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Rückenschule

Lesezeit: 2 Min.

Vorbeugung von Schäden im Bereich des Rückens...

Was ist eine Rückenschule?

Eine Rückenschule dient zur Vermeidung, Vorbeugung und zur Linderung von Bandscheiben-, oder Wirbelsäulenschäden. Da die Muskulatur mit zunehmenden Alter natürlicherweise erschwächt und die Wirbelsäule zudem wegen Abnutzungserscheinungen ebenfalls leidet, ist das Ziel einer Rückenschule die verschiedenen und relevanten Muskelgruppen so zu stärken, dass sie zu einer zusätzlichen Stütze der Wirbelsäule werden.

Die Teilnehmer an einer Rückenschule lernen theoretisches, praktisches und Wirbelsäulen-Gerechtes Bewegungsverhalten für Beruf, Alltag, Sport und Freizeit.

In so einem Kurs, kann man einen wichtigen Beitrag zur eigenen Gesundheit leisten, denn in einer Rückenschule lernt man die wichtigsten Grundlagen rund um die Wirbelsäule und es werden wichtige Verhaltensregeln zur Schmerzbewältigung vermittelt. Dafür gibt der entsprechende Therapeut wichtige Anleitungen und es werden ebenso spezielle Übungen durchgeführt.

Wie ist der Ablauf einer Rückenschule?

Der Therapeut, wird sich zuerst mit den Problemen der einzelnen Patienten beschäftigen und einen geeigneten Plan der Übungen erarbeiten.

Da nicht nur die Rückenmuskeln als Stütze der Wirbelsäule verantwortlich sind, werden in einer Rückenschule auch gleichermaßen die Bauchmuskeln trainiert (Bauchmuskeltraining). Ohne ausreichend starke Bauchmuskeln bildet sich ein Hohlkreuz und das sorgt für Schmerzen im unterem Rücken. Starke Bauchmuskeln sorgen dafür, das das Hohlkreuz wieder gestreckt wird.

Eine Rückenschule beginnt daher auch meist mit leichten Übungen zur Stärkung der Bauchmuskeln, um sich dann gezielt auf die Rückenmuskulatur zu konzentrieren. Dabei ist es sehr wichtig mehrmals täglich kleinere Übungen durchzuführen, als einen vielleicht 30 oder 40 minütigen Gewaltakt.

Die Übungen die man in der Rückenschule gelernt hat, sollten täglich fünf bis zehn Minuten zu Hause oder während der Arbeitspause durchgeführt werden, nur dann erzielt man einen positiven und erfolgreichen Effekt.

Ebenfalls werden die Gesäß-, und Oberschenkelmuskulatur trainiert. Eine gut trainierte Gesäßmuskulatur unterstütz die Wirbelsäule zusätzlich von unten. Wenn man täglich und lange vorm Computer sitzt, sind naturgemäß die Beine immer angewinkelt, so das sich die Oberschenkelmuskulatur verkürzt und beim Stehen nicht so gestreckt werden kann, wie es sein sollte. Dadurch knickt der Betroffene automatisch wieder mit dem Becken nach vorn und es kommt zu einem Hohlkreuz, was wieder Schmerzen verursacht.

Für wen ist eine Rückenschule geeignet?

Eigentlich zum großen Teil für alle, die ihren Rücken und ihre Wirbelsäule vor frühzeitigen Schäden schützen wollen.

Am zweckmäßigsten und sinnvollsten ist eine Rückenschule für Menschen, die den ganzen Tag schwere körperliche Arbeit, oder in stets einseitiger Körperhaltung arbeiten müssen, zum Beispiel im Büro am Computer.

Auch ist es äußerst sinnvoll für Menschen, die solche genannten Arbeiten verrichten, aber Probleme mit der Wirbelsäule noch gar nicht vorhanden sind. Man kann mit diesen Übungen ein Entstehen zwar nicht ganz ausschließen, aber sehr stark reduzieren.

Natürlich ist eine Rückenschule auch für Leistungs-, oder Freizeitsportler sehr wertvoll, da bei manchen Sportarten die Wirbelsäule sehr beansprucht wird.

Meist ist es aber leider so, dass Patienten erst mit größeren Rückenproblemen und Schmerzen solch eine Rückenschule aufsuchen. Wenn bereits schon eine schwierig zu behandelnde Rückenerkrankung besteht, sollte man in jedem Fall vor einer Rückenschule, seinen behandelten Arzt konsultieren, um weitere Schäden zu vermeiden.

Vor- und Nachteile einer Rückenschule

Die Vorteile einer Rückenschule liegen eigentlich klar auf der Hand. Eine Rückenschule therapiert und lernt den Menschen, die Muskelgruppen und die Wirbelsäule so zu belasten, dass sie nicht überlastet werden und des weiteren wird der eventuell schon vorhandene Schmerz, durch gut gezielte Übungen vermindert und man kann seine Lebensqualität dadurch erhöhen. Manchmal reichen nur fünf bis zehn Minuten täglich aus, um seinem Rücken wieder einmal etwas gutes zu tun.

Nachteile einer Rückenschule können sein, wenn bereits eine so schwere Schädigung der Wirbelsäule vorliegt, das dies eventuell noch verschlimmert, oder man an einen Therapeuten gerät, der sein Handwerk nicht genauestens versteht und durch falsche Anwendungen das ganze noch verschlimmert.

Letzte Aktualisierung am 24.10.2011.
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