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Analfissur Op Wundheilung

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luckyman  fragt am 22.03.2012
Hallo,

ich hatte vor zwei Monaten eine Op an einer Analfissur (Fissurektomie).
Die Wunde wurde nicht vernäht. Eine Fistel wurde nicht gefunden. Zunächst sah auch alles gut aus und die Wunde wurde kleiner. Nun stagniert die Heilung meinem Empfinden nach jedoch. Der entscheidende Teil der Wunde - nämlich dort, wo die Fissur war - ist immernoch offen. Die Wunde ist nicht entzündet, eitert auch nicht. Wundsekret ist zu sehen und wenn ich Sitzbäder mache ist auch oftmals etwas in der Wanne zu sehen, was wie eine Kruste oder eben Wundsekret aussieht.

Leider habe ich vor allem im Sitzen immernoch sehr starke Schmerzen. Manchmal blutet die Wunde auch noch leicht nach. Schmerzen treten auch auf, wenn ich den entsprechenden Muskel anspannen muss (Husten, Niesen...)

Ich reguliere den Stuhl, mache Sitzbäder und trage mit Kompressen entweder Posterisan protect oder Bepanthen auf.

Ich verzweifel langsam und wollte fragen, ob die Wunde überhaupt noch heilen kann.

Gibts Erfahrungswerte und/oder Tipps?

Ich bitte um Hilfe

Christian
 
stephan247  sagt am 10.04.2012
Hallo,
ich habe ein ähnliches Problem:
Ich wurde vor 3 Wochen aufgrund einer Analfissur operiert und habe noch deutliche Schmerzen (v.a. beim Stuhlgang) und gelegentlich Bluten. Mein Arzt meinte, die Heilung kann noch weitere 1-2 Monate in Anspruch nehmen.

Ich wollte mich erkundigen, wie es aktuell bei Ihnen aussieht?

Weiterhin gute Besserung
Stephan
 
luckyman  sagt am 14.04.2012
Hallo,
das, was du schreibst, hört sich doch erstmal ganz gut an.
Die Ärzte, die ich konsultiert habe, meinen, dass sich - aus welchen Gründen auch immer - die Wundheilung bei mir deutlich verzögert, was nicht gut ist. Vom Tastbefund her spirhct nichts dagegen, dass sie noch heilt. Lediglich die Zeit ist prognostisch ungünstig. Dennoch gibt es leichte Fortschritte: Beim Stuhlgang tut es nicht mehr weh und Blut ist auch nicht mehr zu sehen. Beim Sitzen habe ich jedoch deutliche Schmerzen.
Ob ich nochmal operiert werden muss oder nicht, wird sich erst in ein paar Monaten entscheiden.
Ich hatte auf jeden Fall gehofft, dass alles etwas schneller geht und nicht so schmerzhaft ist...

Dir erstmal alles Gute!
 
enzi63  sagt am 21.07.2012
Tja, das scheint ja ein rießen Problem zu sein mit der Analfissur-OP. Ich hatte diese vor einer Woche und habe nach dem Stuhlgang für ca. 8 Stunden höllische brennende und stechende Schmerzen. Hab schon alles probiert, betäubende Salben, Flohsamen für weichen Stuhl, sämtl. Schmerzmittel wie Tramal und Valoron. Gibt es denn auch jemand bei dem es nach ein bis zwei Wochen besser wurde oder ist man nach so einer OP zu Schmerzen für Monate verurteilt? Wäre super, es gäbe noch ein paar Erfahrungsberichte hier bzw. was denn so noch geholfen hätte? Vielen Dank im Voraus an alle Leidgenossen.
 
enzi63_1  sagt am 27.08.2012
Da bis jetzt niemand geantwortet hat meine weiteren Erfahrungen: Nach 7 Wochen ist es nicht mehr so schlimm. Ich nehme keine Schmerzmittel mehr. Beim Stuhlgang kein Blut und keine Schmerzen mehr. Allerdings soll die Heilung normalerweise schneller gehen, habe wohl zu hohen Schließmuskeldruck. Aber trotz der Verbesserung muss ich immer noch ca. 5 Stunden nach dem Stuhlgang ruhig sitzen, laufen oder liegen geht nicht. Aber die 5 Stunden kann ich mittlerweile gerne absitzen, hauptsache es wird langsam besser.
 
