einen Arzt eures Vertrauens und habt keine unnötige Angst!
Liebe Grüße und eine gute und schnelle Genesung wünsche ich allen Betroffenen.
Anna
 
Liesbett  sagt am 19.09.2017
Hallo mörderschmerz, ich hatte vor 8 tage meine op. Und es geht mir wie dir. Ich hab höllische schmerzen nach jedem toi gang. Ich kann bald nicht mehr.

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