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Säure-Basen-Diät

Lesezeit: 3 Min.

Wie funktioniert die Säure-Basen-Diät?

Die Säure-Basen- Diät ist eine Wohlfühldiät. Sie verlangt keine großen Opfer wie Hungertage oder strenges Vermeiden bestimmter Lebensmittel bzw. stark einseitige Ernährung. Wichtig sind einige Kenntnisse über die Funktionen des menschlichen Organismus und die Wirkungsweise der Nahrungsmittel. Günstig ist es für den Ablauf der Stoffwechselprozesse im Körper, wenn das Säure-Basis-Verhältnis im Blut ausgeglichen ist. Dabei soll der Anteil der Basen 80 Prozent und der Anteil der Säuren 20 Prozent betragen.

Achtet man bei der Auswahl der Nahrungsmittel auf dieses Verhältnis, kann man sich gesund ernähren und fühlt sich leistungsfähig und fit. Während der Diät sollte allerdings auf Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee verzichtet werden, da sie säurebildend im Organismus wirken. Zu bevorzugen sind als Getränke Kräuter- und Früchtetees sowie Mineralwasser oder Fruchtschorlen. Essen sollte man vorwiegend Obst, Gemüse und Fisch, in roher oder gedünsteter Form, weil sie basenbildend sind. Fleisch, Brot und Getreideprodukte sollten während der Säure-Basen-Diät selten oder am besten gar nicht auf dem Speiseplan erscheinen, da sie zu den sauren Lebensmitteln zählen. Milch und Milchprodukte können verzehrt werden. Sie wirken neutral.

Der Körper funktioniert am besten mit einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Ein übersäuerter Körper ist schlapp und müde, reagiert mit Verstopfung und Übergewicht auf die falsche Ernährungsweise. Das Sättigungsgefühl ist gestört, man leidet ständig unter Heißhungerattacken und ißt zu viel zwischen den Mahlzeiten - meistens Süßes und Fettes, also säurehaltige Nahrungsmittel. Frauen leiden dazu noch unter Cellulite, da sich die überflüssigen Säuren im Fettgewebe anlagern und die berüchtigten Dellen und Polster bilden.

Vorteile der Säure-Basen-Diät

Die Säure-Basen-Diät lässt sich bequem in den Alltag integrieren und kann auch während stressiger Arbeitstage durchgeführt werden. Vier bis fünf Mahlzeiten am Tag lassen sich nach entsprechenden Essensregeln und Rezepten gut vorbereiten und durchführen. Genuss und Ruhe beim Essen sind dabei sehr wichtig. Man sollte nicht im Stehen zwischendurch etwas hinunterschlingen, was nicht lange sättigt, den Insulinspiegel schnell ansteigen, aber auch schnell wieder sinken lässt, was zu Heißhungerattacken führt. Die Mahlzeiten im Sitzen bei Tisch einnehmen, langsam essen und gut kauen - das ist das A und O für eine gute Verdauung.

Keine Diät funktioniert ohne ausreichende Bewegung. Man sollte am Tag einige Strecken zu Fuß zurücklegen, ein bis zwei Mal Sport treiben wäre ideal. Am Wochenende spazierengehen, wandern oder Rad fahren, damit tut man seinem Körper viel Gutes und verstärkt die Wirkung der Säure-Basen-Diät. Belohnt wird das mit Gewichtsabnahme, strafferen Körperkonturen, gesundem, tiefem Schlaf und einer guten Verdauung. Magen-, Kopf- und Gliederschmerzen gehören bald der Vergangenheit an.

Nachteile der Säure-Basen-Diät

Diese Diät bringt für den Körper keine Nachteile. Es gibt nur den Nachteil, dass die Schulmedizin die Säure-Basen-Diät nicht anerkennt, obwohl diejenigen, die sie angewendet haben, sich wohler und gesünder fühlen. Sie bekommen weniger schnell Infekte, weil ihr Immunsystem gestärkt wurde, neigen weniger zu Allergien, weil weniger Histamin (Hormon, das bei der Entstehung von Allergien beteiligt ist) ausgeschüttet wird und klagen weniger über Stimmungstiefs und Winterdepressionen. Das liegt daran, dass sie bewegungsfreudiger sind und am Tage sich mehr und länger draußen aufhalten können, denn sie sind nicht mehr so schlapp und müde wie vor der Diät. Man kann auch nicht von Nachteilen sprechen, wenn man mehr über die Körperfunktionen und das Wirken der Nahrungsmittel weiß. Kenntnisse über biochemische Vorgänge im eigenen Körper gereichen wohl eher zum Vorteil des Menschen.

Fazit - Kann die Säure-Basen-Diät empfohlen werden?

Angesichts der unbestreitbaren Vorteile wie dem Wohlfühlfaktor, der stabileren Gesundheit, der Lust an Bewegung und dem Interesse an gesunder Ernährung, kann die Säure-Basen-Diät empfohlen werden. Auch Rheumakranke und an chronischer Übersäuerung leidende Menschen gewinnen Lebensqualität durch Einhalten dieser Diätform. Es ist ja nicht viel, auf das verzichtet werden muss. Es wird eher ein Ausgleich zwischen den Anteilen der Nährstoffe geschaffen, der das Säure-Basen-Verhältnis im Organismus positiv beeinflusst und in Richtung Gleichgewicht, wie oben erwähnt, verschiebt. Basen bauen Säuren ab, sind die Säuren im Übermaß vorhanden, schafft der Stoffwechsel das nicht mehr, der Körper übersäuert.
Letzte Aktualisierung am 22.07.2008.
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Fragen, Antworten und zusätzliche Informationen zu Säure-Basen-Diät

 
Basen Diäten   1 Antworten   Letzte Antwort
sagt julchenxx   vor > 5 Jahre  1835

Ich glaube, Reis darf man dabei essen, bei Kartoffeln bin ich mir ganz sicher. Die werden nämlich in jedem Fall basisch verstoffwechselt. Bei ... mehr

 
sagt biggi4   vor > 9 Jahre  1460

Hallo Simone, das müsste eigentlich gehen. Die Säure-Basen-Diät gilt ja als ausgewogen und für Dauerkost geeignet. Das heißt, du machst zwar eine ... mehr

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