enzi63_0  sagt am 26.09.2012
Nachtrag 2: Nach 10 Wochen ist es nun so gut wie vorbei. Gelegentlich noch Schmerzen, besser nicht vor der Nacht aufs WC, aber es geht entgültig dem Ende dieses Themas zu. Es hat sich für mich nun erledigt. Allen anderen wünsche ich eine - wohl in der Regel übliche - schnellere Heilung und wenn Schmerzen da sind, Kopf hoch, es wird immer besser, auch wenn nicht jeden Tag eine Verbesserung erkennbar ist.
 
ssssssss1  sagt am 14.02.2013
enzi wie geht es dir heute?
 
allesgut  sagt am 06.05.2013
Bei mir haben sehr gut geholfen: Diclofenaczäpfchen und Bepanthensalbe für verunreinigte Wunden (nicht die normale Bepanthen).Alles gute
 
Lillifee20  sagt am 12.06.2013
Ich hatte vor 3 Tagen eine analfissur op. Die Wunde blutet noch beim Stuhlgang, was ja normal ist. Aber ich habe gesehen, dass da etwas weiß gelbliches tief in der offenen Wunde ist. Eiter? Oder kann das auch etwas anderes sein? Was kann ich dagegen tun? Auch nach ausduschen der Wunde ist es noch da.
 
dusel  sagt am 20.06.2013
Hallo Christian. ich weiss aus Erfahrung das man immer wieder malessen damit haben kann. ich hab mich eben erst hier registriert ,deswegen die seeehr speate Antwort. aber vielleicht hilft es anderen noch. mir wurde dringend von einer op abgeraten. bepanthen hilft nicht... nach jedem stuhlgang ab inne dusche und dann hilft nur eine salbe ... multilind ... die aber dann nicht nur aussen sondern auch dahin schmieren wo man nicht so gerne den Finger reinsteckt ... multilind gebuehr seitdem zu mir wie mein Personalausweis :-))
 
leila8  sagt am 23.06.2013
Hallo, bin sehr verzweifelt, hatte nach fast drei jahren ständigen Schmerzen beim und nach dem Stuhlgang gehofft das das Wort OP mal fällt . Vermute mal das sich da keiner rantraut weil das hinterher so schlimm sein kann.Macrogol, Obst u. Gemüse essen hilft nur bedingt oft sind auch bei und nach breiigem Stuhlgang die Schmerzen unerträglich.Sitzen geht garnicht und kein Außenstehender versteht es. Leider reagiere ich auf fast alle Schmerzmittel allergisch und wirklich geholfen hat bislang nichts auch kein Tramal. suche weiterhin Hilfe und würde mich über Ratschläge und Erfahrungsberichte freuen, herzlichen Dank im voraus mit LG
 
billi  sagt am 21.07.2013
Hallo leila8
Hab grad Deinen Betrag gelesen...
Heute ist mein 9. Tag nach Fissuren-OP. Die ersten 5 Tage danach waren die Hölle !!! Aber jetzt bin doch sehr froh, dass ich es gemacht habe ! Es wird besser, nach ca 1 Woche, zumindest bei mir !
Das Problem ist, wenn Du noch länger rauszögerst, das sonstwas passieren kann. Wonst Du zufällig im Raum Frankfurt am main ?
LG Billi
 
leila8  sagt am 21.07.2013
Hallo billi,
Herzlichen Dank für deine Antwort Nein, wohne im Raum Braunschweig. Freue mich für dich das es bei dir schon besser geht. Brauchst du noch Schmerzmittel und wie lange warst du in der Klinik ?? Vielleicht habe ich bislang niemand gefunden der das operiert weil es bislang noch nicht chronisch war?? Jetzt wo ich Dauerschmerzen habe ( nach dem Stuhlgang wenn auch weich ) schlimmer ,könnte es doch so sein.!! Der Vertretungsarzt hatte am Montag eine große offene Wunde bei sieben Uhr und eine kleinere ältere bei 12 :00 diagnostiziert. Weiß nicht mehr wo ich noch hinfahren soll, War bereits Dreimal ( zuletzt im Herbst 2012 ) im End und Dickdarmzentrum Hannover und im März im hiesigen Klinikum bei einem Professor für Allgemeinchirurgie und Zulassung für Proktologie aber der hat auch nur zur Diltazem Salbe und Stuhlgangregulation geraten. Frage mich ständig was und wie schlimm es sein muss bis operiert wird. Hatte bislang einfach kein Glück.

Gute Genesung weiterhin und das du das Leiden für immer los bist und bleibst wünscht mit liebem Gruß, Leila8
 
David94  sagt am 01.08.2013
Hallo,
auch wenn das Thema hier schon ne ganze Weile existiert hätte ich mal ne Frage. Ich hatte vor ca 7-8 Monaten eine OP da ich ebenfalls eine Analfissur hatte, die Tage und Wochen danach waren ehrlich gesagt gar nicht schlimm , hat nichtmal weh getahn nur stark geblutet... Die Wunde ist soweit verheilt allerdings habe ich das Problem das es immernoch nach fast jedem Stuhlgang leicht blutet...Der Stuhl ist nicht zu hart es tuht auch nicht weh.. einfach nur n paar tropfen nach jedem Stuhlgang.
Ich habe festgestellt wenn ich Zucker zumir nehme blutet es viel stärker so das es richtig runter tropft, daher ess ich schon seit monaten kein Gramm Zucker
Als Info noch mitbei , ich hab Morbus Crohn ( allerdings gut im Griff mit Humira )

Jedenfalls bin ich ratlos und es nervt schon ganz schön und wollte fragen ob jemand sowas ähnliches hat und mir weiterhelfen kann.

Beim Arzt war ich auch schon, die meinte das warscheinlichste sind Hämorrhoiden, durch den ständigen Durchfall den ich hatte bevor das mit dem Morbus Crohn in den Griff bekommen wurde.

naja danke schonmal und lg

David
 
Samy010  sagt am 16.09.2013
Billi, ich vermute wohl dass ich keine andere Wahl habe als zur einer OP. Ich wohne in Frankfurt am Main hast du vielleicht einen guten Tipp wo ich das machen lassen könnte?

Lg Samy
 
angelxxl63  sagt am 01.10.2013
hallo ich habe vor 2,5 wochen eine analfisur operiert bekommen,davor monatelange schmerzen... eine analthrombose... operiert, daraus entstand fissur....habe sogar morphium bekommen vor schmerzen die kaum auszuhalten waren ... ich bin warlich kein weichei....aber das wünsche ich meinem ärgsten feind nicht...ich wurde in ehringshausen operiert, das krankenhaus kann ich nur emfehlen .... es wurde mit rückenmarksspritze gemacht . der anesthäsist war der meinung warum den ganzen körper belasten .... und es war gut so...ein tag gehts gut den nächsten nicht so denke und hoffe ist normal .... abduschen nach jedem stuhlgang ist schon sowas von normal....sitzbäder kurz ohne alles ( hab am anfang kernseife reingetan, auf anraten des arztes aber das war schmerzhaft) gehn bei mir am besten .... gegen die schmerzen vor der OP ist das jetzt auszuhalten ohne schmerzmittel oder sehr selten.
was mich kirre macht ist diese stetige angst .....ist da was... muss ich das wieder durchmachen...
ich versuchs in griff zu bekommen ... und bin froh hier gelesen zu haben das es dauert mit der heilung
danke
 
leila8  sagt am 04.12.2013
Hallo angelxxl63, hoffe es geht dir gut und du hast keine schmerzen mehr. Ich selbst habe diese seit Drei Jahren und soll nun an einer äußerlichen Analfissur operiert werden. Habe panische Angst vor allem vor den Schmerzen danach. Überlege ob ich vorher noch eine Zweitmeinung einholen soll. Geblutet habe ich am Enddarm noch nie, aber immer nur Schmerzen auch ohne Stuhlgang, hoffe das die nicht chronisch sein und nach der OP bestehen bleiben.


Alles Gute u. Gruß von Leila8
 
hayat  sagt am 26.01.2014
Hallo Analfissurleidende;),
ich hatte seit letztem Jahr März nach der Entbindung Analfissur.
Ich habe sehr viele salben verschrieben bekommen die gar nicht geholfen haben und die meisten habe ich aus der eigene Tasche bezahlt ich konnte das essen kaum genießen und musste immer an die schmerzen denken und hatte mich kaum noch getraut auf die Toilette zu gehen die schmerzen waren so was von unerträglich das ich immer wenn ich Stuhlgang hatte mit tränen die Toilette verlasse und das schlimmste wahr ich habe eine 10 Monate alte Tochter zu hause mit der ich so viel unternehmen möchte aber durch die schmerzen verhindern wird also habe ich mich für eine operation entschieden und hoffe das ich in zukunft ohne schmerzen auf die toilette kann und das ich das essen wieder wie früher geniessen kann.
ich wünsche all die menschen die das gleiche problem haben alles alles gute von herzen und sucht nach einer schnellen und hilfreichen weg den die salben nützen nichts
 
leila8  sagt am 26.01.2014
Hallo Hayat,

Fühle mir dir, leider habe ich auch nach über Drei Jahren noch die gleichen Beschwerden. Leider kann ich mir das täglich Schokoladeessen nicht verkneifen, da meine Psyche schwer angeschlagen ist. Es ist ein Teufelskreis. Mit Macrogol und täglich Gemüse u. Obst essen geht es zwar mit dem Stuhlgang aber er ist nicht so geformt wie er sein sollte und es schmerzt fast immer und die Schmerzen gehen danach nicht weg. Werde mir bevor ich mich für eine OP entscheide noch eine Zweitmeinung einholen . Wünsche dir viel Kraft u. Zuversicht für den Eingriff sowie das du das Leiden für immer los wirst . Ich würde mich sehr freuen wenn du berichten würdest wie es dir ergangen ist. Sei gegrüßt von Leila8
 
sydney  sagt am 09.02.2014
Hallo Zusammen,
Ich kann bei dem Thema nur all zu gut mitreden... Leider. Ich leide seit Jahren unter Verstopfung und Durchfall... Normalen Stuhlgang kenn ich nicht... Ich hatte Ende Aug 2012 meine erste analfisur op... Danach dauerte es gut 4-5 Wochen bis ein einigermaßen schmerzfreier Toilettengang möglich war... Hin und wieder ist die alte Stelle wieder eingerissen u hat geblutet... letztes Jahr im Nov bemerkte ich unterhalb des steisbeins eine Art Pickel der höllisch weh tat... Ich öffnet das ding u seitdem eitertete die Stelle immer und immer wieder... Bin dann wieder zum Arzt die nach der Sondierung festgestellt haben das es sich um eine analfistel handelt... Gesagt getan..nächster op Termin..der war vor 6 Tagen.. das ergebnis es war keine normale analfistel sondern diese entstand aus dem alten Narbengewebe der fisuren-op da sich scheinbar die wunde damals außen schneller schloss als innen...dswg hat die Ärztin das alte Gewebe komplett mit ausgeschnitten, wieder nix genäht und jetzt gehe ich mit dem Kopf durch die wand... Seit gestern blutet das ganze... Erst nur außen..heute nach dem Stuhlgang innen und außen... Außen habe ich (ich denke da wo vorher die vorpostenfalte lag) ein Ca 6 mm großes Loch... Ist nicht entzündet od so aber da wenn ich drauf tupfe kam das Blut von außen her..und die schmerzen sind echt eklig... Ich weiß jetzt nicht ob da ein Arzt drauf schaun sollte od ob es durch aus normal sein kann, das die wunde oberflächlich blutet... Noch dazu da es ja ständig irgendwie in Bewegung ist und nicht zugenäht wird... Habt ihr nen Rat für mich? LG Sydney. Ps.und alles gute den mitleidenden....
 
Goldmaus  sagt am 11.02.2014
Hallo hayat,
Mich würde interessieren ob Du Deine Op schon hinter Dir hast?? Und wenn ja wie es dir ergangen ist??
Deine Geschichte die Du oben geschrieben hast könnte von mir sein. Auch ich habe letzten März entbunden und seitdem auch eine Analfissur. Ich habe auch ein halbes Vermögen in der Apotheke ausgegeben, alles war sinnlos. Mittlerweile wurde die Fissur chronisch. Letzen Freitag, also am 7.2.14 hatte ich meine OP. Würde mich über eine Antwort freuen!
Falls jemand auch noch Erfahrungen mit der op hat würde ich mich über Feedback sehr freuen. Z.b. Wie lange hat es gedauert bis die schmerzen Weg waren nach dem Stuhlgang usw.
Lg
 
leila8  sagt am 11.02.2014
Hallo Goldmaus,



Bewundere deinen Mut das du dich hast operieren. Würde mich freuen wenn du schreiben würdest wie es abgelaufen ist ( z.B. Narkose, ambulant oder stationär ) und was du an Medikamenten bekommen hast bzw. nimmst. Ich selbst habe panische Angst davor. Gute Besserung u. das du rasch schmerzfrei bist wünscht mit liebem Gruß, Leila8

E.Mail: regfina@[Link anzeigen]
 
Goldmaus  sagt am 12.02.2014
Hallo Leila 8,
Klar, gerne kann ich Dir erzählen wie es mir in den letzten Tagen ergangen ist.
Also, wie schon geschrieben habe ich die Fissur seit letzten März, seit der Entbindung unserer Tochter. Erst dachte ich mir nicht viel dabei, wird schon bald vergehen waren meine Gedanken. Bald habe ich aber bemerkt das dem nicht somit. Also war ich beim Arzt, der mir einen Dehner verordnet hat der nichts brachte. Dann hab ich natürlich gegoogelt und sämtliche Salben versucht die andere Leute prima fanden. Alles umsonst. Das Geld wenn ich gespart hätte, hätte ich nun was davon aber man denkt halt immer das irgendwas ja helfen muss. Zu weihnachten ist dann die Fissur wieder so richtig aufgerissen, ich hatte solche schmerzen, konnte weder sitzen noch stehen noch sonst was. Das ausgerechnet am ersten Weihnachten unserer Tochter. Das war der Punkt an dem ich dachte so geht's nicht mehr weiter, das ist kein Leben mehr. Ständig schon Schweißperlen auf der Stirn zu habe wenn man nur ans Klo gehen denkt muss ein Ende haben! Ich hatte vor der OP auch wahnsinnige Angst, erstens wegen der Betreuung unserer kleinen und vor allem vor den schmerzen. Den hier im Internet liest man ja nur Horror Geschichten.
Am Freitag war nun die OP, sie wurde ambulant in Vollnarkose gemacht. Kam um halb neun früh dran, war ca um halb zehn bis zehn wieder wach. 2 Stunden danach wurde mir eine Tamponade entfernt, war nicht schlimm. Eine weiter stunde später bin ich auch schon heim. Hatte zu der Zeit fast keine schmerzen und konnte im Auto auch recht gut sitzen. Bis zum Ende des Tages habe ich nicht viel gemerkt. Als Medikamente sollte ich Ibuprofen und nur bei bedarf Novalgin Tropfen nehmen. Habe mir in der Apotheke Mucofalk geholt für weichem Stuhlgang, sehr zu empfehlen!!!
Am nächsten morgen muss ich sagen waren die schmerzen dann da und auch recht ordentlich. Dann musste ich das erste mal zur Toilette ( meine aller größte Angst) ich muss sagen der Stuhlgang selbst hat bei mir überhaupt nicht weg getan! Danach waren die schmerzen ziemlich heftig! Die hielten bei mir ein bisschen an und wurden dann wieder erträglicher! Ich dusche 4x täglich aus, nach jedem Stuhlgang sowieso, morgens und abends mache ich ein Sitzbad in kamillosan, was mir sehr gut tut!
Am Montag war ich bei meiner Hausärztin zur Kontrolle, Wunde heilt gut. Sie meinte das dies einfach eine blöde und schmerzhafte Stelle ist und man anfangs einfach mehr Schmerzmittel nehmen muss. Die ibuprofen sollte ich weglassen und nur Novlgin nehmen, zumindest anfangs. Seitdem ist es wirklich viel besser, klar merkt man was aber im normalen Rahmen! Quälen muss man sich ja dann doch nicht! Bei jeder OP hat man anfangs schmerzen und ich denke wenn man eine Analfissur hat und die schmerzen vor OP kennt, dann steht man das auch durch!! Vor allem dann ist es ja hoffentlich ein für allemal vorbei! Bei mir ist heute der 5 Tag nach OP und seit gestern schon fühle ich mich viel besser! Ich für meinen Fall kann sagen ich würde nicht mehr solange warten mit der OP!
So, falls du nochmals was wissen möchtest, kannst mir sehr gerne schreiben :-)
Viele Grüße und alles erdenklich Gute!!
 
leila8  sagt am 13.02.2014
Hallo Goldmaus, Dankeschön das du dir trotz deiner Beschwerden die Zeit genommen und mir so nett und ausführlich geantwortet hast.!!!

freue mich für dich das du auf dem Wege der Besserung bist. War sicherlich alles nicht einfach zumal du ein so kleines Kind zu versorgen hast. Gut das dir die Medikamente Linderung v erschaffen. Leider habe ich nach dem was ich so alles für schlimme Sachen über Novaminsulfon gelesen hatte Angst davor das zu nehmen. hatte es trotzdem ein paar mal damit versucht, leider ohne nennenswerten Erfolg ( bei Tabletten u. Tropfen ) Auch ging es mir nicht gut dabei. hatte Unruhe Herzklopfen nach einigen Stunden und natürlich Panik, wohl mein größtes Problem ?!!

Eine Ärztin hatte mir empfohlen im hiesigen Krankenhaus ( Allgemeinchirurgie ) zu fragen wie viel Fissur Operationen denn pro Monat gemacht werden. Hatte es dann auch gemacht und man sagte mir im Durchschnitt Eine. Würde ja wenn dann lieber in eine Fachklinik ( Proktologie ) gehen und möchte wenn möglich es auch ambulant haben aber das hatte man hier abgelehnt vielleicht weil ich 57 bin und sie gemerkt haben wie ich psychisch drauf bin. War auch schon in den Drei Jahren meinen Leidens drei mal im End u. Dickdarmzentrum Hannover , aber die hielten eine OP nicht für notwendig hatten nichts zum operieren festgestellt, ist jetzt aber auch schon über ein Jahr her. Es wurde mir immer nur was von Ernährungsproblem und beckenbodenschwäche erzählt. Aber im hiesigen Krankenhaus hat man schon nur vom äußeren Anblick eine große chronische Analfissur festgestellt .Bin am Hin u. her Überlegen ob ich nochmal nach Hannover soll aber dann heißt es wieder 1,5 Std. sitzen.

Hätte noch gerne gewusst ob du von einem Proktologen u. in einer Allgemeinchirurgischen Klinik operiert wurdest . Alles gute weiterhin wünscht mit lieben grüßen, Leila8
 
Goldmaus  sagt am 13.02.2014
Hallo leila8,
Ich antworte Dir doch sehr gerne. Ich weis ja wie es ist und man ist einfach nur froh mit jemanden über dieses " blöde" Thema zu sprechen bzw. Erfahrungen anderer zu hören. Oh je, Du ( ich sag jetzt einfach mal Du :-) ! ) hast ja auch eine lange Geschichte in der Hinsicht hinter Dir.
Ja, das mit dem Novalgin weis bzw kenne ich, die ersten 2 Tage war ich auch sehr unruhig innerlich, hatte versucht mich nachmittags mal hinzulegen aber das war ein Ding der Unmöglichkeit! Aber darüber würde ich mir nicht soviel Gedanken machen Dan Deiner Stelle. Es gibt noch ja noch einige andere Schmerztropfen oder Tabletten (z.b. Tramal) die man in der ersten Zeit nehmen kann, da könnte man ja mit dem Arzt reden denke ich.
Ich war anfangs in einer ganz normalen internistischen Praxis in Behandlung. Dort war ich überhaupt nicht zufrieden, dort sagte man mir nur immer ich solle den Dehner nehmen. Wir haben einen sehr guten bekannten der Morbus Cohn und einen künstlichen Darmausgang hat. Der ist bei einen sehr guten Proktologen\ allg. Chirurgen in Behandlung. Dort habe ich dann einen Termin vereinbart und war sehr zufrieden. Fühlte nicht das erste mal sehr gut aufgehoben und behandelt! Ist zwar von meinen Wohnort 50 km entfernt aber das war mir egal. Dort wurde ich auch operiert und war sehr zufrieden!
Ach übrigens morgen ist die OP eine Wochen her und ich fühle mich viel viel besser! Schmerzen sind total erträglich, zwickt halt beim sitzen usw noch recht aber das ist ok! Nach dem Klo gehen ist es jetzt auch viel, viel besser. Nur noch wenig schmerzen. Muss zugeben die ersten Tage dachte ich nicht das es heute so gut aussieht!
Viele grüße schickt dir goldmaus

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